Ergebnisse zum Suchbegriff „Sowjetunion Deportierten“

Artikel

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15. Januar 2026

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949

Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...

14. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“

Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...

9. November 2025

Kulturspiegel

„Jubiläum und Gedenken“: Themen- und ereignisreiches KulturWochenende auf Schloss Horneck

Schloss Horneck, eingebettet in eine farbenfrohe Herbstlandschaft, begrüßte vom 17. bis zum 19. Oktober seine Gäste zu einem KulturWochenende des Siebenbürgischen Kulturzentrums mit dem Motto „Jubiläum und Gedenken“: zehn Jahre seit der Gründung des Schlossvereins, 80 Jahre seit der Russland-Deportation, 500 Jahre seit der Zerstörung des Schlosses im Bauernkrieg, 775 Jahre seit der Übernahme des Schlosses durch den Deutschen Orden. mehr...

8. Oktober 2025

Kulturspiegel

Deportation in die Sowjetunion vor 80 Jahren: exemplarische Einzelschicksale aus Tartlau

Viele Veranstaltungen und Publikationen erinnern an das Ende des Zweiten Weltkrieges, das Ende der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten einerseits und andererseits an die Verschleppung der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion sowie an die Vertreibung von etwa 15 Millionen Deutschen aus ihren Heimatgebieten in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa, die zu den größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts zählen. Die Erinnerung muss wachgehalten werden: Zum 80. Mal jährt sich die grausame Aushebung der gelisteten Deutschen in Rumänien. Pünktlich im Januar 2025 erscheinen verschiedene Artikel zu diesem Thema. Die Siebenbürgische Zeitung, die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien – Karpatenrundschau, erinnern, gedenken, mahnen und lassen mich innehalten. mehr...

15. Juli 2025

Kulturspiegel

„Denkmäler und Gedenktafeln für die Opfer des I. Weltkriegs in den Gemeinden der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien“ von Friedrich Philippi

Dieses Buch ist ein stilles Mahnmal der Geschichte – ein eindrucksvolles visuelles Dokument, das den oft übersehenen Erinnerungs­orten des Ersten Weltkriegs Aufmerksamkeit schenkt: den Denkmälern und Gedenktafeln gefallener Soldaten. Die fotografierten Denkmäler und Tafeln zeigen nicht nur Namen, sondern erzählen vom Schmerz und der Trauer der Bewohner evangelischer Gemeinden in Rumänien. mehr...

22. Mai 2025

Verbandspolitik

Mehr als Trinken, Tracht und Tanz? Warum sich der Aufwand und 15 Euro Eintritt für den Heimattag der Siebenbürger Sachsen lohnen

Als Bundeskulturreferentin stehe ich jeden Tag vor der Frage, was eigentlich diese siebenbürgisch-sächsische Kultur ist, die ich bei meiner Arbeit pflege und vermittle. Dass unsere Veranstaltungen stark von Volkstanz, Tracht und (feuchtfröhlicher) Gemeinschaft geprägt sind, ist nicht zu bestreiten. Doch sind wir nicht sehr viel mehr als die 3T – Trinken, Tracht und Tanz? mehr...

11. Mai 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Do derhiem blähn de Våltcher“

Das Lied „Do derhiem blähn de Våltcher“ (Dort daheim blühn die Veilchen) hat Grete Lienert-Zultner (1906-1989) bereits 1925 geschrieben, als sie als Neunzehnjährige das Lehrerinnenseminar in Schäßburg absolvierte. In den 100 Jahren seines Bestehens hat es eine weite Verbreitung erfahren und ist schon längst ins Volksgut übergegangen. Als Seminaristin erhielt Gretel – wie sie sich nennen ließ – Klavier-, Violin- und Gitarrenunterricht und schuf, gefördert durch ihre Lehrer, erste volksnahe Dichtungen. Der Anfang des 20. Jahrhunderts war vom „siebenbürgischen Liederfrühling“ geprägt, einer liedschöpferischen Welle, ausgelöst vom Thüringer Musikvereinsleiter in Mediasch Hermann Kirchner (siehe auch Siebenbürgische Zeitung, Folge 4 vom 10. März 2021, S. 7, und Folge 3 vom 12. Februar 2024, S. 6.) Von diesem schöpferischen Zeitgeist wurde auch die junge Lehrerin mitgerissen. mehr...

30. April 2025

Kulturspiegel

Deportationsgedenkfeier im Siebenbürgischen Museum: „Hungerengel“ & „Motterkringt“ auf Schloss Horneck

Zur Erinnerung an die Deportation der Rumäniendeutschen vor 80 Jahren findet am 17. Mai um 13.30 Uhr im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim eine Gedenkfeier mit Musik und Lesung statt, zu der herzlich eingeladen wird. mehr...

23. April 2025

Aus den Kreisgruppen

„Russland hat meine Träume begraben“

In diesem Jahr erfüllen sich 80 Jahre seit dem Beginn der Deportation der arbeitsfähigen deutschen Bevölkerung aus Rumänien in die Arbeitslager der damaligen Sowjetunion. Neben der zentralen Gedenkfeier des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Landsmannschaft der Banater Schwaben am 18. Januar in Ulm gibt es im Rahmen unseres Verbandes weitere Veranstaltungen, die an dieses historische Ereignis erinnern, von dem praktisch jede deutsche Familie in Rumänien betroffen war. mehr...

1. März 2025

Österreich

Deportationsgedenken in Wien

Der achtzigsten Wiederkehr der in den eisigen Januartagen 1945 begonnenen Aushebung und militärisch eskortierten Verschickung von 70 000 Rumäniendeutschen in die schneeigen Regionen zwischen Donbass und Ural gedachte unser Wiener Verein am 31. Januar. mehr...