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6. Dezember 2011

Verbandspolitik

Bundesvorsitzender erhält Nationalen Verdienstorden Rumäniens

Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Vorsitzende der weltweiten Förderation der Siebenbürger Sachsen, Dr. Bernd Fabritius, ist mit dem Nationalen Verdienstorden Rumäniens im Rang eines Kommandeurs durch den Staatspräsidenten Rumäniens ausgezeichnet worden für seinen persönlichen Beitrag zur Förderung der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien. Die Verleihung fand am 30. November im Bayerischen Landtag im Rahmen eines Festaktes anlässlich des rumänischen Nationalfeiertages (am 1. Dezember) statt. Zu dem Festakt, der unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, stand, hatte die Generalkonsulin von Rumänien, Brânduşa Predescu, eingeladen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 67 mal kommentiert.

  • AW-Nösen

    1AW-Nösen schrieb am 06.12.2011, 09:17 Uhr:
    Herzliche Glueckwuensche!
  • azur

    2azur schrieb am 06.12.2011, 14:47 Uhr (um 14:48 Uhr geändert):
    Ich finde das ist blanker Hohn, gegenüber allen unseren Landsleuten, denen großes Unrecht seitens des kommunistischen Regimes geschah! Über 20 Jahre nach dem Umsturz der Diktatur, keine Spur von Wiedergutmachung! Die Entschädigung für die Russlanddeportierten lässt noch immer auf sich warten, in Sachen Restitution tut sich ebenfalls kaum was, jedoch im Gegenzug lässt sich unser Bundesvorsitzender dekorieren.
    Wirklich schlimm, ich kann es kaum fassen!
  • cäsar

    3 • cäsar schrieb am 06.12.2011, 17:39 Uhr:
    Dem Kommentar Azurs schliesse ich mich bedingungslos an. Es bedarf keiner weiteren Kommentare, vielleicht soviel: Herr Bundesvorsitzender kümmern Sie sich mit derselben Akribie auch um Ihre Mandanten in Sachen "Russlandentschädigung"!

    ave
  • Struwwelpeter

    4 • Struwwelpeter schrieb am 06.12.2011, 17:51 Uhr:
    Na also, geht doch,
    könnte man meinen!
    Nachdem Herrn Fabritius im Mai d.J. mit der Bayerischen Europamedaille geehrt wurde, verleiht ihm nun der rum. Staatspräsident den Nationalen Verdienstorden Rumäniens.
    Glückwunsch!

    Der Einsatz von Herrn Fabritius um die rechtlichen Belange der Siebenbürger Sachsen ist unbestritten, nur leider passiert von rum. Seite rein gar nichts. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Interesse Rum. an der Brückenfunktion Goldesel BRD nicht ganz uneigennützig ist, nach dem Motto: dacă nu cură, pică!

    Solange von Rechtsstaat und gutem Miteinander nur geredet wird, ist und bleibt das Verhältnis zum Herkunftsland belastet.
    Die SbS haben nie versucht, mit unredlichen oder unfriedlichen Mitteln ihre Anliegen und Rechte durchzusetzen, umso mehr darf die historische Wahrheit nicht vergessen werden: das geschehene Unrecht, der Verlust von Heimat und Eigentum.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!
  • Melzer, Dietmar

    5Melzer, Dietmar schrieb am 06.12.2011, 20:25 Uhr:
    Herzliche Glückwünsche zu dieser schönen Auszeichnung.
  • fritz1966

    6fritz1966 schrieb am 06.12.2011, 21:06 Uhr:
    Da kann man nur gratulieren – die Frage ist bloß: wem eigentlich? Dem Bundesvorsitzenden zu seiner neuen Auszeichnung oder der rumänischen „Nomenklatura“ für diese geschickt eingefädelte Vereinnahmung des Bundesvorsitzenden (und damit letztlich des Verbandes)?
  • Doris Hutter

    7Doris Hutter schrieb am 06.12.2011, 22:16 Uhr:
    Wer die Beziehungen unseres Verbandes zur heutigen Regierung Rumäniens aufmerksam verfolgt, kann sich über diese Auszeichnung sehr freuen, wenn ihm an einem respektvollen Dialog zwischen den beiden was liegt.
    Nur wenn wir gute Beziehungen pflegen, sind wirkliche Erfolge denkbar und wahrscheinlich. Unserem Vorsitzenden gebührt ein ausgesprochen großer Dank für diesen hoffnungsvollen und einzig realistischen Weg, den er, zusammen mit dem Verband, eingeschlagen hat und weiter verfolgt. (Wer von Vereinnahmung spricht, ist nicht informiert!)

    Deshalb darf man (um auf die gestellte Frage zu antworten)guten Gewissens sowohl Bernd Fabritius als auch der rumänischen Regierung gratulieren. Herzlichen Glückwunsch!
  • gogesch

    8gogesch schrieb am 06.12.2011, 22:16 Uhr:
    Wer in den letzten Jahren was mit rumänischen Politikern zu tun hatte, kann diese Auszeichnung einschätzen!
  • Joachim

    9Joachim schrieb am 06.12.2011, 22:56 Uhr:
    Ich schließe mich den Glückwünschen von
    Doris Hutter an.
    Es hat sich im "Gesamten" doch schon viel verbessert.
    Viele haben scheinbar schon vergessen, wie es Anfang der neunziger Jahre aussah und zuging.....
  • cäsar

    10 • cäsar schrieb am 07.12.2011, 19:40 Uhr:
    Frage an gogesch:Ihre Aussage ist zugleich viel- und nichtssagend, könnten Sie konkreter werden?


    Frau Hutter:welche Regierung? In Rumänien nennt man die jetztige BOC4? Blaga weg, Diaconescu weg,(Spitzenpolitiker) wenn ich jetzt noch die ausgetauschten Botschafter (Plesu ZB.) aufzähle, da muss ich mich schon fragen was für eine Basis das ist zu verhandeln um etwaige Interessen durchzusetzen. In Sachen Russlandentschädigung, stelle ich fest, dass die Betroffenen langsam aussterben. Wenn Sie das erfolgreiche Verbandspolitik im Verhältnis zu Rumänien verkaufen wollen, ist das ihr gutes Recht, wer es glaubt wird selig!!!

    ave
  • gogesch

    11gogesch schrieb am 08.12.2011, 09:38 Uhr:
    Können schon,die Frage ist WOLLEN? Eigentlich NEIN!

    und das Eigentlich lässt einen Satz zu: ich hab 4 Jahre einiges mit rumänischen Politikern zu tun gehabt, bis ich die ganze Art des Lügens, Ausredens, uneingehaltenen Versprechens usw. nicht mehr ertragen konnte und für mich die Entscheidung getroffen habe: Ich arbeite keine weitere Minute mit oder für rumänische Politiker. Diese Einstellung ist sicher nicht übertragbar auf die Führungsebene unseres Verbandes.
  • Schreiber

    12Schreiber schrieb am 08.12.2011, 14:15 Uhr:
    @ Cäsar: meinen Sie, der Verband sei schuld, dass die Betroffenen aussterben? Welchen Weg würden Sie darüber hinaus vorschlagen, wenn jedenfalls der auf Verhandlung und Dialog zur Durchsetzung von Sachthemen basierende Weg unserer Landsmannschaft der Ihrer Meinung nach falsche Weg sein soll, weil - so Ihre Meinung - eine Verhandlungsbasis in Rumänien fehle?

    Soll also gar nicht verhandelt und gar nichts gemacht werden?

    Ich halte den Weg des Verbandes für den genau richtigen und gratuliere allen Beteiligten dazu. Kritik, die nicht bis vor die eigene Nase schaut, keine Alternative bietet und sonst eher emotional bedingt ist, sollte nicht überbewertet werden.

    Gogesch hat bestimmt Recht: die Führungsebene unseres Verbandes darf es sich nicht leisten, nach emotionalen Befindlichkeiten oder Sympathien zu entscheiden, mit wem verhandelt wird oder nicht. Das bleibt das Privileg von Cäsaren in der virtuellen Welt...
  • azur

    13azur schrieb am 08.12.2011, 15:04 Uhr:
    @ Schreiber: Was @Cäsar meint ist, dass auf Zeit gespielt wird, um auf diese Art und Weise den Opfern so wenig wie nur möglich an Entschädigung zukommen zu lassen! Herr Fabritius sollte keinen „Schmusekurs“ mit den rumänischen Politikern machen, sondern fordern was längst überfällig ist, anstatt unsere Landsleute mit leeren Worten zu vertrösten und sich gleichzeitig selber mit derartigen Orden bestechen zu lassen!
    Wäre seitens der rumänischen Regierung auch nur ansatzweise eine seriöse Absicht zur Wiedergutmachung erkennbar, würde sich keiner über die Vergabe dieses Ordens aufregen, so aber hat das Ganze etwas von Schmierentheater… wie früher in der Propagandazeit.
  • Schreiber

    14Schreiber schrieb am 08.12.2011, 17:34 Uhr:
    @ azur: vermutlich haben Sie und Cäsar die anderen Veröffentlichung in der Siebenbürgischen Zeitung nicht zur Kenntnis genommen. Lesen sie z.B. den letzten Bericht über den Besuch des Staatspräsidenten in Berlin. Dort steht als Bericht zu den Gesprächen und einer überreichten Interventionsschrift drinnen:

    "In dem Schreiben fordert der Föderationsvorsitzende die Entschädigung für ehemalige Russlanddeportierte, indem der Gesetzgeber auch die heute außerhalb Rumäniens lebenden Rumäniendeutschen ausdrücklich einbezieht. Weiterhin wird auf eine rasche Abwicklung der Rückgabeverfahren gedrängt".

