Ergebnisse zum Suchbegriff „Maly-Theil“
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Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“
Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...
Hegt wird gesangen!: „De Biëtklok“ von Ernst Thullner
Im Gedicht „De Biëtklok“ (Die Betglocke) beschreibt Pfarrer Ernst Thullner (1862-1918, Näheres zum Autor finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 10) die wiederkehrende Aufforderung der Betglocke (Abendglocke), die auch in verschiedenen Lebensphasen jeden dazu aufruft, nach Hause zu kommen. Alle Kinder wussten, wenn 19.00 Uhr die Glocken läuten, dann muss man wieder heim. „Wonn de Nuëchtklok leogt, dro kutt ir hiemen!“ Am Ende des Gedichts wird die Sehnsucht nach dem seligen Frieden angesprochen, wenn am Lebensabend die Glocke schließlich ihren letzten Ruf zum ewigen Heimgang ertönen lässt. mehr...
Hegt wird gesangen: „Bäm Kukuruzschiëlen“
Christine Maly-Theil wurde am 1. März 1893 in Agnetheln geboren und verbrachte in einer großen Familie eine glückliche Kindheit und Jugend. Nach ihrem Mittelschulabschluss 1910 bestand sie die Aufnahmeprüfung am Schäßburger Lehrerinnenseminar, konnte es jedoch nicht besuchen, da ihre Brüder ausbildungsmäßig Vorrang hatten. Stattdessen half sie im Schuh- und Ledergeschäft ihres Vaters. Christine widmete sich nach dem Abbruch des Geigenunterrichts der Gitarre, an der sie ihr Leben lang gerne Lieder begleitete. 1913 übersiedelte sie nach Hermannstadt. mehr...
Hegt wird gesangen!: Sommerowend (Sommerabend)
Sommerowend (Sommerabend) ist eines der siebenbürgisch-sächsischen Lieder, die sich mit zwei Melodien verbreitet haben. In einigen Gegenden wurde die Melodie von Autorin Grete Lienert-Zultner gesungen und in anderen jene von Hans Mild. mehr...
Herausgeber Frieder Latzina im Gespräch mit Heinz Acker über zwei Neuerscheinungen: Lieder von Carl Reich und Ackers Chorwerke
Kürzlich sind im MusikNoten-Verlag Latzina die Lieder des Carl Reich erschienen, bearbeitet von Prof. Heinz Acker für Sologesang und Klavier wie auch für gemischten Chor. Es ist eine Hommage von Heinz Acker an seinen Urgroßvater Reich zu dessen 150. Geburtstag (diese Zeitung berichtete in Folge 9 vom 31. Mai 2022, Seite 10). Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview des Herausgebers Frieder Latzina mit dem Bearbeiter der Lieder Prof. Heinz Acker. mehr...
"Siebenbürgischer Karl May" in Südamerika: Kulturreferat lädt zu Online-Vortrag über Anton Maly ein
Am 29. März nehmen uns Frank und Heinrich Höchsmann mit auf eine Reise nach Südamerika. In einem Online-Vortrag stellen sie ihren Großvater, den Schriftsteller Anton Maly, und dessen Abenteuer in Übersee vor. mehr...
Porträt einer starken Frau: „Die Schere“ setzt ein Denkmal für Irmgard Höchsmann-Maly
Erzählen kann sie gut. Als Tochter zweier Schriftsteller, des Österreichers Anton Maly und der aus Agnetheln stammenden Dichterin und Komponistin Christine Maly-Theil, wurde es ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Irmgard Höchsmann-Maly, 1920 in Hermannstadt in der Brukenthalgasse geboren, schreibt schon als Kind und gewinnt in der Schule einen Schreibwettbewerb, indem sie einen Ausflug mit der Familie zur Kirschblüte nach Michelsberg schildert. Die Liebe zum Schreiben und die Verbundenheit mit Siebenbürgen begleiten sie ein Leben lang. Ihre Erlebnisse bringt sie stets mit Gefühl und Humor zu Papier. mehr...
Dritte Auflage der Liedersammlung "E Liedchen hälft ängden"
Die dritte Auflage der Liedersammlung „E Liedchen hälft ängden. Alte und neue Lieder aus Siebenbürgen“ ist im August erschienen; sie ist kleiner, leichter und handlicher. Bereits 2017 beim Erscheinen der ersten Auflage des von Angelika Meltzer und Rosemarie Chrestels im Verlag Haus der Heimat Nürnberg herausgegebenen Liederbuches waren wir Sängerinnen vom „Singkreis Kampestweinkel“ davon begeistert. Im Gründungsjahr 2002 war es ziemlich mühsam für unseren Chorleiter, entsprechende Partituren zu finden. 2017 hielten wir endlich ein Werk in der Hand, das Lieder in siebenbürgischer Mundart mit professioneller Satzung zusammenfasste. Ein Buch, aus dem man sofort singen konnte. mehr...
Stuttgarter Vortragsreihe: Heinrich Heini präsentiert sein satirisches Werk
Unter dem Titel „Das wundersame Leben des Herrn Sigerius“ trägt Heinrich Heini am Freitag, den 26. Februar um 19.00 Uhr im Haus der Heimat in Stuttgart, Schlossstraße 92, satirische Texte vor. Einen Vorgeschmack darauf, was die Besucher erwartet, geben die folgenden biographischen Anmerkungen des Satirikers. mehr...
Schön zum Hören, anregend zum Singen
Zwei musikalische Veröffentlichungen der letzten Zeit legen uns nahe, der ansehnlichen und bemerkenswerten Reihe siebenbürgischer Liederkomponisten zwei Namen hinzuzufügen und damit gleichzeitig das Singrepertoire zu erweitern. mehr...







