Ergebnisse zum Suchbegriff „Schaessburg Band“

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6. Oktober 2006

Kulturspiegel

Schäßburger Bergschule – Sprungbrett ins Leben

Die Idee eines Erinnerungsbandes des Absolventenjahrgangs 1955 der Schäßburger Bergschule zum goldenen Maturajubiläum 2005 war teils mit Begeisterung, teils mit Zurückhaltung aufgenommen worden, nur einige wenige haben sich verweigert. Der Band wurde mit „Bergschule – Sprungbrett ins Leben“ tituliert, und liest man die 68 recht unterschiedlichen Lebensläufe der ehemaligen Bergschüler, die den Hauptteil des Buchs ausmachen, muss man sagen: der Band hält, was er versprach, nicht zuletzt dank des Lektorats (M. Focke, geb. Orendi) sowie der Redaktion und Gestaltung (G. Heitz, geb. Leonhardt). mehr...

18. Juni 2006

Kulturspiegel

Dieter Schlesak: "Im Herzen ein Siebenbürger Sachse geblieben"

Der Ostwesteuropäer Dieter Schlesak habe seine siebenbürgischen Wurzeln nicht verloren, sie blieben Inspirations- und Kraftquelle für sein Leben und sein Werk. So steht es nachzulesen in dem Faltblatt, das am Pfingstsonntag zur Lesung des 1934 in Schäßburg geborenen Dichter und Essayist Dieter Schlesak im Evangelischen Gemeindehaus Sankt Paul in Dinkelsbühl auslag. Verhält es sich so?, mag sich der eine oder andere Saalgast gefragt haben, zumal dem Faltblatt weiter unten zu entnehmen ist, dass Schlesak selbst bekannt habe, er sei "eingesperrt in der eigenen Haut und nirgends zu Hause, außer im Wort". Hier äußert sich doch ein scheinbarer Widerspruch. mehr...

25. Mai 2006

Aus den Kreisgruppen

50 Jahre Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen

Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltete die Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen am 13./14. Mai in Geretsried eine aufwändig gestaltete Jubiläumsfeier: Festgottesdienst und Festveranstaltung am Samstag folgten eine Theateraufführung und ein Kulturprogramm am Sonntag. Die Kreisgruppe nutzte an diesem Wochenende vor zahlreichen Fest- und Ehrengästen die Gelegenheit, ihr ungemein reiches, alle Generationen einbeziehendes Vereinsleben auf sympathische Weise vorzustellen. Doch vermittelten sich nicht nur Gemeinschaft und Zusammenhalt als gelebte Werte, sondern es wurde auch die gelungene Integration der in Stadt und Landkreis längst heimisch gewordenen Landsleute in den Redebeiträgen ausdrücklich gewürdigt. mehr...

21. Mai 2006

Kulturspiegel

Eine musikalische Doppelbegabung - Helene Greger-Honigberger

Helene Greger-Honigberger, geboren am 24. Mai 1874 in Elisabethstadt, gestorben am 11. Juni 1956 in Kronstadt, gehört zu den rund 70 siebenbürgischen Sängerinnen und Sängern, die seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts in Siebenbürgen und im Ausland auf Bühne und Konzertpodium Erfolge feierten. Sie sind im dritten Band der Beiträge zur Musikgeschichte der Siebenbürger Sachsen (Gehann-Musikverlag Kludenbach) zusammenfassend dokumentiert. Neben, vor und nach ihnen gab es noch eine ganze Reihe anderer hervorragender Gesangssolisten, auch Laiensänger, die vorwiegend im Rahmen von Opern- und Konzertdarbietungen der siebenbürgischen Musikvereine, in Kirchenkonzerten und später als Mitglieder einschlägiger rumänischer Ensembles auftraten. Deren Biographien harren noch der Erschließung. mehr...

7. Mai 2006

Kulturspiegel

Josef Haltrich: Bedeutender Volkskundler und Märchensammmler

Der bedeutende Volkskundler und Märchensammmler starb vor 120 Jahren, am 17. Mai 1886, in Schaas. Mit der für ihn kennzeichnenden Bescheidenheit und Uneigennützigkeit hätte Josef Haltrich nicht verstanden und nicht akzeptiert, dass die Bergschule heute seinen Namen und nicht den seines berühmten Schwagers Georg Daniel Teutsch trägt. Erstaunt hätte ihn auch die heutige Straßenbezeichnung im Nordwesten von Berlin "Haltrich-Weg". mehr...

