Ergebnisse zum Suchbegriff „Lyrik Prosa“
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Statt einer Rezension zu Joachim Wittstocks „Bogengang. Gedichte und lyrische Prosa“
Das vor Kurzem erschienene Buch „Bogengang. Gedichte und lyrische Prosa“ von Joachim Wittstock lässt sich auf einen ersten Blick in die Kategorie etwas befremdlicher Bücher einordnen, was im Grunde nicht ungewöhnlich ist, wenn von Wittstocks Œuvre die Rede ist. Erinnern wir uns doch an „Forstbetrieb Feltrinelli“ (2018) und „Briefe in die Runde“ (2021), beides Beiwerke eines großen Erzählers, der auch mal lyrisch Angehauchtes aufgreift und sich dazu aufrafft, Persönliches zusammenzufassen und der Öffentlichkeit poetisch verpackt vorzulegen. mehr...
Bücher zu Siebenbürgen, Rumänien, Südosteuropa
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen zu Siebenbürgen, Rumänien und Südosteuropa. Alle Bücher sind – sofern nicht anders vermerkt – 2025 erschienen. mehr...
Hegt wird gesangen!: De Schwalwker (Der Bäsch wid giël)
Das Lied „De Schwalwker“ (Der Bäsch wid giël) hat Anna Schuller-Schullerus in ihr wohl bekanntestes und bis heute noch lebendiges Lustspiel „Äm zwien Krezer“ (1898, erste Auflage von vieren) eingebettet. Die zarte, melancholische Melodie im Volkston und der Refrain Zewitt, zewitt … prägten sich bei den Theaterbesuchern schnell ein. Das Lied wurde in die Familien mitgenommen und bereites ab der 1910er Jahre gerne auch auf Festen gesungen. mehr...
Donauschwäbischer Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg an Anton Sterbling
Der Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler, Innenminister Thomas Strobl, hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2025 bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden drei herausragende Persönlichkeiten, die sich gleich in mehrfacher Hinsicht für die donauschwäbische Kultur und Geschichte verdient gemacht haben: Professor Dr. Anton Sterbling erhält den Hauptpreis, der Förderpreis geht an Denise Schillinger und mit der Ehrengabe wird Johann Schuth ausgezeichnet.
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"Eine endlose Folge, die man aus Verlegenheit Ewigkeit nennt": Ein Nachruf auf Franz Hodjak
Franz Hodjak war die imposanteste Erscheinung der sogenannten rumäniendeutschen Literatur: Die tiefe Stimme, die große Statur und insbesondere der zottige, zur Brust hin ausfransende Bart haben ihm etwas Mönchisches verliehen, eine ungeheure Ernsthaftigkeit, die er aber stets mit seinem Sprachwitz zu konterkarieren wusste. Er verstand seine literarische Textarbeit als ein Bosseln. Diesen Begriff hatte er dem Wortschatz der bildenden Künstler entlehnt und in einer Gesprächsrunde selber erläutert: Das Bosseln oder Bossieren diene dem letzten Schliff des Artefakts mit einem an dessen Spitze mit Kugeln versehenen Meißel. mehr...
Tanzgruppe und Nachbarschaft Wels: Fest des Friedens der Bukowinadeutschen im Salzkammergut
In den Gemeinden Laakirchen, Ohlsdorf und Vorchdorf im oberösterreichischen Salzkammergut leben heute zahlreiche Nachfahren von Buchenlanddeutschen, die, wie auch viele Nordsiebenbürger Sachsen, zu Kriegsende als Flüchtlinge dort ankamen und später eine neue Heimat fanden. mehr...
Ållerlå Håndwerk än Dinkelsbühl: Lebendige Mundartlesung
Beim Heimattag in Dinkelsbühl konnte man die Vielfalt und den Humor der siebenbürgisch-sächsischen Mundartliteratur erleben. Sieben Autoren trugen mit humorvollen und tiefgründigen Texten zur Bewahrung unserer siebenbürgisch-sächsischen Mundart bei. Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Singen zweier beliebten Lieder mit dem Publikum. mehr...
Vielseitige Künstlerin: Gerhild Wächter stellt beim Heimattag aus
Rund 1 000 Besucher zählte Gerhild Wächter in ihrer Ausstellung „Schnitt im Blick“ während des Heimattages und war mit der Resonanz zufrieden: „Es war ein sehr intensives Wochenende mit tollen und interessanten Begegnungen“, so die Künstlerin, „ich habe sehr gute Rückmeldungen bekommen“. Die meisten Besucher seien überrascht gewesen angesichts der Vielfalt der Exponate; dass alle von einer einzigen Person stammten, erstaunte viele. mehr...
„Rolf Bossert“-Gedächtnispreisträgerin 2025 ist Nicola Quaß
Es steht nun fest, an wen 2025 der vor sechs Jahren ins Leben gerufene „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis geht. Die meisten Punkte erzielte die in Wetzlar geborene und in Düsseldorf lebende Nicola Quaß. Sie studierte Rechtswissenschaft und schreibt Lyrik und lyrische Prosa. Sie hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien bereits einen Namen gemacht. mehr...
Sprache in ihrer schönsten Form: Ein Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz
Wintereinbruch in München – und hereingeschneit kamen zwei ausgewiesene Kenner der rumänischen und rumäniendeutschen Literatur, die sich am 21. November bei der Podiumsdiskussion „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) erstaunlich offen über ihre Arbeit und ihr Leben äußerten. Georg Aescht aus Bonn und Alexandru Bulucz aus Berlin gewährten im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Germanistin Dr. Enikő Dácz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin des Direktors am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), Einblicke in ihre Übersetzerwerkstatt und boten dem Publikum in ausgewählten Textbeispielen Sprache in ihrer schönsten Form. mehr...








