Ergebnisse zum Suchbegriff „Neuen Heimat“
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Aussöhnung mit der Vergangenheit: Christine Birós Lebenserinnerungen
Der Prolog verheißt nichts Gutes, denn „das Kind war untröstlich“, obwohl die Mutter „nach einer Ewigkeit“ – nach langem Weinen, Rufen und Wehklagen – von nebenan, wo die Chorprobe „mit der Mutter als Chorleiterin“ abgehalten wird, auftaucht und „das erschöpfte Bündel“ auf den Arm nimmt. Aber die „gefährlichen Tiere und Monster“, die „Schatten und riesigen Ungeheuer“ lassen sich nicht so leicht vertreiben. Der Einstieg in Christine Birós Lebenserinnerungen „Die Rache des Karpfens. Eine Kindheit in Siebenbürgen“ mutet trostlos an. Wie soll ein Kind, dessen Mutter da ist und doch abwesend, das Urvertrauen entwickeln, geborgen zu sein, geliebt zu werden und in diesem Bewusstsein zu einem Menschen mit gefestigter Persönlichkeit heranwachsen? mehr...
Großes Treffen der Babyboomer-Jahrgänge aus Neppendorf
Vier Konfirmandenjahrgänge trafen sich. Diese Jahrgänge, die geburtenstärksten in Neppendorf, hatten entsprechend die meisten Schulklassen, Schüler und Konfirmanden. Sie gehören zu den geburtenstärksten Jahrgängen der Nachkriegszeit in Siebenbürgen und Rumänien. mehr...
Leserecho: Der Ohrring: Flug in ein neues Leben
Es war eine Zeit, die weit vor dem 24. Oktober 1981 begann, einem Tag, der in unseren Herzen als Familienfeiertag verewigt ist. Das Land, das wir bis zu diesem Tag als unsere Heimat bezeichneten, war für uns nicht mehr der Ort, an dem wir unser Leben verbringen wollten: Rumänien. Die politischen Unruhen und eine Herzerkrankung waren nur zwei der vielen Gründe, die uns dazu bewogen, unsere bisherige Heimat zu verlassen. Wir ließen nicht nur unseren Besitz zurück, sondern auch unsere Familienmitglieder. mehr...
Heimatgedanken und der Traum von „Zuhause“
Anmerkungen zum Buch von Alfred Schadt „Zwischen Heimat und Zuhause. Betrachtungen eines Ausgewanderten“ (siehe Siebenbürgische Zeitung, Folge 15 vom 23. September 2024, Seite 7) mehr...
Leserecho: Offenheit und Mut für Neues
Persönliche Gedanken zur HOG-Fachtagung in Bad Kissingen (siehe Bericht in der SbZ Online vom 8. November 2024) von Ursula Stoll, Vorsitzende des Vereins KulturGutSchützer Siebenbürgen e.V. mehr...
"Ein Jubel- und Gedenkjahr": Bundesvorstand des Verbands der Siebenbürger Sachsen tagte in Stuttgart
Der Bundesvorstand des Verbandes hielt seine Herbstsitzung am 2. November im Haus der Heimat in Stuttgart ab. Unter der Tagungsleitung des Bundesvorsitzenden Rainer Lehni wurden aktuelle Verbandsfragen erörtert. Der Bundesvorsitzende begrüßte u.a. die aus Siebenbürgen angereisten Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums, und Dietmar Gross, Ständiger Vertreter der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) im Bundesvorstand des Verbandes, die beiden Ehrenvorsitzenden des Verbandes, Herta Daniel und Dr. Bernd Fabritius, sowie die neue Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen, Petra Volkmer, die sich mit vielen neuen Ideen und Mitgefühl für ihre Landsleute einbringt. mehr...
„Ich spreche Frühling, ich spreche Schnee, und ich spreche ein wenig Asche“: Franz Hodjaks neuer Gedichtband erschien pünktlich zum Achtzigsten
Jede Woche erscheint ein neues Gedicht in unserem Paralleluniversum, auf Instagram, und pünktlich zum Achtzigsten, den der gebürtige Hermannstädter und seit den 1990er Jahren Usinger Franz Hodjak am 27. September feierte, ein neues Buch in der analogen Welt. Hübsch ist es geworden, mit seiner Zeichnung in Schwarz-Grau-Tönen von Elke Hopfe, in der verlorene Augen in einem kubistischen Umfeld herumschwirren. Veröffentlicht wurde es im Verlag Manfred Richter in der edition petit mit dem sinnreichen Titel: „Ich verirrte mich im Nadelöhr“. Letzterer deutet zwar auf eine erstickende Enge hin, aber durch das Suchen und Streunen – das im Verirren steckt – unterstellt er zugleich eine unergründliche Weite. mehr...
Wie man das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe retten kann: Interview mit Hugo Schneider
Im Jahre 1990 begann die große Herausforderung der Siebenbürger Sachsen. Die Massenauswanderung hinterließ einen verlassenen Landstrich mit rund 200 ausgebluteten Ortschaften. Die Hinterbliebenen versuchten, auf keinen Fall aufzugeben. Die Stadt Mediasch ist ein Beispiel des Überlebens. Das von ihr gestartete Sachsentreffen, anfangs nur in Birthälm, hat überlebt bis heute. Das Große Sachsentreffen im August 2024 hat bewiesen, dass nicht alles verloren ist. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ein Gespräch von Christa Richter mit Hugo Schneider. mehr...
Tagung des Frauenreferates des Verbandes: "Länder- und generationsübergreifende Netzwerke von Frauen – Siebenbürgerinnen hier und dort"
Getreu dem Leitgedanken des Hauses „Alles Leben ist Begegnung“ fanden sich vom 11. bis 13. Oktober im Heiligenhof in Bad Kissingen Damen aus Deutschland, Österreich und Rumänien ein, um aus ihrem mannigfaltigen Schaffen zu berichten, sich miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Ein besonderer Dank für die finanzielle Förderung geht an das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie an das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen. mehr...
HOG-Fachtagung in Bad Kissingen: Bewährtes aufnehmen und weiterentwickeln
Rund 100 Teilnehmer wurden vom 18.-20. Oktober bei der Fachtagung „Bewährtes und Neues in den Siebenbürgischen Heimatortsgemeinschaften – Länderübergreifende Nachbarschaften, Aufgaben, Arbeitsweisen“ im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen verzeichnet. Die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. (HOG-Verband) hatten dazu eingeladen, das Bundesministerium des Inneren und für Heimat förderte die Zusammenkunft. mehr...









