Kommentare zum Artikel

11. September 2012

Rumänien und Siebenbürgen

Abriss wegen akuter Einsturzgefahr

Das ehemalige evangelische Pfarrhaus in Deutsch-Kreuz (Kreis Kronstadt) ist wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen worden. Die Michael Schmidt Stiftung hatte den Pfarrhof im September 2011 von der evangelischen Kirchengemeinde Deutsch-Kreuz gekauft (Kaufpreis 70 000 Euro) und eine Hermannstädter Baufirma mit der Sanierung des Gebäudes beauftragt. Ein für das Projekt zunächst eingeholtes Expertengutachten stellte den maroden Zustand des 1843 in traditioneller Bauweise am Berghang errichteten, nicht denkmalgeschützten Hauses fest. Bei Sondierungsarbeiten der Baufirma ist am 22. August ein Hauseck eingestürzt. Aufgrund der - in einem zweiten Gutachten bestätigten - akuten Einsturzgefahr und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit erfolgte dann der Abriss des Gebäudes am nächsten Tag. Der in Deutsch-Kreuz geborene Unternehmer und Stiftungsgründer Michael Schmidt hat gegenüber dieser Zeitung erklärt, dass das Haus originalgetreu neu aufgebaut werden soll. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 120 mal kommentiert.

  • gogesch

    1gogesch schrieb am 11.09.2012, 09:07 Uhr:
    Mir fehlt das Foto von dem eingestürzten Hauseck, das als Auslöser des Abrisses dargestellt wird.
  • sadero

    2sadero schrieb am 11.09.2012, 09:52 Uhr (um 09:53 Uhr geändert):
    tulai mamä - soviel Kohle auszugeben ohne vorher einen Gutachter mit ins Boot zu nehmen? Merkwürdig?

    Musste die Stiftung dieses Haus kaufen?
  • sadero

    3sadero schrieb am 11.09.2012, 11:39 Uhr:
    ""von der evangelischen Kirchengemeinde Deutsch-Kreuz gekauft""
    gibt es die tatsächlich?

    ""Gefährdung der öffentlichen Sicherheit erfolgte dann der Abriss des Gebäudes am nächsten Tag""
    ... das haus ist nicht "frei" zugänglich
  • hanshedrich

    4hanshedrich schrieb am 11.09.2012, 12:07 Uhr:
    sehr professionell gemacht, diese manipulations-MATRIX! die SZ wird immer besser, wenn's um den schutz der interessen von wohlhabenden kulturzerstoerern, wwie herrn michael schmidt geht!

    und doch werden die schmidt-leute und ihre unterstuetzer um eins nicht herumkommen: mit dem abriss OHNE abrissgenehmigung seitens des zustaendigen amtes haben die beteiligten eine STRAFTAT (INFRACTIUNE) gem. art. 24/1/a rum. baugesetz nr. 50/1991 begangen. punkt. ob die aemter das auch feststellen werden, ist eine andere frage. trotzdem ist es fakt.

    erwaehntes alibi-"gutachten" der baufirma, die den dringenden abriss empfiehlt (was denn sonst?, wenn sich der bauherr genau das gewuenscht hat?) , ersetzt keine von einer behoerde auszustellende genehmigung - vorausgesetzt wir leben in einem rechtsstaat und nicht in einem neo-feudalsystem!)

    hinzu kommen noch 2 aspekte:
    die SZ ist das organ eines verbandes, dem jemand vorsteht (herr fabritius), der michael schmidt gegenueber in einem interessenkonflikt steht, war es doch selbiger herr schmidt/ bzw. sein autohaus oder seine stiftung (egal), die ein laengeres interview des herrn fabritius bei einem rumaenischen TV-sender mitgesponsort hatte (mit reklame-einblendungen vor und nach der sendung). in diesem kontext ist ein kritisch-investigativer artikel seitens der SZ praktisch undenkbar - wobei sich vorliegender artikel eher wie ein dankeschoen des verbadnes/seines vorsitzenden an seinen goenner liest.

    eine weitere pikante einzelheit: seit neuestem hat herr schmidt auch die uebergeordnete stelle des ehemaligen eigentuemers des abgerissenen pfarrhauses (kirchenbezirk kronstadt) mit einem grosszuegigen geschenk fuer sich gewonnen, pardon, gekauft/mundtot gemacht: genauer mit einem BMW X5 fuer herrn bischof guib, der damit auf einer kirchlichen dienstreise nach fogarasch schon unangenehm-arrivistisch aufgefallen ist.

    vorlezter aspekt: der SZ-artikel erwaehnt mit keinem wort die intensive, kritische und dokumentierte debatte auf der FB-gruppe "Kulturerbe der Siebenbuerger Sachsen", die das thema des artikels ueberhaupt erst zum thema gemacht - und dadurch auch die interessengruppierung SZ-fabritius-schmidt-kirche-guib zu einer stellungnahme gedraengt hat.

