13. September 2010

Der "stämmige Drache" in Rumänien bleibt nicht allein

Klausenburg (Cluj) – Der rumänische Geologe und Paläontologe Mátyás Vremir hat bei Mühlbach (Sebeş) die Überreste eines untersetzten, fleischfressenden Dinosauriers entdeckt.
Der „Balaur bondoc“ (deutsch „stämmiger Drache“) genannte, sechs Meter lange Raubdinosaurier, eng verwandt mit dem Velociraptor, soll vor über 65 Millionen Jahren auf dem Gebiet des heutigen Rumänien gelebt haben. Er könnte zu den größten Raubtieren aus der Oberkreidezeit gehören, erklärte Zoltán Csiki von der Universität Bukarest. Nach Angaben des rumänisch-amerikanischen Forscherteams verfügte das Tier über kurze und kräftige Beine und es besaß zwei riesige Krallen an den Füßen. In der Gegend um Mühlbach hatte der 39-jährige Klausenburger Mátyás Vremir, Mitglied der Transylvanischen Museumsgesellschaft, im vergangenen Jahr bereits mehrere Fossilien von Zwergdinosauriern gefunden.

RS

Schlagwörter: Archäologie

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Neueste Kommentare

  • 13.09.2010, 18:43 Uhr von schully: ein satz wie "Der rumänische Geologe und Paläontologe Mátyás Vremir hat bei Mühlbach...usw" sollte ... [weiter]

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