Ergebnisse zum Suchbegriff „Pfarrer Reich“
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Joachim Wittstocks Griff nach der Zeitlosigkeit: Deutungsversuch eines siebenbürgischen Jahrhundertepos
Diese Sprache ist nicht austauschbar, geschweige denn ohne Weiteres nachzuahmen. Diese Erzählstimme ist nicht egal, sondern fugenlos rahmend. Diese Struktur arbeitet nicht gegen das Thema, sondern lässt es „geduldig“ zur Wahrhaftigkeit fermentieren. Diese Thematik ist nicht nur Behauptung, sondern sie wird im Erzählen eingelöst. Diese unvergleichliche Stofffülle ist durch das feine Filtervlies des erfahrenen Spätwerks gezogen – durchlässig genug für die Wirklichkeit, ausreichend dicht gegen Pathos und Pose. Das Ergebnis ist eine erzählerische Realität, die unseren Blick auf die Welt verschiebt. Still und unbeirrt hat ein meisterlich gelungenes Spätwerk den modenresistenten Zirkel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur um eine eigene, unverwechselbare Stimme bereichert: Es handelt sich um Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ (2024). In der zunehmend flacher werdenden Topografie rumänienkonnotierter deutscher Literatur ist er eine bemerkenswerte Neuerscheinung der letzten Jahre. mehr...
Gottesdienst der Landesgruppe Baden-Württemberg in Schorndorf
„Da Jesus gefragt wurde von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? Antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden, man wird auch nicht sagen: Siehe, hier! Oder da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.“ Lk 17,20-21 mehr...
40-jähriges Jubiläum und 19. Treffen der Heimatortsgemeinschaft Nußbach
Am ersten Septemberwochenende 2025 kamen 134 Mitglieder der HOG Nußbach, Freunde und Bekannte im Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg bei Gerolfingen zusammen, um auf vier Jahrzehnte gelebte Gemeinschaft und Verbundenheit zurückzublicken. mehr...
„Denn um seines Namens Willen sind sie ausgezogen ...“
Legt man diese Worte aus dem 3. Brief des Johannes wie ein Portfolio an, wird man überrascht von der langen und tiefen Geschichte der österreichischen „Exulanten“, die über die Jahrhunderte in der Weltgeschichte kaum zu finden ist. Sie berührt in besonderem Maß Siebenbürgen, wohin ab 1734 im Zuge der Gegenreformation aus dem Salzkammergut, später dann auch aus der Steiermark und Kärnten wegen ihres lutherischen Glaubens „Transmigranten“ deportiert und in siebenbürgischen Ortschaften angesiedelt worden sind. mehr...
40 Jahre HOG Nußbach: Jubiläum, Begegnung und Erinnern
Die HOG Nußbach lädt zur Mitgliederversammlung, dem 40. Gründungsjubiläum und 19. Treffen für den 5.-7. September in das Evangelische Bildungszentrum Hesselberg, 91726 Gerolfingen, einen Ort der Begegnung, Bildung und des Dialogs, herzlich ein. mehr...
Ilse Maria Reich: Außergewöhnliche Lesung und Orgelkonzert in Fürth
Am 10. Juli fand im Gemeindehaus St. Paul eine besondere Veranstaltung im Rahmen der Fürther Nachbarschaft statt. Die Konzertorganistin Ilse Maria Reich (Landshut) las aus ihrer Autobiographie „Von Orgel zu Orgel“ (Edition Musik Südost München, 2024) und gab anschließend in der Paulskirche an der großen Walcker-Orgel ein kurzes, beeindruckendes Konzert. mehr...
25. Zeidner Treffen: „Das Zusammensein – es ist schön und macht viel Arbeit“
Das war der Kommentar eines Mitmachenden bei der Jubiläumsveranstaltung der Zeidner Nachbarschaft Ende Juni in Dinkelsbühl. Der ergänzende Kommentar des Autors: Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Denn es war wieder eine Veranstaltung mit einem sehr abwechslungsreichen Programm – mit Kunst, Kultur, Unterhaltung, Tanz – natürlich und vor allem Umarmungen, Gespräche, Austausch im Großen wie im Kleinen. Und auch die Besucherzahl ist Anlass, zufrieden zu sein. mehr...
Hegt wird gesangen!: „De Biëtklok“ von Ernst Thullner
Im Gedicht „De Biëtklok“ (Die Betglocke) beschreibt Pfarrer Ernst Thullner (1862-1918, Näheres zum Autor finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 10) die wiederkehrende Aufforderung der Betglocke (Abendglocke), die auch in verschiedenen Lebensphasen jeden dazu aufruft, nach Hause zu kommen. Alle Kinder wussten, wenn 19.00 Uhr die Glocken läuten, dann muss man wieder heim. „Wonn de Nuëchtklok leogt, dro kutt ir hiemen!“ Am Ende des Gedichts wird die Sehnsucht nach dem seligen Frieden angesprochen, wenn am Lebensabend die Glocke schließlich ihren letzten Ruf zum ewigen Heimgang ertönen lässt. mehr...
„Schloss Horneck leuchtet“ - 500 Gäste erleben besinnlichen KulturTag im Advent
Weihnachtliches Kulturgut trifft auf siebenbürgisches Brauchtum, und das alles vor prachtvoller Schlosskulisse: Mit dieser einzigartigen Kombination zog das Siebenbürgische Kultur- und Begegnungszentrum „Schloss Horneck e.V.“ (Schlossverein) am ersten Adventswochenende ein großes Publikum an. mehr...
Hegt wird gesangen!: „E sachsesch Chrästlied“
Ernst Helmut Chrestel wurde am 24. Dezember 1916 als siebtes Kind von Andreas Wilhelm Chrestel und Luise Oczko in Hetzeldorf geboren. Schon in jungen Jahren zeigte er eine ausgeprägte musikalische Begabung und konnte bereits vor Schuleintritt Lieder am Klavier harmonisieren. Er erhielt Geigen- und Klavierunterricht. Das Singen im Kirchenchor während seiner Gymnasialzeit in Mediasch übte auf ihn einen nachhaltigen Eindruck aus. mehr...








