Ergebnisse zum Suchbegriff „Vergangenes“
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Siebenbürgischer Fernfahrer avanciert "auf Abwegen"
„Dort, wo ich geboren,/ da lehrte man das Hassen./ Meine Würde ging verloren/ D’rum hab ich es verlassen.// Wir mussten werden Genossen,/ eingesperrt im eigenen Land,/ verfolgt, beklaut, verstoßen,/ Deutschtum langsam schwand.“ (Aus „Fremde Heimat“ von Wilhelm Braisch) - Dort, wo er geboren ..., will sagen Agnetheln, nämlich am 5. Juni 1956; und in Siebenbürgen litt es Wilhelm Braisch 31-jährig nicht mehr, aus allzu bekannten Gründen. Oktober 1987 flüchtet der gelernte, in Kronstadt berufstätige Kfz-Mechaniker in die Bundesrepublik. mehr...
Heimattag des Brückenbaus
Rund 10 000 Besucher fanden sich bei wechselhaftem Wetter vom 13. bis 16. Mai zum 55. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in der ehemals freien Reichsstadt Dinkelsbühl ein. Mit seinem Motto "Tiefen überstehen - Brücken bauen" erinnerte das Pfingsttreffen an Kriegsende und Deportation vor 60 Jahren. Im Januar 1945 wurden 130 000 Deutsche aus Rumänien, Jugoslawien und Ungarn zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Das Unrecht und Leid vieler unschuldiger Menschen wurde ebenso offen angesprochen wie die Mahnung an uns alle, "heute und auch in Zukunft alle einzelnen und gemeinschaftlichen Kräfte für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen", wie der Bundesvorsitzende Volker Dürr in einer Gedenkverstanstaltung betonte. Zugleich richteten die Siebenbürger ihren Blick auf ein in Frieden und Freiheit sich entwickelndes Europa. mehr...
Volker Dürr: Siebenbürger Sachsen wollen europäische Brücken wieder aufbauen
Die Siebenbürger Sachsen wollen auch künftig ihren Beitrag zum Wiederaufbau der europäischen Brücken leisten. Vor 60 Jahren hätten Flucht und Deportation das Ende der deutschen Siedlungsgruppen in Südosteuropa als "lebendige, eigenständig agierende und sich selbst bestimmende Gemeinschaften" markiert. Heute seien die Siebenbürger Sachsen "ein lebendiges Bindeglied zwischen den Kontinenten" und hofften auf eine baldige Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union. Dies erklärte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Volker Eduard Dürr, in seiner Ansprache auf der Festkundgebung des Heimattages am Pfingstsonntag, dem 15. Mai, in Dinkelsbühl. Rund 10.000 Besucher, davon 1.500 siebenbürgisch-sächsische Trachtenträger, fanden sich bei wechselhaftem Wetter in der mittelfränkischen Stadt ein. Dürrs Begrüßungsansprache wird im Folgenden im Wortlaut veröffentlicht. mehr...
Rumänien gedenkt erstmals der Holocaust-Opfer
Mehr als 60 Jahre nach der Judendeportation in die Todeslager von Transnistrien hat Rumänien erstmals einen Holocaust-Gedenktag begangen. Als offiziellen Gedenktag hat die rumänische Regierung den 9. Oktober festgelegt. An diesem Tag begann 1942 die Deportation von 750 000 Menschen jüdischen Glaubens (so die Holocaust-Enzyklopädie) in ein zwischen Bug und Dnjestr unter rumänischer Verwaltung stehendes Gebiet. Da der 9. Oktober heuer auf einen Samstag fiel, fanden die Gedenkveranstaltungen am 12. Oktober statt. mehr...
Siebenbürger in Nürnberg: "Unglaubliche Kraft und Optimismus"
"Ich bin jedesmal beeindruckt. Überall in unserem Land gibt es Depression, unglückliche Gesichter, Veranstaltungen, die leer sind. Aber auf eine Veranstaltung, da kann man sich verlassen: das ist das Sommerfest der Siebenbürger Sachsen in Nürnberg. Von hier geht eine unglaubliche Kraft und Optimismus aus! " So begann Dr. Markus Söder, Landtagsabgeordneter und Generalsekretär der CSU, eines der prominentesten Mitglieder der Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen der Landssmannschaft der Siebenbürger Sachsen, sein Grußwort am 18. Juli vor rund zweitausend Siebenbürger Sachsen und deren Freunden auf dem Caritas-Erholungsgelände am Kuhweiher in Nürnberg-Röthenbach. mehr...
