25. Juni 2018

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Mitgliederversammlung mit Unterhaltungsprogramm in Ingolstadt

Am 28. April fand in der Kreisgruppe Ingolstadt die jährliche Mitgliederversammlung statt, die mit einem Unterhaltungsprogramm eingeleitet wurde.
Die Mitglieder wurden im Vereinsheim mit Getränken, Kaffee und Kuchen empfangen und genossen dabei die Darbietungen der „Siebenbürger Sketchfreunde“ unter der Leitung von Hilda Albrich. Die Darsteller, aktive Mitglieder der Kreisgruppe verschiedenen Alters, hatten trotz Lampenfieber sichtlich Spaß bei der Aufführung von zwei Sketchen. Im ersten Stück, betitelt „Sachsesch Kaffee“ und in siebenbürgisch-sächsischer Mundart, kommt es zu einigen Missverständnissen in der Kommunikation zwischen drei Generationen. Zwei Omas, denen ihre Enkeltöchter anvertraut wurden, während die Mütter ihrem Fitnesstraining nachgingen, versuchten die Wünsche der Kinder zu erfüllen, indem sie am Nachmittag ein Café aufsuchten, wo sie sich auch eine Tasse Kaffee gönnen wollten. Die ersten Missverständnisse gab es schon bei der Bestell­aufnahme, weil die Omas mit den modernen Ausdrücken der heutigen Zeit völlig überfordert waren. Nach mühevoller Überzeugungsarbeit des Kellners ging alles gut aus und jeder bekam das gewünschte Getränk serviert. Siebenbürger Sketchfreunde erfreuten in ...Siebenbürger Sketchfreunde erfreuten in Ingolstadt mit zwei kurzweiligen Stücken, sitzend, von links: Brigitte Thiess, Nina Thiess, Julia Schwab, Anemone Schwab; stehend, von links: Hilda Albrich, Maria Schuster, Mathias Mai, Katharina Zall, Richard Zeck, Rosemarie Schob und Anna Gottschling. Foto: Wilhelm Theil Im zweiten Sketch „Zum Richter Richard Trichter“ sollte der Richter einen Streit zwischen den Nachbarinnen Tritsch und Tratsch verhandeln. Die ehemaligen guten Freundinnen beschuldigten sich gegenseitig wegen ihren Hühnern, besser gesagt, weil die Hühner der einen Nachbarin die Eier in die Scheune der anderen legten. Als die Schlichtungsversuche misslangen, verlor der Richter die Geduld und nannte die Klägerinnen Schreckschrauben und Klatschweiber. Das veranlasste die beiden sich zu verbünden und den Streit zu vergessen. Sie waren fest entschlossen, den Richter wegen Beleidigung anzuzeigen.

Hilda Albrich trug zwischendurch das Gedicht „Det sachsesch Riaden niet vergeßen“ vor, das von ihrer Mutter Johanna Gadelmeier (1927-2008) stammt, einer Autorin, die mit großer Leidenschaft viele Gedichte in sächsischer Mundart gedichtet hat.

Die Mitgliederversammlung leitete der Kreisgruppenvorsitzende Manfred Binder. In seinem Bericht dankte er für das entgegengebrachte Vertrauen und verkündete einen Zuwachs der Kreisgruppe um 31 Mitglieder im letzten Jahr. Die Referenten und Gruppenleiter berichteten über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der Kassenwart wurde einstimmig entlastet. Die Mitglieder wurden über geplante Aktivitäten informiert, ihre Fragen und Anregungen wurden beantwortet bzw. aufgenommen.

Marianne Theil

Schlagwörter: Ingolstadt, Mitgliederversammlung

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