Ergebnisse zum Suchbegriff „Michael Kroner“
Artikel
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Bewahrerin der siebenbürgisch-sächsischen Kultur: 120 Jahre Grete Lienert-Zultner
Grete Lienert-Zultners kulturelles Vermächtnis hat Generationen überdauert: Als sie 19 war, wurden ihre ersten Lieder gedruckt und von Chören gesungen; mit 20 wurde ihr erstes Theaterstück gedruckt; bereits zu Lebzeiten wurden ihre Lieder als Volkslieder gesungen, und ihre Bühnenstücke werden auch heute noch mit Erfolg aufgeführt. Gegenwärtig sind ihre Lieder ein Bindeglied zwischen früher – mit nostalgischer Note – und heute, und vereinen im Gesang die in der Diaspora verstreuten Landsleute in der alten und neuen Heimat. mehr...
Mohács 500 und Siebenbürgen: Tributpflichtiges Fürstentum und Reformation in Siebenbürgen
Die „Katastrophe von Mohács“ vom 29. August 1526 ist einer der schwärzesten Tage der ungarischen Geschichte. Der mittelalterliche Staatsuntergang Ungarns wird in Ungarn neben weiteren negativen Wegmarken und Traumata (siehe Mongolensturm 1241, Diktat von Trianon 1920, Niederlage der „Goldenen Elf“ im WM-Fußballendspiel in Bern 1954 gegen Deutschland) als tiefe nationale Tragödie wahrgenommen. Bei der zentralen Gedenkfeier auf dem Hauptplatz von Mohács ordnete der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar am 29. August 2026 die fünfhundert Jahre seit der Schlacht von Mohács als eine Geschichte des Wiederaufstehens ein und fasste zusammen: „Vor 500 Jahren haben wir hier in Mohács eine schicksalhafte Schlacht verloren, wir haben unseren König verloren und die politische Einheit unseres Landes brach zusammen. Aber das Wichtigste ist: Ungarn ist nicht verschwunden.“ mehr...
Mohács 500: In Ungarn wurde am 29. August der Schlacht von 1526 gedacht
„Die ungarische Geschichte ist eine Geschichte des Wiederaufstehens. Vor 500 Jahren haben wir hier in Mohács eine schicksalhafte Schlacht verloren, wir haben unseren König verloren und die politische Einheit unseres Landes brach zusammen. Aber das Wichtigste ist: Ungarn ist nicht verschwunden“, rief der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar bei der zentralen Gedenkfeier den tausenden Menschen auf dem Széchenyi-Ter, dem Hauptplatz von Mohács vor der Votivkirche, und an den Bildschirmen im Lande zu. „Das ganze Gewicht dieser Tatsache wird spürbar, wenn wir uns vor Augen führen, dass die damaligen Imperien, die über das Schicksal Europas entschieden, längst nicht mehr existieren. Dynastien sind verschwunden, Großmächte vergingen, Grenzen verschoben sich – aber die ungarische Gemeinschaft ist geblieben. Wir stehen 500 Jahre später noch immer auf derselben Erde und gedenken der Opfer in derselben Sprache.“ mehr...
In Düsseldorf: Diskussion über das Zusammenleben der Rumänen und Siebenbürger Sachsen im Laufe der Jahrhunderte
Der Anstoß für diese Veranstaltung der Kreisgruppe Düsseldorf im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus am 17. Mai in Düsseldorf ging laut Horst Dengel von zahlreichen Rumänen aus, die im vorigen Jahr an der Veranstaltung „Sachsen und Ungarn in Rumänien“ teilgenommen hatten und das Zusammenleben von Rumänen und Siebenbürger Sachsen ebenfalls als bedeutsam empfanden. mehr...
Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945
Vor 80 Jahren: „Die Flucht!“ und Todesangst
Die Viehtrecks setzten sich ab dem 7. September 1944 in Bewegung. Die Größe der Trecks schwankte, den Einwohnerzahlen der einzelnen deutschen Dörfer entsprechend, zwischen 50 und 400 Fuhrwerken, die zum Teil mit Pferden, zum Teil mit Ochsen oder Kühen bespannt waren. Geführt von den Ortsleiten, vielfach aber auch von Urlaubern der Waffen-SS, zogen die Wagenkolonnen in Tagesmärchen von 25-40 km auf der festgelegten Route vorwärts. Es kam allerdings wiederholt zu Straßenverstopfungen durch vor oder zurückgehende deutsche Truppen, so dass gelegentlich Umwege gewählt werden mussten. Größere Teile, vor allem der zu langsam vorauskommenden Hornviehtrecks wurden in Desch und Carol aufgelöst und auf Güterzüge verladen. Im Ganzen ereigneten sich im Verlauf der Trecks keine ernsthafteren Zwischenfälle. Jedoch manchmal schon.
