Ergebnisse zum Suchbegriff „Ziege“

Artikel

Ergebnisse 1-10 von 10

12. Oktober 2025

Verschiedenes

Stolzenburger Plaudereien

Än der Loihr (wörtl. in der Lehre), im zweijährigen Konfirmandenunterricht trieben die 13-, 14-Jährigen oft Unfug, denn so streng wie in der Schule ging es nicht zu, weil es hier keine Noten gab. Da konnten sich die Lergesch und Purligaren (Bengel) einiges erlauben. mehr...

6. Oktober 2024

Kulturspiegel

Einfach nur Mitzi/Erzählung von Annemarie Roth

Annemarie Roth, geboren 1958 in Marienburg bei Schäßburg, begann während der Coronazeit Erzählungen zu schreiben, die in Siebenbürgen spielen und eine Mischung aus realen Begebenheiten und Fiktion sind. Die Geschichte „Einfach nur Mitzi“ ist bereits ihre fünfte literarische Veröffentlichung in der SbZ Online. mehr...

29. April 2024

Kulturspiegel

Identität und Zugehörigkeit: „Wir sind hier für die Stille“ von Dorothee Riese

Judith, Iudita, Iuţi, Iutca – das Mädchen, das Anfang der 1990er Jahre mit seinen Eltern von Deutschland nach Rumänien auswandert, hat viele Namen, ebenso wie das Dorf am Ende zweier Landstraßen in Siebenbürgen, in dem die Familie sich niederlässt: Sarmizegetusa, Valihta, Waldlichten. Der mehrsprachige Ortsname spiegelt die wechselvolle Geschichte der Region so, wie sich an Judiths ebenfalls mehrsprachigen Namen ihre Entwicklung, ihre Identitätsfindung ablesen lässt, von der Dorothee Rieses autobiografisch gefärbter Roman „Wir sind hier für die Stille“ erzählt. Wer bin ich und wo gehöre ich hin? Wer ist Freund und wer ist Feind? Wem kann ich trauen und vor wem laufe ich besser davon? mehr...

31. März 2024

HOG-Nachrichten

Ostergruß des HOG-Verbands

Liebe Landsleute, wahrscheinlich erinnern sich die meisten von uns an ein Kirchenlied aus der Osterzeit, das häufig auch bei Konfirmationen, zum Beispiel am Palmsonntag, zu hören war: „Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser.“ mehr...

10. Juli 2023

Rumänien und Siebenbürgen

Programm der Kulturwoche Haferland

Die elfte Ausgabe der Kulturwoche Haferland findet vom 3. bis 6. August 2023 in zehn Ortschaften im Kreis Kronstadt statt. Das Fest steht unter dem Motto „Nachhaltigkeit in der Kulturlandschaft des Haferlandes“. Den Besuchern werden sächsische Musik, Orgelkonzerte, Ausstellungen, Vorträge, Volkstanzdarbietungen, traditionelle Handwerks-Workshops, sächsische Bälle, Besuche auf Bauernhöfen, Verkostungen von Bioprodukten, geführte Themenwanderungen und vieles mehr geboten. Am 4. August wird die evangelische Kirche Reps in einem restaurierten architektonischen Ensemble wieder eingeweiht. Die Hauptveranstaltung am 6. August in Deutsch-Kreuz wird von der M & V Schmidt Stiftung ausgerichtet. Zu dem folgenden Programm sind alle Gäste von nah und fern herzlich eingeladen. mehr...

1. Mai 2017

Österreich

Siebenbürger Nachbarschaft Traun: Tanzseminar St. Gilgen 2017:

Ganz nach dem Motto „Man kann nicht tanzlos glücklich sein“ machte sich die Alte Jugend auch heuer wieder auf zum schönen Wolfgangsee, wo von 31. März bis 2. April in St. Gilgen am Wolfgangsee bekannte Tänze vertieft und neue erlernt werden sollten.
mehr...

5. Februar 2014

Interviews und Porträts

Dem Kulturerbe dienen: Interview mit Siegfried Habicher

Siegfried Helmut Habicher kann als 70-Jähriger auf ein vielseitiges, bewegtes Leben zurückblicken. Er wurde als fünftes Kind des selbständigen Kunstschlossermeisters und Firmengründers Josef M. Habicher und seiner Gattin Friederike, geb. Schneider, am 5. Februar 1944 in Hermannstadt geboren. Grundschule und Gymnasium besuchte er in der Heimatstadt, danach studierte er Germanistik, Rumänistik und Literaturwissenschaften in Klausenburg (1964-67) und Bukarest (1967-69). Habicher war bis zu seiner Ausreise 1978 in der Forschung und Lehre an der Universität Jassy und am Germanistiklehrstuhl in Hermannstadt tätig. mehr...

18. Februar 2010

Kulturspiegel

Plastiken und Zeichnungen von Kurtfritz Handel in Frickenhausen

Plastiken und Zeichnungen des siebenbürgischen Bildhauers Kurtfritz Handel, Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2009, sind noch bis zum 26. Februar in den Räumen der Volksbank Hohenneuffen eG in Frickenhausen (Hauptstraße 25) sowie in deren Geschäftsstelle in Frickenhausen – Linsenhofen (Theodor-Heuss-Straße 7) zu sehen. Die Vernissage fand am 17. Januar statt. Der Kunsthistoriker Dr. Günter Baumann unterstrich eingangs seiner Einführung, die im Folgenden auszugsweise wiedergegeben wird, „dass der Bildhauer hier in Frickenhausen, wo er zu Hause ist, ja kein Unbekannter“ sei, vielmehr den „Rang des Stadtkünstlers“ einnehme. mehr...

27. Dezember 2006

Kulturspiegel

Mythische Bilder als Gegenwart: Friedrich Bömches wird 90

In dem 1999 in Paris veröffentlichten „Dictionaires de peintures, sculptures, dessinateurs et graveurs“ schreibt der Kunsthistoriker Jaques Busse über den am 27. Dezember 1916 in Kronstadt geborenen Zeichner und Maler Friedrich von Bömches unter anderem, dass das Visionäre seiner Malerei „apparentée à celle du Goya“, „jener Goyas verwandt“ sei und sein Gesamtwerk „mehr als eine stilistische Geste der Neoromantik oder des Expressionismus“ („geste stylistique néoromantique ou expressioniste“) darstelle: diese Kunst verstehe sich als Anklage gegen eine Epoche des Zeitzeugen Bömches, „un témoignage accusateurs sur une époque“. mehr...

15. September 2002

Ältere Artikel

Von luzider Intelligenz und gewinnender Lebensfreude

Kurtfritz Handels ausgereifter bildhauerischer Gestus wurde vom spirituellen Flair seiner jeweiligen Lebensaufenthalte geprägt, das Figurative seiner Kunst durchlief eine Sublimierung auf das Wesentliche hin. Dies stellte der Schriftsteller und Publizist Hans Bergel bei der Ausstellungseröffnung am 5. September 2002 im Haus des Deutschen Ostens in München fest. Seine Einführung wird im Folgenden leicht gekürzt abgedruckt. mehr...