Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuergen Braeuche“

Artikel

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5. Juli 2018

Interviews und Porträts

Engagierte Fürsprecherin der Siebenbürger Sachsen: Interview mit der bayerischen Aussiedlerbeauftragten Sylvia Stierstorfer

Sylvia Stierstorfer hat seit dem 21. März 2018 das von der Bayerischen Staatsregierung neu geschaffene Amt als Beauftragte für Aussiedler und Vertriebene inne. Die 1963 in Regensburg geborene CSU-Politikerin, seit 2003 Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Regensburg-Süd, nahm als Ehrengast am diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl teil (siehe Grußwort in der SbZ Online). Ihr Büro als Aussiedlerbeauftragte bezog sie vor wenigen Tagen im Bayerischen Sozialministerium, Winzererstraße 9, in München. Im folgenden Interview mit Siegbert Bruss, Chefredakteur dieser Zeitung, sicherte sie den Siebenbürger Sachsen ideelle Hilfe, aber auch konkrete Fürsprache zu, damit ihre wertvolle Kultur- und Jugendarbeit auch in Zukunft angemessen gefördert wird. mehr...

17. Juni 2018

Aus den Kreisgruppen

Ausstellung in Dinkelsbühl: "Alte Handwerkskunst trifft auf moderne Technik"

Beim Heimattag 2018 wurde in Dinkelsbühl erstmals eine Ausstellung zum Thema „Traditionelle Handwerkskunst trifft auf moderne Technik“ gezeigt. Eine Ausstellung zum Staunen, Anfassen und Lernen. Denn es gab auch ein Lernvideo zur Trachtenpflege. mehr...

16. Juni 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Benjamin Józsa: "Die Zukunft beginnt jetzt"

Die Festrede beim 13. Begegnungsfest auf dem Huetplatz in Hermannstadt (diese Zeitung berichtete) hielt Benjamin Jósza, Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. Unter dem Titel „Die Zukunft beginnt jetzt“ setzte sich der Redner am 26. Mai mit dem Fortbestand des Forums, des deutschen Kulturerbes und des deutschen Schulwesens auseinander. Es habe kürzlich ein Strategieplanungsprozess begonnen, „in einem Umfang, wie es seit Gründung des Forums noch nicht der Fall gewesen ist“. Für die vielseitigen Aufgaben nimmt Jósza nicht nur die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen in die Pflicht, sondern alle seien gefordert, „die Ärmel hochzukrempeln“. Benjamin Józsas Festrede wir im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

28. Mai 2018

Verbandspolitik

Sylvia Stierstorfer: Siebenbürger Sachsen sind eine Bereicherung für Bayern

„Ohne die Siebenbürger Sachsen wäre Bayern weniger reich, als es heute ist.“ In ihrer Ansprache zur Eröffnung des Heimattages am 19. Mai in Dinkelsbühl würdigte Sylvia Stierstorfer, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, MdL, den herausragenden Beitrag der Aussiedler und Vertriebenen zum Aufbau und Aufschwung des Freistaates. Die CSU-Politikerin sicherte den Siebenbürger Sachsen zu, dass sie sich dezidiert für ihre Belange einsetzen werde. Die Rede wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

27. Mai 2018

Kulturspiegel

„Diese Kraft ist über Generationen erfahrbar“ - Christa Wandschneider spricht an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen über Begegnungen

Ein langer Fackelzug erhellte am Pfingstsonntagabend die Straßen Dinkelsbühls. Ziel der von der Knabenkapelle Dinkelsbühl angeführten Prozession war die vor mehr als 50 Jahren errichtete, den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihte Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt die Bundesfrauenreferentin Christa Wandschneider, auch Frauenreferentin des Landesverbandes Bayern, die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag des den Heimattag 2018 mitausrichtenden Landesverbandes Bayern. Die Ansprache wird hier im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

1. April 2018

Verschiedenes

„Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn ...“ 1. Samuel 1,2

Die untenstehende Aufnahme entstand am Ostersonntag 1990 in der siebenbürgischen Gemeinde Hetzeldorf. Die Festgemeinde steht im Anschluss an den Gottesdienst zusammen, um dem Gemeindepfarrer für seinen geistlichen Dienst zu danken. Ein schöner Brauch, in dem das Selbstverständnis der Gemeinde in wohlgesetzter Dankesrede für den Dienst am Evangelium zum Ausdruck gebracht wurde. Das Foto wird in unserem Jahrbuch 2018 auf Seite 98 in seinem traditionellen Zusammenhang näher beschrieben. mehr...

2. Februar 2018

Kulturspiegel

Siebenbürger Sachsen – eine Minderheit

Beginnen wir mit der Frage, ob die Gruppe der Siebenbürger Sachsen dem Modell bzw. Konzept einer Minderheit entspricht oder entsprochen hat. Vermutlich ist die Vergangenheitsform die passendere. Als die Siebenbürger Sachsen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrheitlich in ihr Ursprungsland zurückkehrten, waren sie in Siebenbürgen zweifellos eine Minderheit, denn es gab innerhalb der dortigen Bevölkerung eine eindeutige Mehrheit, die Rumänen. Aber bewahrten sie die Charakteristika einer Minderheit nicht in gewissem Sinne auch im ursprünglichen Herkunftsland, in der neuen Heimat? Und wenn ja, war das positiv, weil sie Werte verkörperten, die von der größeren Gemeinschaft erkannt und anerkannt werden konnten? mehr...

31. Januar 2018

Aus den Kreisgruppen

„Weihnachten in Siebenbürgen“

Unter diesem Motto veranstaltete die Kreisgruppe ihre Adventsfeier am 17. Dezember in der Auferstehungskirche in Landshut. Die Feier begann mit dem Festgottesdienst, der der heute gebräuchlichen evangelischen Liturgie folgte, jedoch viele Elemente eines traditionellen Weihnachtsgottesdienstes in Siebenbürgen trug. mehr...

28. Januar 2018

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Augsburg: Rückblick 2017

Im letzten Jahr konnte die Kreisgruppe zwei Jubiläen feiern: im März das 20-jährige Bestehen des „Da Capo Chores“ und im Oktober das 15-Jährige der Kindertanzgruppe (wir berichteten). Welche Höhepunkte bescherte uns der August 2017! Die Kindertanzgruppe und Tanzgruppe Augsburg sowie etliche Mitglieder der Kreisgruppe sind sehr dankbar, beim außergewöhnlichen Sachsentreffen in Hermannstadt dabei gewesen zu sein und daran mitgewirkt zu haben. Die Auftritte, der Trachtenumzug, die Ansprachen, die Atmosphäre am Großen Ring, das Abfeiern bescherten uns allen drei Tage voller Freude in der alten Heimat mit viel Gemeinschaftssinn. mehr...

8. Januar 2018

Kulturspiegel

Das "Katzendorfer Tagebuch" des Dorfschreibers Jürgen Israel

2013 wurde dem aus der Oberlausitz stammenden Autor und Publizisten Jürgen Israel (geboren 1944) der Preis des „Dorfschreibers von Katzendorf“ zuerkannt. Er beinhaltet einen einjährigen kostenlosen Aufenthalt im Turmzimmer der Kirchenburg von Katzendorf (Cața), zwischen Kronstadt und Schäßburg gelegen. Der/die jeweilige AutorIn soll darüber in der beschaulichen Atmosphäre des Dorfes einen Bericht verfassen und ihn in Buchform veröffentlichen. So entstand das 2016 erschienene „Katzendorfer Tagebuch“ von Jürgen Israel. mehr...