    Oder meinten Sie ein anderes "Fordern"? Die Zeit wo man mit Knüppeln, Heugabeln und Sensen "gefordert" hat, gehört zu vergangenen Jahrhunderten.

    Bemerkenswert: das Fordern und Drängen der Verantwortungsträger nehmen Sie nicht zur Kenntnis, die in der SbZ berichteten Teilerfolge (z.B. das Gesetz 76/2010 zur Naturalrestitution) ebenfalls nicht. Schlechtmacherei anstatt sich hinter diejenigen zu stellen, die sich durch Fordern und Drängen einsetzen, bringt keinen weiter, meinen Sie nicht?
  • Doris Hutter

    15Doris Hutter schrieb am 08.12.2011, 17:47 Uhr:
    Danke, Herr Schreiber!
    Gut informierte Sachsen sind für uns sehr wertvoll!

    Das stimmt mich freudig, also:
    Frohe Weihnachtszeit!
  • cäsar

    16 • cäsar schrieb am 08.12.2011, 19:43 Uhr:
    Hallo,

    danke Azur, in dieser Sache scheinen Sie eine Kopie von mir zu sein, besser hätte ich auch nicht formulieren können.
    Welch abwegige Frage Schreiber!!!!!!

    gogesch: raus mit der Sprache, etwas mehr Mut!

    Forderungen und Versprechungen dieser Art hör(t)en wir jedes Jahr in Dinkelsbühl.(Schreiben des Föderationsvorsitzenden)

    Frau Hutter:
    ich weiss nicht inwieweit ich wertvoll bin(die Frage ist ob ich es sein will) aber informiert bin ich schon. Sie sprachen die 90ger Jahre an. Wenn ich mich recht entsinne, war Ende der80ger/Anfang der 90ger, Dankwart Reissenberger der Bundesvorsitzender der damaligen Landsmannschaft(heute Verband). Sie schrieben von schwierigen Verhandlungen von damals. Kann es sein, dass der gute Mann schon damals wusste mit wem er es zu tun hat?Während sich der heutige Vorsitzende den einen oder anderen Bären aufbinden lässt!!??

    Der jetztige Vorsitzende hätte es ja in der Hand gehabt. Die Nichtannahme des Ordens wäre ein veritables Druckmittel gewesen bis nicht die ersten Zahlungen an die Opfer der Deportation gezahlt worden wären!

    ave

    ave
  • Doris Hutter

    17Doris Hutter schrieb am 09.12.2011, 00:44 Uhr:
    Sogenannter Cäsar:
    Sie zitieren falsch (ich habe die 90-er Jahre z.B. nicht angesprochen) und spekulieren auf Teufel komm raus. Heißt das für Sie, informiert zu sein?
    Wer, denken Sie, wird Sie denn noch ernst nehmen?
  • gogesch

    18gogesch schrieb am 09.12.2011, 08:34 Uhr (um 08:35 Uhr geändert):
    Was soll ich noch sagen?
    Ich denke ich hab mich klar genug ausgedrückt. Ich würde persönlich NIE einen Preis von der rumänischen Politik annehmen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Und ich denke Dr. Fabritius ist sich dessen bewusst, dass jetzt nicht alle Sachsen HURRA schreien.

    Und die rumänische Politik wird bereit sein Geld nach Deutschland in Richtung Siebenbürger Sachsen zu überweisen, wenn der Weihnachtmann mit dem babybringenden Storch Hand in Hand über den Münchner Marienplatz läuft.
  • Erhard Graeff

    19Erhard Graeff schrieb am 09.12.2011, 10:35 Uhr (um 10:49 Uhr geändert):
    Ja, gogesch, du sprichst als Privatmann. Dr. Fabritius wurde jedoch als Bundesvorsitzender unseres Verbandes geehrt. Wir wissen nicht, wie er als Privater auf eine Ehrung reagiert hätte.
    Wenn Dr. Fabritius (nach Außen) handelt, so tut er das im Namen des Verbandes mit Unterstützung und im Sinne des Bundesvorstandes und des Verbandstages. Diese beiden Gremien haben den eingeschlagenen Weg – selbstbewusst aber sachlich, fordernd aber ausgleichend – gutgeheißen. Der Verband muss Rumänien die Chance geben, sich anständig, entsprechend europäischer Gepflogenheiten, zu verhalten. Dies einzufordern bedeutet jedoch gleichzeitig, dass wir uns an diese Normen halten. Und: Rumänien sollte einen Gesprächspartner, den es selbst als auszeichnungswürdig betrachtet, ernst nehmen.
    Der Verband hat auch Verständnis dafür, dass Landsleute, die mit dem Herkunftsland schlechte Erfahrungen gemacht haben, unterschiedliche Befindlichkeiten haben.
  • azur

    20azur schrieb am 09.12.2011, 10:46 Uhr (um 10:47 Uhr geändert):
    Frau Doris Hutter: Allein schon aus Respekt gegenüber Ihrem Amt, sollten Sie jeden Siebenbürger Sachsen, mit all seinen Sorgen ernst nehmen!

    @Schreiber: Bei allem Übel, hat uns die Diktatur doch gelernt, die bekommenen Medieninformation, anhand der Fakten zu selektieren.

    Frau Merkel war so nett, um zu diesem Orden gratulieren. Ich habe vor, Ihr einen Brief zu schreiben, in welchem ich ihr die Hintergrundinformationen genauer erläutern werde.
    Dabei werde ich sie bitten, sie möchte doch Ihren Einfluss in der EU geltend machen, und anstatt Rumänien den Beitritt zum „Schengenen – Abkommen“ zu gewähren, doch besser dem Herrn Basescu einen „Kommandeur –Orden“ zu verleihen. Das währe doch ein sehr vergleichbares Beispiel, oder nicht
  • gogesch

    21gogesch schrieb am 09.12.2011, 11:01 Uhr:
    Erhard, Deinen Satz "Der Verband muss Rumänien die Chance geben, sich anständig, entsprechend europäischer Gepflogenheiten, zu verhalten." hätte ich vor wenigen Jahren noch bedenkenlos unterschrieben.

    Mit dieser Einstellung bin ich auch in Gespräche in Rumänien gegangen. Es hat 4 Jahre gedauert bis ich eingesehen habe das sich rumänische Politiker (möchte ich nicht pauschalisieren!) gar nicht "anständig, entsprechend europäischer Gepflogenheiten, verhalten" wollten.
    Wen Ihr der Meinung seit, dass die es mittlerweile wollen und Ihr es auch noch tatsächlich hinkriegt, dann bin ich der Erste der einen Wagen voll Respekt und Glückwünschen Richtung München, der Sachsenhauptstadt in Deutschland" schickt.
  • Schreiber

    22Schreiber schrieb am 09.12.2011, 11:54 Uhr (um 12:02 Uhr geändert):
    @ AZUR: Frau Hutter weiß zwischen "Sorgen", die ernst zu nehmen sind, und auf Uninformiertheit beruhender Polemik sicher zu unterscheiden.

    Sie und "Cäsar" setzen aber gleich:
    diplomatisches Fordern = Kuschelkurs
    brüskierendes, rüpelhaftes Auftreten = Fordern.

    Beide Begriffspaare gehören aber gerade nicht zusammen, besonders die Begriffe des letzten Paares schließen sich gegenseitig aus.

    Ein großer Trugschluss ist auch die Unterstellung:

    Verleihung einer Auszeichnung = Einkauf der Person.
    (ich verkneife mir hier ein "wie der Schelm denk, so ist er...").

    Diese Unterstellung würde ja bedeuten, dass keiner von Frau Merkel (CDU) ein Bundesverdienstkreuz entgegennehmen dürfte, der bei der SPD ist, weil er ja dann "eingekauft" wäre und fortan CDU-Lieder singen müsste.

    In der ganzen Debatte vermisse ich - besonders auch bei Ihnen - das bisschen Respekt vor dem Einsatz anderer, den Sie aber lautstark bei Frau Hutter für Ihre Uninformiertheit einfordern. Blenden Sie bei Ihrer "Selektion" nicht gerade solche Fakten aus, die zu Ihrer (fertigen) Meinung nicht passen, anstatt vielleicht über Ihre Meinung noch einmal nachzudenken und zu verstehen versuchen, was hinter einer bestimmten Sachlage steckt?

