Ergebnisse zum Suchbegriff „Personal“

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27. Dezember 2014

Kulturspiegel

Aufschlussreiche wissenschaftliche Publikation über das Waldwesen im Wassertal

Aus Forschungsreisen kenne ich das rumänische Wassertal, ebenso Sigeth, Munkatsch und Deutsch-Mokra und lernte auch Dr. Gertraude Schmitzberger 2002 bei der Erforschung des Volksgutes im Oberen Theiß-Tal (in den vier Anrainerländern) kennen. Ihr Hauptanliegen war lange Zeit das Maramurescher Wassertal und die Ansiedlung von Waldarbeitern aus dem Salzkammergut. Später musste die Linzer Historikerin ihre Forschungen krankheitsbedingt unterbrechen. Umso erfreulicher ist es, dass andere Wissenschaftler, Kurt Druckenthaner und Anton-Joseph Ilk, helfend einsprangen, Schmitzbergers Manuskript druckreif gestalteten und es kürzlich in Nürnberg herausbrachten. mehr...

15. November 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Rumäniens Außenminister sichert "fließenden und zivilisierten Wahlvorgang" in München und anderen Städten Europas zu

Der neue Außenminister Rumäniens Teodor Meleșcanu ist in seinem ersten Auslandsbesuch heute nach München gekommen, um den Ablauf des Wahlvorgangs für die Präsidentschaftswahl am 16. November zu verbessern. Bei der Stichwahl um das höchste Staatsamt stehen sich morgen Klaus Johannis und Ministerpräsident Victor Ponta gegenüber. Der Chef der rumänischen Diplomatie führte ein Gespräch mit Dr. Bernd Fabritius, MdB und Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In einem exklusiven Interview für die Siebenbürgische Zeitung erklärte Teodor Meleșcanu, weshalb der erste Urnengang schlecht organisiert war und gibt Auskunft über die Maßnahmen zur besseren Ausrichtung des Wahlvorgangs. Der Außenminister würdigte die Rolle der deutschen Minderheit, der Auslandsrumänen und betonte die herausragende Rolle, die Deutschland für Rumänien spielt. Das Interview, das Siegbert Bruss führte, wird im Folgenden in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Das 20 Minuten lange Gespräch in rumänischer Sprache kann am Ende dieses Artikels als mp3-Datei gehört werden. mehr...

4. November 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Neuer Staatspräsident heißt Ponta oder Johannis

Die Entscheidung über Rumäniens nächsten Staatspräsidenten fällt in einer Stichwahl am 16. November zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Victor Ponta und dem Bürgermeister von Hermannstadt Klaus Johannis. Keiner der 14 Kandidaten für die Amtsnachfolge von Traian Băsescu konnte in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die absolute Mehrheit erreichen. Wie die Zentrale Wahlbehörde in Bukarest bekannt gab, kam der Sozialdemokrat Ponta (42 Jahre) auf 40,44 Prozent, sein bürgerlicher Herausforderer Johannis (55 Jahre) auf 30,37 Prozent. Mit großem Abstand folgen Călin Popescu-Tăriceanu (5,36%), Elena Udrea (5,20%) und Monica Macovei (4,44%) sowie die übrigen Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,17 Prozent. mehr...

26. Oktober 2014

Aus den Kreisgruppen

Erntedank in der Stuttgarter Sängerhalle

Zehn Kaffeelöffel Salz kommen auf sieben Kilo Mehl. Sie werden laut heruntergezählt, wie die Checkliste beim Flugzeugstart. Es ist der Start zum Baumstriezelbacken. Eier werden zu Dutzenden aufgeschlagen, Butter auf Gasflammen zerlassen, Hefe mit Zucker verrührt und in einem Topf mit einem mächtigen Turban aus Geschirrtüchern warm gestellt. Ein pfiffig umgebauter Mörtelmischer knetet den Teig. mehr...

17. Oktober 2014

Kulturspiegel

Einladung zum Internetseminar über digitale Archive

Das 7. Internetseminar findet vom 28. bis 30. November 2014 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Der Workshop für Internetnutzer, Internetreferenten und Seitenbetreiber aus dem Spektrum ostdeutscher Kultur- und Verbandsarbeit setzt sich in diesem Jahr mit digitalen Archiven auseinander. Veranstalter ist die „Akademie Mitteleuropa“ in Zusammenarbeit mit dem Referat für Internet und Online-PR des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. bzw. den Webmastern von Siebenbuerger.de. mehr...

