Ergebnisse zum Suchbegriff „Sienerth“

Artikel

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3. Mai 2025

Kulturspiegel

Sienerths Securitate-Buch ins Rumänische übersetzt

Das Buch „Bespitzelt und bedrängt – verhaftet und verstrickt. Rumäniendeutsche Schriftsteller und Geisteswissenschaftler im Blickfeld der Securitate“ (2022) von Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Stefan Sienerth, das in dieser Zeitung rezensiert wurde (Folge 16 vom 17. Oktober 2022, S. 11) und aus dem Auszüge hier nachgedruckt worden sind (vgl. Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 8-9, Folge 15 vom 23. September 2024, S. 8-9, Folge 18 vom 18. November 2024, S. 12-13, Folge 20 vom 16. Dezember 2024, S. 10), liegt nun auch auf Rumänisch vor. Die Studiensammlung des ehemaligen Hochschullehrers, langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiters und Direktors des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist vor Kurzem in der Übertragung der Hermannstädter Germanistin Prof. Dr. Maria Sass, die auch ein Nachwort zur Übersetzung verfasste, im Verlag Cartea Românească Educaţional in Jassy (Iași) erschienen. mehr...

9. März 2025

Kulturspiegel

Sprengkraft des Liedes bei Hans Bergel: Zum Freiheitsgedanken im Volkslied „Et såß e klie wäld Vijjeltchen“

Mit ihrer neugeschaffenen Reihe „Hegt wird gesangen!“ setzt sich Angelika Meltzer verdienstvoll für die Erhaltung und Pflege unseres siebenbürgischen Liedgutes ein, ein Anliegen, das sie schon mit der Herausgabe der Liedersammlung „E Liedchen hälft ängden“ verfolgt hatte. mehr...

27. Dezember 2024

Kulturspiegel

Paul Schuster – 20 Jahre seit seinem Tod

Die Securitate verfolgte den siebenbürgischen Schriftsteller auch aufgrund seiner Freundschaft mit dem Bukowiner Lyriker Moses Rosenkranz. mehr...

24. November 2024

Kulturspiegel

"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte

Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...

18. November 2024

Kulturspiegel

Bücher zu Siebenbürgen, Rumänien, Südosteuropa

Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen zu Siebenbürgen, Rumänien und Südosteuropa. mehr...

20. Oktober 2024

Kulturspiegel

Lesung Iris Wolff und Jubiläumskonzert von De Līdertrun im Stuttgarter Haus der Heimat

Einen literarisch-musikalischen Abend der ganz besonderen Klasse konnten die zahlreichen Besucher am 25. September im Stuttgarter Haus der Heimat genießen. Er begann mit einer Eigenkomposition „Doina la caval“ der Musiker von De Līdertrun, woraufhin Kulturreferent Helmut Wolff Begrüßung und Vorstellung der Künstler übernahm. mehr...

24. September 2024

Kulturspiegel

Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg

Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...

25. Juli 2024

Kulturspiegel

„Es ist fast keiner mehr“: Siebenbürgisch-deutsche Lyrik-Anthologie von Stefan Sienerth

Im Mai 2024 erschien in der Edition Noack & Block in Berlin: „,Es ist fast keiner mehr‘ – Siebenbürgisch-deutsche Lyrik des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. Als Herausgeber dieser Anthologie signiert Stefan Sienerth. Der Werbetext des Verlages lautet: „Der Band umfasst 110 deutschsprachige Gedichte siebenbürgischer Autoren von 1700 bis 1848. Sie bilden die ganze Bandbreite siebenbürgisch-deutscher Lyrik in diesem Zeitraum ab: von Schmäh- und Streitgedichten über Hochzeitspoesie und andere Gelegenheitsdichtungen bis hin zur Naturlyrik und zu politischen Liedern. Ein Vorwort über die literaturhistorischen Zusammenhänge, knappe bio-bibliografische Hinweise auf die Verfasser sowie ein Quellenverzeichnis ergänzen die Anthologie. Sie vervollständigt die fünfbändige Reihe Stefan Sienerths zur Geschichte der siebenbürgisch-deutschen Lyrik von ihren Anfängen bis zum Jahr 1944.“ mehr...

18. Juli 2024

Verschiedenes

Musikantentreffen in Roßtal bei Nürnberg

Musikanten verschiedener Musikgruppen aus Siebenbürgen trafen sich am 8. Juni im Gasthof Kapellenhof bei Familie Lienerth in Roßtal zum gemeinsamen Musizieren. mehr...

8. Juli 2024

Kulturspiegel

Von der Securitate drangsaliert und in den Tod getrieben: Zum 125. Geburtstag von Erwin Wittstock

Heute hierzulande eher vergessen und verdrängt, gilt Erwin Wittstock (1899-1962), an dessen 125. Geburtstag am 25. Februar l. J. diese Zeilen erinnern möchten, bei einer literarisch informierten Leserschaft immer noch als der bedeutendste siebenbürgisch-deutsche Erzähler. Sein Name stand und steht für verlässliche und entwickelte Schreibkunst, seine Novellen („Die Verfolgung“, „Der Viehmarkt von Wängersthuel“, „Miesken und Riesken“, „Der Sohn des Kutschers“ u.a.) und Romane („Bruder, nimm die Brüder mit“, „Das Jüngste Gericht in Altbirk“, „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“) sind Zeugnisse sensibler und intensiver Erinnerungskraft. Kein anderer sächsischer Autor hat siebenbürgisches Leben so anschaulich und unterhaltsam, so spannend und überzeugend in seinen Werken zu spiegeln vermocht wie Erwin Wittstock. Zu Recht erblickte sein vormals nicht geringer, heute jedoch arg geschrumpfter Leserkreis in ihm den wehmütigen, aber unsentimentalen Chronisten seiner geschichtlichen und existentiellen Erfahrungen. mehr...