Ergebnisse zum Suchbegriff „Zukunft Sommersachsen“

Artikel

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29. Mai 2024

Verbandspolitik

„Tief in unserem Herzen schwingt Siebenbürgen mit“: Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl thematisiert „75 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen“

Dinkelsbühl – Das 75-jährige Jubiläum des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland fungierte als Titel der Podiumsdiskussion am Pfingstmontag in Dinkelsbühl. Die gehaltvolle Debatte zum Abschluss des Heimattages 2024 fand im dicht besetzten Schrannen-Festsaal statt. mehr...

1. Februar 2022

Interviews und Porträts

Starke Impulse für zusammenwachsende Gemeinschaft/Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă zieht Bilanz

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă wirkt seit 1986 in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR), zuerst als Gemeindepfarrer in Broos, danach in Heltau und schließlich in Michelsberg. 2009 wird er hauptamtlich Kirchenrat im Landeskonsistorium. Als Referent für institutionelle Kooperation der EKR hat er in den letzten zehn Jahren starke Impulse gesetzt, damit die beiden Teile der einen Gemeinschaft, die ausgewanderten und die in der Heimat verbliebenen Siebenbürger Sachsen, zusammenwachsen. Am 1. Februar 2022 wechselt der 61-jährige Theologe als Mitarbeiter in den Stab der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa nach Wien. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss sprach mit Dr. Stefan Cosoroabă über die jüngsten Entwicklungen der siebenbürgischen Gemeinschaft. mehr...

31. März 2021

Kulturspiegel

Warum sind Siebenbürger Sachsen in Rumänien geblieben? / Von Dr. Hans Klein, Hermannstadt

Im Spätherbst des Jahres 1990 gab es eine Beratung des Hermannstädter Zentrumsforums (örtlich deckungsgleich mit dem Kirchenbezirk), wo die Frage nach der Aufgabe des Forums zu klären gesucht wurde. Es war die Zeit der Massenauswanderung. Im Sommer dieses Jahres hatten die Jugendlichen fast geschlossen das Land verlassen, die Anzeigen „Letzter Ball in…“ waren einander gefolgt. Aber nicht nur die Jugendlichen verließen das Land. Etwa die Hälfte der Siebenbürger Sachsen wanderte in den Sommermonaten nach Deutschland aus. mehr...

6. November 2020

Kulturspiegel

Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus / Von Prof. Dr. Hans-Christian Maner (II)

Was bedeutete die Migration für die aus Siebenbürgen Ausgewanderten wie für die in Siebenbürgen Verbliebenen?
Fortsetzung von: Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus / Von Prof. Dr. Hans-Christian Maner (I) mehr...

24. September 2019

Kulturspiegel

Elf Fragen an Dagmar Dusil, die Dorfschreiberin von Katzendorf

Am Rande der Autorenlesung im Zeitungs-Café Hermann Kesten in der Stadtbibliothek Nürnberg am 28. März 2019 fand ein Interview-Gespräch zwischen der Autorin Dagmar Dusil und dem Moderator des Abends, Josef Balazs, statt. Einen gut gelenkten Zufall nannte Balazs diese Lesung und das Interview, denn wenige Tage davor hatte Dagmar Dusil ihr neues Buch „Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf" (Pop-Verlag, Ludwigsburg, 2019) auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Dagmar Dusil war 2018 die fünfte Katzendorfer Dorfschreiberin. Ihr neues Buch ist das Resultat ihres einjährigen Aufenthaltes in der Dichterklause im Katzendorfer Pfarrgarten. mehr...

29. März 2019

Kulturspiegel

Was führte zum Exodus der Deutschen aus Rumänien?

„Dieses Buch ist eine Synthese, die bisher auf dem rumänischen Markt gefehlt hat“, sagt der Soziologe Remus Anghel aus Klausenburg bei der Präsentation des interdisziplinären Gemeinschaftswerks am 27. Februar im Kulturhaus „Friedrich Schiller“ in Bukarest: „Un veac frământat. Germanii din România după 1918“ (Ein bewegtes Jahrhundert. Die Deutschen in Rumänien nach 1918). Darin beleuchten Historiker und Soziologen die Entwicklung der deutschen Minderheit in den letzten hundert Jahren. mehr...

26. Dezember 2017

Kulturspiegel

Kronen aus Noten, Not und Holz und Licht/Begegnungen in fünf kurzen Monaten als Stadtschreiberin in Kronstadt 2017

„Nach Kronstadt mit Freudenkrone“, habe ich vor knapp einem Jahr geschrieben, in einem Statement für das Deutsche Kulturforum Östliches Europa. Die in Potsdam ansässige Institution hatte mir eben das Stadtschreiberstipendium 2017 verliehen. Gemeinsam mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien, denn das Stipendium wandert jedes Jahr in ein anderes osteuropäisches Land und sucht jeweils Partner vor Ort. mehr...

15. November 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Bruno Fröhlich: "Optimierung der Kommunikation zwischen Heimatkirche und Heimatortsgemeinschaften"

Einen niveauvollen Vortrag zum Thema "Optimierung der Kommunikation zwischen der Heimatkirche und den Heimatortsgemeinschaften auf allen Ebenen" hielt der Schäßburger Stadtpfarrer und Bezirksdechant Bruno Fröhlich am 28. Oktober 2016 im Heiligenhof in Bad Kissingen (siehe Bericht über die Tagung „Getrennt und doch verbunden. Potentiale der Zusammenarbeit von Institutionen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit Partnern in Rumänien“ in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 13. November 2016). Der Vortrag wird auf Wunsch zahlreicher Teilnehmer im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

2. September 2016

HOG-Nachrichten

Hochzeitsglocken läuten in Martinsdorf

Nach einer Reihe von Jahren wieder in Siebenbürgen zu sein, erschließt sich einem immer ein interessantes Bild: Vertrautes und daneben auch viel ungewöhnlich Neues! Das führt dazu, die alte Heimat jeweils mit neuen Augen zu sehen. Neben dem ernüchternden mehrheitlichen Fehlen der Sachsen, neben Spuren von Verfall dann doch auch Erfreuliches. Von weitem grüßt manch herausgeputzte Altstadt oder Kirchenburg in ihrem Glanz. Und wer nach rechts oder links schaut, merkt, wie viel Gutes sich im Land getan hat. Ungewöhnlich und doch wahr, nicht für möglich gehalten noch vor knapp drei Jahrzehnten. mehr...

26. November 2015

Interviews und Porträts

„Neue Heimat Siebenbürgen“: Zurück in der Zeit – nach Reichesdorf

Gerrit und Tony Timmermann aus den Niederlanden wagten kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit drei Kindern – damals elf, neun und sieben Jahre alt – eine Abenteuerreise nach Rumänien. Was zuerst nur als Besuch aus Neugier geplant war, hat die Familie schnell nachhaltig in den Bann gezogen: das Leben in einer Landschaft wie aus dem Bilderbuch mit einem Dorfalltag wie zu Großvaters Zeiten. Heute, 25 Jahre später, leben der pensionierte Krankenpfleger und die ehemalige Krankenhaus-Verwaltungsangestellte dauerhaft in Reichesdorf, wo sie ein Gästehaus, einen Campingplatz und einen Dorfladen betreiben und sich zugunsten der Dorfgemeinschaft ehrenamtlich engagieren. Das Interview mit dem glücklichen Aussteiger-Ehepaar führte unsere Korrespondentin Nina May. mehr...