Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuerger Gestorben“
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Ein Leben der Musik gewidmet: Michael Hartig gestorben
Michael Hartig, Ehrendirigent des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe, ist tot. Er starb am 4. Februar im Alter von 90 Jahren. Hartig war 1965 Mitbegründer der Trachtenkapelle und von 1974 bis 1992 deren musikalischer Leiter. Ihm sei es größtenteils zu verdanken, dass es das Orchester in seiner heutigen Form in Drabenderhöhe überhaupt gibt, hieß es, als sich das Urgestein nach 53 Jahren 2018 aus den Reihen der Aktiven verabschiedete. Er galt als unverzichtbarer Ratgeber und väterlicher Freund. mehr...
"Tradition bewahren und Zukunft gestalten": Andreas Weber kandidiert bei Landtagswahl in Baden-Württemberg
Der Siebenbürger Sachse Andreas Weber kandidiert bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März für die Freien Wähler. Der 41-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist hauptberuflich im Jobcenter angestellt. Als langjähriger nebenberuflicher Unternehmer kennt er die Sorgen und Nöte der mittelständischen Wirtschaft und des Handwerks. Die Mitglieder der Freien Wählen in den Wahlkreisen 60 Reutlingen und 62 Tübingen ernannten Andreas Weber schon Ende letzten Jahres zu ihrem Kandidaten. In seiner Nominierungsrede ging er auf die besonderen Herausforderungen der Firmen ein, die etwa durch die Bonpflicht, viel zu harte Datenschutzverordnungen oder die verspäteten und falsch berechneten Coronahilfen zu leiden hätten. mehr...
Nachbarschaft Lohhof: Gerda Wellmann 60 Jahre Verbandsmitglied
Als 1945 der Zweite Weltkrieg sein Ende fand, waren all die Siebenbürger Sachsen außerhalb ihrer Heimat, verstreut in Deutschland oder noch in Gefangenschaft, heimatlos. Ihre Familien, die in Siebenbürgen verblieben, saßen fest – „sie konnten zusammen nicht kommen …“. 1949 wurde die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. gegründet. Sie sollte nicht nur Anlaufstelle für alle Landsleute sein, sondern auch der neuen Bundesregierung als Ansprechpartner dienen, um für diese Gruppe Rechtsgrundlagen und ein Stück Heimatersatz zu schaffen. Gerda und ihr Mann Misch (gestorben am 26. April 2020) Wellmann kamen Ende November 1960 nach Lohhof, wo ihre Mutter, aus der russischen Deportation entlassen, lebte. Grund genug für den Verband, heute ein wenig mehr über die in Halvelagen geborene, 81-jährige Gerda Wellmann zu erfahren. Das nachfolgende Gespräch über ihre 60-jährige Mitgliedschaft führte Uschi Mühlbacher. mehr...
Vielseitig interessierte Frohnatur: Roswitha Flurer gestorben
Unerwartet ist Roswitha Flurer Mitte Januar von uns gegangen. Auch als 85-Jährige leitete sie im Kreisverband Nürnberg ihre Frauengruppe im Haus der Heimat mit unverminderter Begeisterung. Sie machte sich ganz viele Gedanken, wie sie den Frauen immer wieder eine Freude bereiten könnte, sie freute sich riesig, wenn sie einen guten Einfall hatte, sie steckte Misserfolge bedauernd, aber mit erfrischender Unbekümmertheit weg, weil sie es nächstes Mal besser machen wollte, sie konnte über sich und ihre Unzulänglichkeiten herzlich lachen. Wer sie gekannt hat, kann sich ihr unverwechselbares Lachen vorstellen. Sie hatte einen ansteckenden Humor. mehr...
Heimatbuch-Autor Roland Hönig gestorben
Wir trauern um unseren lieben Roland Hönig, ehemaliger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der HOG Elisabethstadt, der am 8. Januar 2021 im Alter von 77 Jahren plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist. mehr...
Älteste Siebenbürger Sächsin mit 108 Jahren gestorben
Die älteste Siebenbürger Sächsin der Welt, Maria Reiser, ist am 18. November 2020 im Alter von 108 Jahren in Augsburg gestorben. mehr...
Was Sie schon immer über den Kathreinenball wissen wollten
Nicht nur die vielen Ankündigungen in der Siebenbürgischen Zeitung haben es in den letzten Jahre immer wieder bewiesen: Die Siebenbürger Sachsen lieben das Tanzen. Doch Ende November legen selbst sie eine Pause ein. „Kathrein sperrt den Tanz ein“ heißt es dann. Im dritten Teil ihrer Brauchtumsserie erklärt Bundeskulturreferentin Dagmar Seck, was es mit dem Katharinentag am 25. November auf sich hat. mehr...
Großes für Brenndorf geleistet: Nachruf auf Otto Gliebe
Otto Gliebe, Ehrenvorsitzender der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf), ist am 14. Oktober 2020 im Alter von 85 Jahren in Ansbach gestorben. Er hat als Gründungsvorsitzender seit 1976 die Dorfgemeinschaft, die weltweit verstreut lebt, zusammengehalten. In mehreren Büchern und CDs hat er das wertvolle siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe und vor allem die Brenndorfer Mundart dokumentiert, um sie für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. mehr...
Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch
Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...
Zeitzeugengespräch zur Baum- und Rebschule Ambrosi, Fischer & Co in Straßburg am Mieresch
1902 gründete der aus Ostpreußen nach Siebenbürgen umgesiedelte Ludwig Fischer in Straßburg am Mieresch (a.M.) die Rebschule Fischer und Co. Nach seinem frühen Tod übernahm sein Mediascher Freund und Arbeitskollege, der im Wein- und Ackerbau kenntnisreiche Michael Ambrosi, die Leitung der Firma, die 1921 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde und dann den Namen Baum- und Rebschule Ambrosi und Fischer Co. trug. Bis zu seiner Zwangsverstaatlichung und der damit verbundenen Auflösung im Jahre 1947 entwickelte sich das Unternehmen zum größten und erfolgreichsten seiner Art in ganz Rumänien und exportierte seine Waren auch in viele Länder Südost- und Zentraleuropas. Im Folgenden lesen Sie ein Interview aus dem Jahr 1998, das der Sohn des ehemaligen Firmendirektors Alfred Müller sen., Dr. Alfred Müller jun. (1934 in Straßburg a.M. geboren), mit Ferenc Török jun., einem Enkel des Gründers Ludwig Fischer, geführt hat. Ferenc Török jun., der bereits 1923 geboren wurde und 2016 verstorben ist, arbeitete nach seiner Matura in der Firma bis zu deren Auflösung und schilderte im Gespräch mit Alfred Müller jun. die wechselvolle Geschichte des Unternehmens, in der sich auch zeitgeschichtliche Gegebenheiten widerspiegeln. Nach der Wiederentdeckung des Interviews durch Dr. Alfred Müller jun. wurde die Aufnahme in der Zusammenarbeit mit seinem ebenfalls in Straßburg a.M. geborenen Enkel Peter Kvacskay aus dem Ungarischen übersetzt und in Schriftform gebracht. mehr...