    letzter aspekt: bauhistorisch wertvolle gebaeude erhaelt man durch ERHALT und nicht durch abriss und wiederaufbau - das ist ein ehernes prinzip des denkmalschutzes, das auch herr machat kennen duerfte. was die schmidt-stiftung in deutschkreuz tut, sieht nach einer amateuerhaft-unbedarften neuerfindung des denkmalschutzes aus - ist in wahrheit aber nichts anderes als dessen pervertierung und verurteilung. geld haette die stiftung bestimmt genug gehabt, das istorische gemaeuer fachgerecht restaurieren zu lassen! woran es aber offensichtlich mangelt, ist der respekt vor dem echten, wahren und legalen. motto: nur ein totes denkmal ist ein gutes denkmal!, oder?

    fazit: vorliegender artikel ist nicht mehr und nicht weniger als ein PR-produkt der schmidt-stiftung bzw. zu deren gunsten. mein persoenliches urteil aendert sich somit durch die mehr als wohlwollende berichterstattung des herrn schoger nicht: in deutschkreuz hat sich die michael-schmidt-stiftung als kulturschaender aufgefuehrt und versucht jetzt mit ziemlichem aufwand und relativem erfolg ihre untat in eine wohltat umzupinseln. ein paar autortitaetshoerige zeitgenossen kann man damit maipulieren, nicht aber denkende und informierte menschen, denen etwas am REALEN ERHALT und RESPEKT von kulturerbe liegt!

    PS: werde mich bei den zustaendigen behoeren in RO dafuer einsetzen, dass die offensichtlichen gesetzesverstoesse im fall deutschkreuz als solche festgestellt und geahndet werden und dass ein eventueller wiederaufbau nicht nach gutduenken und nach lust, laune und vorgaben des herrn schmidt geschieht, sondern nach den gesetzlicen vorgaben. bin nicht sehr optimistisch, was meine erfolgschancen betrifft, denn nicht nur in RO kann man sich wohlwollen und vorteile durch geld erkaufen, wie vorliegender SZ-artikel eindrucksvoll beweist. einen versuch ist es trotzdem wert.


    PS2: bitte die SZ hiermit, auch weiterhin nichts ueber die debatten auf FB zum thema kulturerbeschaendung, machtkluengel der sachseneliten, strippenzieherei auf hoechster ebene zuungunsten der sachsen und ihrer zukunft in siebenbuergen und meinungsmanipulation durch verbaende und medien zu schreiben! das weckt doch nur den buergersinn und den verstand seiner leser - mit unangenehmen bis unabsehbaren folgen und nebenwirkungen!

    hans hedrich
    schaessburg
  • gogesch

    5gogesch schrieb am 11.09.2012, 15:34 Uhr:
    Ich hoffe dieser Artikel wird auch in der gedruckten Ausgabe der Siebenbürger Zeitung veröffentlicht!
  • d-kreuzer

    6d-kreuzer schrieb am 11.09.2012, 17:33 Uhr:
    Man stelle sich folgende absolut utopische Situation vor:

    Schmidt hat das Pfarrhaus wirklich auf Grund einer Herzensangelegenheit gekauft, ohne vorher zig akkurate Gutachten über die bauliche Situation einzuholen und was dieses für seinen Geldbeutel bzw. den der Stiftung bei einer Renovierung bedeuten würde.

    Die beauftragten Firmen haben wirklich nach bestem Wissen und Gewissen versucht die Vorgaben des Eigentümers zur RENOVIERUNG des Pfarrhauses umzusetzen (dies schließt natürlich keine Fehler und auch kein dilettantisches/ungewollt fahrlässiges arbeiten aus).

    Es erfolgte wirklich ein Teileinsturz des Gebäudes, was eine weitere Restaurierung „sehr schwierig/unmöglich“ machte.

    Das Haus war wirklich in einem sehr schlechten Zustand. (Ich war jedenfalls in den letzten Jahren mehrmals am und im Pfarrhaus und kann mittlere bis große sichtbare Risse bestätigen. Natürlich bin ich kein Experte und bin auch nicht im Keller umhergestiegen).

    Die in dem Artikel der SZ genannten Gutachter/Experten/Sachverständigen/Prof. Dr. Dr. …usw. sind gar nicht gekauft worden und es handelt sich gar nicht um ein Alibigutachten, vielleicht fahren die Herren auch nicht mal einen BMW…. und wenn ja, vielleicht sogar selber bezahlt.

