Ergebnisse zum Suchbegriff „Titel Hermannstadt 2007“

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3. Juni 2014

Kulturspiegel

Neues zum Online-Urkundenbuch

Bereits 800000 Mal wurde das Online-Urkundenbuch zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen aufgerufen. Bei so manchem Suchwort bei Google steht dieses wichtigste Recherchemittel zur mittelalterlichen Geschichte der Siebenbürger Sachsen unter den ersten zehn Treffern. Wie ist es entstanden? Namhafte Historiker und Archivare haben das „Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen“ in sieben Bänden zwischen 1892 und 1991 in Hermannstadt herausgegeben. Es umfasst 4687 mittelalterliche Urkunden aus den Jahren 1191 bis 1486, die digitalisiert, aufbereitet und Anfang 2012 online gestellt wurden. mehr...

5. Mai 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Zur Restaurierung der Hermannstädter Stadtpfarrkirche

Die Restaurierungsarbeiten, die zurzeit im Dachbereich der Hermannstädter Stadtpfarrkirche – nach einem Projekt des Architekten Liviu Gligor und des Bukarester Ingenieurbüros Popp & Asociați – laufen, haben dazu geführt, dass der Kirchenraum für die Gemeinde geschlossen wurde. Die größtenteils EU-finanzierten Arbeiten sollen 2014 abgeschlossen werden. In einer zweiten Phase ist vorgesehen, die Kirchenwände zu konsolidieren und den Innenraum zu restaurieren. Dafür haben das Hermann­städter Architekturbüro ARHIMUS, Architekt Mihai Țucă, und das Ingenieurbüro Popp & Asociați, Bukarest, Anfang März ein Projekt der Hermannstädter Kirchenleitung übergeben und am 13. März dem Stadtpfarrer Kilian Dörr und 14 Mitgliedern der Gemeindevertretung vorgestellt. Architekt Dr. Hermann Fabini geht im Folgenden auf zwei unterschiedliche denkmalpflegerische Konzepte zur Restaurierung der Statdpfarrkirche ein. mehr...

2. August 2013

Kulturspiegel

Buchvorstellung in Bamberg: "Alte Wege nach Siebenbürgen"

Sein Buch „Alte Wege nach Siebenbürgen“ stellt Dr. Alfred Schuster am 9. August 2013, 19.00 Uhr, im Studio 13, Luitpoldstraße 40, in Bamberg vor. mehr...

19. Juli 2013

Kulturspiegel

Alte Meister als junge Umweltbotschafter: "Die Grüne Sendelbinde"

Rumänien ist nicht nur aufgrund seiner faszinierenden Völkervielfalt und Naturschönheiten berühmt, sondern auch durch schwerwiegende Umweltsünden in die Schlagzeilen geraten. Die siebenbürgische Kleinstadt Kleinkopisch galt in der Zeit vor der politischen Wende als eine der weltweit am höchsten mit Umweltgiften belasteten Städte. Erst im Jahr 2000 ereignete sich im Nordwesten Rumäniens eine der größten Umweltkatastrophen Europas, als der Damm einer Golderz-Aufbereitungsanlage brach und eine ungeheure Menge von mit Schwermetallen versetzter Natriumcyanidlauge in die Gewässer des Landes gelangte. Die seit der Wirtschaftskrise verschärften wirtschaftlichen Probleme des Landes erhöhen das Risiko einer Marginalisierung von Umweltproblemen, eine Gefahr, der das in Hermannstadt angelaufene Kommunikationsprojekt „Die Grüne Sendelbinde“ mit innovativen Mitteln entgegenwirken will. mehr...

14. März 2013

Kulturspiegel

Blicke von außen - Blicke von innen: "Siebenbürgen in zeitgenössischen Dokumentarfilmen"

Unter dem Titel „Siebenbürgen in zeitgenössischen Dokumentarfilmen“ fand vom 22. bis 24. Februar in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen die zweite Veranstaltung in der Reihe „Dokumentarfilme über Siebenbürgen“ statt. Das Programm versprach vieles, die Erwartungen der 63 Teilnehmer sollten übertroffen werden. mehr...