    Ich fände es bedauerlich, wenn der Verband nach Ihrer Prämisse handeln, den Dialog mit dem Herkunftsgebiet abbrechen, die dortigen Entscheidungsträger ignorieren - und damit unsere Interessen einer difusen Beleidigtheit, Trotz- und Protesthaltung und emotionalen Verirrtheiten opfern würde. Bedienen würde der Verband damit nur genau Ihre Befindlichkeiten, was billig und bequem wäre. Dafür ist er aber nicht da.

    Ich hoffe, dass er weiterhin nach dem besseren Wissen handelt und derartige "Prügel", wie Sie hier verteilen, ausblendet.


  • AW-Nösen

    23AW-Nösen schrieb am 09.12.2011, 14:59 Uhr (um 15:04 Uhr geändert):
    @Schreiber- das war Klartext und wir hoffen, dass dieses eingeschränkte Denken und auch die unbegründete Kritik endlich aufhört. Besserwisser sollten es "Besser" machen oder endlich Ruhe geben!!!
    Aber ich glaube es ist etwas ganz anderes hier im Spiel undzwar Neid! Neid darauf, dass es nun endlich gelungen ist an einem Tisch gemeinsam zu sitzen und über die Problematik zu diskutieren, was ja nicht jedem bisher gelungen ist.
  • cäsar

    24 • cäsar schrieb am 09.12.2011, 15:02 Uhr (um 15:12 Uhr geändert):
    Hallo,

    Frau Hutter: in der Tat, ich habe falsch zitiert, das mit den 90ger Jahren, stammt aus der Feder Joachims. Dafür entschuldige ich mich bei Ihnen, das gehört sich so.

    Herr Graeff: typisches Funktionärsgequatsche, hätte ich persönlich nicht besser machen können.Ich prophezeie Ihnen ohne irgendwelche Paneldaten zu besitzen, die Ordensverleihung spaltet den Verband mehr als er ihn eint! Und besteht der Verband nicht aus Privatpersionen, immer diese haarspalterischen Unterscheidungen. Haben die Gewählten Narrenfreiheit?

    Gogesch: in der Tat Ihre Position ist etwas radikal, man muss Verhandlungspartner nehmen wie sie sind, es ist schwer sie auszuwählen. Aber hofieren, den nichts anderes ist die Annahme eines solchen Ordens MUSS man ssie nicht. Gehen Sie doch etwas mehr in die Offensive, kommen Sie aus sich heraus, ich glaube wir die wir mit der Ordensvergabe NICHT einverstanden sind, MÜSSEN Flagge zeigen.

    Azur: alles klar!!!

    Schreiber: was soll man noch auf Ihre Einlassungen schreiben? Wer spricht hier von Einkauf einer Person. Nein , es ist im Moment die Vereinnahmung des Verbandes durch rumänische Behörden(von mir aus Staat, Regierung), wodurch gute Arbeit(zB:Integrationsleistung in D)m.E. beschädigt wird.

    Zur Sache: als vor 1,2,3, Jahren(es gibt Leute die das genauer wissen) sich der Bundesvorsitzende mit Basesecu in Hermannstadt traf, schrieb dieser hier in den Forum, das ist dokumentiert, sinngemäss, dass er der einen oder anderen rumänischen Koriphäe(Diplomat, Politiker, Unterneher) lieber die Hand NICHT geschüttelt hätte. Hat sich in diesen Jahren Rumänien so stark verändert? Jetzt kriegt der Bundesvorsitzende von denselben Leuten einen Orden. Die Doppelmoral lässt sich kaum noch überbieten, ein balkanistisches Schmierentheather!! Ich hoffe doch sehr, dass dieser ungeheuerliche Vorgang bei den nächsten Wahlen auf die Tagesordnung kommt, bzw. bei der Entlastung des Vorstandes eine gewichtige Rolle spielt, meine Damen und Herren Delegierten des Verbandes!

    Und zu guter Letzt, an diejenige die auf Teufel komm raus AUSSCHLIESLICH die Erfolge(die es zweifelsohne gibt!)herauskehren eine Frage, Aufforderung: nenne Sie mir, uns Kritikern bis auf die Rentenzahlungen(die entstanden eher auf "Bundesdruck" als auf kooperatives Verhalten der rumänischen Seite)egal ob staatlicher oder privater Natur, einen anderen Geldfluss von Rumänien nach Deutschland!

    ave
  • Erhard Graeff

    25Erhard Graeff schrieb am 09.12.2011, 16:36 Uhr:
    @cäsar
    Genau umgekehrt: Privatpersonen haben Narrenfreihet, Gewählte nicht.
    Wir haben verstanden. Sie sind mit dem eingeschlagenen Kurs des sachlichen Dialoges nicht einverstanden. Können Sie uns ein Beispiel dafür liefern, wo "Ruppigkeit" zum Erfolg geführt hat?
  • Schreiber

    26Schreiber schrieb am 09.12.2011, 23:51 Uhr:
    @ Cäsar:
    Sie wollten Beispiele für Geldzahlungen aus Rumänien nach Deutschland zu Entschädigungszwecken: Sie müssen nur die SbZ lesen.

    Nach Dekret 118/1990 zahlt Rumänien an jeden Russlandverschleppten pro Jahr ca. 50 Euro (200 RON umgerechnet), für 5 Jahre Russland also immerhin monatlich ca. 250 Euro (!). Das Geld wird auch nach Deutschland in Euro gezahlt, ich kenne mehrere Personen, die dieses Geld in Deutschland bekommen.

    Das war Forderung und ein Thema des Dialoges des Verbandes in Bukarest. Auch darüber wurde in der SbZ berichtet. (vgl. "Entschädigungsverfahren in Rumänien" SBZ Online vom 21.9.2011)

    Im Anhang an diesen Artikel stellt der Verband das Formular zur Beantragung dieser Leistung zur Verfügung.

    Niemand nennt hier "AUSSCHLIESSLICH" Erfolge, Sie hingegen KRITISIEREN AUSSCHLIESSLICH, nach dem Motto: wenn nicht sofort 100% erreicht wird, dann besser gar nichts und Schlechtreden gegen diejenigen, die sich für uns bemühen, selbst wenn es nur Teilerfolge geben sollte.

    Ich teile im Übrigen die Meinung von AW Nösen auch zur Motivation dieser unnötigen Debatte...
  • orbo

    27orbo schrieb am 10.12.2011, 00:25 Uhr:
    @uns Kritikern: "nennen Sie uns Kritikern bis auf die Rentenzahlungen(...)egal ob staatlicher oder privater Natur, einen anderen Geldfluss von Rumänien nach Deutschland"
    Es soll ja Menschen geben, die nicht alles in Euro und Lei betrachten. Jugendaustausch, Städtepartnerschaften, Denkmalpflege, Kulturaustausch uvm. All das dient dem Abbau von Feindschaftsbildern aus kommunistischer Zeit und der Förderung gegenseitigen Verständnisses. So kann Europa zusammenwachsen, während es im Moment durch den Euro/Misswirtschaft eher auseinanderdriftet. Ethnien wie die Sachsen können und müssen ihren Beitrag leisten - rumkrakälen kann doch jeder!
    Also, "ihr Kritiker", was soll diese farblose monetäre Betrachtung? Wieso sind Leute, die bei jeder Gelegenheit das Schild "ich bin Oposition" hochhalten denn "Kritiker"? Höchstens selbsternannte...
  • getkiss

    28 • getkiss schrieb am 10.12.2011, 07:24 Uhr (um 07:26 Uhr geändert):
    @Erhard Graeff:"Der Verband muss Rumänien die Chance geben, sich anständig, entsprechend europäischer Gepflogenheiten, zu verhalten."

    Bravo, Herr Graeff!
    Bis jetzt hörten wir Argumente wie "Rumänien ist ein souveränes Land, seine Regierung und Parlament handeln ohne das Recht irgendjemandes sich ein zu mischen."

    Ich sage bewusst jetzt nicht "Rumänien". Denn in Rumänien leben viele anständige Leute, die selbst von ihrer Regierung betrogen wurden.
    In den letzten 20 Jahren hat die rumänische Regierung und das Parlament 20x365=7300 Tage Zeit und Chance gehabt, um Opfer der kommunistischen Diktatur und Willkür zu entschädigen.

    Das Resultat sieht man beim EUGH für Menschenrechte. Unzählige Prozesse haben sie dort verloren.

    Und Sie behaupten blauäugig. denen eine Chance geben zu müssen.....

    Meine Meinung: Die pfeifen darauf und zwar nicht einzeln, sondern im Chor, mehrstimmig!