    Bei dem Artikel der SZ handelt es sich nicht um ein PR-Produkt für Schmidt mit der erwähnten Manipulations-MATRIX durch die SZ, dem Verfasser Schoger bis hin zu Dr. Fabritius.

    In der HOG versucht niemand niemanden zu decken und es wird auch nichts vertuscht. Der HOG-Vorstand tagt auch nicht Tag und Nacht in Krisensitzungen um die Chefermittler in einer Facebookgruppe im Zaun und von der Wahrheit fern zu halten.


    Ich habe großen Respekt vor „den üblichen Verdächtigen“ in der FB-Gruppe und vor Ihrem Engagement für den Erhalt unserer Kultur und unserer Kulturgüter, aber muss denn wirklich überall Verrat/Schmiererei/Mauschelei liegen?
    Jeder der in der FB-Gruppe eine „nicht-contra Schmidt“ (von pro Schmidt nicht zu reden) Position eingenommen hat wurde hier gleich mit an den Pranger gestellt und alles war „SEHR VERDÄCHTIG“.

    Ich bin nicht naiv und natürlich ist das Jasagen dem ordinären Saxen gewissermaßen in die Wiege gelegt worden, aber hier ist fast eine gewisse Tendenz zu „Paranoia und Verfolgungswahn“ festzustellen…..alles sehr verdächtig!

    Natürlich gehört ein „illegaler Abriss unter dem Deckmantel einer Renovierung“ verboten/bestraft/geahndet etc., natürlich darf so was nicht sein und alle Saxen müssten sich „verdammt nochmal“ angesprochen fühlen und sich gegen sowas wehren. Leider ist es oftmals nicht so (Thema: na was soll ich da). Man beachte bitte auch die vielen Kirchen und andere Gebäude die einstürzen weil nichts getan wird…..

    Des Weiteren spreche ich in diesem Zusammenhang genauso wenig wie Frau Varwig oder Frau Imrich für die HOG und erst recht nicht Herr Johann Imrich.

    Christian Hellwig
  • Äschilos

    7Äschilos schrieb am 11.09.2012, 18:48 Uhr:
    Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, so ein altes Pfarrhaus zu rekonstruieren, nachdem nichts mehr von ihm übrig geblieben ist. Warum wird da nicht etwas Neues, den Zwecken Entsprechendes hingebaut? Oder soll da eine Pfarrfamilie einziehen?
  • Schreiber

    8Schreiber schrieb am 11.09.2012, 18:58 Uhr (um 18:59 Uhr geändert):
    Ich finde den Artikel sehr sachlich und aufschlussreich, die Fotos sind selbsterklärend. Die Bedenken der Hetze sehen sich leider bestätigt.

    Wenn die Schmidt-Stiftung aus Interesse für den Ensemble-Schutz nicht nur das marode Haus des Pfarrers sondern auch das Schulhaus (derzeit eine reine Ruine, Bilder dazu gibt es im Internet) aufbaut, dann gebührt ihr DANK, nicht Häme. Würden mehr Sachsen anpacken und wieder aufbauen, selbst was längst verfallen ist, dann würden die Dörfer in Siebenbürgen anders aussehen.

    Ich empfehle der Facebook-Inquisition, deren Spekulationen nun wirklich nichts in dem Artikel verloren haben (Gratulation an die Redaktion für deren sachliche Recherche), sich nun mit gleicher Vehemenz auch darum zu kümmern, wer denn die unerlaubten und das Gebäude schädigenden Anbauten, den Regenwassertank und die Mauerschädigungen im Inneren zum Einbau von Kachelöfen zu verantworten hat. Vielleicht kann ja der Pfarrer, der dieses Haus vor 50 Jahren bewohnt und verantwortet hat, dazu etwas Erhellendes sagen.

    Ansonsten fällt mir zu der eigentlich ausdebattierten Sache nur ein: "wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."


  • gogesch

    9gogesch schrieb am 12.09.2012, 07:50 Uhr (um 07:50 Uhr geändert):
    Auch ich beglückwünsche Herrn Schoger für den sachlichen Artikel und würde mich freuen, wenn Herr Sch.... seine unnötigen unsachlichen Sticheleien in Richtung Dr. Klein bleiben lassen würde. Herr Schoger, wieso darf Herr Sch... das hier ungebremst und kontinuierlich tun?
  • sadero

    10sadero schrieb am 12.09.2012, 08:24 Uhr:
    Ich "beglückwünsche" Herr Schoger nicht!
    Er hat geschrieben was ihm andere aufgetischt haben!!
    Vermute das der Artikel in der gedruckten Ausgabe auch nicht so erscheint -
  • Christian Schoger

    11Christian Schoger schrieb am 12.09.2012, 10:50 Uhr:
    Sehr geehrte Kommentatoren,

    nach der erregten Debatte der letzten Tage hier im Forum stand zu erwarten, dass der veröffentlichte Bericht – aus verschiedenen Gründen – auch Kritik, Fragen und Einwürfe auslösen würde. Da heute Redaktionsschluss ist für Folge 15 der Siebenbürgischen Zeitung vom 25. September 2012, kann ich nur punktuell antworten.

