Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“
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Aufruf zum Erhalt unserer Gemeinschaft und Tradition/Begeisterung prägt Heimattag und Jubiläumsfeier in Wolfsburg
„Ein gelungenes Fest!“ - „Ein besonderes Erlebnis!“ - „So ein Tag, einmalig!“ - „Noch nie erlebt!“ So lauteten die Ausrufe, die am 3. September im CongressPark in Wolfsburg anlässlich des Heimattages der Nordlichter und des 70. Jahrestages seit Bestehen der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen zu hören waren. Auch für diese Veranstaltung galt das diesjährige Verbandsmotto: „Wurzeln suchen – Wege finden.“ Die Gäste aus der Landespolitik und der Stadtverwaltung riefen uns Siebenbürger einhellig dazu auf, unsere Gemeinschaft, unsere Traditionen und Kultur zu pflegen, lebendig zu erhalten und mit neuen Mitgliedern zu bereichern. mehr...
Die Störche von Seiburg, beobachtet und erzählt von Ingrid Brang
Während der Corona-Lockdowns warteten die Medien immer wieder mit Nachrichten über Menschen auf, die sich in der erzwungenen Isolation zur Untätigkeit verbannt fanden und an ihrer Situation zu verzweifeln drohten oder dieses sogar taten. Es gab natürlich auch sehr viele Gegenbeispiele von Menschen, die plötzlich in ganz neuen Betätigungsfeldern Freude und Erfüllung fanden. So erging es auch Ingrid Brang, aus Reps gebürtig und schon seit 1963 in Deutschland lebend. mehr...
Neuer Band von Dagmar Dusil bietet lebendige Kurzgeschichten
Wie sollten die Aufmerksamen unter uns mit dem neuen literarischen Produkt von Dagmar Dusil umgehen? Selbstverständlich besteht immer die Möglichkeit, diese gebündelt erschienenen Kurzgeschichten als pointierte Lektüre mit einem keineswegs zu unterschätzendem Unterhaltungswert inhaltlich zunächst tiefgründig zu erfassen und anschließend das Niedergeschriebene rundum zu genießen. Plastisch erkennbar wird dann, dass hier eine eindrucksvolle Fantasie durch extrem konträre Inhalte nicht nur befeuert, sondern zur Hochform aufläuft. mehr...
Herausragender Landespestarzt und erster Protomedicus Siebenbürgens: Adam Chenot (1722-1789)
„In der Reihe der bedeutenden Ärzte Siebenbürgens, die mit Aufbietung großer Erfahrung und ganzer Hingabe den Kampf gegen die aus dem benachbarten Osmanenreich (über die damals dazugehörigen Donaufürstentümer Walachei und Moldau – Anm. des Autors) eindringenden, immer wiederkehrenden Pestseuchen aufnahmen, ragte der aus Luxemburg stammende, aber in Siebenbürgen heimisch gewordene Arzt Dr. Adam Chenot besonders hervor. Dieser erfolgreiche Arzt hatte sich zur Lebensaufgabe gemacht, nicht nur das Eindringen dieser furchtbaren Seuche zu verhindern, sondern auch ihr Wesen, ihre Symptome sowie die wirksamen Methoden zu ihrer Bekämpfung wissenschaftlich zu ergründen“ (Franz von Killyen, 1970). Seuchenschutz wurde traditionell jeweils auf kommunaler Ebene (vor allem in Städten) durchgeführt und beschränkte sich auf die Sperre je eines Gebietes und gleichzeitig auf die Flucht vor der Seuche. Erst während der Habsburgerherrschaft (ab 1691) änderte sich die Lage in Siebenbürgen allmählich, insbesondere infolge der Tätigkeit hoch engagierter Pestärzte. mehr...
Ergebnisse der diesjährigen Storchzählung im Kreis Hermannstadt
Es war für die Storchenfreunde, die seit vielen Jahren dabei sind, auch diesmal organisatorisch nicht leicht, gleichzeitig zur Storchenzählung zu kommen. Aber es hat dann doch geklappt: Anselm und Matthias Ewert reisten mit Peter Pöhls in dessen Kleinbus aus Brandenburg an. Und Andreas Zeck (5. Klasse), der nur ganz schwer drei Tage schulfrei bekam, konnte mit seiner Mutter per Flug aus Reutlingen anreisen. Und so konnten wir in den Hitzetagen und ohne Klimaanlage zwischen dem 25. und 30. Juni die Storchzählung im Kreis Hermannstadt wieder erfolgreich durchführen. mehr...
