Ergebnisse zum Suchbegriff „Negoi“
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Aus dem Siebenbürgen-Institut: Reiseliteratur in der Siebenbürgischen Bibliothek
Anfang April wurde online über die Bildungsreisen der Abiturienten des Honterus-Gymnasiums in Kronstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts berichtet. Und auch darüber, dass diese im Vorfeld akribisch geplant und sowohl die Fahrten mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln als auch die Unterkünfte vorab gebucht worden waren. Wer heute beim Planen einer Reise die Flüge, Bahnfahrten oder Pkw-Strecken sowie die Unterkünfte am Zielort „googelt“, der fragt sich, wie die Organisatoren das vor über hundert Jahren geschafft haben, woher sie die nötigen Informationen hatten, um so eine Reise mit mehreren Stationen genau planen zu können. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Begründer der modernen Meteorologie in Siebenbürgen: Zum Gedenken an Ludwig Reissenberger (1819-1895)
Sucht man in siebenbürgischen Schriften des 19. Jahrhunderts nach Informationen über Baudenkmäler, Kunstgeschichte, Archäologie, Numismatik, geographische Landschaftsbeschreibungen, Statistik und Völkerkunde, über Höhenmessungen in den Karpaten, alte Wetteraufzeichnungen oder allgemeine landeskundliche Forschungen, stößt man immer wieder auf den Namen Ludwig Reissenberger. Mit seinem umfassenden Wissen und seiner Vielseitigkeit gehörte er zu den bedeutenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Hermannstadt. Er gilt als Begründer der modernen Meteorologie. Mit ihm wurde vor 125 Jahren, am 29. November 1895, in Hermannstadt ein Mann zu Grabe getragen, der „ein halbes Jahrhundert lang in verschiedenen Zweigen der siebenbürgischen Landeskunde wissenschaftlich tätig war“ und darüber hinaus auch im gesellschaftlichen, kirchlichen und sozialen Leben der Stadt eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat. mehr...
Sachsentreffen 2017 in Hermannstadt
Die Vorbereitungen für das Sachsentreffen vom 4. bis 6. August 2017 in Hermannstadt sind in vollem Gange. Bei einem Treffen am 19. März in Hermannstadt hat das Organisationsteam wichtige Programmpunkte geklärt und freut sich, an dieser Stelle das ausgewählte Motto des Sachsentreffens bekannt zu geben: „In der Welt zuhause, in Siebenbürgen daheim“. mehr...
Bildkalender von Herbert Horedt: "Faszination der Karpaten"
Im Johannis Reeg Verlag ist ein zweiter Bildkalender von Herbert Horedt mit dem Titel "Faszination der Karpaten" und 13 beeidruckenden Fotos erschienen mehr...
Nachruf auf den Künstler und Fotografen Stefan Orendt
Siebenbürgen hat einen Künstler verloren, der das Land in seiner Vielfalt bleibend porträtiert hat: Stefan Orendt, Kunstwissenschaftler und Fotograf, starb am 17. Juli 2007 in Berlin. Orendt, 1949 in Berlin geboren, hatte seine familiären Wurzeln in Siebenbürgen, sein Vater stammte aus Hermannstadt. Bei seinen Aufenthalten in Rumänien entstanden die Fotografien des Karpatenlandes, die Orendt in verschiedenen Ausstellungen präsentierte. mehr...
Siebenbürgischer Karpatenverein knüpft an Erfolge früherer Zeiten an
Im vergangenen Sommer hat Ortwin Götz wieder die „Julius-Römer“-Schutzhütte am Schuler (Postăvarul) bei Kronstadt (Brașov) besucht. Auf dem Weg von der „Kanzel“ hinunter zurück in die Schulerau machte er einen Abstecher zu der Hütte, die nun wieder als Eigentum des Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) in Betrieb gegangen ist. Bis 1945 besaß der SKV, der 1880 von Siebenbürger Sachsen gegründet wurde, etwa 60 Schutzhütten – alle vom Verein selbst gebaut und bewirtschaftet. Anfang 1945 traf den Verein die Zwangsenteignung, seine Hütten sowie sein gesamtes Vermögen fielen in den Besitz des Staates und die Vereinstätigkeiten wurden eingestellt. 1990 gründete sich der Verein wieder neu. mehr...
Diavortrag über die Karpaten
Einen beeindruckenden Diavortrag "Bilder aus den Südkarpaten" hielt Annemarie Schiel am 8. September beim Fürther Treff der Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen. mehr...
Mit 70 auf den Götterberg Olymp
"Da packte Zeus die gebündelten Blitze und schleuderte mit grimmiger Miene die lodernden, todbringenden Geschosse auf die Krieger, die ihn in frevelhaftem Übermut verhöhnt hatten! " Ob diese Worte in den griechischen Göttersagen vorkommen, ist Kurt H. Binder nicht bekannt. Doch wie die alten Legenden in seiner Erinnerung leben, dürfte es wohl so ähnlich einmal geschrieben worden sein. Diese Gedanken gingen ihm durch den Kopf, als er und seine Frau Erika im Juni von einem an der Ostküste Nordgriechenlands gelegenem Strand in der Thermaikos Bucht durch die Stadt Litochoro in Richtung Prionia fuhren. Zum Abschluss ihres diesjährigen Urlaubs wollten sie sich einen alten Wunschtraum erfüllen: den Olymp besteigen. Mit seinem Bericht will der siebenbürgische Buchautor Jung und Alt zum "höheren" Wandern animieren. mehr...
Eine Woche Fogarascher und zurück
Zwei Bayern aus Türkenfeld wollten die Karpaten kennen lernen. Nun sind die Fogarascher Gebirge nicht unbedingt typisch für die vielen landschaftlichen Facetten der Karpaten, aber aufgrund der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand, entschied ich mich für eine Kammwanderung in den Fogarascher Bergen. Meine beiden Bergfreunde sind 40 und 66, ich 70 Jahre alt. Die letzte Kammwanderung in den Fogaraschern absolvierte ich 1981. mehr...