    Was diese Ordensverleihung/-Annahme betrifft, so enthalte ich mich einer Meinungsäußerung. Ich habe nicht das Recht dazu, weil nicht Mitglied des Verbandes....
  • orbo

    29orbo schrieb am 10.12.2011, 12:03 Uhr (um 12:05 Uhr geändert):
    @getkiss: Bin zwar im Beitrag 28 nich angesprochen worden aber ich bin sehr wohl davon betroffen. Meine Eltern kamen auch mit einer konkreten Aussage der Regierung der BRD nach Deutschland und erhalten davon abweichend heute viel weniger Rente. "Beschiss" würde dazu passen. Und trotzdem geben meine Eltern und ich der Regierung alle vier Jahre eine neue Chance. Blauäugig? Mein Vater engagiert sich mit seinen Möglichkeiten weiter mit z.B. Vorträgen zu einem positiven Meinungsbild über die 7bg Sachsen beizutragen.
    Meine Meinung: Auch wenn so manch ein Entscheidungsträger sich von uns abwendet ist Engagement, im Gespräch zu bleiben, die bessere Option als sich schimpfend zurückzuziehen und die als dumm darzustellen, die sich nicht zurückziehen, sich engagieren.
    Diese Auszeichung ist auch Verpflichtung - und zwar für beide Seiten zugleich.
  • Scheibi

    30Scheibi schrieb am 10.12.2011, 13:41 Uhr (um 14:00 Uhr geändert):
    Klatschen MOTIVIERT!

    POLITIKER ein besonderer Personenkreis - ?!

    Personenkult, Machtgehabe, Gesehenwerden ..
    ...inhaltlich brillierend durch/mit Worthülsen, Versprechungen, Sonntagsreden.....gepaart mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit, bedingt durch lokale,soziale,wirtschaftliche usw.Umsetzungsmöglichkeiten ?!

    ALLTAG !!!!!

    Warum sollen die "SÄCHSISCHEN POLITIKER" hier eine Ausnahme machen?

    Die Delegierten unseres Verbandes sind ANGEPASST und BRAV. Hinterfragende bzw. kritisch Betrachtende, ihre Meinung Kundtuenden gibt es zu wenige. Diskutieren fast ein Fremdwort.

    Deshalb ist das REGIEREN in unserem Verband so leicht.

    Aussenpolitik des Verbandes - sehr gut.
    Innenpolitik/VERBANDSINTERN/- hoher Förderbedarf!
  • orbo

    31orbo schrieb am 10.12.2011, 17:15 Uhr:
    "Aussenpolitik des Verbandes - sehr gut.
    Innenpolitik/VERBANDSINTERN/- hoher Förderbedarf!"

    In diesm Artikel steht die sog. Aussenpolitik im Mittelpunkt. Die Krux besteht darin, die verbandsinterne Arbeit nicht zu vernachläßigen. Doch bei so zahlreichen Kreisgruppen ist diese Aufgabe auch auf die Stellvertreter verteilt, von denen 3 einen Landsvorsitz inne haben. Zudem ist Rainer seit der Jugend dabei und deckt nicht nur in NRW weite Bereiche gemeinsam mit Heike ab.
  • cäsar

    32 • cäsar schrieb am 10.12.2011, 18:02 Uhr:
    Hallo,

    Herr Graeff: Falsch, ich bin lediglich gegen diesen Orden, wenn man in Betracht zieht von wem er verliehen wurde!!

    Getkiss: wenn ich mich nicht täusche sind Sie hier einer der ältesten Haudegen(ist nicht despektierlich gemeint), mobilisieren Sie noch ein paar Gleichgesinnte. Ich glaube Sie sprechen sogar rumänisch. Wissen Sie was unserem Verband gerade passiert ist? Sie kennen das Sprichwort:"dacă te bagi în tărţe te manincă porcii"!(frei übersetzt: wer mit Kleie zu tun hat, den fressen die Schweine)Treffender kann man die ganze Aktion nicht beschreiben!

    Orbo. deine Argumentation ist in Anbetracht dessen, dass die Aussiedlerrente im Schnitt recht angemessen ist, sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht vergleichbar mit der Verzöggerungstaktik(Warten auf die "biologische" Lösung) des rumänischen Staates! Ich habe schon ein anderes mal betont, dass ich der "Russlandentschädigung"( gerechtfertigt oder nicht, verdient unverdient) völlig neutral gegenüberstehe, mich kotzt nur an, dass der Scheissstaat Rumänien, wenn es um Zahlungen geht in der Regel so "tut als ob". Unterzeichnet und geredet wird viel....getan eher wenig!

    Scheibi,

    richtig und auch nicht zugleich. Wenn sie uns nicht passen sollen, wollen, können, mögen, ddürfen, müssen,wir sie abwählen.

    ave
  • TAFKA"P_C"

    33 • TAFKA"P_C" schrieb am 10.12.2011, 18:34 Uhr:
    Orbo:

    "Meine Eltern kamen auch mit einer konkreten Aussage der Regierung der BRD nach Deutschland und erhalten davon abweichend heute viel weniger Rente."

    Entschuldigung für die Frage, aber welche konkrete Aussage hat ihre Familie von der deutschen Regierung bekommen? War das eine nur für sie bestimmt oder meinen Sie die Aussage von Norbert Blüm "Die Rente ist sicher" (was ja eigentlich richtig ist, weil er nie von der Höhe de Rente sprach). Denn wenn es sich auf das letztere bezieht, dann sind alle Deutschen bezüglich ihrer zukünftigen Rente verschaukelt worden, nicht nur ihre Eltern.
  • johan009

    34johan009 schrieb am 10.12.2011, 19:46 Uhr:
    Meine lieben gut gemeinte und auch kritiker,
    könnte jemand von euch mir sagen...was hat dieser verband in den letzten fünf jahren für ihre mitglider oder algemein für die sachsen geleistet?
    ich möchte aber konkrete ergebnisse und keine politische antwort. dieses könnte dem verband dienlich sein.


    mit großem respekt erwarte ich

    punkt 1.
    2.
    usw.
    ich werde dan sofort mitglid
  • cäsar

    35 • cäsar schrieb am 10.12.2011, 21:35 Uhr:
    Hallo,
    der Fairness halber kann ich den einen oder anderen Punkt nennen, ob alles jedoch in den letzten 5 Jahren geschah, habe ich keine grosse Lust zu recherchieren.
    Die Öffentlichkeitsarbeit in D ist sehr gut, die Siebenbuerger Sachsen sind bekannter den je, dazu hat das Internet bzw. die Foren beigetragen. Und nicht vergessen, die Foren stehen uns KOSTENLOS zur Verfügung. das nehmen einige als Selbstverständlichkeit hin, ich glaube es ist eine Riesenleistung!
    2) Dass die im Ausland lebenden sbS. in das Gesetz dessen Nr ich nicht weiss, ich nenne es einfach "Russlandentschädigung" aufgenommen wurden, ist der Verdienst des Verbandes.
    3)Selbiges gilt aber aus meiner Sicht klar und deutlich NUR ZUM TEIL, bei den Rentenzahlungen aus Rum. nach D. Da hat m.E. der Bund kräftig Druck gemacht auf die rumänische Regierung.
    4)Im Bereich Restitution sind auch Teilerfolge(die sind eher im institutionellen Bereich, ZB.wenn Bruckenthal- Gemälde wieder "zu Hause" sind und nicht etwa in Bukarest) zu verbuchen.
    5) Ein Tänzchen in Dinkelsbühl, eines in Hermannstadt, kultureller Austausch, die berüchtigte Brücke die sehr überstrappaziert ist....

    Na ja Punkt 5 muss man nicht ganz so ernst nehmen. Aber Erfolge sind da. Wie sähe jedoch die Bilanz zwischen Versprechungen, Worten der rumänischen Politiker die am laufenden Bande in Dinkelsbühl ein Stelldichein geben und den Taten. Das und der Orden sind Dinge die mich und andere auch ,aufregen!
    ave
  • Schreiber

    36Schreiber schrieb am 11.12.2011, 00:53 Uhr (um 00:58 Uhr geändert):
    @ johann009: die Beseitigung des Fiktivabzuges, die der Verband ganz alleine und gegen die Bundesregierung vor Gericht erstritten hat, ist alleine schon drei mal einen Beitritt wert. Der Druck der Bundesregierung auf Rumänien war NULL (Null!) weil Deutschland sich ja über den Fiktivabzug schadlos gehalten hat, bis der Verband dem durch Prozesse einen Riegel vorgeschoben hat. Das hat Fabritius bei der Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl in Anwesenheit der deutschen und rumänischen Rentenverantwortlichen (ich glaube 2009) aufgedeckt.

    Dann wäre noch das Schloss Horneck und die sächsischen Kulturinstitutitonen in Gundelsheim, die ohne Verband nicht wären, und ohne die unsere Kultur sich schnell in Volkstanz erschöpfen würde. Nicht zu vergessen die 5 sächsischen Altersheime in Deutschland (besuchen Sie mal Rimsting oder Gundelsheim oder Drabender Höhe). Diese Institutionen haben zwar eigene Trägervereine, in denen viele Sachsen konstruktiv viel freiwillige Arbeit leisten, aber wesentlich auch vom Verband unterstützt werden.

