Ergebnisse zum Suchbegriff „Trauer“

Artikel

Ergebnisse 1-10 von 257 [weiter]

29. Oktober 2026

Verschiedenes

Ein Familienschatz verbindet vier Generationen

Handgeschriebene Backbücher bewahren mehr als Zutaten und Mengenangaben. Sie erzählen auch von den Menschen, die sie über Jahre gefüllt und benutzt haben. Für Ines Wester sind die Rezeptbücher ihrer beiden Großmütter ein Familienschatz. Mit „Omas Kleingebäck & Co“ möchte sie ihn für die nächste Generation erhalten und ein Stück siebenbürgischer Kultur weitergeben. mehr...

23. Oktober 2026

Kulturspiegel

„Licht und Liebe Gottes“: Zum neuen Band der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă

2026 erschien im Neo Drom-Verlag der dreisprachige Gedichtband der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă. Ihre auf Rumänisch und Romani verfassten Texte wurden von Beatrice Ungar, der Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, ins Deutsche übertragen. Am 28. April dieses Jahres wurde das Buch in festlichem Rahmen im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt. Dabei wurde betont, dass sich das Werk von Cioabă „in das Gesamtbild der zeitgenössischen rumänischen Dichter einordnen“ lasse und dass ihre Texte von hoher Sensibilität und besonders aussagekräftiger Sprache geprägt seien. mehr...

20. Oktober 2026

Interviews und Porträts

Trauer um Uta Martini: Segensreiches Wirken für die Gemeinschaft

Uta Martini ist am 18. September 2026 im Alter von 85 Jahren in Darmstadt gestorben. Sie hat ihr gestalterisches Talent verdienstvoll für die „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) und den Kreisverband Rüsselsheim eingesetzt, umfassende Bildarchive aufgebaut und zahlreiche Ausstellungen organisiert. mehr...

17. September 2026

Kulturspiegel

Mohács 500: In Ungarn wurde am 29. August der Schlacht von 1526 gedacht

„Die ungarische Geschichte ist eine Geschichte des Wiederaufstehens. Vor 500 Jahren haben wir hier in Mohács eine schicksalhafte Schlacht verloren, wir haben unseren König verloren und die politische Einheit unseres Landes brach zusammen. Aber das Wichtigste ist: Ungarn ist nicht verschwunden“, rief der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar bei der zentralen Gedenkfeier den tausenden Menschen auf dem Széchenyi-Ter, dem Hauptplatz von Mohács vor der Votivkirche, und an den Bildschirmen im Lande zu. „Das ganze Gewicht dieser Tatsache wird spürbar, wenn wir uns vor Augen führen, dass die damaligen Imperien, die über das Schicksal Europas entschieden, längst nicht mehr existieren. Dynastien sind verschwunden, Großmächte vergingen, Grenzen verschoben sich – aber die ungarische Gemeinschaft ist geblieben. Wir stehen 500 Jahre später noch immer auf derselben Erde und gedenken der Opfer in derselben Sprache.“ mehr...

21. August 2026

HOG-Nachrichten

Ein Leben für die Musik und Gemeinschaft: Nachruf auf Georg That

Der Tod des bedeutenden Brenndorfer Musikanten Georg That erfüllt die „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) und einstigen Musikkollegen mit tiefer Trauer. Über Jahrzehnte hat er sich mit großer Hingabe für den Zusammenhalt der Blaskapellen eingesetzt – auch in der neuen Heimat. mehr...

17. Juni 2026

Verbandspolitik

Trauer um Norbert Kartmann: Hessen nimmt Abschied

Wiesbaden – Mit einer Gedenkstunde hat der Hessische Landtag am 9. Juni Abschied von seinem früheren Landtagspräsidenten Dr. h.c. Norbert Kartmann genommen. Der CDU-Politiker ist am 23. Mai im Alter von 77 Jahren gestorben. Neben den Abgeordneten nahmen auch Angehörige des Verstorbenen, Gattin Annelie Kartmann, Tochter Magdalena und Sohn Alexander, an dem Trauerakt in Wiesbaden teil. mehr...

