12. März 2026
Mordfälle in Oberasbach und Kempten: Polizei bittet um Hinweise zu den Verbrechen im Juli 1973 und 1981
Mehr als 50 Jahre nach dem Mord an der zwölfjährigen Marion Baier am 1. Juli 1973 in Oberasbach rollt die Fürther Kripo den Fall neu auf. Der Fall weist Parallelen auf zu einem Sexualverbrechen, das acht Jahre später an der 13-jährigen Sonja Hurler in der Nacht zum 5. Juli 1981 in Kempten verübt wurde. Beim Fall im Allgäu sicherte die Polizei DNA-Spuren, die auch bei dem mutmaßlichen Täter in Mittelfranken entdeckt wurden. Darüber berichteten nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ vom 21. Januar 2026 mehrfach die Regionalnachrichten des Bayerischen Fernsehens (BR) in Franken und Schwaben.
Die Fürther Polizei sucht nun erneut mögliche Zeugen, die sich an den Abend des 1. Juli 1973 erinnern können. Die zwölfjährige Marion hatte ein Fischerfest in Zirndorf besucht, ihre Leiche wurde kurz danach im damaligen Neubaugebiet an der Hainbergstraße in Oberasbach gefunden.
Die Ermittler fanden neben der Leiche ein Silbermedaillon mit dem Heiligen Christophorus, das dem Täter gehört haben könnte. Der Christophorus-Anhänger wird von vielen Schaustellern getragen. Der Heilige Christophorus gilt als Schutzpatron der Reisenden. 1973 waren US-Soldaten in Zirndorf stationiert. Die Kriminalpolizei Fürth hat nun die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet, um diese und viele andere Hinweise auszuwerten. Gesucht werden unter anderem Menschen, die beim Fischerfest 1973 Fotos gemacht haben. Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, sollten Hinweise zur Aufklärung der Tat oder zur Festnahme des Täters führen.
Wie der BR berichtet, sucht die Kriminalpolizei Kempten jetzt Besucher eines Grillfestes, das der Kreisverband Kempten der Siebenbürger Sachsen am Ufer des Kollerbaches in der Nähe des Kemptener Weilers Hohenrad am ersten Juliwochenende 1981 veranstaltete. Es sei denkbar, dass die Besucher des Festes auf dem Nachhauseweg Beobachtungen gemacht haben, die für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein könnten. An dem Wochenende wurde in der Nähe die 13-jährige Sonja Hurler ermordet. Die Kriminalpolizei Kempten bittet Teilnehmer des Festes, sich bei der Polizei zu melden – auch wenn sie zum damaligen Zeitpunkt noch Kinder waren.
Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ sind zahlreiche Hinweise eingegangen. Berichten des Bayerischen Fernsehens zufolge erhielt die Polizei Mittelfranken in Nürnberg 45 Hinweise zu den ungeklärten Mordtaten. Bei der Kriminalpolizei Kempten gingen über 30 Hinweise ein. Es träfen laufend weitere Anrufe und auch E-Mails von Zuschauern ein, die nun ausgewertet werden.
Die Ermittler fanden neben der Leiche ein Silbermedaillon mit dem Heiligen Christophorus, das dem Täter gehört haben könnte. Der Christophorus-Anhänger wird von vielen Schaustellern getragen. Der Heilige Christophorus gilt als Schutzpatron der Reisenden. 1973 waren US-Soldaten in Zirndorf stationiert. Die Kriminalpolizei Fürth hat nun die Arbeitsgruppe „Hainberg“ eingerichtet, um diese und viele andere Hinweise auszuwerten. Gesucht werden unter anderem Menschen, die beim Fischerfest 1973 Fotos gemacht haben. Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, sollten Hinweise zur Aufklärung der Tat oder zur Festnahme des Täters führen.
Wie der BR berichtet, sucht die Kriminalpolizei Kempten jetzt Besucher eines Grillfestes, das der Kreisverband Kempten der Siebenbürger Sachsen am Ufer des Kollerbaches in der Nähe des Kemptener Weilers Hohenrad am ersten Juliwochenende 1981 veranstaltete. Es sei denkbar, dass die Besucher des Festes auf dem Nachhauseweg Beobachtungen gemacht haben, die für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein könnten. An dem Wochenende wurde in der Nähe die 13-jährige Sonja Hurler ermordet. Die Kriminalpolizei Kempten bittet Teilnehmer des Festes, sich bei der Polizei zu melden – auch wenn sie zum damaligen Zeitpunkt noch Kinder waren.
Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ sind zahlreiche Hinweise eingegangen. Berichten des Bayerischen Fernsehens zufolge erhielt die Polizei Mittelfranken in Nürnberg 45 Hinweise zu den ungeklärten Mordtaten. Bei der Kriminalpolizei Kempten gingen über 30 Hinweise ein. Es träfen laufend weitere Anrufe und auch E-Mails von Zuschauern ein, die nun ausgewertet werden.
sb
Schlagwörter: Kriminalfälle, Nürnberg, Kempten
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