Ergebnisse zum Suchbegriff „Schule Schaessburg“
Artikel
Ergebnisse 51-60 von 301 [weiter]
Rektor Georg Seraphin (1669-1677): Festschrift zur 500-Jahr-Feier des Schäßburger deutschen Gymnasiums 1522-2022
„Wo konnten die Musen besser ihren Wohnsitz aufschlagen, als hier auf der freien Höhe des Berges, erhaben über das Getöse des geschäftigen Lebens, von wo man eine entzückende Aussicht genießt auf die wald- und rebenbepflanzten Berge oder die fruchtbaren Äcker der Ebene? Wo kann der durch Studien ermüdete Geist rascher Erholung finden als unter dem Blätterdach der Bäume in der nächsten Umgebung der Schule?“ Mit diesen warmen Worten in Latein begrüßt Georg Seraphin in seiner Antrittsrede vom 23. November 1666 seine Vaterstadt und Schule: „Dulce decus meum, Musarum domus egregia, salve illustruis Schaessburga, patria dulcissima…“ Damit wäre schon fast alles gesagt; damals wie heute. „Indess ist es Zeit“, fährt Seraphin – mein direkter Vorfahre – fort, „dass ich zu meinem Gegenstand zurückkehre und ein Bild ,Von der richtigen Erziehung der Jugend‘ gebe.“ mehr...
Der Mann mit zwei großen Namen: Erinnerungen an Hans Alfred Pomarius
In die überschaubare Zeit des Jahres 1929, am 8. Mai, wurde Hans Pomarius im siebenbürgischen Schäßburg geboren. Umhegt im sorgenfreien Elternhaus, wuchs er zum jungen Mann heran. Der Vater Alfred Pomarius, ein Freigeist und philosophischer Denker, sorgte mit seinen Geschäften für die materielle Sicherheit der Familie; die Mutter hielt Erziehung und Haushalt fest in den Händen, die Lehrerin schaffte alles. Die Unbeschwertheit der drei Geschwister Grete, Hans und Christian sollte aber abrupt enden. mehr...
Tradition und Moderne im deutschen Schulwesen Rumäniens
Am 25. und 26. Juni fand im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München die 20. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Die Veranstaltung wurde vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e. V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert, wofür wir danken. Bei der Veranstaltung, die von Dr. Erwin Jikeli, Leiter der Sektion Pädagogik und Schulgeschichte, vorbereitet und moderiert wurde, trugen acht Referenten ihre Arbeiten an zwei Tagen vor. mehr...
Zum Zeichnen ins Museum! Werkstattgespräch mit Hanna Hennenkemper
Hanna Hennenkemper ist Bildende Künstlerin. Zeichnung und Druckgrafik sind ihre bevorzugten Medien. Prägend ist ihr unbedingtes und genaues Hinsehen. Die Frage danach, wie wir uns den Dingen widmen und mit welcher Aufmerksamkeit wir bereit sind sie wahrzunehmen, bildet ein zentrales Motiv in ihrem Werk. Genau dies, eine Wachheit für die uns umgebende Welt ist es, was Hanna Hennenkemper auch von ihren Studentinnen und Studenten verlangt. Mit ihrer gegenwärtigen Klasse, die sie an der Kunsthochschule Braunschweig (KHB) ausbildet, hat sie im Juni 2022 den Unterricht für drei Tage nach Schloss Horneck verlegt. Im Museum, in der Bibliothek, aber auch im Burggraben und im Dorf wurde gezeichnet, fotografiert, recherchiert und debattiert, Projektskizzen entstehen. – In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview. mehr...
