Ergebnisse zum Suchbegriff „November 2019“
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Sienerths Securitate-Buch ins Rumänische übersetzt
Das Buch „Bespitzelt und bedrängt – verhaftet und verstrickt. Rumäniendeutsche Schriftsteller und Geisteswissenschaftler im Blickfeld der Securitate“ (2022) von Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Stefan Sienerth, das in dieser Zeitung rezensiert wurde (Folge 16 vom 17. Oktober 2022, S. 11) und aus dem Auszüge hier nachgedruckt worden sind (vgl. Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 8-9, Folge 15 vom 23. September 2024, S. 8-9, Folge 18 vom 18. November 2024, S. 12-13, Folge 20 vom 16. Dezember 2024, S. 10), liegt nun auch auf Rumänisch vor. Die Studiensammlung des ehemaligen Hochschullehrers, langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiters und Direktors des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist vor Kurzem in der Übertragung der Hermannstädter Germanistin Prof. Dr. Maria Sass, die auch ein Nachwort zur Übersetzung verfasste, im Verlag Cartea Românească Educaţional in Jassy (Iași) erschienen. mehr...
Dora Szekely im Alter von 105 Jahren in Wien gestorben
Am Sonntag, den 2. März 2025, verstarb im 106. Lebensjahr Dora Szekely, geboren am 2. November 1919 in Hermannstadt. Sie war ältestes Mitglied der Nachbarschaft Penzing des Vereins Wien der Siebenbürger Sachsen (seit den Anfängen der Penzinger in den frühen 1960er Jahren). mehr...
Politische Krise in Rumänien verschärft sich
Rumänien wird seit Ende letzten Jahres von einer tiefen politischen Krise heimgesucht. Nach den Parlamentswahlen vom 1. Dezember ist es gelungen, schon vor Weihnachten, am 23. Dezember, eine neue Regierung zu bilden. Das Verfassungsgericht hatte am 6. Dezember die Präsidentschaftswahl mit Verweis auf eine ausländische Einmischung für ungültig erklärt. Eine stichhaltige Begründung konnte für diese Annahme bisher nicht geliefert werden, was anscheinend der Auslöser für Massenproteste war. Zehntausende gingen am 12. Januar in Bukarest auf die Straße, forderten ihr Wahlrecht ein und den Rücktritt von Staatspräsident Klaus Johannis, dessen zweite Amtszeit am 21. Dezember 2024 abgelaufen sei. mehr...
Siebenbürgisch-Deutsches Heimatwerk in Drabenderhöhe trauert um Edith Foith
Edith Foith, langjährige Mitarbeiterin des Siebenbürgisch-Deutschen Heimatwerks in Drabenderhöhe, ist am 13. November im Alter von 98 Jahren in Gummersbach heimgegangen. mehr...
Recherche und Gefühl: Krimiautorinnen lesen im HDO
Dass der Nikolaus eine Lesung in den Stiefel steckt, ist ja eher ungewöhnlich. Gut, dass das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München diese Aufgabe übernommen und für den 6. Dezember zu einem Abend mit den Autorinnen Lioba Werrelmann aus Köln und Beate Sauer aus Bonn eingeladen hatte. Sie lasen in der Reihe „Frauen schreiben Geschichte(n)“ aus jeweils zwei ihrer Krimis und gaben danach im Gespräch mit Patricia Erkenberg vom HDO Einblicke in ihre Arbeit und ihr Werk. Das Publikum saß wie in einem Café an mehreren runden Tischen, konnte warme und kalte Getränke und kleine Snacks genießen und sich dank der Vorbereitungen des HDO-Fördervereins rundum wohl fühlen. mehr...
Rede zum Volkstrauertag in Dinkelsbühl: Gedenken und Mahnung zugleich
Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 17. November in Dinkelsbühl begann mit der Aufstellung der Vertreter der Stadt und der Vereine, darunter der Kreisgruppe Dinkelsbühl – Feuchtwangen, an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen an der Alten Promenade. Die Feierlichkeiten wurden mit den Klängen der Dinkelsbühler Stadtkapelle eröffnet. Ingrid Mattes, stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands Bayern, wies in ihrer Rede auf die traurige Aktualität des Volkstrauertages hin.
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Sprache in ihrer schönsten Form: Ein Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz
Wintereinbruch in München – und hereingeschneit kamen zwei ausgewiesene Kenner der rumänischen und rumäniendeutschen Literatur, die sich am 21. November bei der Podiumsdiskussion „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) erstaunlich offen über ihre Arbeit und ihr Leben äußerten. Georg Aescht aus Bonn und Alexandru Bulucz aus Berlin gewährten im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Germanistin Dr. Enikő Dácz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin des Direktors am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), Einblicke in ihre Übersetzerwerkstatt und boten dem Publikum in ausgewählten Textbeispielen Sprache in ihrer schönsten Form. mehr...
"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte
Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...
Podiumsgespräch über rumänisch-deutsche Literaturübersetzungen in München
Mitte Oktober wurde die Ausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München eröffnet (siehe Bericht in der SbZ Online). Passend dazu steht am 21. November das Thema der Literaturübersetzung vom Rumänischen ins Deutsche im Fokus. Die Übersetzer Georg Aescht und Alexandru Bulucz werden sich im Gespräch mit Dr. Enikő Dácz über „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ unterhalten. mehr...
Vorurteile abbauen helfen: Zum Tod von Nicu Covaci, Gründer der Rockgruppe Phoenix
Nicu Covaci, Frontmann und Gründer der Rockgruppe Phoenix, ist am 2. August 2024 im Alter von 77 Jahren in Temeswar gestorben. Er steht wie kein anderer für den kometenhaften Aufstieg der legendären Temeswarer Band, die die Repressionen geschickt umschiffte, die Jugendlichen der 1970er Jahre in ihren Bann zog und schließlich doch verboten wurde. mehr...