    Zur Frage von gogesch: Ja, der Beitrag wird in Folge 15 abgedruckt. Wenn sadero vermutet, dass der Bericht „auch nicht so erscheint“, dann trifft das nur partiell zu: Der Text wird so veröffentlicht, aus Platzgründen wird, anders als online, allerdings weniger Bildmaterial Berücksichtigung finden können.

    Hans Hedrich und sadero werfen mir vor, blind übernommen zu haben, was mir andere „aufgetischt“ hätten. Hedrich unterstellt Seilschaften zur gegenseitigen Begünstigung, die ein solches Verhalten bedingten.
    Derlei Verdächtigung und üble Nachrede kann ich als Verfasser des Beitrages nur von mir zurückweisen. Die Grundlagen und Quellen sind konsequent angegeben. Wenn jemand freilich die Integrität oder fachliche Kompetenz von staatlich anerkannten Gutachtern angreift, dann ist es nicht meine journalistische Verantwortung, den Gegenbeweis anzutreten. Ich habe mich bemüht, von der Redaktion in München aus recherchierend über das Geschehene sachlich und relativ eingehend zu berichten. Um dem Vorwurf der Einseitigkeit entgegenzuwirken, stützte ich mich dabei, neben den Informationen der Michael Schmidt Stiftung, u. a. auf das vorliegende Kiss-Gutachten, aus dem ausführlich zitiert wird, eine Stellungnahme des nicht in das Projekt eingebundenen Denkmalschutzexperten Christoph Machat, im Hintergrund auch auf andere Quellen, wie die Ev. Landeskirche – übrigens, sadero, steht im Kaufvertrag als Verkäufer die ev. Kirchengemeinde Deutsch-Kreuz.

    Mein Eindruck ist, so weit meine Kritik-Kritik, dass es vor dem Erscheinen dieses Berichtes hier auch einzelne Stimmen (Stimmungen) gab, die noch vor der Informationsaufnahme auf der Stufe des Vorurteils eine Position bezogen haben, von der man nun vielleicht nicht mehr abzurücken gewillt ist.
    Wer aber aus meinem Bericht lediglich Zündstoff suchen sollte für seine persönliche Fehde, und nur so kann ich den ausgesprochen heftigen Groll von Hans Hedrich oder sadero deuten, dem möchte ich hier gewiss nicht als Ersatzgegner die rechte und die linke Wange hinhalten.
    Die rhetorischen Fragen von d-kreuzer sind doch wohl nicht ganz von der Hand zu weisen.
  • sadero

    12sadero schrieb am 12.09.2012, 11:31 Uhr (um 11:33 Uhr geändert):
    in meinem kommentar steht das wort "blind" nicht (bitte nicht übertreiben!)
    ich habe auf meine frage aber noch immer keine antwort: wer ist die ev. kirchengemeinde deutsch-kreuz? ist das die hog?
    die 70.000 euro müssen ja irgendwohin überwiesen worden sein? wieso bin ich ihnen mit dieser frage zu nahe getreten?
    vielleicht kann mir aber forenschreiber d-kreuzer antworten ... dessen beitrag ich nicht schlecht finde (bis auf die teilweise peinlichen lobeshymnen).
    zitat
    "Wer aber aus meinem Bericht lediglich Zündstoff suchen sollte für seine persönliche Fehde, und nur so kann ich den ausgesprochen heftigen Groll von .... oder sadero deuten, dem möchte ich hier gewiss nicht als Ersatzgegner die rechte und die linke Wange hinhalten.""
    da liegen sie falsch - man kann fragen stellen auch ohne groll oder pers. hintergründe zu haben
  • Christian Schoger

    13Christian Schoger schrieb am 12.09.2012, 11:41 Uhr:
    @sadero: Ihre "Frage" lautete: "Ich 'beglückwünsche' Herr Schoger nicht! Er hat geschrieben was ihm andere aufgetischt haben!!" Und das habe ich umschrieben mit "blind".

