Ergebnisse zum Suchbegriff „West Daniel“

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5. Juli 2018

Interviews und Porträts

Engagierte Fürsprecherin der Siebenbürger Sachsen: Interview mit der bayerischen Aussiedlerbeauftragten Sylvia Stierstorfer

Sylvia Stierstorfer hat seit dem 21. März 2018 das von der Bayerischen Staatsregierung neu geschaffene Amt als Beauftragte für Aussiedler und Vertriebene inne. Die 1963 in Regensburg geborene CSU-Politikerin, seit 2003 Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Regensburg-Süd, nahm als Ehrengast am diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl teil (siehe Grußwort in der SbZ Online). Ihr Büro als Aussiedlerbeauftragte bezog sie vor wenigen Tagen im Bayerischen Sozialministerium, Winzererstraße 9, in München. Im folgenden Interview mit Siegbert Bruss, Chefredakteur dieser Zeitung, sicherte sie den Siebenbürger Sachsen ideelle Hilfe, aber auch konkrete Fürsprache zu, damit ihre wertvolle Kultur- und Jugendarbeit auch in Zukunft angemessen gefördert wird. mehr...

17. November 2017

HOG-Nachrichten

HOG-Tagung "Brücken in die Zukunft" in Bad Kissingen

Die Tagung „Brücken in die Zukunft“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften vom 27. bis 29. Oktober 2017 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen organisiert. In lebendigen Vorträgen und Diskussionen wurde festgestellt, dass die Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit Partnern in Rumänien sehr gut zusammenarbeiten, um ihre Kultur und Gemeinschaft zu pflegen. Der HOG-Verband feierte dabei sein 20-jähriges Bestehen und vollzog einen Führungswechsel. Neue Vorsitzende ist Ilse Welther. Die Tagung wurde vom Bundesinnenministerium gefördert. mehr...

11. August 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Bischof Reinhart Guib: "Apfelbäumchen der Hoffnung" im Land des Segens

"In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim" – das Motto des diesjährigen Sachsentreffens vom 4.-6. August trifft in besonderem Maße auch auf die Evangelische Landeskirche A.B. in Rumänien zu. Seit bald 500 Jahren ist sie heimatgebend für derzeit über 12.000 Seelen in Siebenbürgen und Gläubige im ganzen Land, steht aber auch den in alle Welt ausgewanderten Siebenbürger Sachsen offen, die durch ihre Mitgliedschaft Verbundenheit mit ihrer alten Heimatkirche zeigen wollen. Beim Sachsentreffen in der siebenbürgischen "Haupt- und Hermannstadt", der Reformationsstadt und zugleich dem Bischofssitz sprach Bischof Reinhart Guib gleich dreimal zu den vereinten Landsleuten von den "Apfelbäumchen der Hoffnung" im "Land des Segens": in einem Grußwort am Samstag, dem 5. August, auf dem Großen Ring, in einer Festrede am Samstagnachmittag beim Festakt im Thalia-Saal und in der Sonntagspredigt in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. mehr...

28. Oktober 2016

Jugend

40 Jahre Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen Nürnberg

„Es ist für mich eine wahnsinnig große Ehre und Freude, heute hier bei der Nürnberger Tanzgruppe zu sein, denn ich bin gern bei den Siebenbürger Sachsen.“ Mit diesen Worten begann Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, sein Grußwort anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen Nürnberg am 8. Oktober in der Eventhalle Nürnberg-Gartenstadt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Vollbesetztes Haus, beste Feierlaune, hochwertige Präsentationen, hochrangige Ehrengäste – Rahmen und Inhalt haben dem Jubiläum Glanz verliehen.
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15. August 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Eigentlich waren die Weichen für die Zukunft der Siebenbürger Sachsen als privilegierte ständische Nation durch die Reformation, durch ihre verfassungsmäßige Rolle im Fürstentum Siebenbürgen, durch ihre eigene Gesetzgebung, das „Eigenlandrecht“, bestens gestellt. Es kam leider anders, wegen des Schwankens des ungarischen Adels und der von ihm gestellten Fürsten zwischen den rivalisierenden und sich immer wieder bekriegenden Großmächten der Habsburger und Osmanen, wegen der zeitweise bürgerkriegsähnlichen Zustände im Land zwischen konkurrierenden Fürsten und Adelsgruppen, aber auch zwischen den einzelnen Ständen, wegen der letztlich sie schwächenden, wenngleich bewundernswert unverbrüchlichen Treue der Sachsen zum „deutschen“ Herrscherhaus der Habsburger, die nach der Eroberung Siebenbürgens nicht belohnt, vielmehr der Staatsraison geopfert wurde. mehr...

