Ergebnisse zum Suchbegriff „Mine“

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22. Juni 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Historisches Salzbergwerk Praid überflutet / EU hilft bei Umweltkatastrophe

Praid/Bukarest – Schwere Überschwemmungen haben Ende Mai das historische Salzbergwerk Praid im Kreis Harghita, eine wichtige Touristenattraktion für Rumänien, stark beschädigt und eine schwere Umweltkrise ausgelöst. Wie die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) berichtete, hat der Bach Korund die auf die Römerzeit zurückgehenden Salzstollen überflutet. Sechs Millionen Kubikmeter Wasser sind in die Stollen eingedrungen und führten zu erheblichen Schäden. Der Wasserzufluss hat den Betrieb der Salzmine lahmgelegt und die umliegenden Süßwasserquellen kontaminiert. mehr...

25. September 2024

Rumänien und Siebenbürgen

20 Ausgaben ProEtnica – ein Festival für friedliches Zusammenleben

„Die Bewahrung von Traditionen interessiert mich gar nicht“, provoziert Volker Reiter, der Begründer des interkulturellen Festivals ProEtnica, das nun schon zum 20. Mal in der Festung von Schäßburg vom 28. August bis 1. September ausgetragen wurde. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2000 haben über 10.000 Vertreter der nationalen Minderheiten daran teilgenommen und rund 200.000 Besucher mit ihren Trachten, Tänzen und Traditionen begeistert. mehr...

2. August 2024

Verschiedenes

Inteligența artificială generativă și patrimoniul cultural săsesc (partea a doua)

Acest articol este partea a doua a articolului „Inteligența artificială generativă și patrimoniul cultural săsesc: oportunități și provocări pentru însușire, conservare și dezvoltare perpetuă“ din Siebenbürgische Zeitung Online. mehr...

12. März 2022

Kulturspiegel

"Siebenbürgischer Karl May" in Südamerika: Kulturreferat lädt zu Online-Vortrag über Anton Maly ein

Am 29. März nehmen uns Frank und Heinrich Höchsmann mit auf eine Reise nach Südamerika. In einem Online-Vortrag stellen sie ihren Großvater, den Schriftsteller Anton Maly, und dessen Abenteuer in Übersee vor. mehr...

18. August 2021

Verschiedenes

Vor 50 Jahren: Unsere Flucht aus dem Ceaușescu-Land Rumänien

„Das Göld darf man nicht so wuzeln“, sagte die Beamtin an der österreichisch-bayerischen Grenze, nachdem ich die zur Einreise nach Deutschland erforderliche Autoversicherung mit einem 100-DM-Schein aus unserer „Reisekasse“ bezahlen wollte. Der Geldschein war tatsächlich sehr dünn zusammengerollt, weil wir das deutsche Geld im Rohr der Gangschaltung unseres Käfers verstecken mussten. Wir waren ja rumänische Staatsbürger und durften als solche keine Devisen besitzen. „Manchmal muss man das Geld aber wuzeln“, meinte ich nur und beobachtete, wie die Frau mit einem Kugelschreiber versuchte, meinen Geldschein zu glätten. „Na, das Göld muss man nie so wuzeln“, sagte sie noch und übergab mir den Versicherungsschein samt 20 DM Restgeld. Jetzt waren wir ganz legal in Deutschland angekommen. An diesem Tag, es war der 18. August 1971, hatten wir, das sind meine Frau Eli, unser damals dreijähriger Sohn Robert und ich, es „geschafft“. Die zwei Wochen vorher begonnene Flucht aus Rumänien über Bulgarien, das damalige Jugoslawien und Österreich hatte ein gutes Ende gefunden. Wir waren sehr glücklich, dankbar und davon überzeugt, unserem Sohn einen besseren Start ins Leben ermöglicht zu haben. Er sollte nicht die schon im Kindergarten einsetzende „Erziehung“ mit roter „Pionierkrawatte“, Huldigungsgesängen und Tänzen zu Ehren des Staatschefs durchmachen müssen. mehr...

11. Juni 2021

Kulturspiegel

Hans Blahm mit einem Auszug aus seinem Erstlingswerk in der Reihe „Lebendige Worte“ (XIV)

Geboren 1938 in Seiden/Siebenbürgen im Kokeltal. Kurz vor ihrer Deportation und meiner Einschulung brachte mir unsere Mutter das Lesen und Schreiben bei, sprachlich dann durch die harte Schule von Frau Breckner am Stephan-Ludwig-Roth-Gymnasium in Mediasch gegangen, Kunststudium relegiert, dann Studienabschluss in Maschinenbau. 1970 Heirat und Übersiedelung in die DDR. Nach Eberswalde, ins siebenbürgisch-sächsische Niemandsland. mehr...

21. April 2021

Kulturspiegel

Es war die Stimme meiner Mutter: Wertvolle Mundartaufnahmen der Siebenbürger Sachsen und Landler auf www.siebenbuerger.de

Auf der Suche nach Geschichten über Osterbräuche in Siebenbürgen besuchte ich kürzlich die Seite des Verbandes der Siebenbürger Sachsen www.siebenbuerger.de mit Sprachaufnahmen aus verschiedenen Ortschaften. Es ist immer wieder spannend, Dialekte aus anderen Ortschaften anzuhören. Ganz besonders aber interessierten mich die Sprachaufnahmen aus Großpold. Neugierig geworden, wer sich wohl unter „Frau, 40 Jahre, aus Großpold“ verbergen könnte, klickte ich den Bericht „Erinnerungen an die Westkarpaten“ an. Die sächsische Frauenstimme, die ich hörte, war die vertraute Stimme meiner Mutter! Obwohl sie nicht mehr lebt, war sie in dem Moment lebendig und präsent, als wäre sie noch da. Die Klangfarbe ihrer Stimme war die einer jüngeren Frau, die Intonation, Begeisterung und Wortwahl waren die ihren. Mir war, als säße sie neben mir. Gebannt lauschte ich ihrer Erzählung, als sie 1943 als Schülerin mit einer Freundin in das Goldbachtal (Roșia Montană) in die Westkarpaten bei Abrud geschickt worden war. mehr...

8. August 2017

Verbandspolitik

Klaus Johannis hält historische Rede beim Sachsentreffen in Hermannstadt

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hat beim Sachsentreffen am 5. August in Hermannstadt die tiefen historischen Verwurzelungen der Siebenbürger Sachsen mit Siebenbürgen verdeutlicht und sie aufgerufen, "das hundertjährige Rumänien als einen Ort der Chancen und des Wohlstands wiederzuentdecken". Klaus Johannis' Ansprache, die er im Wechsel in rumänischer und deutscher Sprache hielt, wird im Folgenden im Wortlaut dokumentiert (Quelle: Rumänisches Präsidialamt). mehr...

22. Mai 2017

Kulturspiegel

Eindrucksvoller Erlebnisbericht über Deportation und Flucht: "Donbass" von Jacques Sandulescu

In den USA sind der Autor und sein Buch seit Jahrzehnten bekannt. Endlich ist der eindrucksvolle Erlebnisbericht über die Deportation und Flucht des Siebenbürgers Hermann Pfaff auch in deutscher Sprache erschienen. mehr...

14. November 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Ältestes Bergwerk Rumäniens geschlossen

Bukarest – Das Kohlebergwerk Petrila im Schiltal (Valea Jiului), die älteste Mine Rumäniens, ist Ende Oktober endgültig geschlossen worden. mehr...