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Verdienstkreuz für Christine Manta-Klemens
Hermannstadt – Mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland wurde Mitte Dezember die Germanistin Christine Manta-Klemens geehrt. Im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt überreichte Wiebke Oeser, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, die Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten, wie die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) berichtet. mehr...
Funkforum e.V. hat neue Vorsitzende
Temeswar – Der Verein „Funkforum e.V.“ bereitet sich auf sein 25-jähriges Bestehen vor, das 2026 gefeiert werden soll. mehr...
Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation
Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...
Letztes Internetseminar: Digitale Kommunikation und kulturelle Identität im Wandel
Vom 5. bis 7. Dezember 2025 fand in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Heiligenhof“ in Bad Kissingen das 17. und letzte Internetseminar statt. Das Seminar wurde 2008 von den Siebenbuerger.de-Webmastern ins Leben gerufen, und seitdem, mit einem Jahr Unterbrechung, jährlich zusammen mit der Akademie Mitteleuropa veranstaltet. Zum Abschluss der Seminarreihe ging es um „Digitale Kommunikation und kulturelle Identität im Wandel“. mehr...
Gemeinnütziger Verein „Gutes tun und darüber reden“: Warum Pfarrer Johannes Waedt Fahrräder nach Rumänien bringt
Dieser Fahrradanhänger ist ein Hingucker. Er kann Geschichten erzählen, die schon 20 Jahre alt sind. Kindern und Jugendliche aus Deutschland, Siebenbürgen und Ungarn waren damit unterwegs am Donauradweg, an der Ostsee, in der Lüneburger Heide, am Main und in Oberbayern. In den Herbstferien hatte er oft gebrauchte Fahrräder zum Blauen Kreuz nach Kleinscheuern gebracht. Dort konnten suchtkranke Menschen diese Fahrräder reparieren, verkaufen und damit einen Teil ihrer Therapie bezahlen. mehr...
"Rote Rosen blühn im Garten": Ist das Lied die siebenbürgische Nationalhymne? Nein!
Vor einigen Tagen erhielt ich von einer Freundin – keine Siebenbürgerin – eine Kurznachricht mit einer Videoaufzeichnung, die sie während einer Geburtstagsparty aufgenommen hatte. Drei Musikanten sangen und spielten das Lied „Rote Rosen blühn im Garten“. Dazu die Frage der Freundin: „Kennst du das Lied? Es wurde gerade als eure Nationalhymne vorgestellt?“ Die drei Musiker – auch keine Siebenbürger Sachsen – hatten das Lied für eine siebenbürgische Hochzeit einstudiert. Es wurde ihnen vom Brautpaar als „Siebenbürgische Nationalhymne“ übergeben. Wochen später spielten sie das Lied auf einer fränkischen Geburtstagsfeier und stellten es besten Wissens als siebenbürgische Nationalhymne vor. mehr...
Rotes Kreuz soll Suchdienst bis 2028 fortsetzen
Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (https://www.drk-suchdienst.de/) ist eine der wichtigsten Auskunftsstellen für die Klärung von (oftmals tragischen) Schicksalen der Beteiligten am Zweiten Weltkrieg und der sich daran anschließenden Entwicklungen wie Vertreibung und Deportation. mehr...
Nürnberg (fast) Global: Zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum
„Globalisierung“ ist heutzutage in aller Munde. Das Germanische Nationalmuseum belegt in der Ausstellung „Nürnberg Global 1300-1600“ anhand einzigartiger Exponate, dass Nürnberg bereits im Mittelalter weltweit vernetzt gewesen ist, wirtschaftlich und politisch ebenso wie kulturell. Qualitätsvolle Erzeugnisse der Nürnberger Handwerker waren überall begehrt, die Handelsverbindungen führten in alle Ecken der damals bekannten und ab 1492 neu entdeckten Welt. Die Patrizier der Stadt investierten in den Bergbau der Region, aber auch des Ostens und Südostens Europas, Waffen- und Sklavenhandel war ihnen nicht fremd. mehr...
Sammlungsaufruf: 80 Jahre Flucht und Vertreibung Ankunft und Leben in Berlin
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung hat einen Sammlungsaufruf für Berlin und das Berliner Umland gestartet. 80 Jahre nach Flucht und Vertreibung im Zweiten Weltkrieg suchen wir persönliche Erinnerungsstücke und Dokumente von ehemaligen Flüchtlingen und Vertriebenen in Berlin und Umgebung nach 1945. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“
Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...