    Ihre Frage, wer diese Kirchengemeinde ist, führt nun aber zu weit, wenn Ihnen der Name nicht genügt. Dies ist laut Vertrag
    der Verkäufer. Bitte wenden Sie sich an die Ev. Landeskirche.
  • sadero

    14sadero schrieb am 12.09.2012, 11:50 Uhr:
    Wortspielerei!
    Sorry, habe mich geirrt.
    Bildete mir ein dass Journalisten Informationen auch nachgehen – zumal es auf einer anderen Plattform heftige Diskussionen gibt. Entgangen sind die ihnen sicherlich nicht 
  • messerin

    15messerin schrieb am 12.09.2012, 17:20 Uhr (um 17:22 Uhr geändert):
    Fast jedes Jahr seit 1991 besuche ich Gebiete von Siebenbürgen und kann über diese agressive Diskussion nur staunen. Fast überall verfallen sächsische Gebäude und niemand kümmert sich darum..Vor vielen Jahren,als Bauarbeiten in Rumänien noch sehr billig waren,habe ich z.B. einen Leschkircher, der in seiner ehemaligen Heimat zu Besuch war, gebeten, doch etwas für Schutzarbeiten zur Erhaltung der Kirche(zumindest das Dach), des Pfarrhauses, des Fiedhofes zu tun. Er wollte beim nächsten Treffen aktiv werden, nie ist etwas passiert !! Der Zustand des ebenfalls in Leschkirch stehenden barocken Bruckenthal- Geburtshauses, ob das nun stimmt oder nicht, ist überhaupt eine Kulturschande - für alle Sachsen.
  • Oberberg

    16Oberberg schrieb am 12.09.2012, 19:25 Uhr (um 19:53 Uhr geändert):
    Auch ich habe nur Erstaunen wie Messerin und schließe mich dem Aufruf zu Sachlichkeit von Schreiber und der Kritik-Kritik von Schoger an. Die Thesen von D-Kreutzer sind plausibler, als die formulierten Bedenken (es sind eher Aggressionen) gegen die Rekonstruktion der Ruinen.

    Mich interessiert noch, wieso es zu derartigen ruinösen Vorschäden kommen kann, wie diese in den Fotos offenbar sind?

    Wenn die Kirche während der Nutzung des Gebäudes die übliche Fürsorge vermissen ließ ("Überputzen" von Strukturrissen ist Gebäudesabotage), dann schuldet sie der Stiftung, die nun Rekonstruktion (Abtragung und Wiederaufbau) leistet, großen Dank und Anerkennung.

    Schreiber hat die richtigen Fragen gestellt, Sticheleien (Gogesch) finde ich nicht. Das Pfarramt sollte diese Fragen auch beantworten (können), wenn diesem Gebäude schon so eine Aufmerksamkeit zugewendet wird.

    Wem sind die schädigenden Eingriffe, die im Artikel aus den Gutachten als Ursache der Vorschäden zitiert werden, zuzuschreiben? Auch die Kirche und deren Vertreter mussten wissen, dass Wildanbauten, Wasserbecken am Fundament und Kachelofenlöcher eine schlimme Kausalkette auslösen würden.

    Zweifel habe ich auch daran, ob die Wildanbauten dem Ensembleschutz genügten, oder ob die nicht schon aus Denkmalschutzgründen sowieso abzureißen waren? Das Foto mit der angebauten Veranda an der Forderfront sieht traurig aus.

    Das Gebäude ist bei allem Respekt vor den emotionalen Empfindungen der Deutsch Kreuzer eher ein durchschnittliches Wohnhaus im Kontext sächsischer Ortschaften, wie es eine große Vielzahl davon gibt. Die ganze Aufregung gerade bei diesem Haus verstehe auch ich nicht.
  • azur

    17azur schrieb am 12.09.2012, 21:34 Uhr (um 21:36 Uhr geändert):
    Herr Schoger, weiß man an welchem Datum das 1. Foto im Bericht gemacht wurde? Die fehlenden Fenster sind seitlich auf dem Bild zu sehen. Wurden diese zwecks Wiederverwertung (?) bereits ausgebaut? Für mich sieht es so aus, als hätte kurz vorher ein Baufahrzeug an der Wand nachgeholfen. Unterhalb des Kellerfensters ist eine relativ große Delle zu sehen, auch der Bauschutt lässt in die Richtung vermuten.

    Und außerdem: gibt es denn kein Foto nach Einsturz des Hauseckes?
  • bankban

    18bankban schrieb am 13.09.2012, 07:05 Uhr:
    Paar Tipps an die Verschwörungstheoretiker: ihr habt folgende Begriffe noch nicht genannt: Illuminati, Vatikan, Freimaurer, Maria Magdalena... ;-) (strengt euch mal ein bisschen an!:-)
  • azur

    19azur schrieb am 13.09.2012, 07:41 Uhr:
    @Backban: Was Besseres zum Thema fällt Ihnen auch nicht ein, oder? ;)
  • seberg

    20seberg schrieb am 13.09.2012, 07:51 Uhr:
    Du musst verstehen, bankban, dieses Haus steht gewissermaßen für den Einsturz der Alten Heimat, und bekanntlich haben esoterische Erklärungen manchmal eine erstaunliche Heilwirkung... ;-)
  • gogesch

