Ergebnisse zum Suchbegriff „Mein Dorf“
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"Af der Häifzet brecht em vill": Hochzeitsbräuche und Mundart dokumentiert
Noch rechtzeitig vor dem Ende des Burzenländer Jubiläumsjahres hat uns eine dieser Gemeinden, nämlich Brenndorf, ein schönes Geschenk gemacht: eine DVD mit der Beschreibung aller sächsischen Hochzeitsbräuche in diesem Dorf in der Nachkriegszeit bis zum großen Exodus der Siebenbürger Sachsen. Es ist in erster Linie ein Geschenk an alle Brenndorfer und ihre Verwandten. Es ist aber auch ein Geschenk an alle, die an Brauchtum oder Mundart interessiert sind: Gesprochen wird in original Brenndorfer Ortsmundart. mehr...
Land des unbezahlbaren Reichtums: Reise in das wilde schöne Siebenbürgen
Ende August 2010 hat Marion Homm zusammen mit ihrem Vater Siebenbürgen besucht, um Rumänien und was noch vom ursprünglichen Siebenbürgen übrig ist kennen zu lernen. Dabei haben sie die Landschaft und Menschen, die sie in dieser Woche treffen durfte, so stark beeindruckt, dass sie sie unbedingt festhalten wollte. Entstanden sind unglaublich schöne Bilder, die zum Träumen einladen und Reisesehnsucht wecken. Die folgende Reportage kann nur ungefähr wiedergeben, was sie erlebt und gefühlt hat. Zur Autorin: Marion Homm wurde 1988 in Nürnberg geboren, studierte Modejournalismus/Medienkommunikation in München (Diplomarbeit zum Thema „Heimatgefühl als Gesellschaftstrend“) und arbeitet zurzeit als Online-Redakteurin im Burda-Verlag in der bayerischen Landeshauptstadt. mehr...
Burzenland, oh du Heimaterde!
Mit der Überschrift „Das Burzenland in Sagen und Liedern“ war die Brauchtumsveranstaltung des Heimattages 2011 einem der Jubiläen, die in diesem Jahr begangen werden, gewidmet: 800 Jahre Burzenland. Die Veranstaltung fand am Pfingstsamstag, dem 11. Juni, um 16 Uhr in der Schranne in Dinkelsbühl statt und wurde vom Jugendbachchor aus Kronstadt, einer Zeidner Bläsergruppe, dem Zeidner Gesangstrio sowie zwei Vorlesern gestaltet. Konzeption und Leitung lagen bei Enni Janesch und Annette Königes. mehr...
Gutes erfahren und an die Gemeinschaft zurückgeben: Interview mit Enni Janesch
Die Europäische Kommission hat beschlossen, das Jahr 2011 zum „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit“ auszurufen. Ziel ist es, die Menschen für den Wert und die Bedeutung von ehrenamtlichem Einsatz als Ausdruck einer aktiven Bürgerbeteiligung zu sensibilisieren. Die 1941 in Stein geborene Anna Janesch gibt zu diesem Thema durch ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement ein vorbildliches Beispiel ab: Seit 1995 ist sie als Bundesfrauenreferentin des Verbandes tätig, seit 2003 ist sie Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, seit 1994 im Stadtrat Wiehl, seit 40 Jahren im Vorstand des Honterus-Chores sowie Vorstandsmitglied im Adele-Zay-Verein. Anlässlich ihres Scheidens aus dem Amt der Bundesfrauenreferentin zieht Anna Janesch, besser bekannt als Enni, Bilanz und verweist auf ihre Wurzeln, die sie zum Ehrenamt gebracht haben. Das Interview führte Franziska Rill. mehr...
Leserecho: Kontakt mit Mioritics aufnehmen
Zu den Artikeln „Burgen als Brücken“ in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 13. Januar 2011 und „Unser sächsisches Kulturerbe bewahren“ in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 23. Januar 2011. mehr...