    Erwähnenswert auch die Existenz der Siebenbürgischen Zeitung, die zum Glück nicht nur von Grillfesten und Tanzveranstaltungen berichtet, sondern für jeden etwas bietet. Die Liste wird lange, wenn ich noch etwas nachdenke.

    Mitgliedschaft sollte eine Ehrensache sein, besonders wenn man laut und deutlich kritisiert. Anträge kann man auch im Internet herunterladen. Dann kann man übrigens wirklich mitmachen und alles was man hier kritisiert selbst verbessern.
  • getkiss

    37 • getkiss schrieb am 11.12.2011, 07:38 Uhr:
    @Schreiber:"Dann kann man übrigens wirklich mitmachen und alles was man hier kritisiert selbst verbessern."
    Umkehrschluss:
    Ich nehme an, Sie sind Mitglied. Kritik von Ihrer Seite las ich nicht. Also haben Sie im Verband noch nie was verbessert....(lach)
  • orbo

    38orbo schrieb am 11.12.2011, 10:09 Uhr (um 10:09 Uhr geändert):
    @johann009: ... gut gemeint ist das Gegenteil von gut.
    Nicht einmal gut gemeint ist eine Pauschalfrage, was ein Verein mit zigtausend Mitgliedern in den letzten Jahren real geleistet habe. Das impliziert, dass sich zigtausend Mitglieder diese Frage nicht stellen, aber trotzdem brav ihren Mitgliedsbeitrag Jahr für Jahr zahlen. Was soll dsas sein, eine kritische Frage oder Selbstentblößung?
  • cäsar

    39 • cäsar schrieb am 11.12.2011, 11:21 Uhr:
    Hallo,

    Schreiber, ich habe den Eindruck Sie sind ein Paladin des Vorstandes und schreiben hemmungslos die alte Leier nieder. Die Frage Johanns war "in den letzten 5" Jahren! Rente vielleicht ok, der Rest ist doch Steinzeit. Die Siebenbürgische Zeitung: ich bitte Sie.
    orbo : von allem ein bisschen. Einige sind Mitglieder nur der Zeitung wegen! Die meisten sind passive Beobachter. Die anderen wirken aktiv mit! Eine bunte Mischung, wie in jedem Verein!

    ave
  • johan009

    40johan009 schrieb am 11.12.2011, 12:43 Uhr:
    meine herren,
    es liest sich alles so schön als ob dieser verein keine probleme hätte.ich habe recherchiert und enddecke das in den letzten 4 jahren 4400 mg.weniger sind das bedeutet das in 4 jahren 4400 ausgeschieden ,verstorben oder weggezogen sind.wenn ich jetzt die neueintritte von baden wüttenberg und nrw. noch abzieh dan sind es 4600 mg. die weniger sind.
    Frage:was unternimt der verband um neue mg. zu werben?
    ich wünschte mir eine konkrete antwort und nicht eine verschönerung der situation.mir fällt es auf das es an sachlichen vorschlägen und ideen fehlt.

    die wahrheit und nur die wahreheit wünsche ich mir.

  • orbo

    41orbo schrieb am 11.12.2011, 13:00 Uhr:
    Thema dieses Kommentarstranges: Bundesvorsitzender erhält Nationalen Verdienstorden Rumäniens
    Das ist hier die Wahrheit und nichts als die Wahrheit! Vorschlag: andere Themen in ein Forum unter "Treffpunkt" verlagern...
  • getkiss

    42 • getkiss schrieb am 11.12.2011, 13:45 Uhr:
    @johann009:"was unternimt der verband um neue mg. zu werben?"

    Siehe die Bemerkung von @orbo.
    Es geht um den Verdienstorden.
    Wenn jedes neue Mitglied ein rumänisches Metallplättchen erhielte, würden auch Nichtsachsen um den Mitgliederstatus werben .....
  • gogesch

    43gogesch schrieb am 11.12.2011, 14:17 Uhr (um 14:18 Uhr geändert):
    Somit ist zum Thema alles gesagt und was ist das Fazit?

  • azur

    44azur schrieb am 11.12.2011, 15:17 Uhr (um 15:32 Uhr geändert):
    Mein Fazit: die wenigsten die an dieser Stelle ihre Meinung kundtun, sind davon überzeugt, dass die Annahme dieses Ordens, angesichts der Tatsache, dass die Wiedergutmachung des Unrechts an unserem Volke, noch in den Sternen steht, sich nicht mit den Interessen unserer Gemeinschaft vereinbaren lässt.

    Ich finde, dass es die Pflicht des Verbandes ist (als Vertreter der Sb. Sachsen), die Wiedergutmachung des geschehenen Unrechts, von Rumänien ö f f e n t l i c h zu fordern! Die offiziellen Schreiben an Rumänien, sowie die Antworten der rumänischen Politikern sollten in der SBZ veröffentlicht werden! Nur mit Erfüllung dieser Voraussetzungen, ist eine Brückenfunktion über unsere Gemeinschaft gerechtfertigt. Alles andere nützt höchstens den rumänischen Politikern, oder der persönlichen Karriere des Herrn Dr. Bernd Fabritius.

    Gegen das altersbedingte schwinden der Mitgliedern, kann man tatsächlich wenig tun. Es ist also notwendig die junge Generation zu motivieren, das ist wiederum nur möglich, wenn der Verband die Schwerpunkte, auf die Interessen des eigenen Volkes setzt, und gleichermaßen eine gewisse Glaubwürdigkeit an den Tag legt! Da gibt es tatsächlich noch viel zu tun und die Zeit läuft.
  • cäsar

    45 • cäsar schrieb am 11.12.2011, 18:42 Uhr:
    Hallo Azur,

    diesmal nicht ganz Deiner Meinung. Ich würde vorerst "gefühltes Fazit" sagen. Sie(die Leute von siebenbürger.de) machen doch so viele Umfragen, bin gespannt ob sie den Mut aufbringen zu fragen: "Sind sie mit dem Orden einverstanden" ja, nein.
    Es ist ja nicht nur die Karriere des Herrn Dr. Fabritius, der Vorstand steht soweit ich das beurteilen kann geschlossen hinter ihm. Was mich stört, dass sie(weil sie ja auf demokratischer Basis gewählt sind) mit einer masslosen Arroganz meinen, auch in dieser- freundlich ausgedrückt- heiklen Sache den ganzen Verband hinter sich haben. Ich weiss nicht wie es bei den Wahlen in die Gremien des Verbandes zugeht, aber wenn die Gewählten ihre Karriere in den Vordergrund stellen muss man sie absägen. Eigentlich sollte es einfach sein! So wie im Bund, mal ist der eine mal der andere Kanzler.

    ave
  • orbo

    46orbo schrieb am 11.12.2011, 19:39 Uhr:
    jawohl cäsar: ein Hoch auf die Anarchie!

    Sie wissen zwar nicht, wie es bei den Wahlen beim Verbandstag von vor ca. einem Monat zuging, aber sie stellen sie kanpp vier Wochen später nicht nur in Frage, sondern möchten sie einfach kippen. Und das, weil der Rumänische Staat mehr als nur Gesprächsbereitschaft mit einem Verdienstorden signalisiert hat....
  • azur

    47azur schrieb am 11.12.2011, 20:00 Uhr:
    Hallo Cäsar,
    Deine Vorschläge finde ich gerechtfertigt und sehr konstruktiv. Auch ich würde es schön finden, wenn die Leute von Siebenbürgen.de Deine Idee auffangen könnten, um eine entsprechende Umfrage zu starten.
    Und auch sonst gehe ich mit Deiner Meinung zu 100 % mit.
  • Scheibi

    48Scheibi schrieb am 11.12.2011, 20:27 Uhr:
    2007 "Cu ce avem, defilam!" sind die Worte eines Mannes, der "die Geschicke" dieses Verbandes auch zur Zeit noch in den in den Händen hält.
    Traurige Wahrheit, mit großer Aussagekraft.

    Mitdenkende, hinterfragende Personen wurden rechtzeitig aus Ämtern entsorgt, um Platz zu haben für WILLIGE, die bereit waren die neuen Ziele im Hinblick auf die verstärkt politischen Ausrichtung der Verbandsarbeit zu gestalten.
    Gott mit Ihnen.

    Beim Verbandstag hat sich laut SBZ-Berichten kein Delegierter gegen den eingeschlagenen Kurs des Vorstandes während den Jahren 2007-2011 gemeldet.
    Friede, Freude, Eierkuchen. Harmonie PUR.

    Dieser Aspekt sollte zum Nachdenken anregen. Dies als Erklärung zu Ihrer Frage "Ich weiß nicht, wie es bei den Wahlen in den Gremien zugeht?"

    Die Arroganz und der Hochmut, mit dem auf Belange der Mitglieder reagiert wird, ist wohlbekannt und das nicht seit gestern.
    Besserwisserei und Dominanz gespickt mit dem Nachsatz - "Hauptsache wir tun ETWAS" steigern nicht unbedingt den Beitrittswunsch von neuen Mitgliedern, die ein gewisses Niveau von der Verbandsarbeit einfordern.

