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27. April 2017

Verbandspolitik

Höhere Renten für Aussiedler bleiben wichtiges Anliegen des BdV

In der Bundesratssitzung vom 31. März beantragte der Freistaat Bayern, der Bundesrat möge die Bundesregierung um eine Neubewertung der für Spätaussiedler geltenden rentenrechtlichen Vorgaben bitten. Der Antrag scheiterte, da viele Bundesländer die Zustimmung verweigerten. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 16 mal kommentiert.

  • Hektor

    1Hektor schrieb am 30.04.2017, 18:38 Uhr:
    Herr Dr. Fabritius Ihren Einsatz für das Rentenrecht weis ich zu schätzen. Aber wie geht es weiter? Die Ostdeutschen haben Ihr Ziel erreicht. Wir Spätaussiedler werden weiterhin diskriminiert. Jetzt wo in NRW bald Wahlen sind (dieses Bundesland hat auch mit nein gestimmt) und auch die Bundestagswahlen anstehen muss man Intensiver diese Benachteiligung in die rentenrechtliche Situation mehr in den Vordergrund zu bringen.
  • kokel

    2kokel schrieb am 01.05.2017, 05:48 Uhr:
    Besonders diskriminierend finde ich das Schicksal der Lehrer, die in Rumänien an deutschsprachigen Schulen unterrichtet haben. Die Abschlüsse deren Absolventen wurden in Deutschland zu fast 100% anerkannt, nicht aber die Rentenansprüche der Ausbilder. Dazu kommt noch, dass die Ausbildung der in Rumänien tätigen Lehrkräfte, die alles andere als billig war - ich habe ein zweites Mal in Deutschland studiert und weiß deshalb, wovon ich spreche -, vom rumänischen und nicht vom deutschen Staat getragen wurde. Damit hat Letzterer, sprich der deutsche Staat, eine ganze Menge eingespart und tut es auch weiter, indem er dieser Berufsgruppe die ihr zustehenden Rechte nur zum Teil anerkennt. Damit sollten sich unser Vertreter an die dafür zuständigen Stellen wenden. Hoffentlich tun sie es auch!
  • SBS aus BW

    3SBS aus BW schrieb am 01.05.2017, 11:03 Uhr:
    Nein, sehr geehrte Herren Hektor und kokel, das tun "unsere Verteter" (Herr Fabritius, Frau Daniel und noch einige andere) nicht, weil sie nur so tun, als würden sie uns verteten ("Es ist uns ein Anliegen...". Sie vertreten denjenigen, der sie dafür bezahlt... also die deutsche Regierung.
  • getkiss

    4 • getkiss schrieb am 02.05.2017, 10:01 Uhr:
    Der deutsche Staat hat nicht nur an der Ausbildung der Lehrer gespart. Es sind fast alle Berufsgruppen darunter.
    Was stört ist eben das die Begründung für die Revision der Aussiedler-Renten von diesem Standpunkt aus föllig unzureichend ist. Die Renten wurden auf Basis der Ostrentenhöhen und -Qualifizierungsmerkmalen mit einem Abschlag und gewissen Punktwert gestartet, aber die Erhöhungen wurden nach Westrentenmerkmalen durchgeführt.
    Dadurch hat sich der Abstand zu den Ostrenten noch einmal erhöht.
    Die Begründung nur für die Minimalrenten ist völlig ungenügend!
  • Erhard Graeff

    5Erhard Graeff schrieb am 02.05.2017, 12:43 Uhr:
    Beitrag um 13:42 Uhr von Moderation geändert.
    Ich zitiere SBS aus BW: das tun "unsere Verteter" (Herr Fabritius, Frau Daniel und noch einige andere) nicht, weil sie nur so tun, als würden sie uns verteten ("Es ist uns ein Anliegen...". Sie vertreten denjenigen, der sie dafür bezahlt... also die deutsche Regierung.

    Das Ehrenamt wurde und wird Dr. Fabritius nicht von der Bundesregierung bezahlt und wenn sich jemand seit 1996 gegen die Rentenkürzungen bei Spätaussiedlern stark gemacht hat, dann ist es Dr. Fabritius und seine Kanzlei.
    Frau Daniel müsste nach Ihrer Logik die Interessen eines weltweit tätigen Pharmakonzerns in unserem Verband vertreten, er bezahlt sie schließlich. Das Ehrenamt wird in unserem Verband grundsätzlich nicht bezahlt, schon gar nicht von der "deutschen Regierung".
  • SBS aus BW

    6SBS aus BW schrieb am 02.05.2017, 16:00 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Graeff, was halten Sie davon, wenn die SbZ einen erläuternden Bericht, zumindest für alle beitragszahlenden Mitglieder des Verbandes, bringen würde? Nennen Sie uns bitte eine Person aus den gemischten Regierungskommissionen, aus dem DRF, aus dem RDF oder aus dem DFDR, der die Interessen der steuerzahlenden Siebenbürger (nicht nur Sachsen!)vertritt und die bereit ist, sich mit einer Bürgervertetergruppe (im Beisein der SbZ) in dieser Angelegenheit zu treffen.
  • Bäffelkeah