Kirchenburgen und Dorfkirchen erhalten - Konzept von Dr. Hermann Fabini
Mit aktuellen Problemen der Bewahrung unseres Kulturerbes in Siebenbürgen hat sich eine Fachtagung vom 10. bis 12. Dezember 2010 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen auseinandergesetzt (siehe Bericht "Fachtagung zu Perspektiven des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes"). Der in Hermannstadt lebende Architekt und Denkmalschützer Dr. Hermann Fabini plädierte in seinem Vortrag dafür, Kirchenburgen touristisch nutzbar machen. Zur Erhaltung des Kulturerbes in Siebenbürgen könnten auch die Heimatortsgemeinschaften einen wichtigen Beitrag leisten, führt der Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2007 im Folgenden aus. Sein Konzept fügt sich in eine Reihe von vorangegangenen Initiativen auf diesem Feld, einschließlich der vom Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat seit Jahrzehnten geförderten und verwirklichten Aktivitäten bzw. Projekte, wie die „Dokumentation siebenbürgisch-sächsischer Kulturgüter“ in den 90er Jahren. mehr...
Oskar Pastior förderte in seinem Literaturkreis den Lyriker Georg Hoprich
Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat im Totalitarismusdiskurs um Oskar Pastior, Herta Müller, Dieter Schlesak, Stefan Sienerth und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitate-Verstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, dass Georg Hoprich in Oskar Pastiors Alternativliteraturkreis zum damaligen Sozialistischen Realismus Ende der 50er Jahre zum Lyriker herangereift ist. mehr...
Spurensuche in Thalheim nach dem Dichter Georg Hoprich (1938-1969)
Wer von der Straße Hermannstadt - Agnetheln zum Dorf Daia / Thalheim abbiegt, kann auf einer Gedenktafel an der Vorderfront des ersten Hauses im Ort lesen: „Mit Gottes Hilfe hat David Petru dieses Haus im Jahre 1959 gebaut“. Ein anderer Sohn des Dorfes hatte um diese Zeit begonnen, Fundamente seines Gebäudes aus deutscher Sprache zu errichten. Daran erinnert hier nichts. Das Haus seiner Eltern Georg sen. und Sofia Hoprich ziert keine Tafel, ist unter der angegebenen Nummer 103 überhaupt nicht zu finden. Vor Jahrzehnten wurde die Zählung verändert. mehr...
Möge der Volkstrauertrag zum „Volksfriedenstag“ werden
Am 14. November 2010, dem Volkstrauertag, wurde in ganz Deutschland der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht, unter anderem auch in Dinkelsbühl, Partnerstadt des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und „Heimat“ der 1967 errichteten Gedenkstätte. An der Gedenkfeier beteiligten sich Abordnungen der Bundeswehr, der Feuerwehr und der örtlichen Vereine, unter ihnen auch die Kreisgruppe Dinkelsbühl-Feuchtwangen, vertreten durch den Vorsitzenden Georg Schuster und Nachbarvater Horst Wellmann. Die Stadtkapelle Dinkelsbühl, die Sängervereinigung Concordia 1831 und der Sudetendeutsche Männerchor umrahmten die Feier musikalisch. Nach einem Gottesdienst in der katholischen Kirche wurden Kränze an der Kriegergedächtniskapelle niedergelegt. Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zitierte in seiner Rede Bundeskanzlerin Angela Merkel und sagte, der schonungslose Umgang mit der Geschichte sei die einzige Grundlage, um aus der Geschichte zu lernen. Geschehenes könne nicht ungeschehen gemacht werden, man müsse sich aber die Erinnerung bewahren. Als Vertreterin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen sprach zum Abschluss der Feierstunde Ute Bako geb. Schuller, Landesjugendleiterin der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), Landesgruppe Bayern, an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen. Ihre Rede wird im Folgenden in Auszügen wiedergegeben. mehr...
Siebenbürgisch-sächsische Friedhöfe nach der Aussiedlung
Um eine komplexe, ja sogar heikle Problematik ging es am 17. Juni im Haus der Heimat Nürnberg beim Vortrag „Siebenbürgisch-sächsische Friedhöfe nach der Aussiedlung“. Im Mai 2009 hatte Horst Göbbel in einem stattlichen Dorf in Südsiebenbürgen ein aufwühlendes Erlebnis beim Anblick eines sehr sauberen, klar geordneten Friedhofs. Seine Eindrücke und Gedanken zum Thema Friedhöfe hat Horst Göbbel in einem Vortrag in Nürnberg zusammengefasst, der im Folgenden gekürzt wiedergegeben wird. mehr...