    21gogesch schrieb am 13.09.2012, 09:43 Uhr:
    Hier eine Stellungnahme der Behörden aus Kronstadt zu dem Thema aus der FB Diskussion:
    A fost făcută constatarea, documentarul fotografic probatoriu și au fost înștiințate toate organele abilitate. Urmează. mâine, joi, 13 sept. formarea unei comisii interdisciplinare constatatorii care se va reuni la primăria Bunești și apoi la Criț pt evaluare. Ulterior vor fi stabilite procedurile de acțiune în urma consultărilor cu comisiile de monumente, zonale și naționale, serviciul juridic al ministerului etc. Vă asigurăm că veghem cu severitate și mare atenție asupra starii de sănătate a monumentelor și asupra atribuțiilor și obligațiilor legale pe care le au deținătorii de monumente, cu toate dificultațile pe care le întâmpină direcțiile noastre din lipsă de personal specializat. a blo...cării posturilor și a criticilor ineficienței și inutilității funcționarilor publici. Totuși trebuie să vă spun că în decursul ultimilor 20 de ani bisericile ev. din jud, Brașov au păstrat o discreție totală asupra mișcărilor de patrimoniu mobil și dreptului de proprietate imobiliară(vânzări , cumpărări, donații), a schimbărilor de destinație etc. neexistând contacte profesionale privind protejarea patrimoniului mobil și imobil din jud. nostru. Din această cauză cedarea dreptului de proprietate al Bisericii Evanghelice din Criț , privind casa parohială, fundației Michael Schmidt fără a anunța, ca și în alte multe cazuri Direcția de Patrimoniu, a avut ca efect asemenea tragice evenimente.Trebuie avute în vedere cauzele pentru a lua măsuri profilactice asupra proprietăților bisericilor evanghelice din județul nostru pentru a nu se mai întâmpla asemenea dezastre.
    Numai printr-o colaborare apropiată putem preveni infracțiunile și proteja patrimoniul. Mutări importante de patrimoniu mobil din bisericile evanghelice, strane, altare, obiecte de cult pleacă în diverse zone fără a se înștiința Direcțiile de Patrimoniu. Numeroase monumente se degradează fără să fim înștiințați, orgile se demonteaza și se trimit la restaurare în străinătate, fără să fim înștiințați, bunuri culturale mobile se trimit la restaurare sau în alte locații fără să fim înștiințați. Cu regret trebuie să vă informez că raporturile pe care Direcția de Patrimoniu le-a avut cu preoții parohi ai bisericilor evanghelice în perioada 1975-1990 sunt cu mult în defavoarea celor de astăzi. Deschiderea manifestată de preoții evanghelici care au plecat în Germania, față de protejarea patrimoniului cultural mobil și imobil și valorificarea lui cultural expozițională și publicistică este cu mult superioară precum și relațiile de colaborare cu direcția noastră.
    Cu respect ,
    Director executiv
    Gheorghe Mitran
  • sadero

    22sadero schrieb am 13.09.2012, 09:45 Uhr:
    @hanshedrich:
    ""die SZ ist das organ eines verbandes, dem jemand vorsteht (herr fabritius), der michael schmidt gegenueber in einem interessenkonflikt steht, war es doch selbiger herr schmidt/ bzw. sein autohaus oder seine stiftung (egal), die ein laengeres interview des herrn fabritius bei einem rumaenischen TV-sender mitgesponsort hatte (mit reklame-einblendungen vor und nach der sendung)."""
    ... weiss nicht was michael schmidt mit herrn fabritius verbindet. heute ist es nun mal so: ohne werbung läuft nichts mehr!