23. April 2006

Interviews und Porträts

Forstmann, Universitätsprofessor und Kunstmäzen: Otto Erich Witting (1889-1955)

Vor 51 Jahren starb in seiner Heimatstadt Kronstadt im Alter von 66 Jahren einer der wohl bedeutendsten deutschen Forstmänner des Südost-Karpatenraumes: Otto E. Witting. Er sollte in seiner erfolgreichen beruflichen Laufbahn die höchste – von einem Deutschen je erreichte – Stufe in der Staatsforstverwaltung des 1862 gegründeten und 1919 zum Großstaat sich entwickelten Königreichs Rumänien erklimmen. mehr...

15. März 2006

Kulturspiegel

"Ostwesteuropäer" Schlesak liest in Leipzig, Berlin und Düsseldorf

Der Der aus Siebenbürgen stammende Lyriker, Essayist, Romancier und Übersetzer Dr. h.c. Dieter Schlesak wird vom 17. März bis 2. April 2006 vier Lesungen auf der Leipziger Buchmesse sowie in Berlin und Düsseldorf bestreiten. Politisches und menschliches Exil, die Vergänglichkeit, Liebe, Eros und der Tod sind die großen Themen in seinen beiden neuen Gedichtausgaben „Herbst Zeit Lose“ und Grenzen Los“. Als geistiger Vermittler zwischen den Kulturen versteht sich Schlesak in seiner Essayistik und Übersetzertätigkeit. mehr...

10. März 2006

Verbandspolitik

Bundesvorstand tagte in Neu-Isenburg

Eine beachtliche Vielfalt an kulturellen Aktivitäten plant die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen 2006 und 2007. In seiner „Frühjahrssitzung“, die am 4. März im Hotel Wessinger in Neu-Isenburg stattfand, erörterte der Bundesvorstand Nahziele des Verbandes. Die Bandbreite des Engagements reicht von der kulturellen Breitenarbeit und Jugendarbeit über die Rentenfrage, einen zeitgemäßen Internetauftritt, die Planung des Heimattages und Fürsorge für das Kulturzentrum in Gundelsheim bis hin zum Kulturaustausch mit den Siebenbürger Sachsen in Übersee und dem Minderheitenschutz in Rumänien. Die „Richtlinien des Herausgebers für die Siebenbürgische Zeitung“ wurden neu gefasst. mehr...

7. März 2006

Aus den Kreisgruppen

Nachbarschaft Tübingen feierte 40-jähriges Jubiläum

Der bedeutende Historiker Prof. Dr. mult. Harald Zimmermann wurde am 11. Februar im Rahmen eines Festaktes in Tübingen mit dem Goldenen Ehrenwappen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen gewürdigt. Zahlreiche Landsleute und hiesige Mitbürger nahmen an der Jubiläumsfeier der Nachbarschaft Tübingen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Lustenau teil. Im Vorraum des Gemeindesaals konnten die Besucher eine Ausstellung über die Geschichte Siebenbürgens und das 40-jährige Bestehen der Kreisgruppe und späteren Nachbarschaft Tübingen besichtigen. mehr...

4. Februar 2006

Interviews und Porträts

Dr. Christoph Machat

Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Dr. h.c. Christoph Machat vollendete am 18. Januar 2006 sein 60. Lebensjahr. In einem Alter, in dem viele schon an die Rente denken, steht der gebürtige Schäßburger noch mitten im Leben. Sein Engagement für den Erhalt und die Pflege der siebenbürgisch-sächsischen Kultur zieht sich wie ein roter Faden durch die Biographie. Nach dem Studium an der Kunstakademie Bukarest wirkte er als Gebietsreferent für Siebenbürgen im rumänischen Denkmalamt. 1973 siedelte er nach Deutschland aus, promovierte 1976 an der Universität in Köln und wirkte als Denkmalpfleger zunächst in Bayern. Seit 1980 ist Dr. Machat im Rheinischen Amt für Denkmalpflege Bonn/Brauweiler tätig, wo er das zentrale Denkmälerarchiv leitet und die Schriftenreihe Denkmaltopographie Rheinland herausgibt. 1992 wird er Generalsekretär des Internationalen Komitees für ländliche Architektur von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege der UNESCO) und 1995 dessen Präsident. Seit 2000 ist Machat auch Vizepräsident von ICOMOS Deutschland und seit 2005 Präsident des Wissenschaftlichen Rates von ICOMOS. Für seine herausragenden Verdienste um die Pflege des nationalen und internationalen Kulturerbes erhielt er 2001 die Ehrendoktorwürde der Klausenburger Babes-Bolyai-Universität. Gerade von einer ICOMOS-Tagung in Paris zurückgekehrt, stellte sich Dr. Machat unseren Fragen über die Leistungen und aktuellen Vorhaben des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates, dessen Vorsitzender er seit 1992 ist. Das Interview führte Siegbert Bruss. mehr...