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1. November 2014

Verbandspolitik

Suchen Sie ein Weihnachts­geschenk für Ihre Lieben?!

Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft in unserem Verband? Die/der Beschenkte wird Mitglied und bekommt ab Weihnachten regelmäßig die Siebenbürgische Zeitung, Sie erhalten als kleines Dankeschön einen USB-Stick in Schlüssel-Optik. Er besticht durch hochwertige Verarbeitung, laserbeschichtetes Metallgehäuse und eine dezente Logoaufschrift mit unserem Wappen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 11 mal kommentiert.

  • Ortwin Bonfert

    1 • Ortwin Bonfert schrieb am 01.11.2014, 11:37 Uhr:
    "Suchen Sie ein Weihnachts­geschenk für Ihre Lieben?!
    Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft in unserem Verband?"

    Sollte man nicht Mitglied werden, weil man die Ziele des Vereines unterstützt und nicht, weil jemand die Mitgliedschaft zu Weihnachten geschenkt bekommt?
  • elvs

    2elvs schrieb am 02.11.2014, 08:24 Uhr:
    Normalerweise halte ich mich hier raus.

    Nicht nur hier, sondern auch in einer bestimmten Gewerkschaft wurde darüber kontrovers diskutiert, ob Mitgliederwerbung belohnt werden soll. Ich finde es ok!

    Für einige ist es "normal" für eine erbrachte Leistung etwas zu bekommen, für mich persönlich ist das aber keine Option!


  • Ortwin Bonfert

    3 • Ortwin Bonfert schrieb am 02.11.2014, 10:54 Uhr:
    Wiedersprüchlicher kann ein so knapper Kommentar kaum sein, elvs. Schade, wegen der Ausnahme...

    Die Geschäftsführung bedankt sich hier nicht für die Loyalität und Weiterempfehlung durch überzeugte Mitglieder. Sie propagiert die Schenkung der Mitgliedschaft zum Verein, als verschenke man das Abo einer Zeitung/Zeitschrift.
  • Slash

    4 • Slash schrieb am 02.11.2014, 11:39 Uhr:
    @elvs: Für einige ist es "normal" für eine erbrachte Leistung etwas zu bekommen,

    Für VIELE ist es "normal" für nicht erbrachte Leistungen etwas zu bekommen, nämlich für alle Nichtmitglieder, die schon seit Jahren die Siebenbürger Zeitung nur deshalb lesen, weil Vater, Mutter, Oma, Opa, Tante, Onkel, Cousin oder Cousine sie nach Gebrauch weiterreichen. "Ich gehör dazu! Du auch?" lautet der aufgedruckte USB-Stickspruch. Passend irrwitzig in dem Zusammenhang seiner Zeitung stets die Wanderschaft in der Familienrunde aufzuerlegen! Bravo! Hauptsache man gehört überhaupt irgendwo dazu. Stimmt´s? Tz, tz tz. Vielleicht wäre der Spruch "Meine Zeitung gehört mir!" hilfreicher, um endlich dem resistenten Sachsenvirus "das Fremdlesen" entgegenzutreten. Leider macht dieser trendige Geizvirus auch vor den Vereinsbroschüren der HOGs nicht halt. Wie oft ist es vorgekommen, nachdem ich den eigenen Landsleuten etwas von Mitgliederwerbung erzählt habe, daß ich mir wieder innig wünschte lieber im Club der passionierten Alaska-Iglu-Bauer mitzumischen? Warum wohl....?
  • Marius

    5Marius schrieb am 02.11.2014, 21:43 Uhr:
    Wie wäre es wenn man den Mitgliedsbeitrag auf zwei mal zahlen könnte? Halbjährlich.
    Bei vielen Menschen ist das Geld knapp.
  • Erhard Graeff

    6Erhard Graeff schrieb am 03.11.2014, 13:27 Uhr (um 13:35 Uhr geändert):
    Hallo Ortwin,
    wir wollen mal die Mitglieder nicht in Lieblingsmitglieder und andere aufteilen. Du sprichst von einer Idealform, die anzustreben ist. Dazu gibt es mindestens zwei Werbe-Texte aus diesem Jahr, die deiner Erwartung entsprechen dürften:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/14392-lassen-sie-uns-gemeinsam-werben-damit.html
    und
    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/14389-der-ruecklaeufigen-mitgliederentwicklung.html

    Mit der Weihnachts-Schenke-Aktion wollen wir diejenigen erreichen, die schon immer ihre Kinder, Neffen, Nichten, Enkelkinder, Freunde usw. in unserer Gemeinschaft sehen wollten, der Anschub zum Handeln aber fehlte. Nun könnte das geschehen und wenn die Geworbenen nach einem Jahr erkennen, dass die Mitgliedschaft in unserem Verband nicht weh tut, könnten sie sich ja entscheiden, Mitglieder zu bleiben, „weil man die Ziele des Vereines unterstützt“.

    Wo hakt es übrigens bei dir?!