    Cäsar,
    "wenn Sie uns nicht passen....... müssen wir Sie abwählen".... eine bei den Siebenbürger Sachsen undenkbare Geschichte.
    MUT zum...??.... ist bestimmt ein Hindernis.

    Es ist doch bequemer mit dem Stom zu schwimmen....
    "ich tue meine Arbeit in der Kreisgruppe und mehr interessiert mich nicht.... ist ein Gedanke der bei einem Großteil der Delegierten vorherrscht... weil die nötigen Infos von den Landesverbänden nicht intensiv in die Kreisgruppen transportiert werden.
    Dort herrscht großer Bedarf an Organigrammwissen über den Verband und seine Mitstreiter/HOG......

    Eines ist Feste organisieren, Volkstanzen usw...und das verantwortliche Umsetzten für zukunftsweisende Entscheidungen beim Verbandstag, die andere Seite der Münze.

    Die Bereitschaft in den Kreisgruppen Verantwortung zu übernehmen nimmt rassant ab.
    In der SBZ lesen wir es immer öfters, dass ganze Vorstände aufhören und dann mit viel ÜBERREDUNGSKUNST des Wahlleiters ein Vorstand ENTSTEHT.
    Diesen Tapfern gehört mein Mitleid
    Kopf hoch!!!! Hoffentlich werden Sie von den Landesverbänden gut gestützt.

    Lange Rede...kurzer Sinn...Der Bundesvorstand mit dem Vorsitzenden und den Stellvertretern wären gut beraten in den Jahren 2011-2015 die Zielsetzungen wieder mehr dem internen Geschehen zu widmen.
    Es sollte ein Gleichgewicht entstehen.

  • azur

    49azur schrieb am 11.12.2011, 21:17 Uhr:
    @Scheibi:
    Was Sie beschreiben, hat vermutlich mancher von uns schon geahnt, hört sich aber deswegen nicht weniger besorgniserregend an.

    Mitdenkende und hinterfragende Personen sind für den Verband lebenswichtig, denn Willige allein, schaffen kein demokratisches Umfeld. Das ist aber die Grundvoraussetzung, damit der Verband uns noch lange erhalten bleibt!

    Der Einsatz von Verantwortlichen in den Kreisgruppen ist auch mir bekannt, diesen Leuten gebührt höchster Respekt!
  • gogesch

    50gogesch schrieb am 12.12.2011, 07:40 Uhr:
    Die neuen Vorstandsmitglieder wohnen größtenteils in München. Es gibt noch Zufälle im Leben.
  • orbo

    51orbo schrieb am 12.12.2011, 08:16 Uhr:
    @Scheibi: "Die Arroganz und der Hochmut, mit dem auf Belange der Mitglieder reagiert wird, ist wohlbekannt und das nicht seit gestern."
    Siehe weiter oben: Auf sachliche Argumente wurde von der Geschäftsstelle und anderen sehr ausführlich eingegangen. Wo soll aber das hier hinführen: Kommentare in das Forum reinschreiben bis keiner mehr antworten mag, weil alles gesagt worden ist, um dann triumphierend zu behaupten, es wird darauf nicht mehr reagiert, von diesen "Arroganten"?!

    Scheibi - bei allem Respekt gegenüber Deiner früheren Leistungen - auch ich war früher in dem Verband sehr stark engagiert und hatte meine Gründe mein ehrenamtliches Engagement damals nicht mehr weiterführen zu wollen. Aber deshalb rede ich diejenigen, die weiterhin dabei sind, nicht in Grund und Boden. Auch ich muss akzeptieren, dass dieser Verband und die HOGs sich kaum um ein Projekt in 7bg kümmern, in dem 18 KBurgen mit EU-Mitteln verunstaltet werden. Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar, da Geld da ist! Deshalb beschimpfe ich den Vorstand nicht als Ignoranten und Kulturbanausen...

    Wünsche allen noch einen guten Start in die Woche.
  • AW-Nösen

    52AW-Nösen schrieb am 12.12.2011, 11:01 Uhr (um 11:05 Uhr geändert):
    Bei meinem Gott Leute- für soviel "Borniertheit" kommt gerechterweise irgendwann die Retourkutsche.
    Vom Thema seid ihr schon lange abgewichen, hier kennt sich bald keiner mehr aus, um was diskutiert wird.

    zu:"Die Bereitschaft in den Kreisgruppen Verantwortung zu übernehmen nimmt rassant ab.
    In der SBZ lesen wir es immer öfters, dass ganze Vorstände aufhören und dann mit viel ÜBERREDUNGSKUNST des Wahlleiters ein Vorstand ENTSTEHT.
    Diesen Tapfern gehört mein Mitleid
    Kopf hoch!!!! Hoffentlich werden Sie von den Landesverbänden gut gestützt."

    Also "immer öfter" war in der SBZ noch nicht zu lesen, dass ganze Vorstände aufgehört haben, bis auf gestern online, habe ich das noch nicht gesehen. Man sollte auch die Gründe wissen, weshalb das geschah, bevor man über etwas kommentiert.
    Klar nimmt die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen rasant ab, wenn es Leute gibt, welche alles zerreden und öffentlich Stimmung machen, bevor den Leuten die Chance gegeben wird etwas zu beweisen und alles braucht seine Zeit.



  • Bäffelkeah

    53 • Bäffelkeah schrieb am 12.12.2011, 11:48 Uhr:
    @Scheibi: Dass Sie hier wieder einmal diese abgenudelte Platte (die mit dem Sprung) über die Misere unseres Verbandes, unseres (ohne Ihre persönliche Sachkompetenz, Ihr uneitles Engagement, Ihre nie besserwisserische einfühlsame Führungsfähigkeit) ach so autokratisch geführten, fehlgeleiteten Verbandes abspielen müssen.
    Im Mannschaftssport würde man von einem Frustfoul sprechen. Aber Sie haben das Team vor Unzeiten verlassen. Die von Ihnen beklagte fehlende Manöverkritik am Verbandstag (Sie waren demnach dabei und können daher aus eigenem Miterleben kommentieren?), die nicht vorhandende Gegenkandidatur, das sind doch gewiss unzweifelhafte Vorboten des Untergangs des Abendlandes. Na ganz sicher! Ohne Ihr aktives Mitwirken und Mitdenken kriegt der Verband nichts auf die Reihe, gell? Zu Ihren aktiven Zeiten war alles doch viel besser! Ein Organigramm liegt immer noch nicht vor, das uns den strukturellen Durchblick gewähren würde, um neue Mitglieder zu gewinnen. Geht's noch? Sicher doch!
    Danach dürstet und hungert es die Kreisgruppen. Sie kennen ja die Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Basis, die der Verband einfach nur mitnehmen müsste. Wohin wollen Sie mitgenommen werden, Scheibi? Sie äußern sich abfällig über den abgehobenen Polit-Sprech. Wie sieht aber Ihr konzeptioneller Gegenentwurf aus? Dazu O-Ton Scheibi:
    "Lange Rede...kurzer Sinn..." (dem ist nur zuzustimmen) "Der Bundesvorstand mit dem Vorsitzenden und den Stellvertretern wären gut beraten in den Jahren 2011-2015 die Zielsetzungen wieder mehr dem internen Geschehen zu widmen. Es sollte ein Gleichgewicht entstehen."
    Bemerkenswert substanzreich! Sie produzieren hier große Blablasen. Internes Geschehen und Gleichgewicht. Sollen wir Forumsteilnehmer nun unsere Phantasie spielen lassen und Aufsätze zum Thema schreiben? Für eine seriöse kritische Auseinandersetzung liefern Sie zu wenig gedankliche Substanz, Scheibi.
  • orbo

    54orbo schrieb am 12.12.2011, 13:46 Uhr (um 13:54 Uhr geändert):
    @AW-Nösen
    @Scheibi
    zu:"Die Bereitschaft in den Kreisgruppen Verantwortung zu übernehmen nimmt rassant ab.
    In der SBZ lesen wir es immer öfters, dass ganze Vorstände aufhören und dann mit viel ÜBERREDUNGSKUNST des Wahlleiters ein Vorstand ENTSTEHT.
    Diesen Tapfern gehört mein Mitleid
    Kopf hoch!!!! Hoffentlich werden Sie von den Landesverbänden gut gestützt."

    Dazu folgende Internas:
    Die oben genannte KrGruppe Kaufbeuren liegt im ländlich geprägten Allgäu, unsere Landsleute wohnen dort weit verstreut. Trotzdem haben sich bei den regelmäßigen Veranstaltungen immer wieder zumeist ältere Leute eingefunden und das Angebot der KGr geschätzt. Es ist aber absolut verständlich, dass Horst Breihofer mit 70 Jahren das Amt nicht mehr fortführen konnte und wollte. Er hat viele zur "Amtsübernahme" befragt, bis er sich an die Geschäftsstelle in München wenden wollte, um zu klären, wie bei der Auflösung der KGr zu verfahren sei. Er erhielt von Freunden aus Augsburg den Rat, sich an die Landesgruppenvorsitzende zu richten, was auch geschah. Sie nahm sich der Aufgabe an, setzte sich ein und ALLE GEMEINSAM fanden eine Lösung für den Fortbestand der KrGr. Auch wenn es eine der kleineren KrGr in Bayern ist: Die älteren Mitglieder - aber nicht nur die - werden das Engagement zu schätzen wissen.