    übrigens - ich fand die sendung sehr gut und informativ (rum. jugend)
  • gloria

    23gloria schrieb am 13.09.2012, 10:48 Uhr:
    @messerin :"ist überhaupt eine Kulturschande - für alle Sachsen" -für diese Worte sollten Sie sich schämen!!!Haben Sie eine Ahnung wieviel wir bis zu unserer shihologischen "Zwansaussiedlung"unentgeltlich für die evangelischen pfarrer unserer Kirchengemeinden gearbeitet haben.Wie oft ganze Pfarrhäuser ohne einen Pfenning Unterstützung von der Landeskirche hergerichtet wurden???Da massen Sie sich an,zu urteilen was wir gebürtige siebenbürger Sachsen/innen zu tun oder zu lassen haben an und mit dem Erbe unserer Väter???Outen Sie sich,wer Sie sind,welches Ihre Wurzeln sind,was Sie für Ihr Land und Ihr Volk getan haben,BEVIR sie andere verdammen.
    @Oberberg:Das gleiche gilt für Sie auch-outen Sie sich und wir führen eine offene,sachliche Diskussion zu unserer Verpflichtung unserer alten heimat gegenüber.
    FÜR ALLE:Ich bin am 13.07.1992 ausgereist,im Alter von 32 Jahren,nach 10jähriger Tätigkeit als Hilfslehrerin an der deutschen Abteilung der Allgemeinschule in Kreisch/Schäßburg.Ich habe alle Höhen und Tiefen der Aussiedlung erlebt,viele Freunde/innen verabschiedet,gehofft,gebangt und bittere Tränen vergossen bei der Feststellung:es hilft nichts,es geht nicht mehr,wir MÜSSEN fort!!!Selbstverständlich war es praktisch und billig für Touristen aus demAusland,mit ihren dicken Wagen vorzufahren,von den "einfältigen"gastfreundlichen Siebenbürgern bekocht,beherbergt werden kostenlos,oft noch besucher von Kirchengemeinden mit den Pfarrern.Da wurde dann etwas Kleingeld in den Opferstock geworfen,eine Bagatelle für die im Westen lebenden Touristen,dafür wurde man aber fast auf"Händen getragen,"Feste gefeiert,,,die armen,geschundenen Siebenbürgen mit ihrer schicksalhaft-schweren Vergangenheit huldigten die "hohen Besuch"aus dem Westen.ICH AUCH-es waren ja unsere "Deutschen"....Wir erhielten auch die Adressen der Touristen,auch manche heißersehnten Lebensmittelpakete,wofür ich auch heute noch dankbar bin...aber wir wurden immmer nur als die Hinterwälder angesehen,wo man billigen Urlaub in idyllischer Landschaft geniessen konnte.Viele meiner Landsleute haben,nach ihrer Ausreise diese Touristen angeschrieben,versucht sie zu besuchen-wenigen ist es gelungen.Vielen wurde die Haustür vor der Nase zugeschlagen...und darauf hingewiesen,dass es peinlich ist mit "Rumänen/innen" Umgang zu pflegen.Und jetzt kommen so 7gescheite Kommentare,von wegen "Erbe eurer Väter"und nichtgerechte Pflege des Erbes durch unsere Eltern und Großeltern.HALLO -was soll der Affenzirkus???Müssen wir uns immmer und Jedermann gegenüber rechtfertigen,warum wir heute hier leben,vielleicht ein Häuschen und einen Audi besitzen und fliessend deutsch ohne Dialekt sprechen???Wir sind hier und bleiben hier!!!Wir sind NIEMANDEN nichts schuldig geblieben und können hocherhobenen Hauptes die Gotteshäuser in unserer neuen Heimat betrete,da wo wir jetzt leben und Freud und Leid mit der Gemeinschaft feiern.Für Diejeneigen,die zwischen 2 Welten schwanken und nicht wissen wo sie am schnellsten-UND OHNE ARBEIT reich werden können und bleiben,habe ich nur einen RAT:BLEIBT DOCH DA IN DEM WUNDERSCHÖNEN SIEBENBÜRGERLAND;arbeitet dort,zahlt eure Steuern dort,lasst euch eure Renten von dort auszahlen...und werdet glücklich.Uns,die wir uns für unsere Heimat Deutschland entschieden habt-LASST ENDLICH IN RUHE-wir brauchen euch hier NICHT.HEIMAT IST DORT,WO DAS HERZ ZU HAUSE IST !!!Die Häuser,die Landschaft,den Duft der Blumen tragen wir im Herzen und suchen uns Schönes da wo wir und unsere Kinder zu Hause sind!!!!
  • Erhard Graeff

    24Erhard Graeff schrieb am 13.09.2012, 16:31 Uhr:
    @hanshedrich
    Zur Vermeidung von Missverständnissen: der Auftritt des Bundesvorsitzenden Dr. Fabritius als Gast der Sendung "Compas" wurde gar nicht gesponsert. Die Reisekosten hat der Verband der Siebenbürger Sachsen alleine getragen. Herr Dr. Fabritius selbst war ehrenamtlich (also kostenlos) im Auftrag des Verbandes unterwegs, da es in der Sendung um Themen des Verbandes ging, die in der Sendung gemeinsam mit dem Chef des rumänischen Präsidialamtes und ehemaligen Außenministers zu debattieren waren und Dr. Fabritius (ohne Kostenerstattung) dazu eingeladen war.
    Dass BMW Rumänien - vielleicht auch andere - im Zusammenhang mit der Sendung "COMPAS" - als Format für Politik und Wirtschaft - im TV Werbeblöcke schalten, hat mit den eingeladenen Gästen nichts zu tun.
    Grüße
  • gogesch