    @Marius
    Der Einzug des Mitgliedsbeitrages obliegt satzungsgemäß den Landesverbänden und so viel mir bekannt ist, kann der Mitgliedsbeitrag auch auf zweimal bezahlt werden. Rücksprache beim zuständigen Landesverband sollte Klarheit schaffen.

    Beste Grüße
    Erhard Graeff
  • Ortwin Bonfert

    7 • Ortwin Bonfert schrieb am 03.11.2014, 15:48 Uhr (um 15:59 Uhr geändert):
    Hallo Erhard,
    danke für Deine Präzisierung. Aus meiner Sicht wird jemand Mitglied, der die Ziele des Vereines unterstützt. Bin ich deshalb ein Idealist, oder einer der sich auf Vereinsstatute besinnt? OK, dann war ich der schon immer und habe sehr früh nach weiteren Formen der Mitgliedschaft (z.B. Regel- und Fördermitgliedschaft bei der Jugend) gesucht und in de Wege geleitet, sogar gegen Widerstand des damaligen Vorsitzenden, der sich auch fragte, wo es bei mir hakt... Später wurde er das gefragt und die Jugend hat inzwischen eigene, überzeugte Mitglieder.
    Aus Deiner Sicht als verantwortungsbewußtem Geschäftsführer mit dem Augenmerk auf einen ausgeglichenen Haushalt, ist auch eine geschenkte Mitgliedschaft willkommen, Hauptsache der Beitrag wird überwiesen.
    Übrigens: Auch wenn wir etwas abweichender Auffassung sind, wünsche ich dem Verband wieder steigende Zahlen von Mitgliedern, die sich aus Überzeugung aktiv einbringen.
  • Erhard Graeff

    8Erhard Graeff schrieb am 03.11.2014, 19:51 Uhr:
    Hallo, noch einmal, Ortwin,
    ich zitiere dich: "Aus Deiner Sicht als verantwortungsbewußtem Geschäftsführer mit dem Augenmerk auf einen ausgeglichenen Haushalt, ist auch eine geschenkte Mitgliedschaft willkommen, Hauptsache der Beitrag wird überwiesen." Genau das ist es nicht, weil du überlesen hast, dass es mir auf eine Art "Probemitgliedschaft" ankommt, die meinetwegen das erste Jahr auch gar nichts kosten müsste. Das war schließlich früher auch so, bis zu einem Jahr nach der Ankunft in Deutschland musste man keinen Beitrag zahlen. Schließlich sagte ich im obigen Beitrag auch "... wenn die Geworbenen nach einem Jahr erkennen, dass die Mitgliedschaft in unserem Verband nicht weh tut, könnten sie sich ja entscheiden, Mitglieder zu bleiben ...". Noch einmal: wenn man die Chance erhält, die Mitgliedschaft kennenzulernen, kann man sich zu ihr - mit allen deinen Idealen - entscheiden. Kriegt man diese Chance nicht, denkt man gar nicht daran, denn von "brauchen" können wir ja nicht reden.
    Im Übrigen handelt der Geschäftsführer eines Vereines - im Unterschied zu einem in der Wirtschaft - strikt nach den Beschlüssen des Vorstandes. Die Weihnachtsaktion wurde in der letzten Bundesvorstandssitzung am 10.10.2014 in Berlin beschlossen. Allein die Umsetzung war dann unsere Sache.
    Meine Frage, wo es bei dir hakt, betraf im Übrigen deine eigene Mitgliedschaft.
    Nur das Beste
  • Ortwin Bonfert

    9 • Ortwin Bonfert schrieb am 03.11.2014, 20:23 Uhr:
    Hallo Erhard, natürlich handelst Du nicht eigenmächtig, aber der Kommentar, auf den ich einging, war der Deinige...
    Es ist richtig, ich habe überlesen, dass es in Deinem Kommentar Dir auf eine Art "Probemitgliedschaft" ankommt, da ich auch keine Unterscheidung von Lieblings-, Probe- oder andere Mitglieder mache.
    Die ermäßigte Mitgliedschaft für Jugendliche mit Bezug der Zeitung kam mir 1990 bei meiner Einwanderung tatsächlich entgegen.
  • Ortwin Bonfert

    10 • Ortwin Bonfert schrieb am 04.11.2014, 09:04 Uhr (um 09:31 Uhr geändert):
    Tut mir Leid, aber Kleingedrucktes im Onlineformular hin oder her: Wie gesagt, es bleiben ideelle und formelle Bedenken, ob die geschenkte Mitgliedschaft der richtige Weg ist...
  • Doris Hutter

    11Doris Hutter schrieb am 04.11.2014, 23:29 Uhr:
    Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! - das gilt es mit dieser Aktion auch zu bedenken. Also Schnuppern ist bei denen angesagt, die die Zeitung bisher nicht oder nicht regelmäßig gelesen haben. Vielleicht erkennen Einige, was so alles passiert in unserem Verband, was möglich ist und wie viel Spaß es bereiten kann, Kultur und Gemeinschaft zu pflegen. Die möchten wir mit einem Probeabo auch auf uns aufmerksam machen. Unter uns gesagt: Die wissen vielleicht nicht, was ihnen entgeht...

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