    Komisch und äusserst bedenklich, dass dieses Engagement in diesem Forum so verschmäht wird, als ob Scheibi nicht wüsste, welcher Auffand hinter solchem ehrenamtlichn Engagement steckt. Und andere fühlen sich befleißigt, den entsprechenden Onlinebericht in der SbZ negativ zu bewerten. Wo soll das hinführen?
  • cäsar

    55 • cäsar schrieb am 12.12.2011, 14:35 Uhr (um 14:53 Uhr geändert):
    Hallo,

    jawohl cäsar: ein Hoch auf die Anarchie!

    Sie wissen zwar nicht, wie es bei den Wahlen beim Verbandstag von vor ca. einem Monat zuging, aber sie stellen sie kanpp vier Wochen später nicht nur in Frage, sondern möchten sie einfach kippen.(zitat des orbo im Beitra NR 46)

    OK!, den Vowurf muss ich mir wahrscheinlich gefallen lassen. Erzählen Sie mal haben Sie über die Ordensvergabe abgestimmt? Das bezweifele ich doch sehr, so viele Ja-Sager (Narren) auf einem Haufen kann und darf es nicht geben. Oder sind die Delegierten eine kommunistische Partei? Einige nehmen hier das aus vieler Sicht Fehlverhalten des Vorstandes in Sachen Ordensvergabe, zum Anlass, die ganze Verbandspolitik zu kritisieren, das Scheibi ,ist unfair! Plauderten Sie aus dem Nähkästchen, pardon, Tagungen, Wahlen?
    ave
  • Schreiber

    56Schreiber schrieb am 12.12.2011, 15:09 Uhr (um 15:15 Uhr geändert):
    @ Orbo:

    Zitat "Er erhielt von Freunden aus Augsburg den Rat, sich an die Landesgruppenvorsitzende zu richten, was auch geschah. Sie nahm sich der Aufgabe an, setzte sich ein und ALLE GEMEINSAM fanden eine Lösung".

    Hier liegt doch der Hund begraben! Wenn gleich so viele absolut unverzeihliche Faux Pas passieren, kann es nur schief gehen!

    Also, zum einen:
    in der sächsischen Geschichte gab und gibt es nur eine einzige (!) würdige (!) Landesvorsitzende, und die lebt nun mal bei Augsburg. Seit ihrem (dafür gibt es noch kein Wort in der deutschen Sprache) gibt es nur noch Schlechtestes (weil ohne sie)!

    zum Zweiten: alles andere sind basisferne, selbstgefällige Karrieristen (hallo Azur !), die alles nur wegen der Millionen machen, die man ihnen für ihr Nichtstun bezahlt (ehrenamtlich gilt nicht, weil - gilt nicht). In sich verstrickte Filze (alle in München - an Zufälle glaube auch ich nicht, man hätte die Geschäftsstelle des Verbandes auch aufteilen können, ein Zimmer in Bayern, eines in NRW, den Korridor in Berlin und das WC auch anderswo), die keinen Schimmer von der Erleuchtung einer ECHTEN Landesvorsitzenden mit volkspädagogischer (!) Ausbildung und Basiserdung oder dem Durch- und Weitblick eines Cäsaren oder eines Azur haben.

    zum Dritten: Lösungen finden gilt nicht! Das wäre zu positiv (wenn sie nicht von einem selbst kommen, was ausgeschlossen ist, weil schon Lösungen suchen an sich verwerflich ist).

    Sie, lieber Orbo, verkennen weiter, dass nicht die Argumente sondern die Anzahl der Postings und die "Lautstärke" der vorgebrachten Ideen über deren Nachhaltigkeit entscheiden.

    Alleine von Cäsar und Azur sind zu diesem Artikel 15 (fünfzehn) Postings veröffentlicht, also ist das die Mehrheit, die Wahrheit: Leistung dient nur der Karriere, ist damit verwerflich; anständig ist nur der Kritiker. Geschehen ist nur, was man selbst gelesen hat, alles andere bitteschön ist nicht geschehen. Dafür dann auch noch ein "Danke" anzunehmen, ohne die 15 Postings darüber abstimmen zu lassen, ist blanker Hohn gegenüber diesen 15 Postings, also gegenüber der Welt der Rechtschaffenen.

    Negativ zu bewerten ist all das, was nicht von einem selbst kommt, weil es ja nicht sein kann, dass andere etwas vielleicht richtig (oder Gott behühte "richtiger") machen. Und weil man selbst nichts macht, gibt es auch nichts Positives - basta.

    Sich informieren und auf Fragen antworten ist ebenfalls nicht genehm, weil es den 15 Postings (das ist die Mehrheit, wie wir inzwischen wissen) entgegensteht und nur Empathie oder gar Solidarität mit München und Geretsried (statt Augsburg) vermuten lässt.

    Empathie und Solidarität sind aber mit einer negativistischen Welt von frustgetriebenen SupernörglerInnen nicht vereinbar.

    Wenn Sie das erkennen, werden Sie bald mindestens drei Freunde mehr haben.

    Ganz liebe Grüße an Scheibi, Cäsar und Azur.
  • cäsar

    57 • cäsar schrieb am 12.12.2011, 15:36 Uhr:
    Hallo,

    Schreiber, etwas differenzierter sollten Sie schon schreiben, durch Ihre ständigen Wiederholungen werden Sie nicht besser. Über meine Postings kann ich Ihnen so viel sagen: bis auf den ersten Beitrag, bin ich immer wieder angesprochen, gefragt worden! Was wollen Sie eigentlich. Was soll die Scheisse mit Augsburg und Geredsried und München. MIR geht es um diesen ungeheuerlichen Vorgang, ein Schlag ins Gesicht aller Opfer der Deportation, um nicht mehr und nicht weniger. Über die Arbeit des Verbandes habe ich m.E. grösstenteils positiv geäussert. Und im Moment ist die Ordensvergabe DAS THEMA und ich hoffe, dass die Print SBZ manns genug ist die kritischen Briefe der Leser zu veröffenlichen und zwar so, dass sie die Mehrheitsmeinung abbildet. Danach sehen wir weiter...

    ave

    ave
  • azur

    58azur schrieb am 12.12.2011, 17:15 Uhr (um 17:24 Uhr geändert):
    @Schreiber: Vielen Dank, liebe Grüße zurück!
    Ich habe die Postings nachgezählt: Azur 6 (jetzt 7), Schreiber 6 - doppelt so lange:)
    Ich würde sagen, solange die Gemüter sich wegen dem Verband erhitzten ist es noch gut, viel schlimmer wäre es, wenn er allen gleichgültig wäre!
    Wem soll das nützen, wenn man alles beschönigt und die Probleme unter den Teppich kehrt?
    Die Schimpftiraden auf Scheibi sprechen sehr dafür, dass Scheibi alles richtig beschrieben hat. Ich würde es sehr schade finden, sollte Scheibi nicht mehr dabei sein.
  • orbo

    59orbo schrieb am 12.12.2011, 18:47 Uhr (um 18:56 Uhr geändert):
    @ Schreiber: das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut! Da sieht man, dass Konversation hier auch noch etwas bringt. Einfach herrlich, wie meine zwei neuen Freunde zu stottern begannen und irgendwas Áufgeschnapptes nachplapperten. Wahnsinnig originell!
    Jungs, was tätet ihr ohne Gerüchteküche? Verhungern!

    @Azur! Scheibi wird sich hier nicht für Polemik vereinnamen lassen, er ist ein aufrechter Mann - dafür verbürge ich mich. Er ist so wie viele andere - auch der Kranz meiner Eltern in Augsburg - über die bisherige Realpolitik verbittert (in Rumänien, in Deutschland, unter den Sachsen hier und dort). Aber das wird schon wieder... Denn ich vertraue auf die Lernfähigkeit der Menschen - auch der Politiker, aber nicht aller anonymen Chatter ;-)
  • cäsar

    60 • cäsar schrieb am 12.12.2011, 19:34 Uhr:
    Hallo orbo,

    ich weiss nicht ob ich mich zu Ihren Freunden zählen darf, aber wann und wo bitte habe ich Gerüchte nachgeplappert?Der eine Satz mit der Augsburger Scheisse sollte nur meinen Unmut darlegen, da er zu weit vom Thema abweicht.
    Von einem fairen Diskussionspartner hätte ich eine Antwort erwartet.(Beitrag 55)

    Und noch etwas zur Sache: Dem Beitrag zufolge vermisst Herr Dr. Fabritius positive Signale anderer europäischen Länder. Man braucht nicht zu spekulieren, dass Polen und Tschechien in erster Linie zu nennen sind!!

