Kulturspiegel
Der „Kulturspiegel“ umfasst Rezensionen und Beiträge über die Geschichte, Naturwissenschaften, Kunst und das vielseitige Kulturleben der Siebenbürger Sachsen und deren Nachbarn.
Stuttgarter Vortragsreihe: Kirchenburgrenovierung in Mardisch und Martinsdorf
Wolfgang Weigl, Ausbildungsleiter, Zimmerer und Technischer Projektleiter aus München, schildert am Freitag, den 28. Juni, um 19 Uhr im Stuttgarter Haus der Heimat, Schlossstraße 92, anhand einer Powerpoint-Präsentation die Arbeiten an der Kirchenburg Mardisch und den kirchlichen Gebäuden in Martinsdorf, vor allem am Pfarrhaus. mehr...
Zum Auftakt des Heimattages: "Ein zeitgemäßes, brisantes, europäisches Thema"
Den Auftakt zum Heimattag der Siebenbürger Sachsen am Pfingstwochenende bildete die multimediale Ausstellung "Mapping Sibiu" der Münchner Künsterlinnengruppe connect48/11 im Haus der Geschichte von Dinkelsbühl. "Mapping Sibiu"? – Der Titel löst in der Tat Unmut aus, wie sich Herta Daniel, Bundesvorsitzende des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, ihren Landsleuten zuliebe bemüßigt fühlt, zu erklären. Die Stadt heißt – auch heute noch – auf Deutsch Hermannstadt! Dies schmälert jedoch nicht die künstlerische Leistung, beeilt sie sich hinzuzufügen. Mapping Sibiu ist das fünfte City-Mapping-Projekt der sechs Künstlerinnen, Rosa Quint, Britta Baßler, Johanna Eder, Martina Fiedler, Sasubrina Reinmund und Franziska Gast, nach Krakau,Thessaloniki, Florenz und Paris. Ihre Vernissage hatte die Ausstellung bereits am 23. November 2017 in Hermannstadt. mehr...
Filmvorführung "Hermann Oberth" in Berlin
Der Dokumentarfilm „Hermann Oberth“ (Rumänien, 2017) von Cristian Amza wird am Samstag, dem 15. Juni, 15.30 Uhr, im Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, in 10715 Berlin vorgeführt. Eintritt: 6 Euro. mehr...
Sonderausstellung im Landlermuseum in Bad Goisern
Anlässlich des 285. Jahrestages der ersten Deportationen von Evangelischen nach Siebenbürgen widmet das Heimat- und Landlermuseum Bad Goisern, Kurparkstraße 10, in Bad Goisern am Hallstättersee die diesjährige Sonderausstellung diesem Ereignis. Die bis zum 30. September laufende Ausstellung wird am Freitag, den 14. Juni, 17 Uhr mit musikalischer Umrahmung eröffnet. mehr...
Sezierte Realität in Bildern - Lyrik von Emil Hurezeanu
Der Blick wird gelenkt auf die kleine Schere, die der dunkel gewandete Herr mit weißem Spitzenkragen in der „Anatomiestunde des Dr. Nicolaes Tulp“ von Rembrandt in den Händen hält. Ein zweiter Herr mit Halskrause – eine Zeichnung in der Hand –, schaut leicht abwesend am Betrachter des Bildes vorbei. Dieser vielsagende Ausschnitt befindet sich auf dem Buchcover des Gedichtbandes von Emil Hurezeanu, der den Titel der Malerei aufgreift und „Die Anatomiestunde“ heißt. Er ist letztes Jahr im Pop Verlag anlässlich der Leipziger Buchmesse mit Rumänien-Schwerpunkt erschienen. mehr...
Dagmar Dusil las in Fürth
Es war die energisch organisierende und für den musikalischen Rahmen sorgende Angelika Meltzer, die die zahlreichen Gäste am 15. Mai im Gemeindehaus der St. Paulskirche in Fürth begrüßte. Sie stellte die freischaffende Schriftstellerin Dagmar Dusil aus Bamberg (ursprünglich Hermannstadt) und deren Werk kurz vor. Dagmar Dusil war 2018 Dorfschreiberin von Katzendorf. mehr...
Aufruf zur Mitarbeit: Gedenkbuch Revolution geplant
Alle unsere Landsleute in und aus Rumänien, die zur deutschen Minderheit gehören/gehört haben, bitten wir um Augenzeugenberichte aus dem Jahr 1989/90. Wir – ein breiter Herausgeberkreis (unter ihnen Banater und Sathmarer Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Bergland- und Bukowinadeutsche) – wollen 30 Jahre nach der „Wende“ in Rumänien und 30 Jahre nach der großen Aus-/Abwanderung („Exodus“) aus Rumänien eine Anthologie der Erinnerungen zusammenstellen und diese als Gedenkbuch publizieren. mehr...
Hundert Jahre Gemeinschaft der Deutschen in Rumänien
Vor 100 Jahren, zu Pfingsten (8.-10. Juni) 1919, wurde der Verband der Deutschen in Großrumänien in Hermannstadt (Sibiu) gegründet. mehr...
Aufruf: Kunstaktion von Gerhild Wächter
Die aus Kronstadt stammende Künstlerin Gerhild Wächter, bekannt für ihre Scherenschnitte und Fotografien, ruft zur Beteiligung an der Kunstaktion „Jeder hat sein Päckchen zu tragen“ auf. mehr...
Das Heimatverständnis deutscher Minderheiten im östlichen Europa
Wie viel Heimat braucht der Mensch? So lautete der Titel eines studentischen Essaywettbewerbs, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e. V. (Berlin) ausgeschrieben worden war. 150 Studierende aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Usbekistan setzten sich darin mit dem Heimatverständnis und der Identität der Russlanddeutschen auseinander; die 30 besten Essays wurden 2014 veröffentlicht. Entstanden ist eine denkbar breite Palette an Annäherungsversuchen, in denen nicht nur nach dem „wie viel“, sondern auch nach dem „wo“ und „wieso“ gefragt wurde. mehr...



