Ergebnisse zum Suchbegriff „Weltkrieg Heltau“

Artikel

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17. Dezember 2024

Kulturspiegel

Martin Guist, Mitbegründer der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek, gestorben

Martin Guist ist knapp neun Monate nach seiner Gattin Dr. Roswita Guist, geborene Brandsch-Böhm, am 24. Oktober 2024 in Drabenderhöhe gestorben. Das Ehepaar Guist hat sich um die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen insbesondere – aber nicht nur! – durch die Gründung der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek im Jahr 1999 verdient gemacht. mehr...

10. November 2024

Rumänien und Siebenbürgen

„Visionär und komplexe Persönlichkeit“: Streiflichter von den drei Dr. Carl Wolff-Gedenktagen in Hermannstadt

Aus Anlass der 175 Jahre seit der Geburt des Volkswirts, Politikers und Publizisten Carl Wolff (1849–1929) hat der Dr. Carl-Wolff-Verein der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien in Zusammenarbeit mit der Carl Wolff Gesellschaft (München) vom 11. bis 13. Oktober Tage des Gedenkens an ihren Namensgeber veranstaltet. mehr...

22. November 2023

Kulturspiegel

Die bedeutende Schulgeschichte Siebenbürgens wird weiter dokumentiert

Am 21. und 22. Oktober fand im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München die 21. Jahrestagung der Sektion Pädagogik und Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Die Veranstaltung wurde auch dieses Jahr vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e.V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Wie bei früheren Tagungen standen Berichte und Mitteilungen auf dem Programm, die Aspekte der siebenbürgisch-sächsischen Schulvergangenheit aus verschiedenen Zeiträumen beleuchteten. mehr...

20. März 2023

Kulturspiegel

„Vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“: Hauskalender 2023 über Menschenwege und Gottes Wege

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, sagte der dänische Theologe und Philosoph Søren Kierkegaard. Das bedeutet, dass sich der Sinn erst im Rückblick erschließt. Und aus der Perspektive des Glaubens erkennen wir, dass uns Gott geführt hat und dass unsere Lebenswege eigentlich Gottes Wege sind. Und nicht selten sind unsere persönlichen Wege auch wichtig für die Gemeinschaft, in der wir leben. mehr...

23. Januar 2023

Kulturspiegel

"Frisch, frei, fröhlich, fromm": 200 Jahre Sport bei den Siebenbürger Sachsen

Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung haben in vielen Kulturen Tradition, ja sie gehören zur Tradition. Sie standen und stehen nicht zuletzt auch in Verbindung mit religiösen Festen. In der weltweiten Geschichte finden sich vielerlei Beispiele, auch im Europa der klassischen Antike, vor allem in Griechenland. Die aus dieser Zeit stammenden Ausdrücke werden vielfach bis heute verwendet, zum Beispiel werden die Wettkämpfenden als „Athleten“ bezeichnet. Denn die sportlichen bzw. gymnastischen Wettkämpfe wurden im alten Griechenland als „athlon“ bezeichnet, so auch der klassische Pentathlon mit fünf Disziplinen als Konkurrenzausscheidung. mehr...

16. Dezember 2021

Kulturspiegel

100 Jahre Evangelische Landeskirche A. B. in Rumänien – eine kurze Erinnerung von Ulrich A. Wien

Anlässlich der 90. Landeskirchenversammlung, die am 13. November 2021 digital abgehalten worden war, erinnerte Dr. Ulrich A. Wien an die Gründungssituation und weitere Entwicklung der in den Jahren 1920-1922 zusammengeschlossenen Kirchenbezirke, die danach die Ev. Landeskirche A.B. in Rumänien bildeten. In zwei Schritten vergegenwärtigte er diese einhundertjährige Zeitspanne: 1) Herausforderungen und Antworten; 2) Aufstehen nach den Stürzen – Aufbrüche. Der Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

24. Juli 2021

Kulturspiegel

Als Schloss Horneck ins heimische Wohnzimmer kam: Digitales Schlossfest begeistert Publikum mit reichem Kulturprogramm

Ein Jahr nach der Eröffnung lud der Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ zum digitalen Schlossfest. Ohne selbst vor Ort zu sein, bekamen die Gäste aus erster Hand umfassende Einblicke und genossen ein hochkarätiges Kulturprogramm. mehr...

13. Juni 2020

Kulturspiegel

Brückenbauer zwischen Siebenbürgen und dem Banat: Zum 150. Geburtstag des Dichters und Publizisten Viktor Orendi-Hommenau

Die gegenseitige Wahrnehmung der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, der beiden größten deutschen Bevölkerungsgruppen in Südosteuropa, war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts recht sporadisch. Auch im Widerstand gegen die Magyarisierungspolitik der Budapester Regierungen nach dem Ausgleich von 1867, die beide betraf, kam man sich nicht näher. Nur in Ausnahmefällen kamen schwäbisch-sächsische Kontakte zustande, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichten. mehr...

4. Mai 2019

Kulturspiegel

Reformation im Osten Europas

150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...

23. März 2017

Kulturspiegel

Erinnerungskultur des Ersten Weltkriegs

Bukarest – Über die Erinnerungskultur des Ersten Weltkriegs und deutsche Soldatengräber in Rumänien referierte am 23. Februar im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ der ehemalige Direktor des 2004 gegründeten rumänischen Amtes für Heldengedenken, Oberst a.D. Dr. Cristian Scarlat. Gedenkkultur bezieht sich nicht nur auf Ereignisse der näheren Vergangenheit, sie kann weit zurückreichen, als Erinnerung an ein historisches Ereignis, das eine Gemeinschaft charakterisiert und verbindet. Als Beispiel nannte Scarlat die Schlacht von Marienburg 1612, die die heutige Kronstädter Gemeinschaft definiert und an die das Studentendenkmal in Marienburg erinnert.
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