Gratulationen zum 50. Geburtstag von Rainer Lehni
Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. und Präsident der weltweiten Föderation der Siebenbürger Sachsen, feierte am 13. Juli seinen 50. Geburtstag. Neben einem Interview (siehe SbZ Online vom 13. Juli 2022) veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung im Folgenden Gratulationen siebenbürgisch-sächsischer Amtsträger aus den Mitgliedsländern der Föderation. mehr...
„Mythologie und Historie – Illustrationen von Sieglinde Bottesch“ in Nürnberg
„Liebe Frau Bottesch, Hexen und Siebenbürgen, funktioniert das?“ – „Ja, ich würde fast sagen natürlich, weil erstens einmal in den Sagen, die ich jahrelang illustriert habe, die Hexen einen sehr wichtigen Platz einnehmen und immer wieder vorkommen, aber in einer Form dargestellt, wo man eher so in Richtung Humor gehen möchte, also es ist nicht erschreckend, wenn da geschrieben wird, dass sie durch den Schornstein hoch fuhren mit dem Leintuch um die Schultern, mit geöffneten Haaren, dann losflogen zu dem Tanzplatz, wo der Sabbattanz stattfand. Und das war eigentlich, wenn ich das illustriert habe, eher belustigend. Aber der Impetus für den Hexenzyklus war ein Text von Ricarda Terschak und im Anhang von Emil Sigerus ein Bericht beziehungsweise eine Chronik, wo mit Daten und Jahreszahlen belegt wurde, wenn Hexen umgebracht wurden, geköpft, verbrannt oder im sogenannten Schneiderteich in Hermannstadt ertränkt, oder auf dem Großen Ring verbrannt wurden …“ mehr...
Der Mann mit zwei großen Namen: Erinnerungen an Hans Alfred Pomarius
In die überschaubare Zeit des Jahres 1929, am 8. Mai, wurde Hans Pomarius im siebenbürgischen Schäßburg geboren. Umhegt im sorgenfreien Elternhaus, wuchs er zum jungen Mann heran. Der Vater Alfred Pomarius, ein Freigeist und philosophischer Denker, sorgte mit seinen Geschäften für die materielle Sicherheit der Familie; die Mutter hielt Erziehung und Haushalt fest in den Händen, die Lehrerin schaffte alles. Die Unbeschwertheit der drei Geschwister Grete, Hans und Christian sollte aber abrupt enden. mehr...
Arbeitseinsatz in Baaßen
Vom 9.-14. Mai dieses Jahres fand die Arbeitswoche im Baaßner Kirchhof und auf dem Friedhof statt. Der Einsatz wurde schon letztes Jahr geplant, konnte aber pandemiebedingt nicht durchgeführt werden. Umso größer war die Freude darüber, dass wir dieses Jahr zur Tat schreiten konnten. mehr...
Zum Zeichnen ins Museum! Werkstattgespräch mit Hanna Hennenkemper
Hanna Hennenkemper ist Bildende Künstlerin. Zeichnung und Druckgrafik sind ihre bevorzugten Medien. Prägend ist ihr unbedingtes und genaues Hinsehen. Die Frage danach, wie wir uns den Dingen widmen und mit welcher Aufmerksamkeit wir bereit sind sie wahrzunehmen, bildet ein zentrales Motiv in ihrem Werk. Genau dies, eine Wachheit für die uns umgebende Welt ist es, was Hanna Hennenkemper auch von ihren Studentinnen und Studenten verlangt. Mit ihrer gegenwärtigen Klasse, die sie an der Kunsthochschule Braunschweig (KHB) ausbildet, hat sie im Juni 2022 den Unterricht für drei Tage nach Schloss Horneck verlegt. Im Museum, in der Bibliothek, aber auch im Burggraben und im Dorf wurde gezeichnet, fotografiert, recherchiert und debattiert, Projektskizzen entstehen. – In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview. mehr...









