19. August 2015

Peter Connerth in Hermannstadt

Im Hermannstädter Brukenthalmuseum können seit Anfang Juli zwei Ausstellungen des Künstlers Peter Connerth besucht werden. Im Parterre des Brukenthalpalais werden im Kabinett für Drucke Monotypien gezeigt, in der Galerie für zeitgenössische Kunst in der Quergasse/ Str. Tribunei sind farbenfrohe, bis zu 2 x 2,5 Meter große Acrylmalereien zu sehen.
100 seiner Werke hat Connerth dem Museum geschenkt; aus dieser Schenkung sind die beiden unter dem Titel „Rhythmische Abstraktionen“ zusammengefassten Ausstellungen entstanden. Der Künstler, der 1939 in Hermannstadt geboren wurde, lebt seit 1962 in der Schweiz, hat aber die Verbindung zu Siebenbürgen nie abreißen lassen. Er ist „besonders glücklich“, nun im Bruken­thalmuseum ausstellen zu können, und war bei beiden Vernissagen anwesend. Die Ausstellungen laufen bis zum 9. September.

Ebenfalls in Hermannstadt, im Franz-Binder-Völkerkundemuseum am Kleinen Ring/Piaţa Mică, wird bis zum 20. Januar 2016 traditionelle indonesische Malerei von der Insel Bali gezeigt. Auch diese Ausstellung beruht auf einer Schenkung von Peter Connerth, der von seinen Reisen in die ganze Welt Volkskunst mitgebracht und im heimischen Nottwil gesammelt hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte der pensionierte Lehrer dem Franz-Binder-Museum Marionetten, Masken, Holzskulpturen, Textilien und Musikinstrumente, insgesamt 300 Artefakte, aus Asien, Afrika und Kuba geschenkt, von denen rund 80 in der Ausstellung „Erinnerungen“ gezeigt worden waren (diese Zeitung berichtete).

dr

Schlagwörter: Ausstellungen, Hermannstadt, Malerei

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