Thomas Șindilariu: die siebenbürgische Jugend den gemeinsamen Wurzeln näher bringen
Die siebenbürgische Jugend in Deutschland und Rumänien können wir den gemeinsamen Wurzeln nur „durch konkretes Handeln, durch Einsatz in den Herkunftsgemeinden und fundiertes Kennenlernen der faszinierenden Geschichte, Kultur und Gegenwart Siebenbürgens“ näher bringen. Wege zu diesen Wurzeln zeigte Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für Interethnische Beziehungen in der Regierung Rumäniens, in seinem Grußwort zur Eröffnung des Heimattages in Dinkelsbühl auf. Wurzeln spielten bei der Umsetzung der Minderheitenrechte eine zentrale Rolle, betonte der Kronstädter Historiker, der auch auf die historischen Hintergründe seiner Arbeit einging. Das Department sei „die Schnittstelle zwischen staatlichem Regierungshandeln und Selbstorganisation der 20 staatlich anerkannten und im Rat der Nationalen Minderheiten vertretenen ethnischen Gemeinschaften Rumäniens“. Thomas Sindilarius Grußwort wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Rektor Georg Seraphin (1669-1677): Festschrift zur 500-Jahr-Feier des Schäßburger deutschen Gymnasiums 1522-2022
„Wo konnten die Musen besser ihren Wohnsitz aufschlagen, als hier auf der freien Höhe des Berges, erhaben über das Getöse des geschäftigen Lebens, von wo man eine entzückende Aussicht genießt auf die wald- und rebenbepflanzten Berge oder die fruchtbaren Äcker der Ebene? Wo kann der durch Studien ermüdete Geist rascher Erholung finden als unter dem Blätterdach der Bäume in der nächsten Umgebung der Schule?“ Mit diesen warmen Worten in Latein begrüßt Georg Seraphin in seiner Antrittsrede vom 23. November 1666 seine Vaterstadt und Schule: „Dulce decus meum, Musarum domus egregia, salve illustruis Schaessburga, patria dulcissima …“ Damit wäre schon fast alles gesagt; damals wie heute. „Indess ist es Zeit“, fährt Seraphin – mein direkter Vorfahre – fort, „dass ich zu meinem Gegenstand zurückkehre und ein Bild ,Von der richtigen Erziehung der Jugend‘ gebe.“ mehr...
Nachruf auf den Schaaser Martin Binder
Am Karsamstag, dem 16. April, verstarb der langjährige Vorsitzende der HOG Schaas, Martin Binder, im gesegneten Alter von fast 88 Jahren in München. mehr...
Zwangsevakuierungen der Siebenbürger Sachsen im Burzenland vor 70 Jahren
Anfang Mai 1952 fanden vorwiegend in Kronstadt und in den Burzenländer Gemeinden Zwangsevakuierungen der Siebenbürger Sachsen statt. Ganze Familien wurden aufgefordert, innerhalb von drei Tagen, manchmal sogar in 48 Stunden, ihre Wohnungen zu räumen und Zwangsaufenthalt in vorgegebenen Orten zu nehmen. Die repressiven Maßnahmen des kommunistischen Regimes waren im Dekret Nr. 239/1952 vorgesehen. Die örtliche Verwaltung erstellte Listen, nach denen die Kommissionen die Familien aufsuchten und ihnen den Evakuierungsbefehl übermittelten. mehr...
Rätsel und Siebenbürgen-Bastelbogen
Kinder für Kirchenburgen und Kultur begeistern – ist das nicht eher schwer? Nicht, wenn es mit Rätseln und Basteln verbunden ist! Und natürlich mit einer Fahrt durch Siebenbürgen. mehr...
Die Musik war seine Berufung: Nachruf auf Karl Teutsch
Am 16. Dezember 2021 verstarb mein Freund Karl Teutsch, der sein Leben dem musikwissenschaftlichen Schaffen gewidmet hat. Teutsch stammte aus einer alten siebenbürgisch-sächsischen Familie, die in Schäßburg beheimatet war, wo er am 9. September 1934 geboren wurde. Er war einer der besten Kenner der siebenbürgischen Musikgeschichte und Musikpflege. mehr...









