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5. September 2013

HOG-Nachrichten

700 Jahre Schönau: Ein Dorf in Siebenbürgen feiert Geburtstag

Eine beeindruckende Festwoche haben Deutsche und Rumänen in einer bis jetzt nie dagewesenen Harmonie in Schönau miteinander erlebt. Die Siebenbürger Sachsen feierten noch einmal gemeinsam in „ihrem“ Dorf, besuchten die Kirche, gedachten der Toten, feierten das einzigartige traditionelle Rinnenfest und brachten ihren Kindern die alte sächsische Heimat vor Ort näher. Auch mitgereiste Bundesdeutsche machten begeistert mit. Die Rumänen erwiesen sich als wunderbare Gastgeber und setzten beim Fest schöne Akzente. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 26 mal kommentiert.

  • gloria

    1gloria schrieb am 05.09.2013, 10:46 Uhr:
    Lobenswert, daß so ein schönes Fest in Harmonie gelungen ist.Eine Frage habe ich zu folgendem Text:"Die gegenwärtigen Dorfbewohner setzten ein weltweit einzigartiges Zeichen der Verbrüderung, indem sie den ausgewanderten Landsleuten Tür und Tor des ehemals eigenen Hauses öffneten, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern."Wurden sie Siebenbürger Sachsen tatsächlich als Gäste in ihren ehemaligen Häusern empfangen-ohne Gegenleistung??Natürlich Gastgeschenke ausgenommen!!!
    Auch sehr gut finde ich die Verleihung der "Goldenen Ehrennadel" an Hans Gärtner -wohlverdient-der Mann hat was "auf die Beine gestellt"
    .
  • gero

    2gero schrieb am 05.09.2013, 12:08 Uhr:
    Sehr großer Aufwand für die Nostalgie! Cui bono?
  • orbo

    3orbo schrieb am 05.09.2013, 19:41 Uhr:
    Ein gelungenes Fest auch des Miteinanders. Wofür das gut sein soll? Hinfahren, mitmachen, verstehen...
  • Christina Reckerth

    4Christina Reckerth schrieb am 05.09.2013, 22:37 Uhr:
    zu Kommentar 1- wir wurden als "Heimkehrer" in unsere ehemaligen Häuser empfangen, keiner hat von uns etwas erwartet!
    zu Kommentar 2- es war eine Genugtuung für die Seele !
    zu Kommentar 3- für die europäische Idee, es war wichtig und schön für alle die dieses Fest miterleben konnten !
  • orbo

    5orbo schrieb am 06.09.2013, 07:45 Uhr:
    Danke Frau Reckerth. Meines Wissens ist es in dieser ausgeprägten Form eine bis dato einmalige Geste der ausgestreckten Hand, dass aktuelle Bewohner eines Hauses zum Teil ohne die früheren Eigentümer persönlich zu kennen und damit wildfremde Menschen in ihre Wohnung eingeladen haben um eine Dorffest gemeinsam zu feiern.
    p.s. Mit diesem Kommentar möchte ich keineswegs alle anderen Gesten in anderen Ortschaften schmälern.
  • gero

    6gero schrieb am 06.09.2013, 09:39 Uhr:
    @Christina Reckert & orbo: Diese tränenreiche Gefühlsduselei der Heimat-Glücksseligkeit nervt gewaltig! Wer nicht los lassen kann bleibt irgendwo auf ewig hängen.
    Die Lösung ist doch einfach: Zurück in die "alte HeimaT"- jetzt geht es ja ganz einfach - täglich seine Seele streicheln lassen und die neuen Besitzer, morgens und abends, in die Arme schließen. Da kann ich jedem ein langes Leben wünschen!
  • kranich

    7kranich schrieb am 06.09.2013, 10:19 Uhr:
    gero: Mit Gefühlsduselei hat das Ganze nichts zu tun. Weshalb sollten Menschen, die über viele Jahre irgendwo gelebt haben, sich nicht an ihre dort verbliebenen Bekannten erinnern, sie besuchen und mit ihnen feiern? U.a. trägt das Ganze doch auch zur Menschenverständigung unterschiedlicher Nationalitäten bei. Darauf bist du wohl noch nicht gekommen...
  • gero

