Ergebnisse zum Suchbegriff „Verfolgung Deutschland“
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Aufarbeitung der Diktatur in Rumänien dauert an
Der Umgang mit dem Erbe der kommunistischen Zeit war Thema eines Workshops, der Mitte Mai im Bukarester Staatsarchiv stattfand. Wie die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien berichtet, war die Veranstaltung „Vergangenheit, die nicht vergeht – Zeitgeschichte, Erinnerung, Erziehung und Justiz in Rumänien und Deutschland nach 1989“ der Abschluss einer Studienfahrt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. mehr...
Volker Petri: In Frieden Zukunft gestalten
Die Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade in Dinkelsbühl ist den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweiht. „In berührender Weise mahnen uns die Gebeine unserer Ahnen an die Vergänglichkeit, an unsere vergangene Geschichte. Sie reichten uns die Lebensfackel und auch die Lebensweisheit von Jahrhunderten weiter.“, betonte Pfarrer Magister Volker Petri, Obmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich, Pfingstsonntagnacht in seiner Ansprache im Rahmen der Feierstunde an der Gedenkstätte. Die Rede wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Carl Gibson: Legitimer Protest gegen Ceaușescu-Diktatur
1979 entstand in Rumänien die erste größere freie Gewerkschaftsbewegung „SLOMR“ (Sindicatul liber al oamenilor muncii din România), die im Westen nahezu unbekannt ist. In seinem Erinnerungsband „Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceaușescu-Diktatur“ (J. H. Röll Verlag, 2008) hat Carl Gibson den Aufbau und die Niederschlagung der freien Gewerkschaftsbewegung rumänischer Werktätiger aus der Perspektive des agierenden Zeitzeugen beschrieben. Carl Gibson, 1959 in Temeschburg (Temeswar) geboren, in Sackelhausen im Banat aufgewachsen, ist Philosoph und Schriftsteller. Bis zur Revolution 1989 unterstützte er das „demokratische Exil“ der Rumänen im Westen, u. a. trat er als positiver Kronzeuge in der UNO-Klage gegen das Ceaușescu-Regime (1981-1984) auf. Mit dem Band „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“ (Carl Winter Universitätsverlag, 1989) präsentierte sich Gibson als Literaturwissenschaftler. Siegbert Bruss sprach mit ihm über die oppositionelle Bewegung SLOMR. mehr...
Vergangenheitsbewältigung eines siebenbürgischen Schriftstellers
Wegen Beihilfe zu Mord wurde Dr. Victor Capesius 1965 zu neun Jahren Zuchthaus verurteilt. Dem aus Schäßburg stammenden Apotheker war im Frankfurter Auschwitz-Prozess vorgeworfen worden, an Selektionen teilgenommen und Zyklon B in die Gaskammern gefüllt zu haben. Capesius hat diese Vorwürfe bestritten. „Capesius gehört zu meiner Kindheitserinnerung, zu meinem zerstörten Selbstverständnis als Sachse.“, sagt der 1934 – 27 Jahre nach Capesius – in Schäßburg geborene Autor Dieter Schlesak. Schlesaks Buch „Capesius, der Auschwitzapotheker“ (Verlag J. H. W. Dietz, Bonn 2006, ISBN-10-3-8012-0369-7) ist eine Collage aus Dokumenten, Tastsachenberichten, Prozessakten, die Frucht einer dreißigjährigen Arbeit. Im Zuge des internationalen Erfolges des in mehrere Sprachen übersetzten Buches soll es auch Pläne für eine Verfilmung geben. Im folgenden Gespräch, das Christian Schoger mit dem heute in Camaiore in der Toskana lebenden Schriftsteller führte, äußert sich Dieter Schlesak u. a. zu Reaktionen auf sein Capesius-Buch in siebenbürgischen Kreisen, zu Fragen der Identität und Moral. mehr...
Kurt Mild - einer der herausragendsten und bedeutendsten Musiker Siebenbürgens
Am 19. November ist einer der herausragendsten und bedeutendsten Musiker Siebenbürgens, der in Siebenbürgen und Rumänien nicht nur in Fachkreisen bekannte, hochgeschätzte und verehrte Organist, Cembalist, Chorleiter und Dirigent Kurt Mild in einem Pflegeheim in Holle im Alter von fast 95 Jahren gestorben. mehr...
Mehr Tote als an der innerdeutschen Grenze
Besprechung der Neuerscheinung von Johann Steiner und Doina Magheti (Herausgeber): "Die Gräber schweigen. Berichte von der blutigsten Grenze Europas", Verlag Gilde & Köster, Troisdorf, 2008, 162 Seiten, ISBN 978-3-00-024991-4. mehr...
Podiumsdiskussion: „Unser Verband. Unsere Gemeinschaft. Unsere Zukunft“
Die Frage nach der Zukunft unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft im zusammenwachsenden Europa des 21. Jahrhunderts ist engstens verknüpft mit der Identitätsfrage. Aufgabenspektrum und Profil unseres Verbandes unterliegen dem Wandel der Zeiten. Von dem verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, einem Partner und Freund der Siebenbürger Sachsen, stammt der Ausspruch: „Wer nicht handelt, wird behandelt.“ Der Fortbestand der sächsischen Gemeinschaft, die seit einem Vierteljahrhundert in der weltweiten Föderation der Landsleute in Siebenbürgen, Deutschland und Österreich, den USA und Kanada vernetzt ist, hängt von der aktiven und solidarischen Mitgestaltung ihrer Mitglieder ab. Mit diesem brisanten Themenfeld setzten sich am 12. Mai, zum Abschluss des Pfingsttreffens in Dinkelsbühl, Repräsentanten der siebenbürgisch-sächsischen Verbände aus Siebenbürgen, Österreich und Deutschland, Vertreter aus Kirche, Politik und Jugend auseinander. mehr...
Bernhard Lasotta: Kulturelle Breitenarbeit weiter fördern
Die Landesregierung Baden-Württemberg hat signalisiert, die kulturelle Breitenarbeit der Siebenbürger Sachsen weiter zu fördern. Dies betonte Dr. med. Bernhard Lasotta, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim e.V. am 10. Mai in seiner Ansprache im Rahmen der Eröffnung des Heimattages (diese Zeitung berichtete). Die Rede wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...
Jugend beim Heimattag erneut stark vertreten
Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) hat erneut maßgeblich zum Erfolg des größten Treffens der Siebenbürger Sachsen beigetragen. Beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl organisierte und führte sie, wie in den vergangenen Jahren, eine Vielzahl von Veranstaltungen durch. Damit zeigte sie, wie wichtig Jugendarbeit ist, denn ohne jugendlichen Einsatz wäre an diesem Wochenende vieles nicht möglich gewesen. mehr...
Zwischen Himmel und Hölle: „Die verbrannten Dichter“
Das Kunstmuseum Solingen zeigt 75 Jahre nach der Bücherverbrennung durch die Nazis die Ausstellung „Die verbrannten Dichter“ der Sammlung Serke: Die Verfolgten von Döblin bis Celan. mehr...







