Ergebnisse zum Suchbegriff „Rueckblick 2010“
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66. Richttag der Siebenbürger Nachbarschaft Traun
Der letzte „normale“ Richttag (bzw. Generalversammung, damals mit Neuwahlen) fand bereits 2020, also vor drei Jahren statt. Im Vorjahr konnte dann im Mai wieder einer abgehalten werden. Heuer ist Corona kaum mehr ein Thema und so wurde der 66. Richttag wieder wie früher am Dreikönigstag abgehalten. Beibehalten wurde jedoch der neue Veranstaltungsort, nämlich der große Saal im evangelischen Gemeindezentrum Traun, der einen hellen und freundlichen Rahmen bot.
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Ein Blick zurück und viele neue Ideen: Internetseminar zum Thema „22 Jahre digitale Heimat Siebenbuerger.de“
Am dritten Adventswochenende vom 9. bis 11. Dezember luden das Internetreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und die Akademie Mitteleuropa e.V. wieder zu einem Internetseminar nach Bad Kissingen ein. Das Thema lautete „22 Jahre digitale Heimat Siebenbuerger.de“. Dieser Rückblick war eigentlich schon vor zwei Jahren geplant und wurde jetzt zum Schnapszahl-Jubiläum nachgeholt. mehr...
Helga Seeger, Vorsitzende der Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein, zum Siebzigsten
Der siebte runde Geburtstag des Lebens ist ein bedeutsamer Tag. Über so viele Jahre und Jahrzehnte glückliche und einschneidende Dinge erlebt zu haben, lässt Helga Seeger dankbar auf die vergangene Zeit zurückblicken. mehr...
Bedeutender siebenbürgisch-sächsischer Historiker: Dr. Michael Kroner gestorben
Am 26. Juli 2022 endete im 88. Lebensjahr das irdische Dasein von Dr. Michael Kroner in Oberasbach. Sein besonderer Beitrag zur Bewahrung und Förderung siebenbürgisch-sächsischer Identität bleibt unserer Gemeinschaft in vielfältiger Form über seinen Tod hinaus erhalten. Wenn wir Siebenbürger Sachsen als recht geschichtsbewusst gelten, ist dies auch ein besonderes Verdienst des promovierten Geschichtswissenschaftlers und regsamen Publizisten Dr. Michael Kroner, der sich mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen vielfach Wertschätzung erworben hat als fundierter Kenner und Deuter historischer Ereignisse und Entwicklungen vor allem in seinem siebenbürgischen Herkunftsland, aber auch in der Geschichte Südosteuropas und nicht zuletzt auch in seiner mittelfränkischen Wahlheimat. mehr...
Muttertag und Heimattag 2021: Augsburger Tanzgruppen gestalten mit
Seit über 15 Jahren ist es Tradition, dass Kulturgruppen der Kreisgruppe Augsburg den Gottesdienst zum Muttertag in der St.-Andreas-Kirchengemeinde mitgestalten. Kinder, Jugend, Chor und helfende Hände von Mitgliedern der Handarbeitsgruppe sind alljährlich zugange, um den Ehrentag der Mütter mit Gottesdienst und anschließender Ausstellung zu einem freudigen, lebendigen Tag im Leben unserer siebenbürgischen Gemeinschaft werden zu lassen. mehr...
Bedeutender Journalist und Impulsgeber des Verbandes: Zur Erinnerung an Hannes Schuster
Hannes Schuster, ehemaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung (1989-2002), ist am 13. März im Alter von 83 Jahren im Krankenhaus in Göttingen an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am 27. März um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Hardegsen-Asche unter Einhaltung der Corona-Auflagen statt. Als herausragender Journalist hat er rund vier Jahrzehnte lang das Kultur- und Gemeinschaftsleben der Siebenbürger Sachsen maßgeblich bereichert. Dem Verband verhalf er nach der Wende von 1990, sich in einer sich wandelnden Welt neu zu finden, ohne die siebenbürgischen Wurzeln aufzugeben. Gewürdigt wird der herausragende Journalist im Folgenden von Siegbert Bruss, Rainer Lehni, Dr. Bernd Fabritius und Erhard Graeff. mehr...
Exodus – Zeitzeugen berichten
Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Lesen Sie im Folgenden einige ausgewählte Zeitzeugenberichte. mehr...
Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus / Von Prof. Dr. Hans-Christian Maner (I)
Die massive Auswanderung der deutschen Minderheit nach dem gesellschaftspolitischen Umbruch in Rumänien hat eine lange Vorgeschichte. Im 20. Jahrhundert bot das Geschehen um den Zweiten Weltkrieg die Initialzündung für mehrere Migrationswellen. Damit ging auch eine anhaltende Zweiteilung der Geschichte der Siebenbürger Sachsen einher. Die Migration stellt nicht nur für die Gemeinschaft, sondern für jede und jeden Einzelnen ein existenzielles Ereignis dar. Für die in Deutschland Angekommenen stehen Fragen der Integration sowie des Umgangs mit der Herkunftsregion und -identität im Mittelpunkt. Für die Sachsen in Siebenbürgen geht es darum, den Massenexodus und seine Folgen, womit ebenfalls die Identitätsfrage zusammenhängt, zu verarbeiten. Sowohl für die Sachsen in Deutschland wie auch diejenigen in Siebenbürgen steht die Frage nach Zukunftsperspektiven im Raum. mehr...
Aufruf an Zeitzeugen: Schildern Sie Ihre Erinnerungen an den Exodus
Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Prof. Dr. Hans-Christian Maner schildert in Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus die allgemeine Aufbruchsstimmung infolge der revolutionären Ereignisse Ende Dezember 1989: „Die Öffnung der Grenzen wirkte wie ein Dammbruch. Die aufgestauten Sorgen, Unzufriedenheiten und Frustrationen, das Gefühl des Fremdgewordenseins im eigenen Land, die lange vorher mental oder tatsächlich gepackten Koffer, die nach wie vor bestehende Rechtsunsicherheit, die Ungewissheit darüber, ob die neuen Freiheiten von Dauer sein würden und ob die Lage der Minderheiten sich tatsächlich verbessern würde, führten letztendlich zu einer Auswanderungswelle größten Ausmaßes.“ mehr...
Zeit der Entgrenzung und des Wandels: Das Münchner Verbandsblatt in den frühen Jahrzehnten nach der Wende
Wenn der Schreiber dieser Zeilen die gut zwei Jahrzehnte charakterisieren sollte, in denen er für die Siebenbürgische Zeitung verantwortlich zu zeichnen hatte, würde er zwei Begriffe wählen, die seine Arbeit bestimmt haben: „Entgrenzung“ und „Wandel“. Für ihn, der aus einem Pressewesen kam, in dem totalitärer Zwang, Gängelung und Zensur geherrscht hatten, denen man als Zeitungsmacher mit Kompromissen und Winkelzügen zu begegnen suchte, wurde die unbehinderte Meinungsäußerung zur Erfahrung von Freiheit, die man nach Kräften nutzen durfte. Dazu kam bei seinem Antritt die Wende in Osteuropa, auch in seinem Herkunftsland, die dem Blatt, für das er zu schreiben hatte, neue Ausrichtungen und Wandlungsfähigkeit abforderten. mehr...