    8gero schrieb am 06.09.2013, 10:53 Uhr:
    @kranich: Der Kranich ist bekanntlich auch ein Zugvogel.
  • orbo

    9orbo schrieb am 06.09.2013, 18:07 Uhr:
    gero, Du scheinst verbittert zu sein, wofür es sicherlich triftige Gründe gibt. Der hier kommentierte Bericht zeigt meiner Meinung nach AUCH auf, dass nach Jahrzehnten des Unrechts und 23 Jahre nach dem Massenexodus Anfänge von Änderungen erkennbar sind...
  • lori

    10lori schrieb am 06.09.2013, 23:17 Uhr:
    Hallo Allerseits,

    Gero hat Recht, bin vollkommen seiner Meinung. Orbo, das ist keine Änderung, das ist elegant verpackte Verarsche. Der Bericht ist übertrieben, hochgestochen. Ich kenne zufällig einen Fahrer, der seit Jahrzehnten in D lebt und regelmässig irgendwelche Gruppen insbesondere nach Nordsiebenbürgen fährt. Der erzählt zum Teil Konträres zu diesem wohlgemeinten Bericht: mämlich wie hinterrücks geredet wird. Da können einige Herrschaften noch so schöne Berichte in der Print- SBZ schreiben.
    Ich hätte aber so `ne Frage....! 700 Jahre Jubiläum. Wer hat nun die Ortschaft gegründet, Rumänen oder Sachsen, oder ist das im Zeichen der "Versönung"(ich weiss nicht mit wem diese Menschen sich versöhnen müssten) eine unerlaubte Frage!Ist die Kirchenburg etwa auf dakischen Ruinen aufgebaut worden? Erst wenn diese Punkte eindeutig geklärt sind kann man unbefangen feiern. Oder man säuft sich in Unkenntnis die Hucke voll, dagegen ist aber auch nichts einzuwenden.

    servus

    servus
  • Reblaus

    11Reblaus schrieb am 07.09.2013, 10:11 Uhr:
    lori, wer hat die Stadt Trier gegründet? Müssen die ihre Jubiläen korrigieren?
  • kranich

    12kranich schrieb am 07.09.2013, 13:37 Uhr (um 13:40 Uhr geändert):
    lori: Bist du vielleicht jemand, der die Kultur der SBS kaum kennt? Bist du vielleicht jemand, der auf Hetze aus ist?
    Da beide Fragen rhetorisch sind, brauchst du sie auch nicht beantworten, aber ich stelle immer wieder fest, dass du dich gegen unseren Verband, verschiedene Personen unserer Gemeinschaft u.v.a.m. richtest. Was steckt dahinter? Als Ungar sollten dir doch unsere Kultur und unsere Strukturen egal sein, also heraus mit der Sprache! Vielleicht kann dir ja geholfen werden.
  • kranich

    13kranich schrieb am 07.09.2013, 15:23 Uhr:
    "Der Kranich ist bekanntlich auch ein Zugvogel"

    gero: Wenn Einem die Gegenargumente fehlen, wird man poetisch...

    P.S. Danke für das vermittelte Wissen...
  • gero

    14gero schrieb am 07.09.2013, 16:35 Uhr:
    @kranich: Hast eine komische Vorstellung von Poetik! Man sollte sehr vorsichtig sein Begriffe, deren Sinn man nicht kennt, zu verwenden. Es besteht aber die Möglichkeit der Fortbildung. In deinem Fall wäre es angebracht davon Gebrauch zu machen.
  • kranich

    15kranich schrieb am 07.09.2013, 17:47 Uhr:
    gero: Sicher kann man sich unter dem von mir verwendeten Begriff so einiges vorstellen. Was dir vielleicht nicht bekannt ist: Meine Wenigkeit hat auf diesem Gebiet schon Betätigungsfelder in Anspruch genommen und daraus sogar Publikationen "verabreicht"... Bei Bedarf kann ich behilflich sein.