22. Januar 2013

Interviews und Porträts

Zum Tod des Organisten Helmut Plattner

Mit Helmut Plattner hat der Letzte des fast schon legendären Organisten-Dreigestirns Kurt Mild (1914-2008), Helmut Plattner (1927-2012) und Horst Gehann (1928-2007) die Orgelbank für immer verlassen und den Dirigentenstab niedergelegt. Plattner ist nicht nur einer dieses leuchtenden Dreigestirns, er ist auch ein Stern erster Größe in einer langen Reihe siebenbürgischer Organisten und Kirchenmusiker, wie wir sie seit dem 13. Jahrhundert in Siebenbürgen kennen. mehr...

11. November 2012

Kulturspiegel

Hermannstadt ehrt Malerin

Das Brukenthal-Museum in Hermannstadt, ein Museum von europäischem Rang, zeigte vom 14. September bis 7. Oktober 2012 eine Retrospektive der Künstlerin Katharina Zipser-Hienz. In den drei gotisch gewölbten Räumen für temporäre Ausstellungen waren die Exponate vorzüglich gehängt. Vom ruhigen Innenhof aus eintretend, sah man sich sogleich empfangen von der Bildwelt der Künstlerin: ein zahlreiches, aufgeschlossenes Publikum stellte sich dem Dialog. mehr...

29. Januar 2012

Kulturspiegel

Völker verbindende Siebenbürgen-Forschung: 50 Jahre AKSL

Am 3. Januar 1962 wurde in Mannheim der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) aus der Taufe gehoben. Er trat damit in die Nachfolge des 1840 begründeten und 1950 verbotenen Vereins für siebenbürgische Landeskunde, der sich auch der gesamten historischen Landschaft Siebenbürgen und allen ihren Völkern zu widmen gedacht hatte. Zugleich ist die Forschungslinie des Vereins für Naturwissenschaften in der Sektion Naturwissenschaften des AKSL aufgenommen worden. Der Arbeitskreis hat in den vergangenen 50 Jahren für Siebenbürgen, für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, für ihr Selbstverständnis und für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Landeskunde der Region wissenschaftlich intensiv gearbeitet und publiziert, war ungewöhnlich produktiv. Seine gut 700 Mitglieder leben auf vier Kontinenten und unterstützen das in der Satzung verankerte Ziel, Siebenbürgen-Forschung „im Geiste der Völkerverständigung und der gegenseitigen Toleranz in europäischem Rahmen“ zu betreiben. Der Festakt findet am 7. September 2012 in Heidelberg, die Jubiläumstagung am 8. September in Gundelsheim statt. mehr...

25. Mai 2011

Kulturspiegel

Mariana-Virginia Lăzărescu stellt drei deutsch schreibende Autorinnen aus Rumänien vor

Eine wertvolle Hilfeleistung für Studierende der Germanistik und nicht bloß für diese bietet der 2009 im Wissenschaftlichen Verlag in Berlin erschienene Band der Germanistin Mariana-Virginia Lăzărescu: „’Schau, das Leben ist so bunt’: Selma Meerbaum-Eisinger, Karin Gündisch und Carmen Elisabeth Puchianu: drei repräsentative deutsch schreibende Autorinnen aus Rumänien“. mehr...

23. August 2010

Kulturspiegel

Siebenbürgische Elegien – Lyrikanthologie von Dieter Schlesak

Unter einer Elegie versteht man gemeinhin ein Gedicht mit traurigem Inhalt, sehnsuchtsvoller Stimmung oder in schwermütigem Tonfall. In der griechischen Frühzeit waren Elegien auch Totenklagen, Kriegslieder oder Lieder, die mit Flötenbegleitung zum Wein rezitiert wurden. Das Alte Rom bringt die Liebeselegie hervor durch so berühmte Dichter wie Tibull, Properz und Ovid. Letzterer, der im Jahre 8 n. Chr. nach Tomis (heute Konstanza am Schwarzen Meer) verbannt wurde, beklagt sein Exil am Pontus Euxinus in den „Tristia“. Goethe hingegen lässt nach der Italienreise in seinen „Römischen Elegien“ (1795) die sinnlich-erotische Tradition des Alten Rom wieder aufleben. Auch Schiller hat in seiner Gedankenlyrik „Das Ideal und das Leben“ und „Die Götter Griechenlands“ in elegischer Form den Bruch zwischen der Realität und einem fernen Ideal beklagt. Der Untertitel der vorliegenden Lyrikanthologie von Dieter Schlesak lässt den kundigen Leser an Adolf Meschendörfers berühmte „Siebenbürgische Elegie“ (1927) denken. mehr...