Ergebnisse zum Suchbegriff „Horst Samson“

Artikel

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28. Januar 2026

Kulturspiegel

Matrix über Franz Hodjak

Die Zeitschrift Matrix widmet ihre Ausgabe 3/2025 dem am 6. Juli vergangenen Jahres verstorbenen Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker Franz Hodjak. Der Verleger Traian Pop Traian konnte viele namhafte Weggefährten gewinnen, um den 1944 in Hermannstadt geborenen Hodjak zu würdigen: mehr...

27. Dezember 2025

Kulturspiegel

„Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“: Horst Samson las in Nürnberg

Die Begrüßung in der Stadtbibliothek Nürnberg am 3. Dezember und eine kurze Einführung zur Person erfolgten durch Horst Göbbel vom Haus der Heimat Nürnberg. Er umriss einige Eckpunkte des Werdegangs des 1954 in der Bărăgansteppe geborenen und später im Banater Grenzdorf Albrechtsflor aufgewachsenen Journalisten, Schriftstellers und Dichters Horst Samson, von dem viele bemerkenswerte Bücher vorliegen, unter denen lediglich an folgende erinnert werden sollte: „La Victoire. Poem“ (2000), „Und wenn Du willst vergiss“ (2010), „Kein Schweigen bleibt ungehört“ (2013), „Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“ (2014), „Heimat als Versuchung. Das nackte Leben“ (2018), sodann „Das Meer im Rausch“ (2019), „In der Sprache brennt noch Licht“ (2021), „Der Tod ist noch am Leben“ (2022) und schließlich „Vom Auftauchen und Verschwinden der Landschaft“ (2025). mehr...

26. Dezember 2025

Kulturspiegel

Heiligenhof lädt zum ersten Seminar 2026 ein: „Siebenbürgen, Banat und Altrumänien. Eine Spurensuche in Wort und Bild“

Das Seminar „Siebenbürgen, Banat und Altrumänien. Eine Spurensuche in Wort und Bild“ findet vom 1. bis 6. Februar 2026 in Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. mehr...

10. Dezember 2025

Interviews und Porträts

„Es wird hoffentlich Neues wachsen“: Interview mit Gustav Binder

Vom 28.-30. November fand in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen ein Seminar zur Banater Literatur: „Es führt (k)ein Weg zurück“, konzipiert von Astrid Ziegler, statt und gleich im Anschluss, vom 30. November bis 5. Dezember, das Mundartseminar, das Prof. András Balogh vorgeschlagen hatte: „Deutsches Kulturerbe: Mundarten, Hochsprachen, Nachbarsprachen im östlichen Europa“. Das Management vor Ort verantwortete Gustav Binder, der Studienleiter vom Heiligenhof, der von der Abholung am Bahnhof bis zur Moderation, der Stadtführung, den Exkursionen und dem abendlichen Beisammensein im Weinkeller alles im Griff hatte. Beide Seminare waren mit Anton Sterbling, Ilse Hehn, Walter Engel, Horst Samson, Hellmut Seiler, Doris Hutter, Robert Becker etc. namhaft besetzt und zum Teil auch gut besucht, durch eine Schar Studentinnen und Studenten aus Klausenburg und Budapest, aber auch durch interessierte Zuhörerschaft der mittelalten Generation. Gustav Binder ist vor Kurzem 65 geworden – Zeit für eine Bilanz. Das Interview führte Edith Ottschofski, die bei beiden Seminaren Referentin war. mehr...

24. November 2025

Kulturspiegel

Rundgang auf der Frankfurter Buchmesse 2025

Die 77. Frankfurter Buchmesse, international die größte Buchmesse weltweit, stellt jedes Jahr einen bedeutenden Treffpunkt für die internationale Literaturszene dar. Besucherinnen und Besucher, die sich für aktuelle Titel und literarische Strömungen aus aller Welt interessieren, finden zwischen dem Gallusviertel und Europaviertel in Frankfurt am Main ein vielseitiges Angebot vor. mehr...

17. November 2025

Kulturspiegel

Bücher zu Siebenbürgen, Rumänien, Südosteuropa

Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen zu Siebenbürgen, Rumänien und Südosteuropa. Alle Bücher sind – sofern nicht anders vermerkt – 2025 erschienen. mehr...

7. November 2025

Kulturspiegel

Banater und rumäniendeutsche Literatur im Heiligenhof

„,Es führt (k)ein Weg zurück‘. Das Banat und die zeitgenössische Literatur rumäniendeutscher Autoren“. Unter diesem Titel verwandelt sich die Bildungs- und Begegnungsstätte „Heiligenhof“ vom 28. bis 30. November in einen Treffpunkt für Autorinnen, Autoren und Literaturfreunde mit Wurzeln und Bezügen zum Banat und Siebenbürgen. Autoren und Literaturwissenschaftler kommen zusammen, um neue Texte vorzustellen und das literarische Erbe der Deutschen aus Rumänien weiterzutragen. mehr...

9. Oktober 2025

Kulturspiegel

Einiges über Tradition, Erinnerung, Identität, Gedächtnis

„dass die alten Dinge nicht einfach überlebt und tot sind, dass der Mensch, der Einzelne wie der Volkszugehörige, nicht einfach nur von heute ist. Zwischen den Kräften des Hergebrachten und denen des ständigen Fortbringens, Abservierens und Auslöschens wird es Krieg geben“. Dieses Zitat wurde dem 1993 veröffentlichten Essay „Anschwellender Bocksgesang“ des Dramatikers und Dichters Botho Strauß entnommen. Der als kulturelle Kampfschrift konzipierte Aufsatz blieb nicht ohne Wirkung, ließ er doch die Redaktionsstuben der sog. Leitmedien ebenso erbeben, wie deren Feuilletonisten etwas ratlos reagieren. mehr...

25. September 2025

Kulturspiegel

Der Schönste unter den Verstorbenen

Nicolae Tzones Band „Begräbnisse“, jüngst im Pop Verlag erschienen, gehört zweifellos zu den eigenwilligsten poetischen Publikationen der letzten Jahre. Das Werk, ins Deutsche von Horst Samson übertragen, ist in der Form eines Fresko-Gedichts angelegt, das sich aus fragmentarischen lyrischen Partituren zusammensetzt, und spricht mit einer Stimme, die in der Dichtung höchst selten vernommen wird: mit der Stimme eines Toten, eines Mannes, der in den Fluten der Donau ertrunken ist und nun, gleichsam schwebend, seiner eigenen Beerdigung beiwohnt. mehr...

3. August 2025

Verschiedenes

„Ehrenplatz im Jenseits“ – nachrufende Gedanken eines Freundes anlässlich des letzten Lyrikbandes des am 6. Juli verstorbenen Schriftstellers Franz Hodjak

An eines der vielen Gespräche mit Franz Hodjak erinnere ich mich besonders gern. Ich war in den Endneunzehnhundertsiebzigern in meinem Literaturverständnis zeittypischen Irrungen verhaftet. „Engagiert“ habe Literatur zu sein, Geißel der malignen sozialen und politischen Verhältnisse, kritisch bis ins letzte Wort hinein, zweckgebundenes sprachliches Kunstwerk, mitunter mehr aktivistisches Werk als Kunst. Nur unter dieser Voraussetzung sei auch Subjektivität zulässig. mehr...