10. März 2026

Kulturspiegel

Die Wahrsagerin

In einer Umfrage bezüglich der Beliebtheit von Jahreszeiten würde der Winter mit Sicherheit an letzter Stelle landen. Undurchdringliche Nebelschwaden versperren tagelang das wärmende und wohltuende Sonnenlicht, belasten die Stimmung und das Wohlbefinden. Wenn mit dem Jahreswechsel die Tage länger werden, und die ersten Schneeglöckchen die Schnee- und Eisdecke durchbrechen, und langsam die Gedanken sich mit dem nächsten Urlaub beschäftigen, verdrängen Hoffnung und Euphorie das Tief der Wintermonate. Die meisten unserer Landsleute werden ihren Urlaub in exotischen Ländern, am Meer oder in hochgelobten Urlaubsregionen verbringen. Uns, als ehemalige Sachsenkinder in Siebenbürgen, waren diese Sehnsuchtsorte nur aus der wöchentlichen „Tele–Enzyklopädie“-Sendungen, aus dem Fernseher in Schwarz-Weiß bekannt. So reiste jeder in seinen persönlichen Vorstellungen und Phantasie rund um die Welt, denn an eine richtige Reise in dem abgeschotteten Land zu denken, war die reine Illusion. mehr...

2. März 2026

Kulturspiegel

„Das kleingewürfelte Glück“: Themenabend anlässlich des 40. Todestages von Rolf Bossert

Vor vierzig Jahren beging der sprachgewandte Lyriker und Mitbegründer der Aktionsgruppe Banat Rolf Bossert Selbstmord, kurz nachdem er aus Rumänien ausgereist war. Das Deutsche Kulturforum östliches Europa und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nahmen dies zum Anlass, am Tag genau, am 17. Februar 2026, gemeinsam einen Themenabend für ihn in Berlin zu organisieren. Der Moderator des Abends, Autor, Übersetzer und Drehbuchautor Jan Koneffke, hatte eine Zeile aus einem Bossert-Gedicht als Titel ausgewählt: „,Wo sind wir, was wir sind‘. Existieren und Schreiben in der kommunistischen Diktatur“. mehr...

22. Februar 2026

Verschiedenes

Gedanken zu Hans Hamrichs „Zeiträume unter dem Atem Gottes“

Der Verfasser Hans Hamrich kam 1957 in Siebenbürgen zur Welt als Sohn einer evangelischen Pfarrersfamilie. Hamrich besuchte das damalige Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt und arbeitete nach dem Schulabschluss zehn Jahre als Grundschullehrer. Ab 1988 studierte er evangelische Theologie in Hermannstadt und Erlangen. Er ging zusammen mit seiner Frau Birgit, der ersten ordinierten Pfarrerin der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, in das Pfarramt nach Bistritz, von wo aus sie weite Teile Nordsiebenbürgens und der Bukowina betreuten. 2001 zog die Familie nach Deutschland, wo Hamrich weitere zwanzig Jahre als Pfarrer in drei evangelischen Kirchengemeinden im Taunus tätig war. 2022 ging er in den Ruhestand, was ihm die Muße bescherte, das schon lange angestrebte Schreiben zu beginnen. Sein erstes Buch erschien vergangenes Jahr. mehr...

19. Februar 2026

Verschiedenes

Gedenken an den Einsturz des Glockenturms von Rothbach

Am 19. Februar 2016, um 21.13 Uhr, stürzte der Glockenturm der evangelischen Kirchenburg in Rothbach im Burzenland ein (diese Zeitung berichtete). Ein Wahrzeichen, das über Jahrhunderte das Dorf geprägt hatte, ging in wenigen Momenten verloren. mehr...