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Möglicher Aufbruch und Zukunftsformat der Siebenbürger Sachsen
Echte Aufbruchstimmung entsteht selten durch Appelle allein. In Gemeinschaften wie dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland oder den weltweiten Netzwerken der Siebenbürger Sachsen braucht es ein Zukunftsformat, das drei Dinge verbindet: Identität bewahren, neue Generationen ernst nehmen, konkrete Zukunftsprojekte ermöglichen. Ein tragfähiger Ansatz wäre, die Gemeinschaft nicht primär als „Erinnerungsgemeinschaft“, sondern als „Gestaltungsgemeinschaft“ zu organisieren. mehr...
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1 • Nimrod schrieb am 20.06.2026, 21:09 Uhr:Das Bestreben und Verlangen, das „siebenbürgische Wesen“, (Leben, Sprache, Kulturgut, Tradition, Sitte, Geschichte) zu erhalten kommen in dem Artikel von Alfred Theil sehr deutlich zum Ausdruck. Seine Vorschläge und Ideen sind sehr vielseitig und zeugen von einem sehr intensiven Überlegen, Nachdenken und Befassen mit dieser Materie. Ähnliche Bestrebungen konnte man aber auch schon in ähnlicher Form und Vorschlägen hier lesen. Für uns als Leser der SbZ und hier im Forum, sind als Reaktion auf diesen Beitrag evtle. Stellungnahmen der Leitung der Landsmannschaft interessant und wichtig, wenn sie denn kommen. Als Nachfahre von Nordsiebenbürgern habe ich das Aufgehen der seit etwa 1946 in Deutschland eingebürgerten Siebenbürger Sachsen in der damals „Reichsdeutschen Bevölkerung“, jetzt BRD, mein ganzes Leben in fast 80 Jahren (Geb.Jahrgang 1947) miterlebt. Bedauerlicherweise ist von Nordsiebenbürgen, Ausnahme HOG Bistritz, nicht mehr viel übriggeblieben. Bei aller Euforie sollte man deshalb dieses Schicksal nicht außeracht lassen und mit möglichen Maßnahmen, wie der Bericht aufzeigt, ein ähnliches zu vermeiden. Wenn man sich den zeitlichen Ablauf der nordsiebenbürgischen „Assimilierung“ betrachtet, besteht ja noch etwas Hoffnung, und die stirbt ja bekanntlich zuletzt! Aber Goethe sinnierte auch in seinem Faust: Die Botschaft hör ich wohl …….
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