Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuergen“

Artikel

Ergebnisse 51-60 von 9694 [weiter]

23. Januar 2026

Kulturspiegel

Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Die Notwendigkeit und der Bedarf an wissenschaftlich fundierten und verlässlichen Informationen über die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das Online-Lexikon unter https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de soll dem Informationsbedarf entgegenkommen und als Nachschlagewerk dienen, das verlässliche Daten bietet, traditionelle Konzepte der Geschichtsschreibung kritisch hinterfragt und auf die gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschungen und einzelnen Fachdiskurse verweist. mehr...

21. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Kulinarik, Kultur und Gemeinschaft in Holzmengen

Das Wochenende am dritten Advent in der schmucken Harbachtalgemeinde Holzmengen kann man getrost unter die Schlagworte Kulinarik, Kultur und Gemeinschaft stellen. Die Idee einiger HOG-Vorsitzender, einen siebenbürgischen Wurstworkshop anzubieten, entstand schon vor einem Jahr und wurde nun im Dezember 2025 umgesetzt. mehr...

21. Januar 2026

Aus den Kreisgruppen

Vortrag „Künstler in der politischen Falle“ in Bremen

Die Kreisgruppe Bremen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. lädt zu einem literarischen Vortrag mit musikalischen Elementen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 30. Januar 2026, im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche in Bremen/Findorff, Hemmstraße 201, statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. mehr...

19. Januar 2026

Verbandspolitik

„Tag der neuen Heimat“ 2025 in Nordrhein-Westfalen

Auf Einladung des Präsidenten des Landtags von Nordrhein-Westfalen, André Kuper, und des Vorsitzenden des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, Heiko Hendriks, wurde im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags am 5. Dezember mit rund 200 geladenen Gästen aus ganz Nordrhein-Westfalen der jährliche „Tag der neuen Heimat“ gefeiert. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung stand der autobiografische Festvortrag von Kornelius Ens, Direktor des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Gesprächsrunde mit Heike Mai-Lehni, Kulturreferentin der Landesgruppe NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, und Wilhelm Mahn, stellvertretender Vorsitzender der Landsmannschaft der Pommern in NRW. mehr...

18. Januar 2026

Kulturspiegel

Hans Bergel zum 100. Geburtstag in Kronstadt gewürdigt

Kronstadt – Ein literarisch-musikalischer Abend zu Hans Bergels 100. Geburtstag, der sich 2025 jährte, fand Ende November 2025 im Festsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Kronstadt statt. Petra A. Binder las ausgewählte Texte des in Rosenau geborenen Schriftstellers und Journalisten, Steffen Schlandt spielte am Klavier passende Musikstücke. mehr...

16. Januar 2026

Kulturspiegel

Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten

Am 9. Januar 2026 hatte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder zum Neujahrsempfang in die Münchner Residenz geladen. Der Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten gehört in Bayern seit der Nachkriegszeit zu den festen Terminen im politischen Kalender. Diese Veranstaltung war nur selten ausgefallen und dann aus nachvollziehbaren Gründen, wie z.B. 2003 wegen des Irak-Krieges, 2005 nach der Tsunami-Katastrophe an den Küsten des Indischen Ozeans oder während der Corona-Jahre. mehr...

15. Januar 2026

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949

Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...

14. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“

Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...

14. Januar 2026

Aus den Kreisgruppen

Weihnachtsgottesdienst nach siebenbürgischer Tradition in Augsburg

Am vierten Advent, dem 21. Dezember 2025, um 16.30 Uhr fand der Siebenbürgische Gottesdienst mit Krippenspiel in der Heilig-Kreuz-Kirche Augsburg statt. Was sich so einfach notieren lässt, beinhaltet viel mehr. Wir haben eine neue Bleibe: Unser größter traditionell siebenbürgischer Gottesdienst wird, wie der letzte Reformationsgottesdienst, in Zukunft in Heilig-Kreuz stattfinden. Und dieses Gotteshaus ist ein ganz besonderes: Es ist der erste protestantische Kirchenneubau in Augsburg, 1652 im Stil einer evangelischen Predigtkirche des Frühbarocks erbaut. mehr...

13. Januar 2026

Verschiedenes

Deportierte Maria Schnäp erinnert sich: Aushebungen am 13. Januar 1945 in Großau

Im Januar 1945 wurden 30 000 Frauen und Männern aus Siebenbürgen unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Dazu gehörte Maria Schnäp, geboren am 12. April 1925 in Großau. Sie war zweieinhalb Jahre lang deportiert, wurde krankheitsbedingt nach Deutschland, Zwickau, entlassen und zog später nach Bayern um. Nach ihrem Tod am 14. Juli 2024 in Germerswang fand ihr Sohn Mathias Schnäp bei Aufräumarbeiten unterm Bett die folgenden Aufzeichnungen. mehr...