Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahre Jaad Siebenbuergen“
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Interview mit Horst Göbbel über Migration und Integration der Siebenbürger Sachsen
Migration und Integration bewirken einen wechselseitigen Kulturaustausch zwischen den Völkern. Von einem transkulturellen Prozess kann man auch bei den Siebenbürger Sachsen sprechen, da bestimmte kulturelle Werte übertragen und übernommen wurden, die zur Identifikation mit der siebenbürgisch-deutschen Kultur geführt haben. Mit der „Transkulturalität“ der Siebenbürger Sachsen befasst sich Carmen Diana Oltean in ihrer Magisterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Rahmen eines Praktikums bei der Siebenbürgischen Zeitung führte sie das folgende Interview mit Horst Göbbel über den Verlauf des Kulturaustausches sowie über Vor- und Nachteile der Migration und Integration. Horst Göbbel wurde am 2. Oktober 1944 auf dem Fluchtweg im ungarischen Ofeherto geboren. Er studierte Geschichte in Klausenburg und, nach seiner Aussiedlung, Germanistik und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. 1977 trat er in den bayerischen Schuldienst ein und war bis 2009 als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig. Er war 20 Jahre lang ehrenamtlicher Vorsitzender die Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen, wirkte als stellvertretender Bundesvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Bayern des landsmannschaftlichen Verbandes. Heute ist er u. a. als Vorsitzender des Hauses der Heimat Nürnberg e.V., Vorsitzender der HOG Jaad und Sprecher der HOG-Regionalgruppe Nordsiebenbürgen aktiv. mehr...
Siebenbürger Sachsen bei Heimattagen Baden-Württemberg vertreten
Im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2011 in Bühl wurde die Ausstellung „Gut be-Trachtet – Trachten aus Baden-Württemberg“ vom 31. August bis 11. September im Bürgerhaus Neuer Markt gezeigt. Der Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg zeigte einen Querschnitt der Trachten in Baden-Württemberg, darunter auch ein Trachtenpuppenpaar aus Siebenbürgen. mehr...
Gemeinschaftsfördernd gewirkt: Zum Tod von Walter Engler
„Wie das Ende sein wird, ist ungewiss. Ich habe keine Angst vor dem Tod, habe nur die Bitte an meinen Schöpfer, mir das Sterben leicht zu machen.“ Dies sind die letzten beiden Sätze im am 10. Juni 2009 selbst verfassten Lebenslauf von Walter Engler. Unser Schöpfer meinte es gut mit ihm. Der ehemalige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen verstarb am 28. März 2011 kurz nach seinem 95. Geburtstag. Zu Hause. Er begab sich am Abend zur Nachtruhe und ist friedlich eingeschlafen. mehr...
Bistritzer reisen zum Sachsentreffen
Heuer fand das 20. Sachsentreffen in Bistritz statt. Bistritz war vor zwei Jahren durch den verheerenden Kirchturmbrand vom 8. Juni 2008 in die Schlagzeilen geraten. Der Schaden konnte dank der engagierten Unterstützung der HOG Bistritz-Nösen weitgehend behoben werden. Vor diesem Hintergrund hat die HOG Bistritz-Nösen e.V. zusammen mit dem Kreisverband Nürnberg eine Rundreise ausgeschrieben in den Norden Rumäniens, die Bukowina, nach Nordsiebenbürgen, insbesondere Bistritz. mehr...
Bistritzer Gymnasium: Das schönste siebenbürgische Schulgebäude
Am 8. September 2010 jährte sich der Umzug des Evangelischen Obergymnasiums A.B. aus dem alten Gebäude neben der evangelischen Stadtpfarrkirche in das neue Gymnasialgebäude auf der Fleischerallee zum hundertsten Mal. Dabei handelt es sich um das Jubiläum des Umzugs und nicht um das hundertste Jubiläum des Bistritzer Deutschen Gymnasiums. Dessen Geschichte reicht nämlich bis ins 15. Jahrhundert zurück. mehr...
Horst Göbbel über „Das Wunder von Bistritz“
Einen Vortrag zum Thema „Das Wunder von Bistritz. Aus Schutt und Asche zu neuen Höhen – Die Evangelische Stadtpfarrkirche 2008-2010“ hielt Studiendirektor a.D. Horst Göbbel, Sprecher der HOG-Regionalgruppe Nordsiebenbürgen und Vorsitzender der HOG Jaad, am 22. Mai 2010 im Evangelischen Gemeindehaus St. Paul in Dinkelsbühl. Der Turm und Teile des Kirchdaches waren am 11. Juni 2008 einer Brandkatastrophe zum Opfer gefallen. Dank zahlreicher Initiativen im In- und Ausland sind die Renovierungsarbeiten erfreulich weit gediehen. mehr...
Heimatortsgemeinschaften tagten in Bad Kissingen: Vielseitiger Einsatz zur Kulturpflege
Die 15. Tagung des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. vom 30. Oktober bis 1. November im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen stand im Zeichen enger Kooperationen mit allen für die Heimatortsgemeinschaften wichtigen Partnern sowie breiter Vernetzungswünsche und des Informationsaustausches. Vorsitzender Michael Konnerth und die anderen Vorstandsmitglieder des HOG-Verbandes wurden für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Einen Führungswechsel gab es in zwei der neun Regionalgruppen. mehr...
Nachbarschaft Traun reiste nach Siebenbürgen
Es war bereits die zehnte Siebenbürgenreise, die Nachbarvater Dietmar Lindert organisiert hatte. Im mit 56 Personen vollbesetzten Bus waren viele Stammgäste aus Traun, Wels, Rosenau, Vöcklabruck sowie Landsleute aus Kanada, den USA und Deutschland. Altersmäßig spannte sich der Bogen von 17 bis 87 Jahre. mehr...
Horst Göbbel: Die Gesellschaft maßgeblich bereichert
Studiendirektor Horst Göbbel wurde am 21. Juli mit einer der höchsten Auszeichnungen, die Deutschland zu vergeben hat, dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, gewürdigt. Die Ehrung nahm Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am 21. Juli im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei in München vor. Mit seinem vielseitigen Einsatz hat der Nordsiebenbürger Sachse nicht nur seine Landsleute bereichert, sondern auch deren Kultur und Integration in die bundesdeutsche Gesellschaft maßgeblich gefördert. mehr...
Gestickte Sinnsprüche in Dinkelsbühl ausgestellt
Dank der Ausstellung „Gestickte Sinnsprüche aus Siebenbürgen“ der Kreisgruppe Schwäbisch Gmünd war der Heimattag 2008 in Dinkelsbühl um eine Attraktion reicher. Die Schau im Konzertraum im Heilig-Geist-Spital hatten Gertrude Molner und Dietmar Melzer in liebevoller Arbeit mit vielen gestickten, wertvollen Handarbeiten aus Siebenbürgen gestaltet. Man bedenke, dass diese siebenbürgischen Handarbeiten von unseren Ururgroßmüttern aufwendig hergestellt wurden. Das geschah zumeist in der Winterzeit, häufig nach getaner bäuerlicher Hausarbeit, bei Petroleum-Lampenlicht in der Rokenstube und am Webstuhl. Jedes einzelne Stück der in Dinkelsbühl ausgestellten Handarbeiten ist ein kleiner Volkskunstschatz unserer siebenbürgisch-sächsischen Vorfahren. mehr...








