23. August 2026

500 Jahre seit der Schlacht bei Mohács: Ausstellung „Zeitenwende 1526. Zäsur und Chance“ in Schäßburg

Die Wanderausstellung „Zeitenwende 1526. Zäsur und Chance“ des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam, die zu Pfingsten 2026 zum ersten Mal beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl gezeigt wurde, wird nun am 26. August im Rahmen des Festivals Proetnica 2026 in Schäßburg präsentiert.
Verteidigungsschlacht gegen die Osmanen. ...
Verteidigungsschlacht gegen die Osmanen. Illustration: © Radu Oltean
Die Ausstellung „Zeitenwende 1526. Zäsur und Chance2 wird am 26. August um 16.45 Uhr in der Evangelischen Klosterkirche in Schäßburg eröffnet. Den Einführungsvortrag hält Thomas Şindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für Interethnische Beziehungen der Regierung Rumäniens. Der Eintritt ist frei.

Es ist ein Datum, das die Geschichte Mitteleuropas über Jahrhunderte hin prägen sollte: die verlorene Schlacht gegen die Osmanen am 29. August 1526 bei Mohács im südlichen Ungarn. Dennoch ist die Erinnerung daran heute nur in wenigen Ländern präsent. 500 Jahre nach dieser Zeitenwende wollen wir mit einer kleinen deutsch-englischen Wanderausstellung dieses Ereignis ins Bewusstsein rufen.

Auf fünf Tafeln zeigen wir auf, wie eng vernetzt die Länder Mitteleuropas zu Beginn der Frühen Neuzeit waren und welche Folgen die vernichtende Niederlage für Ungarn-Kroatien, für Böhmen, Mähren und Schlesien, schließlich für Österreich und die entstehende Donaumonarchie hatte. Und dass viele Prägungen dieser Entwicklung bis in die Gegenwart nachwirken.

Schlagwörter: Ausstellung, Geschichte, Schäßburg

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