    7 • Bäffelkeah schrieb am 02.05.2017, 20:19 Uhr:
    @SBS aus BW: Wer öffentlich Unwahrheiten verbreitet und korrigiert wird, sollte den Anstand besitzen, diesen Irrtum einzugestehen und sich beim Betroffenen entschuldigen. Wie Herr Graeff richtigstellt, wird die Bundesvorsitzende Herta Daniel nicht, wie SBS aus BW behauptet, von der Bundesregierung bezahlt. Sie unterstellten Frau Daniel, im Solde der Bundesregierung stehend, die Interessen der Landsleute, der Mitglieder nicht zu verteten (wes Brot ich ess, des Lied ich sing). Ich finde es von Ihnen unanständig, dass Sie sich für Ihre falsche Behauptung nicht entschuldigen, stattdessen greifen Sie nur weiter an. Mit Ihrer Glaubwürdigkeit ist es nicht zum Besten bestellt.
  • getkiss

    8 • getkiss schrieb am 04.05.2017, 08:36 Uhr:
    Einigkeit (fehlt auch bei den Sachsen) und
    Recht (ja, wer kümmert sich für den Ausgleich der Renten?)
    und Freiheit (zu sagen "was die Leitung sagt")
    ist auch ein Merkmal der Beiträge von @Bäffelkeah.
  • Bäffelkeah

    9 • Bäffelkeah schrieb am 04.05.2017, 10:01 Uhr (um 10:02 Uhr geändert):
    Bravo, getkiss! Richtig originell, die Assoziationen zur deutschen Nationalhymne, und die Begriffe Einigkeit und Recht und Freiheit sind nun wirklich mit Überzeugung singbar, finde ich. Sie nicht?
    Schön, dass Sie für mehr Einigkeit unter uns Sachsen eintreten wollen. Heute wäre ein guter Tag, um (selbst) damit anzufangen!
    Was das Recht angeht, Sie wissen ja, dazu braucht es politische Willensbildungsprozesse im Parlament und die entsprechende Umsetzung in der Gesetzgebung. Der Verband jedenfalls wirbt und fordert, wie man auf dieser Website nachlesen kann.
    Das mit der Freiheit will mir partout nicht einleuchten, getkiss, ich muss wohl 'ne lange Leitung haben:-)
  • kokel

    10kokel schrieb am 04.05.2017, 13:17 Uhr:
    Ach, @Büffelkuh, du scheinst vom Begriff "Ironie" noch nie was gehört zu haben...
  • Bäffelkeah

    11 • Bäffelkeah schrieb am 04.05.2017, 13:27 Uhr:
    Wie? Iro ... nie gehört!
  • getkiss

    12 • getkiss schrieb am 04.05.2017, 13:28 Uhr:
    "ich muss wohl 'ne lange Leitung haben"
    die zur Leitung kurz geraten ist, gr
  • Bäffelkeah

    13 • Bäffelkeah schrieb am 04.05.2017, 13:42 Uhr:
    Rätselhaftes Wortspiel, getkiss, muss wohl die Pythia im Orakel von Delphi befragen, oder es mit dem alten Gansorakel in Siebenbürgen versuchen.
  • getkiss

    14 • getkiss schrieb am 05.05.2017, 08:02 Uhr:
    Die Freiheit zu sagen "was die Leitung sagt" ist eine typische dienerische Leistung. Wenn Jemand das immer macht, dann ist es ein Beweis dafür das Er/Sie entweder in einem abhängigen Verhältnis zur Leitung steht, oder sich irgend einen Vorteil von seiner "Leistung" erhofft, oder (seltener, kein Normalo macht das) er kritiklos hinter "seiner" Leitung steht. Keines dieser abhängigen Verhältnisse ist real frei.
    Ich hoffe Ihre lange Leitung etwas gekürzt zu haben. In Ihrem Fall ist unter Leitung die Leitung des Verbandes zu verstehen. Diese Leitung, bzw. die ihr Angehörigen, sind durchaus in der Lage, sich ohne Furcht zu Kritik zu äußern.
    Vielleicht denken Sie darüber nach, bevor Sie wieder den "Advocatus Diaboli" spielen, lach
  • Bäffelkeah

    15 • Bäffelkeah schrieb am 05.05.2017, 09:47 Uhr:
    Errare humanum est, getkiss. Ihre Mutmaßungen führen in den Nebel. Schönen Tag noch!
  • getkiss

    16 • getkiss schrieb am 05.05.2017, 11:22 Uhr:
    Ebenfalls. Gut das die lange Leitung im Nebel verschwand, lach

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