Ergebnisse zum Suchbegriff „Mediasch Wappen“
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Äußerlich nichts aus Gold – inhaltlich Goldes Wert: 800 Jahre „Privilegium Andreanum“, des „Goldenen Freibriefs“ der Siebenbürger Sachsen
Im Dezember 1224 ließ König Andreas II. von Ungarn eine Urkunde anfertigen, die auf Pergament mit brauner Tinte geschrieben und mit einem Wachssiegel beglaubigt wurde. Gold findet man unter ihren äußeren Merkmalen nicht, wohl aber ist ihr Inhalt für die Siebenbürger Sachsen von unschätzbarem Wert. Das hatte der große Göttinger Gelehrte August Ludwig von Schlözer bereits 1797 erkannt, der die Urkunde als ein den Sachsen „heiliges, goldnes Privilegium“ bezeichnet hat, denn sie hätten „diesem alten Pergament ihr ganzes politisches Daseyn, und ihr ganzes ökonomisches Wolseyn, zu danken“. Nach 800 Jahren sind die Vorgaben des „Privilegium Andreanum“ schon lange nicht mehr in Kraft, sie wirken allerdings bis heute nach. mehr...
Herkunftsgebiete der Siebenbürger Sachsen
Nachdem in einer ersten Abhandlung der Brennpunkt auf die EIFEL gerichtet war (Artikel „Die Eifel – Hauptauswanderungsgebiet der Siebenbürger Sachsen?“), sollen im zweiten Teil einige Ergebnisse aus weiteren deutschen historischen Landschaften der interessierten Leserschaft präsentiert werden. mehr...
Bedeutende siebenbürgische Forschungsstätte: Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde vor 60 Jahren neu gegründet
Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde – wer kennt diesen Namen? Vielleicht eher als „Landeskundeverein“? Eigentlich ist er viel älter, denn vor sechs Jahrzehnten hatte er unter dem neuen Namen lediglich die Rechtsnachfolge des bereits 1840 in Mediasch gegründeten (und 1842, also vor 180 Jahren, von den österreichischen Behörden genehmigten) „Vereins für siebenbürgische Landeskunde“ angetreten. Er ist 182 oder zumindest 180 Jahre alt und damit, sehen wir von der deutlich älteren evangelischen Landeskirche ab, die älteste heute existierende sächsische Einrichtung. Grund genug, aus Anlass des 60. Jahrestags der Neugründung an den Landeskundeverein zu erinnern. mehr...
Ein kleines bisschen Wappenkunde: Was Sie schon immer über den Zeitungskopf wissen wollten
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland fühlt sich durchaus der Tradition verpflichtet. Doch auch Traditionen wandeln sich, manchmal durch einen plötzlichen Umbruch, manchmal eher schleichend und im Detail. Ist es Ihnen aufgefallen? Auf der ersten Seite ganz oben in der Mitte? Seit der Folge 1 vom 17. Januar 2022 hat sich die Titelseite der Siebenbürgischen Zeitung leicht verändert: Das Verbandswappen tritt in der Reihe größer hervor und es weist auch farblich einige Anpassungen auf. Was ist der Hintergrund? Und überhaupt: Was hat es eigentlich mit all den anderen Wappen im Zeitungskopf auf sich? Lassen Sie uns heute ein bisschen Heraldik betreiben! mehr...
300 Jahre seit der Geburt von Samuel von Brukenthal (1721-1803): Festvortrag von Thomas Șindilariu am Digitalen Heimattag 2021
Samuel von Brukenthal gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte. Warum eigentlich? Mit einem Begriffspaar, wie etwa bei Johannes Honterus und Reformation, will die Antwort nicht gelingen. Komplex und teils verwirrend, ganz so wie unsere Gegenwart, war auch die Lebenszeit von Samuel von Brukenthal – seine Lösungen und Antworten waren aber originell! Eines jedoch verbindet beide Persönlichkeiten: Sie sind ohne Zweifel deshalb bedeutend, weil sie unseren siebenbürgischen Winkel Europas näher an das Zentrum des Kontinents gerückt haben. Ihr Engagement, und das gilt es zu unterstreichen, ist keines gewesen, das sich auf die siebenbürgisch-sächsische Gesellschaft allein beschränkt hat, sondern es berücksichtigte alle Völkerschaften Siebenbürgens, selbstverständlich auch unter Einschluss der heutigen rumänischen Mehrheitsbevölkerung. Am 26. Juli 1721 wurde Samuel Breckner (von Brukenthal) in Leschkirch geboren. mehr...
Hans Blahm mit einem Auszug aus seinem Erstlingswerk in der Reihe „Lebendige Worte“ (XIV)
Geboren 1938 in Seiden/Siebenbürgen im Kokeltal. Kurz vor ihrer Deportation und meiner Einschulung brachte mir unsere Mutter das Lesen und Schreiben bei, sprachlich dann durch die harte Schule von Frau Breckner am Stephan-Ludwig-Roth-Gymnasium in Mediasch gegangen, Kunststudium relegiert, dann Studienabschluss in Maschinenbau. 1970 Heirat und Übersiedelung in die DDR. Nach Eberswalde, ins siebenbürgisch-sächsische Niemandsland. mehr...
Leserecho: Gedenkpavillon für Brukenthal
Der Künstler Peter Jacobi, Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreisträger 2003, nimmt Stellung zum Interview von Dr. Konrad Gündisch, Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch, und bezieht sich des Weiteren auf seine seit rund 30 Jahren gehegte Idee eines Brukenthal-Denkmals. mehr...
Die Kronstädter Prachtmedaille von 1886: eindrucksvolles Beispiel siebenbürgisch-sächsischer Identitätsstiftung
Die großformatige Medaille misst 85,15 mm im Durchmesser und wiegt 162,90 g. Sie zeigt in der Mitte des Avers das Wappen Siebenbürgens, umgeben von 20 Medaillons mit den Brustbildern der 20 Fürsten von Siebenbürgen, jeweils mit Namen und Regierungszeit. Die Legende lautet: „SIEBENBÜRGEN 1538-1690“. mehr...
„Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“
„Es ist ein großer Schatz, den wir hier in Siebenbürgen noch haben“, begeistert sich Caroline Fernolend, Vorsitzende des Kronstädter Kreisforums (DFDKK), bei der Vorstellung des Bildbands „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“ von Martin Rill und Georg Gerster vor der Bogeschdorfer Gemeinschaft. Anlass der lang erwarteten Buchpräsentation war das 500. Jubiläum des spätgotischen Flügelaltars, zu dem sich die Heimatortsgemeinschaft erstmals wieder vor Ort versammelt hatte (siehe Siebenbürgische Zeitung vom 20. Juni 2018, Seite 2 und 22). Das Zwischenkokelgebiet sei reich an spätgotischen Altären, von deren Existenz jedoch nur wenige wüssten, klärt Festredner und Pfarrer Dr. Rolf Binder auf. mehr...
Reich bebilderte Monographie über die Margarethenkirche
Vor kurzem erschien in Rom eine reich bebilderte Monographie der Mediascher Margarethenkirche. Herausgeber des zweisprachigen Bandes (Deutsch und Englisch) ist der aus Temeswar stammende und seit Jahren in Rom lebende Spezialist für orientalische Teppiche Stefano Ionescu. mehr...