4. Oktober 2014

Interviews und Porträts

Führungswechsel in der Saxonia Stiftung/Interview mit Klaus-Harald Sifft

Rund 1200 Projekte hat die Kronstädter Saxonia Stiftung in mehr als zwei Jahrzehnten ihres Bestehens gefördert. Sie hat für die soziale Betreuung zahlreicher Menschen in Not gesorgt, die in Siebenbürgen lebenden Sachsen unterstützt, kulturelle Initiativen mitfinanziert, sich als Schaltstelle zwischen ausländischen Förderern und siebenbürgischen Empfängern etabliert. Entsprechend vielfältig und anspruchsvoll sind nun die Erwartungen an den neuen Geschäftsführer, der Anfang dieses Jahres die Nachfolge von Karl-Arthur Ehrmann angetreten hat. Der 45-jährige Kronstädter Klaus-Harald Sifft bringt neben wirtschaftlichem Wissen auch langjährige Management-Erfahrung mit. Für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft setzt er sich seit Frühjahr 2014 auch als Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ein. Er ist Absolvent des Honterus-Gymnasiums, hat Maschinenbau studiert und leitet seit mehr als 15 Jahren sein eigenes Unternehmen, das Kleinwasserkraftwerke baut und verwaltet. Auswandern war für ihn keine Option. Die Begründung? „Mir hat hier nichts ­gefehlt.“ SbZ-Korrespondentin Christine Chiriac sprach mit Klaus-Harald Sifft im Saxonia-Sozialzentrum in Rosenau. mehr...

17. Februar 2014

Verbandspolitik

Entschädigungsgesetz für politisch Verfolgte wird umgesetzt

Auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der anderen rumäniendeutschen Landsmannschaften wurde das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. Das geschieht durch das Gesetz 211/2013, das seit der Veröffentlichung im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ vom 2. Juli 2013 in Kraft ist. Die wichtigsten Anwendungsfälle für die Deutschen aus Rumänien sind die Zwangsdeportationen in die Sowjetunion und die Zwangsumsiedlungen (Bărăgan, Szeklerland etc.). Praktische Fragen zu diesem Gesetz beantwortet im Folgenden Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes. mehr...

29. Januar 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Innenminister zurückgetreten

Bukarest – Rumäniens nationalliberaler Innen- und Verwaltungsminister Radu Stroe musste Ende Januar von seinem Amt zurücktreten. Auslöser dafür war das inkompetente Handeln staatlicher Behörden aus seinem Zuständigkeitsbereich bei der Ortung eines in den siebenbürgischen Westgebirgen abgestürzten Kleinflugzeugs. mehr...

15. Januar 2014

Kulturspiegel

Neujahrsempfang in Gundelsheim

Auf dem 15. Neujahrsempfang des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats am 11. Januar 2014 im Festsaal von Schloss Horneck in Gundelsheim begrüßte sein neuer Vorsitzender Hon.-Prof. Dr. Konrad G. Gündisch neben den rund 120 Gästen auch zahlreiche Repräsentanten, darunter den Ehrenvorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Prof. Dr. Paul Philippi, Vorstandsmitglieder des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, zudem die beiden Referenten dieser festlichen Veranstaltung, Dr. Agathe Reingruber (Deutsches Archäologisches Institut, Berlin) und den Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius, MdB, die in ihren Vorträgen eindrücklich aus ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern, der Grabungsarbeit bzw. der Tätigkeit eines Bundestagsabgeordneten, berichteten. mehr...

10. Dezember 2013

Kulturspiegel

Die fügsamere Welt der Worte: Zu Dieter Roths Roman "Der müde Lord"

„Am 11. August 1954 [...] fuhr Christian Rosenow durchs Gebirge.“ Abgesehen davon, dass dieser erste Satz des Romans vermutlich schalkhaft nach Georg Büchners Lenz blinzelt, markiert er eine entscheidende Schwelle im Leben des Achtzehnjährigen, der aus dem heimischen Burgstedt nach Bukarest aufbricht, um sich als Journalist zu versuchen. Mit der Fahrt durchs Gebirge tritt er aus der Obhut der Familie in eine ihm fremde Welt über, in der sich der Werdende beweisen und bewähren muss. Auch sonst wird in diesen ersten Absätzen mit Zeichenhaftigkeiten nicht gegeizt. Der hier die Lebensfahrt beginnt, hat als real und symbolisch zu tragendes Gepäck einen Holzkoffer, der in einem Zwangsarbeitslager im Donbass gefertigt wurde, wo sein Vater ums Leben gekommen ist. mehr...