Ergebnisse zum Suchbegriff „Kultur“

Artikel

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16. Januar 2026

Kulturspiegel

Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten

Am 9. Januar 2026 hatte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder zum Neujahrsempfang in die Münchner Residenz geladen. Der Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten gehört in Bayern seit der Nachkriegszeit zu den festen Terminen im politischen Kalender. Diese Veranstaltung war nur selten ausgefallen und dann aus nachvollziehbaren Gründen, wie z.B. 2003 wegen des Irak-Krieges, 2005 nach der Tsunami-Katastrophe an den Küsten des Indischen Ozeans oder während der Corona-Jahre. mehr...

14. Januar 2026

Kulturspiegel

Dagmar Dusil Writer in Residence 2026 in Arosa

Georg Brunold lädt jedes Jahr einen Autor zu einem Aufenthalt von drei bis vier Monaten in seine Schreibwerkstatt PenArosa mit Brunolds Arbeitsbibliothek ein. In diesem Sommer wird die gebürtige Hermannstädterin Dagmar Dusil zu Gast sein. mehr...

11. Januar 2026

Kulturspiegel

Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation

Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...

9. Januar 2026

Verschiedenes

KulturTag im Advent – Schloss Horneck leuchtet

Wenn Nebelschwaden über dem Neckar schweben und ein Hauch von Winter in der Luft liegt, erwacht Schloss Horneck in der Adventszeit zu neuem Leben. Am 29. November war es wieder so weit: In den ehrwürdigen Mauern des geschichtsträchtigen Schlosses fand der traditionelle „KulturTag“ im Advent statt. Auch in diesem Jahr wurde Schloss Horneck zum Treffpunkt für all jene, die siebenbürgische Traditionen lieben, pflegen und weitertragen. mehr...

8. Januar 2026

Kulturspiegel

So deutsch ist Dracula: Neue Erkenntnisse zu Bram Stokers Gruselroman

Im April 2025 veröffentlichte die deutsche Tageszeitung DIE WELT einen Artikel, der die Literaturwissenschaft ordentlich durchrüttelte. Der Berliner Medien- und Sprachexperte Björn Akstinat befasste sich darin erstmals ausführlich mit den deutschsprachigen bzw. deutschen Elementen von Bram Stokers Gruselroman „Dracula“. mehr...

4. Januar 2026

Aus den Kreisgruppen

„Ein feste Burg ist unser Gott“ – eine Ausstellung der Stiftung Kirchenburgen

Am Samstag, dem 29. November, wurde in der Stadtkirchengemeinde Bückeburg in Niedersachsen die Ausstellung „Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe“ eröffnet. Die Stiftung Kirchenburgen gastiert mit ihrer Ausstellung bis zum 28. Januar 2026 auf Einladung von Pastor Dr. Manuel Stübecke in seiner Kirchengemeinde. mehr...

3. Januar 2026

Kulturspiegel

Das Siebenbürgische Kulturzentrum Schloss Horneck sagt DANKE für die Spenden

Der Vorstand des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V. dankt allen, die den Verein im Jahr 2025 (November 2024 bis November 2025) finanziell, ehrenamtlich und ideell unterstützt haben. mehr...

30. Dezember 2025

Aus den Kreisgruppen

Projekttanzgruppe „Siebenbürger Nordlichter“ startet Kulturaustausch mit Kreisgruppe Landshut

Diesen Bericht über den sehr erfolgreichen Kulturaustausch zwischen der Kreisgruppe Landshut und der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen möchte ich mit einem ganz herzlichen Dank beginnen an die Beteiligten aus dem Vorstand der Kreisgruppe Landshut, allen voran die Vorsitzende Kerstin Arz, die sich zusammen mit Marianne Hinzel, der Kulturreferentin der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen, um den Ablauf und das Programm gekümmert hat. Ein weiterer herzlicher Dank geht an Werner Kloos, der unsere 46-köpfige Gruppe persönlich durch die Altstadt von Landshut geführt und uns in seiner charmanten Art die Besonderheiten dieser schönen Stadt erklärt hat. Dazu noch die Stadtführung mit Frau Engel, die diesen Rundgang zu einem wahren Erlebnis hat werden lassen. Wir waren einfach begeistert! mehr...

28. Dezember 2025

Kulturspiegel

Dritter Musikalisch-literarischer Salon in Düsseldorf: Franz Liszt und Carl Filtsch

Zum dritten Mal fand der musikalisch-literarische Salon zur Carl-Filtsch-Reihe in Düsseldorf statt. Das Kulturreferat der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen lud am 26. November ins Gerhart-Hauptmann-Haus ein. Diese Veranstaltung basiert auf einem Konzept der Schriftstellerin Dagmar Dusil (Bamberg/Hermannstadt), die das Werk des siebenbürgischen Wunderkindes Carl Filtsch (1830-1845) würdigen und in Ehren halten möchte. Neben seinen eindrucksvollen Kompositionen, die hierbei zu Gehör gebracht werden, beleuchtet Dusil in eigenen literarischen Texten das Leben und Wirken des Komponisten und wählt die entsprechenden Musikstücke aus. Der musikalisch-literarische Salon findet unter der Federführung der Schriftstellerin seit 2022 im Rahmen des seit fast 30 Jahren jährlich stattfindenden Carl-Filtsch-Wettbewerb-Festivals in Hermannstadt statt – seit 2023 nun auch in Deutschland (Bamberg/Düsseldorf/München) und Österreich (Wels/Wien). mehr...

27. Dezember 2025

Kulturspiegel

Joachim Wittstocks Griff nach der Zeitlosigkeit: Deutungsversuch eines siebenbürgischen Jahrhundertepos

Diese Sprache ist nicht austauschbar, geschweige denn ohne Weiteres nachzuahmen. Diese Erzählstimme ist nicht egal, sondern fugenlos rahmend. Diese Struktur arbeitet nicht gegen das Thema, sondern lässt es „geduldig“ zur Wahrhaftigkeit fermentieren. Diese Thematik ist nicht nur Behauptung, sondern sie wird im Erzählen eingelöst. Diese unvergleichliche Stofffülle ist durch das feine Filtervlies des erfahrenen Spätwerks gezogen – durchlässig genug für die Wirklichkeit, ausreichend dicht gegen Pathos und Pose. Das Ergebnis ist eine erzählerische Realität, die unseren Blick auf die Welt verschiebt. Still und unbeirrt hat ein meisterlich gelungenes Spätwerk den modenresistenten Zirkel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur um eine eigene, unverwechselbare Stimme bereichert: Es handelt sich um Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ (2024). In der zunehmend flacher werdenden Topografie rumänienkonnotierter deutscher Literatur ist er eine bemerkenswerte Neuerscheinung der letzten Jahre. mehr...