Ergebnisse zum Suchbegriff „Nationale Erinnerung“

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18. Januar 2013

Kulturspiegel

Historiker Horst Möller erhält Ehrenplakette des BdV

Das Präsidium des Bundes der Vertriebenen (BdV) hat einstimmig beschlossen, dem deutschen Historiker Horst Möller die Ehrenplakette zu verleihen. Wie BdV-Präsidentin Erika Steinbach in einer Pressemitteilung vom 9. Januar 2013 erklärte, habe Möller in seiner Zeit als Direktor des Instituts für Zeitgeschichte „zu Fragen von Flucht und Vertreibung klar und offen Stellung bezogen und Sorge dafür getragen, dass sich sein Haus objektiv und unverkrampft dieser Fragen angenommen hat“. Im Namen des BdV gratulierte Steinbach dem am 12. Januar 1943 in Breslau geborenen Wissenschaftler zu seinem 70. Geburtstag. mehr...

25. November 2012

Kulturspiegel

Die Schlacht von Marienburg im Wandel der Erinnerungskultur

Im Gedenken an „alle Opfer von Terror und Gewaltherrschaft“ begingen am 19. Oktober in Marienburg im Burzenland das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt, das Honterusgymnasium und die Ev. Stadtpfarrgemeinde A.B. Kronstadt erneut die sogenannte „Michael-Weiß-Gedenkfeier“. Seit 1998 werden Gedenkfeiern anlässlich des Jahrestages der Schlacht bei Marienburg, der sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährte, am Marienburger Studentendenkmal abgehalten. Die Feiern knüpfen an eine Tradition an, die von 1913, dem Jahr der Einweihung des Denkmals, bis Ende der 1930er Jahre Bestand hatte, und die ihrerseits in einer reichen Kultur des kollektiven Erinnerns an die Schlacht wurzelte – der Fokus des Gedenkens allerdings ist ein neuer. mehr...

16. Juli 2012

Kulturspiegel

Tübinger Forschungszentrum feierlich eröffnet

Im Rahmen einer politisch und wissenschaftlich hochrangig besetzten Feierstunde am 6. Juli in der Alten Aula der Universität Tübingen wurde das neu gegründete „Zentrum zur Erforschung deutscher Geschichte und Kultur in Südosteuropa an der Universität Tübingen“ feierlich eröffnet. Der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Reinhold Gall, äußerte in seinem Grußwort die Hoffnung, dass es der neuen Forschungseinrichtung gelingen möge, die einschlägige Forschung zu stärken und das Interesse an Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung gestaltete ein Ensemble des musikwissenschaftlichen Instituts der Eberhard Karls Universität Tübingen. mehr...

27. November 2011

Verschiedenes

Volkstrauertrag gegen das Vergessen und Verdrängen

Am 13. November, dem Volkstrauertag, wurde in ganz Deutschland der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht, so auch in Dinkelsbühl, Partnerstadt des Verbandes der Siebenbürger Sachsen. Nach einem Gottesdienst in der evangelischen St. Paulskirche wurden Kränze an der Kriegergedächtniskapelle niedergelegt. Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zitierte in seiner Rede den Brief eines in Afghanistan eingesetzten Bundeswehrsoldaten und verlas die Namen der Gefallenen dieses Jahres. Die nachfolgende Ansprache an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen hielt Rosel Potoradi, Mitglied des Kreisverbandes Nürnberg. mehr...

24. August 2011

Kulturspiegel

Heft 2/2011 der Vierteljahresschrift „Spiegelungen“ erschienen

Heft 2/2011 der Vierteljahresschrift Spiegelungen, die im IKGS Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) erscheint, liegt vor. mehr...

5. Juli 2011

Verbandspolitik

Erinnerung als Notwendigkeit

Ein außergewöhnlich langer Fackelzug bewegte sich am Pfingstsonntagabend durch die Straßen Dinkelsbühls hin zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte hielt Wolfgang Wittstock. Wie der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ausführte, sei „unser Totengedenken hier in Dinkelsbühl (…) keine sinnentleerte Zeremonie, sondern eine Notwendigkeit“. Die „Gräuel der Vergangenheit“ müssten „lebendige Erinnerung bleiben“, damit sie sich nicht wiederholen können. Wolfgang Wittstocks Rede an der Gedenkstätte wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

22. Februar 2011

Kulturspiegel

100-jähriges Urzeljubiläum ein Gemeinschaftserlebnis in Siebenbürgen

Die Urzeln, einst mit der Aufgabe betraut, den Winter und böse Geister zu vertreiben, traten im 17. Jahrhundert in Agnetheln als Beschützer der Bruderschaftsladen auf, die von den Gesellen fortgetragen wurden. Als die Gesellenbruderschaften 1910 verboten wurden, suchte der Gewerbeverein nach Möglichkeiten, den Urzellauf weiterhin zu pflegen, und entschied sich 1911 zu einer gemeinsamen Parade der vier größten Zünfte, begleitet von Urzeln. Eine kreative und zukunftsweisende Idee, der das 100-jährige Jubiläum mit Urzelnparaden sowie einer Ausstellung alle Ehre machte. mehr...

23. September 2010

Kulturspiegel

Erich Jekelius in Bukarest gewürdigt

Zahlreiche Besucher kamen am 18. August zu der Feierstunde in das Nationale Geologiemuseum der rumänischen Hauptstadt, wo ein Porträt des Geologen Erich Jekelius enthüllt wurde. Es war ein Anlass zu einer lebendigen Würdigung des Kronstädter Wissenschaftlers, der als Mitarbeiter des Bukarester Geologieinstituts fast ein Vierteljahrhundert, von 1920 bis 1944, in dem imposanten Gebäude, in dem jetzt seiner gedacht wurde, geforscht hatte. Das Werk des geschätzten Fachmanns weckt auch heute noch Interesse und die Erinnerung an ihn ist bei einigen seiner früheren Kollegen und Nachfolger noch sehr lebendig. mehr...

25. Juni 2010

Verbandspolitik

Erinnerungstag in Marchtrenk – Bekenntnis zu Tradition und Integration

Unter dem anspruchsvollen Leitgedanken „Im Rückblick dankbar“ haben die Siebenbürger Sachsen am 12. Juni in Marchtrenk den „Erinnerungstag der Heimatvertriebenen“ abgehalten und ein eindrucksvolles Bekenntnis aller Landsmannschaften zur Überwindung der Kriegs-, Flucht- und Notzeiten durch die Brauchtumstreue und den Gemeinschaftssinn der volksdeutschen Heimatvertriebenen abgegeben. mehr...

24. Oktober 2009

Verschiedenes

Rumänische Revolution von 1989 – 20 Jahre danach

20 Jahre nach der Revolution in Rumänien bot ein Vortrag am 6. Oktober in den Räumen des Ge­neralkonsulates Rumänien in München eine gute Gelegenheit, die Ereignisse von damals aus heu­tiger Sicht zu analysieren. Referentin war die mehrfach mit Preisen und Orden ausgezeich­nete bekannte Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi, die das Interesse einer breiten Zuhörerschaft erweckte. Sie begleitete bereits seit den siebziger Jahren des vorigen Jahr­hun­derts die Entwicklungen in Rumänien mit brillanten Analysen und Veröffentlichungen und beriet im Rahmen ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Referentin an der Stiftung Wissen­schaft und Politik, Berlin, aufgrund eigener Forschung und Expertise Politiker aus Bundestag und Bundesrat in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. mehr...