3. Oktober 2014

Wahlen in Rumänien

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Österreichisch-Rumänische Gesellschaft in Wien und das Haus des Deutschen Ostens veranstalten am 20. Oktober, 18.00 Uhr, im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München, einen Themenabend zu den Wahlen in Rumänien aus historischer und aktueller Perspektive.
In einem ersten Teil wird der kürzlich im Verlag der Alexandru-Ioan-Cuza-Universität Jassy erschienene Wahlen-Atlas Rumäniens (Atlasul electoral al României, 1990–2009) vorgestellt, ein umfangreiches, in rumänischer, französischer und englischer Sprache gedrucktes Werk, in dem das Wahlverhalten in Rumänien in der Nachwendezeit detailliert untersucht wird. Der bekannte Germanist und Verlagsleiter Prof. Dr. Andrei Corbea-Hoişie sowie der Soziologe und Politologe Dr. Romeo Asimnei aus Jassy werden das Werk vorstellen.

In einem Gespräch werden Dr. Bernd Fabritius, MdB, und Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch (IKGS) anschließend die Erkenntnisse dieses Buches mit konkretem Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Rumänien am 2. November 2014 kommentieren. Erörtert werden dabei auch aktuelle Entwicklungen in Rumänien: die Rolle der deutschen Minderheit, das Selbstverständnis des Verbandes der Siebenbürger Sachsen als Brückenbauer in Europa und die Kandidatur eines rumänischen Staatsbürgers aus der deutschen Minderheit für das höchste Amt seines Landes: des Hermannstädter Oberbürgermeisters Klaus Johannis. Mit dieser Veranstaltung soll insbesondere der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik sowie rumänischer und deutscher Kultur, Geschichte und Gesellschaft gefördert werden.

Schlagwörter: Vortrag, Wahlen, Rumänien, München

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