    Eine ganz profane Frage, an Schreiber aber auch anderen "Verteidiger" des Ordens: was ist nun besser wenn die beiden Länder klar und deutlich NEIN zu jeglichen kriegsbedingten Entschädigung sagen, oder der so "moderne" rumänische Staat der "so tud als ob", also etwas verspricht was er nicht hält!



    ave
  • Schreiber

    61Schreiber schrieb am 13.12.2011, 08:05 Uhr (um 08:15 Uhr geändert):
    @ cäsar:

    zitat von Cäsar: "ich hoffe, dass die Print SBZ manns genug ist die kritischen Briefe der Leser zu veröffenlichen und zwar so, dass sie die Mehrheitsmeinung abbildet"

    Woher nehmen Sie eigentlich den Hochmut, gleich zu wissen und auch noch vorgeben zu wollen, was die Mehrheitsmeinung ist?

    Mehrheitsmeinung bildet sich durch Abstimmung, nicht durch Anzahl und Lautstärke einzelner Postings. Nur weil das Internet ein Tummelplatz für Kritiker ist (und diejenigen, die eine eingeschlagene Linie für gut befinden, besseres zu tun haben, als auf anderen rumzuhacken), ist deren Kritik noch lange, lange nicht mehrheitsfähig.

    Eine Mehrheitsmeinung hat der Verbandstag aufgezeigt. Dort haben die an der Basis, in den Kreisgruppen gewählten DELEGIERTEN (also Vertreter, die das Vertrauen der Basis haben) abgestimmt. Das Ergebnis wurde in der SbZ veröffentlicht, sehen Sie mal hier:
    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/11685-fuer-eine-staerkung-der-siebenbuergisch.html

    Die Strategie des Verbandes wurde mit 149 (einhundertneunundvierzig) zu einer einzigen Gegenstimme mit "weiter so!" bewertet. Ist das eine Mehrheit, die Sie respektieren können, oder trifft eher mein vorheriger Beitrag Ihre Gesinnung besser?

    Warum blenden Sie beständig die Teilerfolge aus, wenn es um die Kritik an Rumänien geht. Man kann doch Positives stehen lassen und trotz dem Verbesserungen fordern, oder? Das unterscheidet Sie und Ihre 2-3 Zustimmer von der Mehrheitsmeinung.

    Ich fasse zusammen: Rumänien hat sich öffentlich entschuldigt. Es hat schon 1990 eine Entschädigung für die politische Verfolgung in Gesetz gegossen und zahlt z.B. den Russlandverschleppten für jedes Jahr dort eine monatliche Entschädigung, sogar nach Deutschland.

    DAS IST DOCH ETWAS, WAS RUMÄNIEN VON DEN ANDEREN STAATEN UNTERSCHEIDET UND ES DIALOGWÜRDIG MACHT.

    Dem Verband ist das nicht genug. Er fordert eine Einbeziehung auch in das neuere Entschädigungsrecht. Gut so!

    Und Sie? Sie haben Ihre Negativscheuklappen auf und spielen den alten Grattler, der nur kritisiert. NUR SIE meinen, die Ordensverleihung sei DAS THEMA. Nein, diese ist nur ein kleines Dankeschön für einen guten Weg, der auch anders hätte sein können (wenn die 149 Delegierten sich z.B. für Sie oder für Azur entschieden und alte Kriegsbeile ausgegraben hätten; haben sie aber nicht!) und den Sie und AZUR hier überbewerten und mit einem Nimbus des Subjektiven versehen wollen, den diese Auszeichnung nicht hat.





    Grüße
  • azur

    62azur schrieb am 13.12.2011, 09:03 Uhr (um 09:05 Uhr geändert):
    @Schreiber: bei allem Respekt, von Erfolg kann man erst dann sprechen, wenn die Entschädigung der Deportierten bereits problemlos stattfindet und alles Enteignete, ohne wenn und aber, zurückerstattet wird! Alles andere sind leere Versprechungen, Lügen, Hinhaltetaktik + 1 Orden. Kein Mensch glaubt an die Erfolge, die Sie uns hier weiß machen wollen.
  • Schreiber

    63Schreiber schrieb am 13.12.2011, 11:22 Uhr (um 11:42 Uhr geändert):
    Azur, ich hatte Ihnen ja schon Recht gegeben ;) Ein Erfolg, der nicht von Ihnen kommt, ist kein Erfolg.

    Die 260 Euro jeden Monat aus Rumänien, die meine Nachbarin für die 5 Jahre in Russland als Entschädigung aus Rumänien bekommt, sind wohl nichts. Alles klar.

    Wer hier lügt, Herr Azur, das sind SIE, weil Sie Rumänien schlecht machen wollen, egal welche Informationen es dazu gibt. Schon in Ihrem ersten Beitrag verwechseln Sie das alte Rumänien Ceausescus mit dem nach der Wende, gerade so als ob seit 1989 die Welt in ihrer Wahrnehmung nicht mehr weitergegangen wäre. Sie wollen nicht wahrhaben, dass zumindest einige Unterschiede zu vorher bestehen und das einiges machbar ist. Änderungsansätze trampeln Sie tot, weil diese nicht von 0 auf 100 sofort alles bieten.

    Sie sind Informationsresistent und daher ist aus meiner Sicht die Debatte hier beendet.

    Ich kann ihnen sagen, Azur, meine Nachbarin ist für die laufende Entschädigung dankbar und würde Ihr Theater hier nicht verstehen. Ich versteh es auch nicht.
    Grüße
  • Cam-te-miri

    64Cam-te-miri schrieb am 13.12.2011, 12:38 Uhr:
    Ich bin davon überzeugt, dass der Orden wohl verdient ist und dass er sich bezahlt machen wird.
  • cäsar

    65 • cäsar schrieb am 13.12.2011, 12:59 Uhr:
    Hallo Herr Schreiber,

    ich glaube Sie habe hier die Positiv- Scheuklappen an!!!!!
    Zum Hochmut/Mehrheit: das ist Ihre etwas absonderliche Art zu argumentieren. Ich gehe keineswegs von einer Mehrheit gegen den Orden aus(ich sage mal so "gefühlt" sind halbe -halbe Mehrheiten)aber die entsprechenden Mehrheiten sollte die SBZ auch in den Leserzuschriften, möglichst nahe an der Realität nachbilden.Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Rentenzahlung: wieviel mal soll ich Ihnen den Schreiben, dass Wiederholungen Sie nicht besonders klug aussehen lassen. Weiter oben habe ich, diese Zahlungen als Erfolg dem User Johann aufgezählt!
    Dass Rumänien seit 1990 irgendwelche Renten/Zahlungen an die dortgebliebenen sbS. zahlt ist mir hinlänglich bekannt. Aber die Dortgebliebenen sind RUMÄNISCHE STAATSBÜRGER und wie schlecht dieser Staat auch sein mag, aber das wäre ja eine Diskriminierung sondergleichen! Der Vergleich mit Polen und der Tschechei hinkt doch sehr, auch in der Danksagung des Herren Bundesvorsitzenden übrigens!
    wenn ein "weiter so" votiert wurde bezweifele ich doch sehr, dass es diese schäbige Ordensverleihung beinhaltet!

    ave
  • AW-Nösen

    66AW-Nösen schrieb am 13.12.2011, 14:12 Uhr:
    Es wird hier immer wieder auf die "Mehrheit" der Leser gepocht, und die kritischen Briefe "dieser" welche zu veröffentlichen sind- wo bitte sind diese Briefe?

    Diskussionen ohne Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeende!

    Außerdem- wo waren denn diese Leser vor dem Verbandstag?
    Es gab und gibt ja immer wieder die Möglichkeit sich in den Kreis-und Landesverbänden, als Mitglied einzubringen.

    Der Vorstand dieser wird ja bekanntlich von den jeweiligen Mitgliedern gewählt. Zur Wahl kann sich jedes Mitglied stellen. Beim Verbandstag sind es die Delegierten, welche von den untergegliederten Kreisverbänden usw. benannt werden, die den Vorstand des Verbandes wählen. Was gibt es denn hier immer noch für Unterstellungen? Für die nächste Periode wurde der neue Vorstand gewählt und ihm das Vertrauen ausgesprochen- also ist das ganze Geplapper für die Katz. Es gibt Vereinsordnungen und die Mitglieder des Vereins haben gewählt; lassen wir nun die Leute Ihre Arbeit machen- sie machen es richtig. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Gut Ding will Weile haben!

    Nochmal,- Glückwunsch zur Auszeichnung- Dr. Fabritius!
  • Administrator

    67Administrator schrieb am 13.12.2011, 21:23 Uhr:
    Die Kommentarfunktion ist für Kommentare zum Artikel gedacht. Diskussionen bitten wir im Forum weiterzuführen.

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