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Oberösterreich: 80 Jahre Siebenbürger Sachsen in Vorchdorf
Es war eine von vielen, heuer stattgefundenen Gedenkveranstaltungen, so auch am 10. November in Vorchdorf, an denen der bewegenden Ereignisse vor 80 Jahren gedacht wurde. Vorchdorf war Ankunftsort für so viele Heimatvertriebene, die nach zweimonatiger, über 1000 Kilometer langer, beschwerlicher Fahrt aus Siebenbürgen bei Sturm, Schnee, Ungewissheit, Kummer und Leid, am 16. November 1944 mit dem Treck der Siebenbürger Sachsen aus Tschippendorf hier in der kleinen Gemeinde Vorchdorf ankamen. mehr...
Ein Leben für die Gemeinschaft: Sara Kroner zum 90. Geburtstag
In die Dorfgemeinschaft der Bulkescher wurde Sara Kroner am 17. September 1934 hineingeboren. Hier verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend. Hier heiratete sie ihren Mann Michael (†2018). Eine Wende im Leben brachte die Ausreise nach Ingolstadt, wo die Familie recht schnell Anschluss fand. Bereits nach der Gründung des Chores der Kreisgruppe 1984 sang Sara Kroner bis zu seiner Auflösung 2016 mit. In der Theatergruppe spielte sie bis 2012 überzeugend jede ihr anvertraute Rolle. mehr...
Horst Göbbel zum Achtzigsten: Die Gemeinschaft tiefgreifend geprägt und nach vorne gebracht
Horst Göbbel, Studiendirektor a.D., ist seit Jahrzehnten vielseitig aktiv in Verband, Heimatortsgemeinschaft, Nürnberg und Nordsiebenbürgen. Er hat die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft tiefgreifend geprägt und nach vorne gebracht. Zu seinem 80. Geburtstag, den er heute begeht, würdigen ihn mehrere Freunde, Weggefährte und Vertreter der Vereine, in denen er sich erfolgreich engagiert hat. mehr...
Gedenksymposium mit Tiefgang/In Nürnberg wurde der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen gedacht
„Auf ganzer Linie gelungen! Sowohl die Vorträge als auch die exzellente Bewirtung und das Zusammensein an diesem Tage.“ Ein treffendes Fazit nach einer berührenden Begebenheit. Da es aus Platzgründen im Januar in Bad Kissingen nicht möglich war, mehr als 70 Personen am wissenschaftlichen Symposium zum Thema „Exodus vor 80 Jahren – Die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen 1944 und ihre Folgen“ teilnehmen zu lassen, obwohl sich mehr als 90 Interessenten angemeldet hatten, nahm sich die HOG Bistritz–Nösen vor, über das Jahr verteilt, weitere Veranstaltungen dieses Typus durchzuführen. Nach dem sehr gut besuchten Gedenken mit zwei Vorträgen von Dr. Hans Georg Franchy und Horst Göbbel in Dorna Watra am Palmsonntag war nun am Samstag, den 20. April, Nürnberg dran. mehr...
Film „Schulzeit in Siebenbürgen“ geht online!
Wenn Jugendliche Feuer fangen, sind sie bereit, drei volle Wochenenden an einem Projekt mitzuwirken. Das war vor 20 Jahren schon so. Neunzehn Mädchen und Jungen zwischen 10 und 18 lernten am ersten Wochenende auf Schloss Horneck von Günter Czernetzky die Basics beim Filmen und begaben sich danach in die Zimmer mehrerer Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die bereitwillig aus ihrem Schulleben als Schüler/innen und als Lehrerinnen erzählten, während interessierte Jugendliche zu ihren Füßen saßen. Ein Besuch im Schulmuseum Kornwestheim mit Vortrag von Dr. Irmgard Sedler rundete das Erfahrene ab. Eine Bootsfahrt auf dem Neckar wurde der Punkt aufs i. mehr...