    Mir scheint allerdings, dass dir - aus welchen Gründen auch immer - dein Ego wichtiger ist, als das Nachvollziehen von Gefühlen, die Menschen äußern, die in ihrem Inneren noch immer zwischen zwei Welten leben. Ob`s das Alter oder Gefühlsimmunität ausmacht, kannst nur du beantworten. Hoffentlich bist du ehrlich!
  • Joachim

    16Joachim schrieb am 07.09.2013, 19:44 Uhr (um 19:57 Uhr geändert):
    walter-georg, alias kranich-group schrieb:

    "Mir scheint allerdings, dass dir - aus welchen Gründen auch immer - dein Ego wichtiger ist.

    Sicher kann man sich unter dem von mir verwendeten Begriff so einiges vorstellen. Was dir vielleicht nicht bekannt ist: Meine Wenigkeit hat auf diesem Gebiet schon Betätigungsfelder in Anspruch genommen und daraus sogar Publikationen "verabreicht"... Bei Bedarf kann ich behilflich sein."

    Deine "Wenigkeit" steht allerdings Deinem Ego im Wege!
    Und mit Deiner richtig erkannten "Wenigkeit" will keiner etwas zu tun haben.

    Und verschone uns bitte mit Deinen "Publikationen".

    Der "Bedarf" ist von Deinen, nur zum Teil selbst erlebten Urlaubsbeiträgen reichlich gedeckt.....

  • gero

    17gero schrieb am 07.09.2013, 20:44 Uhr:
    kranich:"...Meine Wenigkeit hat auf diesem Gebiet schon Betätigungsfelder in Anspruch genommen und daraus sogar Publikationen "verabreicht"..Bei Bedarf kann ich behilflich sein." Puuhhhhhhhhhhhhhh!Nein!!!!! Ich habe an deinen "verabreichten" Publikationen, wirklich keinen Bedarf! Es besteht der Verdacht, dass man dir etwas "verabreichen" müsste.
    Mein obiger Rat gilt dringlicher denn je.

    Dieser kranich fliegt sehr tief, gefährlich tief!
  • gloria

    18gloria schrieb am 07.09.2013, 21:24 Uhr:
    @Cristina Reckert:In der Zwischenzeit habe ich auch andere Antworten erhalten,private E-mails,die Besucher aus Deutschland wurden nicht alle in ihre ehemaligen Häuser eingeladen,es wurde bezahlt und nicht wenig.Warum nicht gleich bei der Wahrheit bleiben,ich hatte nur eine objektive Frage gestellt.War selber 2009 mit einer Reisegruppe in Nordsiebenbürgen,wir haben einen wunderschönen Tag auf der Weide mit traditionellem Essen verbracht,abends wurden wir wieder fürstlich versorgt und ich war auch so naiv zu glauben das sei Gastfreundschaft.Am nächsten Tag erfuhr ich von den Organisatoren das ja alles bezahlt wurde und nicht wenig.Es geht nur um ehrliche Berichterstattung,keine Idealisierung und Übertreibungen ohne Gleichen.Die Leser der SBZ sind meist ältere Leute,meine Eltern zählen auch dazu,die glauben das wirklich "es steht ja in unserer Siebenbürgischen Zeitung" und werden immer so traurig,weil es ja so schön ist jetzt in Siebenbürgen,weil man dort so friedlich und vor allem für wenig Geld leben kann,weil die Rumänen jetzt so freundlich und brüderlich geworden sind...und genau dieses finde ich fies und gemein.Junge Menschen können sich per Internet und anderen Medien informieren,selber hinfahren,sich ein Bild machen und unsere ehrwürdigen, älteren Landsleute sollte wir auch nicht so verschaukeln und versuchen bei der Wahrheit zu bleiben!!Wäre ehrenvoll!!!
  • Joachim

    19Joachim schrieb am 07.09.2013, 21:56 Uhr:
    Ehrenvoll die Leute zu verschaukeln und die Unwahrheit zu schreiben?

    Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht.
    Ich kenne und fahre seit 1992 regelmäßig nach Rumänien.
    Ich wage zu Behaupten, dass ich ganz Rumänien kenne. Es gibt keinen Landstrich in Rumänien, wo ich noch nicht war! Ich habe außer Kleinigkeiten nur sehr positive Erlebnisse und Erfahrungen gemacht. Und gerade die Gastfreundschaft ist legendär. Es war mir oft Unangenehm, dass ich nicht bezahlen durfte!

    Aber Gloria, so wie es in den Wald rein ruft, so schallt es zurück.
    Und so wie ich Ihre Kommentare hier im Siebenbuerger Forum verfolge, wundert mich nichts mehr.
    Sie werden überall ihre Probleme haben. Egal ob Ost, oder West, oder sonstwo.......

  • gloria

    20gloria schrieb am 07.09.2013, 23:38 Uhr:
    @Joachim Sie haben vielleicht nicht aufgepaßt,extra für Sie: ich habe keine Probleme! Haben Sie vielleicht einige?Ich laß mich nicht für dumm verkaufen,im Osten nicht,im Westen oder sonstwo........
  • kranich

    21kranich schrieb am 08.09.2013, 00:03 Uhr (um 00:07 Uhr geändert):
    Joachim: Wiederholte Male wurden unsererseits Bitten an dich gesendet, Ungereimtheiten verschiedenster Art, die sich auf deine "Unerfahrenheit" bezüglich der Kultur unserer SBS beziehen, zu unterbinden. Ähnlich dem Forum, kannst du es nicht lassen...

    Deine Impertinenz ist schon bewundernswert! Du gehst nämlich immer wieder nach dem so genannten "Schweinsprinzip" vor, das da lautet:

    "Egal, ob ihr mich wollt; ich will euch auch nicht, aber ich werde euch immer wieder stören!!!"

    Mit solchen Menschen ist natürlich kein Dialog möglich, aber leider wird man sie auch nie los! Kletten eben...

    Klartext: Vorposten zur Zerstörung der SBS- Kultur!!! Vielleicht ein Warnzeichen für die Landsmannschaft...

  • kranich

    22kranich schrieb am 08.09.2013, 00:37 Uhr:
    Joachim: Dass du nicht ganz bei Trost bist, habe ich schon seit Jahren gewusst, aber deine Behauptungen, bringen jeden, der auch nur eine blasse Ahnung von diesem Land hat, auf die Palme!!!

    "Ich wage zu Behaupten, dass ich ganz Rumänien kenne." Mal davon abgesehen, dass Verben im Deutschen im Normalfall klein geschrieben werden..., ist deine Behauptung stupid!!! In Rumänien würde dies jeder vernünftige Mensch nie von sich geben - in einem anderen Land bestimmt auch nicht!
    Zur Klarstellung: Meine Wenigkeit war für Rumänienrundreisen zuständig. In Verbindung mit Geologie und den Exkursionen innerhalb des Gymnasiums kann meinerseits irgendwie beahuptet werden große Teile dieses Landes zu kennen. So z. B. wurde meinerseits mal nachgezählt, wie viele der damaligen Städte ich noch nicht gesehen hatte. Von 246 waren mir sechs entgangen...
  • kranich

    23kranich schrieb am 08.09.2013, 01:11 Uhr (um 01:30 Uhr geändert):
    "Es gibt keinen Landstrich, in dem ich noch nicht war!"

    So etwas zu behaupten, übersteigt jedes Menschen Vorstellungskraft!

    Nur ein Beispiel: Irgendwann habe ich zwei "Jäger" in den tiefen Südwesten der Dobrudscha begleitet. Das Klima, die Menschen und auch die Mentalität waren so unterschiedlich, dass man den Eindruck hatte sich irgendwo in Zentralasien zu befinden...

    Im Nordosten - zwei Kilometer von der damaligen zur Grenze zur U.d.S.S.R. entfernt - wurden mir Hiebe angedroht, wenn ein Schnaps nicht zum Schlucken gebracht werden konnte; zwischen Zimnicea und der Donau
    war es auch irgendwie angebracht die Dame des Hauses zu beglücken...

    Da kommt Einer daher und behauptet Rumänien zu kennen. In diesem Fall ist mir der Mond auch bekannt...