21. April 2016

Verschiedenes

Bundeskanzlerin dankt deutschen Heimatvertriebenen

„Alles in allem haben wir heute eine friedliche Situation in Deutschland und in Europa. Wir spüren aber auch, dass wir jeden Tag wieder neu dafür arbeiten müssen, dass das so ist. Ich denke, wer einmal seine Heimat verloren hat und vertrieben wurde, der wird dieses Gespür vielleicht noch intensiver haben als die, die eine solche Erfahrung nicht machen mussten. Deshalb bitte ich Sie: Seien Sie eine deutliche Stimme in den täglichen Diskussionen. Danke für das, was die Vertriebenen für unser Land getan haben.“ - Dank, Anerkennung und Mahnung waren die Kerninhalte des Grußwortes von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 12. April in der Katholischen Akademie in Berlin. Bereits zum neunten Mal war Merkel der Einladung des Verbandes gefolgt und sprach als Ehrengast vor einem großen Publikum aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur. mehr...

9. Februar 2015

Kulturspiegel

Dem Zeitgeist widerstanden: 25 Jahre seit dem Tod von Bischof D. Albert Klein

Die Zeitenwende von 1989/90 ist Thema des Gedenkens. Vom Mauerfall zur Einheit in Deutschland, vom blutigen Sturz des Diktatorenehepaars zum unsicheren Start in die Demokratie in Rumänien spannt sich der Bogen. Auswandern oder Bleiben, Neubeginn ja, aber wo? Das beschäftigte die Rumäniendeutschen vor 25 Jahren. Nicht unerwartet aber doch plötzlich verkündete in dieser aufgewühlten Zeit Glockengeläut zu ungewohnter Stunde am 8. Februar 1990 den Tod des 35. „Sachsenbischofs“. Den Beisetzungsfeierlichkeiten vom 13. Februar ist aufgrund der großen Anteilnahme Symbolcharakter in der Berichterstattung beigemessen worden. Wofür? Gedacht mögen es damals viele haben, ausgesprochen sicher einige, niedergeschrieben aber kaum einer: Der Grabstein des heimgegangen Bischofs schien zugleich der Schlussstein der sächsischen Geschichte zu sein. mehr...

9. Juli 2011

Kulturspiegel

Sieben Ordensritter in Siebenbürgen

Eine Festveranstaltung zum Thema „60 Jahre Heimattag, 800 Jahre Burzenland“ fand am 11. Juni in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl statt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigte den Einsatz der ausgesiedelten Siebenbürger Sachsen sowohl in ihrer alten als auch neuen Heimat (siehe Festrede in Folge 10 vom 30. Juni 2011, Seite 4). Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Leiter des Wissenschaftsbereichs Geschichte des Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, beleuchtete die Bedeutung des Deutschen Ordens, der vor 800 Jahren vom ungarischen König Andreas II. ins Burzenland berufen worden war. Die Feierstunde wurde durch ein niveauvolles Konzert des Jugendbachchors Kronstadt un­ter der Leitung von Steffen Schlandt umrahmt. Kulturelle Programmpunkte und Kulturgruppen des Heimattages wurden vom bayerischen Sozialministerium über das Münchner Haus des Deutschen Ostens gefördert. Gündischs Festrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

14. Juli 2009

Aus den Kreisgruppen

Jubiläum: Zehntes Kronenfest in Herzogenaurach

Zahlreiche Besucher fanden sich am 28. Juni in den Weihersbachanlagen in Herzogenaurach ein und feierten gemeinsam mit dem Veran­stalter, der Siebenbürgischen Volkstanzgruppe, bei bester Stimmung das 10. Kronenfest, ein Fest, das inzwischen weit über die Region hinaus bekannt und beliebt ist. Zu diesem kleinen Jubiläum gab es eine informative Festschrift, in der die Tradition des Kronenfestes und der Werdegang der Herzogenauracher Tanzgruppe in Wort und Bild dargestellt sind. mehr...

2. August 2008

Verschiedenes

Groß-Alischer zu Gast bei Landsleuten in Übersee

„Ich fühle mich als Siebenbürger!“ bekannte am 4. Juli so mancher in Kanada ansässiger Siebenbürger Sachse beim Kulturtreffen im Transilvania-Klub in Kitchener. Auf besonderen Wunsch und auf Einladung von Frau Käthe Paulini, der ehemaligen Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Kanada, besuchten die Reisenden der Heimatortsgemeinschaft Groß-Alisch, darunter eine Tanz- und Musikgruppe, auf ihrer Fahrt durch Kanada und die USA die Stadt Kitchener. mehr...