Ergebnisse zum Suchbegriff „Kirchenburg“
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Vom „Seimen Ännchen“ zur „Princesse Omer“: Zu einem Jugendbildnis der Pianistin Anna Simonis, später verheiratete Baronin v. Braunecker (1832-1914)
Während wir über die Bilder des oft gezeichneten, gemalten und fotografierten türkischen Generals Omer Pascha (eigentlich Mihailo/Michael Latas) lückenlos informiert sind, weiß man über jene von Anna Simonis, später verheiratete Baronin v. Braunecker, nur wenig. Neben einer Fotografie, die sie wenige Jahre vor ihrem Tod zeigt, ist meines Wissens nur die fotografische Reproduktion eines Jugendbildnisses erhalten geblieben. Das Hüftbild, welches das damals wohl 16-jährige „Seimen Ännchen“ in einem schulterfreien Biedermeierkleid mit Schnebbentaille zeigt, erinnert an ähnlich anmutige Damenbildnisse, wie sie damals in Bukarest vor allem der aus Klausenburg zugewanderte Maler und Lithograph Carol Popp de Szathmáry, der bereits 1851 verstorbene Constantin D. Rosenthal (vor allem durch sein allegorisches Bild „România Revoluționară“ bekannt) oder auch der hier zeitweilig lebende August Schoefft fertigten. mehr...
Kirchenburgen als Geschenkidee
Für Freundinnen und Freunde der Kirchenburgenlandschaft bietet die Stiftung Kirchenburgen das ideale kleine Geschenk fürs Weihnachtsfest. Das Kirchenburgen-Quartett begeistert Alt und Jung gleichermaßen und vermittelt spielerisch Wissen um die siebenbürgisch-sächsische, evangelische Kirche und ihre Baudenkmäler. mehr...
Tartlauer Ortschronik beim Treffen in Rothenburg o.T. präsentiert
Das Vorhaben, die bedeutendsten Aspekte des kirchlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens der sächsischen Tartlauer in einem Werk zu bündeln, wurde von der Heimatortsgemeinschaft der Tartlauer in der Bundesrepublik Deutschland, der „9. Tartlauer Nachbarschaft“, wiederholt aufgegriffen. 2016 wurde eine Arbeitsgruppe von sieben Hobbyautoren (Heidrun Batschi, Werner Bruss, Volkmar Kirres, Hannelore Schuster, Diethild Tontsch, Georg Tontsch und Dr. Ionela Zaharia-Schintler) mit der Umsetzung beauftragt. mehr...
Kelch, Kanzel und Karpatengipfel: Martin Eichlers Kunst- und Landschaftskalender zu Weihnachten
Der erste Advent liegt nun bereits hinter uns, und die Suche nach Weihnachtsgeschenken geht in die Endphase. Da ist es doch hilfreich, auf das Angebot des Bildverlags Eichler in München mit seinem Sortiment siebenbürgischer Kalender zu stoßen. Heute wollen wir uns vor allem dem Kunstkalender und dem Landschaftskalender 2023 zuwenden. Vorweg sei gesagt, dass sich beide Kalender gleichermaßen als hochwertiges Geschenk für Freunde und Bekannte eignen. mehr...
Vandalismus auf dem Großauer Friedhof
Mitte September erreichten uns aus Großau einige Bilder, auf denen umgestürzte Grabsteine auf dem Großauer Friedhof zu sehen waren. Betroffen waren mehrere Grabsteine im Abschnitt II, zwischen dem Brunnen und dem hinteren Eingang. Die Grabsteine lagen wie Dominosteine umgekippt auf dem Boden. Da auf den Bildern eine mögliche Ursache nicht eindeutig zu erkennen war und man keine Mutmaßungen und Verdächtigungen aufstellen wollte, entschied man sich, die Friedhofsbegehung von Kirchenkurator Mathias Krauss Ende September abzuwarten. Es bestand auch die Möglichkeit, dass ein Sturm die zum Teil haltlosen Grabsteine umgelegt hatte.
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Münchner Bildverlag Eichler bietet auch für 2023 Mitreißendes ohne Verfallsdatum an
Eigentlich sind Kalender oftmals nur die in gedruckter Form vorliegenden Zusammenfassungen von Tagen, Wochen und Monaten eines Jahres. Zugleich gehören solche Produkte leider in die Rubrik Massenware, weil sie zumeist nur über eine überraschungsfreie Beliebigkeit verfügen, problemlos austauschbar sind und beim Konsumenten keineswegs bleibende Werte hinterlassen. Zum Glück sorgt schon sehr lange der Münchner Bildverlag Eichler für ein liebenswertes Kontrastprogramm. Denn dessen Produkte locken mit blitzsauberer Strahlkraft, übermitteln durchgängig pittoresken Charme und eignen sich deswegen als konstante Sichtfelsen in der Brandung. mehr...
Das Weinland in Düsseldorf präsentiert
Eine ganz besondere Buchpräsentation fand am 21. Oktober im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf statt. Der Historiker Martin Rill stellte seinen neuesten Bildband „Mediasch und das siebenbürgische Weinland“ einem zahlreich erschienenen Publikum vor. Eingeladen dazu hatten die Landesgruppe NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und die Heimatgemeinschaft Mediasch, die beide erstmals eine Veranstaltung in Kooperation durchführten. mehr...
Radeln für einen guten Zweck
Das Ziel der zweiten Etappe der Benefiztour „Von der Quelle der Donau bis zur Mündung“ haben am 3. September zwanzig begeisterte Radler wohlbehalten und glücklich erreicht. Sie radelten nicht nur 924 km bis Belgrad, sondern spendeten auch insgesamt 5495 Euro für die Kirchenburg Holzmengen (über die erste Radtour berichteten wir in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 22. November 2021). mehr...
19. Kleinschelker Treffen – ein Beispiel von Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt
Wenn (fast) alle tanzen, sobald die Musik spielt, wenn man bei jeder „Spritzpause“ in Kreisaufstellung von ganzem Herzen für die Seele singt, dann ist es gut möglich, dass man sich bei einem Kleinschelker Treffen befindet. Diese Treffen, diese Gemeinschaft, diesen typisch kleinschelkerischen Zusammenhalt kann man nur verstehen, wenn man mal dabei war. Und es ist dann völlig egal, woher man stammt, woher man zugezogen ist, ob man „eingeheiratet“ hat oder nicht – man wird einfach „mitgenommen“. So war es auch vom 1. auf den 2. Oktober, als beim 19. Treffen der Heimatortsgemeinschaft Kleinschelken e.V. rund 350 Teilnehmende in der Festhalle Denkendorf, Baden-Württemberg, Wiedersehen feierten. mehr...
Großkopisch und Felldorf – Kirchenburgen mit Zukunft!
Die kontinuierlichen Arbeiten der letzten Jahre an den Kirchenburgen in Großkopisch und Felldorf, initiiert, entwickelt und durchgeführt von Sabine Reither und Georg Fritsch, eng verfolgend, glaubte ich die beiden Monumente zu kennen und freute mich auf einen ersten Besuch vor Ort anlässlich des Siebenbürgischen Kultursommers 2022. Je näher dieser Zeitpunkte rückte, desto mehr Fragen keimten auf: Wird es ein Kirchenburgenbesuch wie jeder andere? Wie ist der Verfall zu bewerten? Können Fotos und Videos eine Vor-Ort-Besichtigung wirklich ersetzen? Die Antwort auf die letzte Frage ist eindeutig NEIN. mehr...