Ortsmonographie über Probstdorf
Horst Gärtner wählt als Ausgangspunkt seiner Monographie das Jahr 1945, das gleichzeitig und stellvertretend für alle deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa als „Niedergangsbeginn“ des dörflichen Lebens, der Jahrhunderte lang gewachsenen ruralen Strukturen samt Sitten- und Brauchtum, Sprache und sozialen Verankerungen gilt. Von toposbezogenen geologischen und klimatologischen Gegebenheiten der gesamten Region ausgehend, geleitet der Verfasser den Leser, Neugierde weckend und Interesse fördernd, stets zurück nach Probstdorf ins Harbachtal, stellt Bezüge zu wichtigen historischen Ereignissen her - etwa die Probstdorfer vor ihrer Ansiedlung bis 1876, Zurwehrsetzung gegen die Magyarisierungsbestrebungen (1876-1918), NS-Zeit, Russlanddeportation, Probstdorf im Sozialismus -, die das Dorf vermeintlich nur am Rande streifen, deren Auswirkungen hingegen peu à peu auch in die kleine Welt einer geschlossenen Gemeinschaft Einzug halten und ihre Spuren hinterlassen haben. mehr...
Ausstellung in Dinkelsbühl: "Ihr seid verrückt, wie könnt ihr die Heimat verlassen ?"
Die Ausstellung "'Ihr seid verrückt, wie könnt ihr die Heimat verlassen …?' Siebenbürger Sachsen im Herbst 1944" wurde mit einer rhetorisch beeindruckenden Einführung von Horst Göbbel am 29. Mai in Dinkelsbühl eröffnet. Die Rede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Vereinsgründung in München vor 106 Jahren
Seide, in den Maßen 53 x 60 cm, mehrfarbig, doppelseitig bestickt. Der Stoff, an dem sich die Phantasie entzündet, trägt die Umschrift "Verein Siebenbürger Sachsen München 1913". Die historische Fahne des ersten Vereins von Siebenbürger Sachsen in München, heute in einer Vitrine im Foyer der Begegnungs- und Betreuungsstätte in München aufbewahrt, erfährt in diesen Tagen besondere Beachtung. mehr...
Dr. Markus Söder: "Bayern braucht seine Siebenbürger Sachsen! "
"Wir sind froh, dass Sie heute da sind. Bitte bleiben Sie dem Land treu. Bayern braucht seine Siebenbürger Sachsen!" Das erklärte Dr. Markus Söder, Landtagsabgeordneter der CSU, am Ende eines bemerkenswerten Grußwortreigens prominenter Politiker, die es vorgezogen hatten, am Sonntag, dem 20. Juli, mit etwa 2 000 Siebenbürger Sachsen und deren Freunden dem traditionellen Sommerfest unserer Kreisgruppe auf dem Caritas-Erholungsgelände am Kuhweiher in Nürnberg-Röthenbach beizuwohnen. mehr...
In memoriam Oberth und Roth
Der Bischof der Landeskirche, D. Dr. Christoph Klein, wünscht sich eine Straße in Hermannstadt, die den Namen von Hans Otto Roth tragen solle. Dr. Paul Jürgen Porr, Vorsitzender des Siebenbürgenforums (DFDS), machte sich stark, dass der Name Hermann Oberth in das künftige Firmenschild der Babes-Bolyai-Universität in Klausenburg aufgenommen wird. Die Gedanken wurden bei der Würdigung zweier siebenbürgisch-sächsischer Persönlichkeiten zur Sprache gebracht: In Klausenburg beging man Mitte Mai in feierlichem Rahmen 80 Jahre, seit der Raketenvater Hermann Oberth an dieser Universität seine Diplomarbeit verteidigte, in Stadt am Zibin gedachte man Ende Mai der 50 Jahre seit dem Tod von Hans Otto Roth, dem deutschen Abgeordneten im rumänischen Parlament der Zwischenkriegszeit. mehr...