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Der nahbare Filmemacher: Zum 70. Geburtstag von Günter Czernetzky
Und schon folgt die nächste Wortmeldung! Das Publikum ist neugierig. Eine Frage jagt die nächste. An den Fragen merkt man: Das Thema ist den Menschen nicht vertraut. „Wird er noch können?“, denke ich. Keine Spur von Müdigkeit zeichnet sich in seinem Gesicht ab. Ich bewundere seine Geduld: Auf die naivsten Stellungnahmen geht er mit einer erstaunlichen Ernsthaftigkeit ein. Ausdauer hat er auch: Falsche Annahmen und Fehler räumt er diplomatisch aus dem Weg, kein Mensch fühlt sich gekränkt. Seine Erklärungen sind anschaulich. Er stellt Zusammenhänge her und nimmt das Publikum mit. Bis zum Schluss bleibt er nahbar. Wer zu schüchtern ist, um ihn während des offiziellen Publikumsgesprächs zu befragen, kommt hinterher zu ihm – Günter Czernetzky steht noch immer zugewandt im Foyer des Kinos und beantwortet Fragen. mehr...
Kommentare
Artikel wurde 3 mal kommentiert.
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1 • Doris Hutter schrieb am 16.04.2026, 00:31 Uhr:Stimmt, danke für diese treffende Gratulation, liebe Frau Szöllösi, Günter ist nahbar. Und ein Visionär.
Beim Film "Haus der Heimat" und in einigen kleineren Projekten habe ich mit ihm zusammengearbeitet. Dabei musste ich mich in seine oft chaotische Arbeitsweise einfinden, doch seine Begeisterung, sein Optimismus waren mitreißend: Die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht. Sein Wissen hat er gerne weitergegeben, ich profitiere heute noch davon.
Günters entwaffnende Herzlichkeit macht ihn zum angenehmen und interessanten Gesprächspartner, ganz besonders, wenn seine neuen Ideen dabei sprudeln. Außerdem schätze ich seine bewundernswerte Offenheit für alle Themen, die uns Siebenbürger Sachsen beschäftigt oder tangiert haben, und sehe seine Filme als wichtige Zeugnisse unserer Geschichte.
Frohes Schaffen auch weiterhin, viel Kraft und Glück, lieber Günter!
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2 • Harvestwengd schrieb am 19.04.2026, 02:16 Uhr:Günter Czernetzki kann unausstehlich ausgrenzend und beleidigend sein. Schade, dass wir auf künstlerischem Gebiet in meinen neun Jahren in Hermannstadt nicht zusammenarbeiten konnten, obwohl ich Interesse an der Mitgliedschaft im Verein Martinus bekundet hatte... Ich würde gerne einen Film mit ihm zusammen machen. Einen Krimi mit Happy End. Alles Gute zum Geburtstag, lieber Günter Czernetzki!
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3 • ingenius mobile schrieb am 19.04.2026, 10:47 Uhr:Liebe Brunhilde alias Harvestwengd,
ich muss Dir leider in aller Deutlichkeit widersprechen und finde es unerhört, dass Du in diese unermessliche Lobhudelei des Künstlers hereinbrichst:
Günter Czernetzki ist weder unausstehlich, ausgrenzend noch beleidigend – das ist die ganz persönliche Schäßburger Herzlichkeit, die Günter zur Schau trägt.
Der eine mag’s – dem anderen bekommt er nicht.
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