    Fazit: Joachim mag seinen Fleiß haben, ist jedoch intellektuell mehr als beschränkt! Schon seit Jahren wird seinerseits versucht Unser einen ins Abseits zu driften, indem er mit Angeben auftritt.
    Unsere Landsleute - die Siebenbürger Sachsen - behandelt er seit Jahren mit einer sogenannten Impertinenz, auf gut Deutsch, Menschen zweiter Klasse. Für ihn sind wir alle Wirtschaftsflüchtlinge, die dem deutschen Staat nur auf dem Finanzsockel liegen.

    Das Auftreten dieses Maulhelden ist in der Zwischenzeit für ihn zu einer Tragödie geworden: Aus der ehemmaligen pauschalen Beschimpfung unserer Landsleuten hat sich sein Ärgernis auf unsere Gruppe reduziert. Damit können wir sehr gut leben...
  • kranich

    24kranich schrieb am 08.09.2013, 01:55 Uhr:
    gloria: Joachim passt immer auf! Schließlich muss er seinen Halbanalphabetismus durch Attacken jedwelcher Art verdecken. Beleidigungen sind für ihn sehr wichtig, weil er damit die verschiedensten Schwächen seiner Person versucht zu verdecken.

    Im Laufe der Jahre hat er sich wiederholt Opfer ausgesucht, die ihm in Sachen Frechheit nicht gewachsen waren. Die hat er dann - anscheinend gehörst du auch zu ihnen - zum Lächerlichen getrieben, in der Absicht, sie psychisch zu ruinieren.
    Sein Erfolg scheint nicht schlecht zu sein...

    Unsere Methode des Vorgehens gegen diesen Unmenschen ist ziemlich einfach, aber die sollst du nicht anwenden! Versuche bloß dem Dialog zu folgen...


  • schully

    25schully schrieb am 09.09.2013, 21:48 Uhr:
    Hi, lori.
    Wie ich sehe, bist Du wieder da!
    Und ärgerst wieder alle "guten Siebenbürger".
    Was lori meint:
    geht durch Schäßburg, ins Geschichte-Museum in Hermannstadt, und sucht nach den Begriffen "saşi",
    "săsesc" usw. Ihr werdet nichts finden.
    Bestenfalls ist die Rede von "primii locuitori ai Sibiului", wie auf dem Schild der Siechenkirche in Hermannstadt, z. B.
    servus
  • lori

    26lori schrieb am 17.09.2013, 21:14 Uhr:
    Hallo schully,

    richtig, du hast es verstanden.
    Aber das ist nur ein Teilaspekt.Die Leute die so etwas organisieren(ich habe nichts gegen Begegnungen und schätze auch die Arbeit der Oganisatoren)müssen sich Gedanken darüber machen, dass bei solchen Aktionen auch Politik mitspielt. Ich finde, dass die Nostalgiker und Dortgebliebenen eine Art Pfand, für das Profitdenken rumänischer Kommunalpolitiker und Unternehmer sind. Wie gesagt, gegen ein Tänzchen ein Trinkgelage ist nichts einzuwenden, aber wenn es um sogenante hard facts geht zieren sich viele der Hochkaräter. Nehmen wir mal als Beispiel den hochgelobten IOANIS: wieso gibt es noch an einem der repräsentativen Plätze in Hermannstadt kein Denkmal,keine Gedenkstätte für die Deportierten der Stadt? Dafür sind die Stiefbrüder anscheinend nicht bereit und unsere Verantwortlichen hier heften sich scheinheilige Wohltaten ans Rever!!
    Aussserdem ist es schon paradox bei diesem Fest, dass die Gäste auch Gastgeber zugleich sind!Es wird ja mittlerweile in vielen Gemeinden so etwas wie Nostalgiemarketing betrieben("die Söhne des Dorfes") aber ich habe bis jetzt NIE gehört, dass unter ausschliesslich rumänischer Organisation, die ehemaligen Mitbürger(ausser vielleicht ein paar "Wichtigen") mal eine schriftliche Einladung erhalten hätten!

    servus

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