    25gogesch schrieb am 13.09.2012, 21:07 Uhr:
    Das ist irgendwie schon eine komische Situation: rumänische Behörden ermitteln gegen "gesetzestreue" Sachsen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
  • hanshedrich

    26hanshedrich schrieb am 13.09.2012, 23:54 Uhr (am 14.09.2012, 00:10 Uhr geändert):
    danke, erhard, fuer diesen klaerenden aspekt betreffend das (nicht)sponsoring!

    ansonsten moechte ich auch hier noch einmal die neuesten erkenntnisse/ofiziellen feststellungen der interdisziplinaeren untersuchungskommission zusammenfassend und mit quellenangabe posten - als vielleicht bisher wichtigsten informationsbeitrag (weil aus amtlicher qquelle) zu dieser debatte.

    und dieser ofizielle befund seitens der bauaufsicht ISC spricht eine eindeutige sprache, ohne jedoch parteisch zu sein. ich bitte hiermit die SZ von diesem dokument gebrauch zu machen, da es die technischen dokumente, die der SZ von der MSS zugesandt wurden, um informationen aus amtlicher quelle ergaenzt. oder, um es deutlicher auszusprechen: die expertisen, die die MSS der SZ zur verfuegung gestellt haben, stellen bloss den gesichtspunkt/das interesse der stiftung dar - mehr aber auch nicht. das haette die SZ doch wissen muessen - aber trotzdem veroeffentlichte sie einen artikel, der fast ausschliesslich auf den duennen expertisen und dem wunschdenken der MSS beruhte. (war das zu grosse gutmuetigkeit/mangelnder professionalismus oder eine bewusste imagedienstleistung fuer die MSS?) egal...

    zurueck zum bericht des ISC: dieser bericht der bauaufsicht konfrontiert die mehr oder weniger interessengelenkte, rechtlich jedoch irrelevante sichtweise der MSS damit, worauf es schliessslich ankommt: mit der realitaet der gesetze und den erkenntnissen der ueberpruefung vor ort - und das urteil ist fuer die MSS m.m.n. niederschmetternd. (s. unten) - wobei die ermittlungen der polizei (nach rfolgter kriminalistischer spurensicherung) gerade erst begonnen haben und auch der denkmalschutz nochmal aktiv werden muss.

    um sich ein moeglichst realitaetnahes bild von der inspektion in DK vom 13. 09. 2012 zu machen und um dieses auch moeglichst wahrheitsnah wiederzugeben, erwaehne ich nur, dass anwesend waren:
    - bauaufsicht ISC (kreisebene und regional)
    - denkmalschutz kronstadt
    - polizei und kriminalistische spurensicherung kronstadt
    - kreisrat kronstadt
    - buergermeisteramt bodendorf
    - vertreter der architektenfirma CON-DESIGN
    - hans hedrich und johannes klein als reklamanten/petenten
    ...insgesamt also etwa 10-15 personen

    ausserdem hat sich der kulturminister auch persoenlich in die untersuchung eingeschaltet. deshalb: wenn man dieser bisher wohl einzigartigen mobilisierung in einer denkmalschutzsache im laendlichen raum in siebenbuergen trauen darf (und sehr vieles deutet darauf hin), dann wird das experiment "pfarrhausabrisshotelneubau" der MSS in DK fuer die naechsten 1-2 jahre eingefroren. ob es jemals in seiner geplanten "fake"-version realisiert wird, daran zweifle ich einer auch entsprechend. es wurden wohl zu viele gravierende fehler gemacht, die schon im strafbereich anzusiedeln sind - und da geht auch in rumaenien nicht mehr alles, was frueher nch als kavaliersddelikt galt.

    der investor MSS hat sich mit dem abriss-neubau auf eine hochriskante strategie eingelassen (scheinbar von der baufirma dazu bringen lassen), ohne ueber deren letzte risiken im klaren gewesen zu sein: das TOTALE SCHEITERN vor dem gesetz und vor der kritischen oeffentlichkeit, die sich solch zerstoererische freibeuter-projekte und aehnliche selbstherrliche eskapaden der neureichen nicht mehr gefallen laesst. das mass war einfach voll - und es hat zuaellig die MSS erwischt!

    ...und es wird nicht zufaellig auch all jene einholen, die ihren beitrag dazu geleistet haben, dass es in DK so weit kommen konnte - moeglicherweise sogar den bischof/das bischofsamt der evagelischen kirche a.b. in rumaenien, der/das nach genehmigung des pfarrhausverkaufs mit einem BMW X5 seitens des gruenders der MSS belohnt wurde. bei einem staatsangestellten haette in so einem offensichtlichen fall von, mit verlaub, interessenkonflikt und korruption laengst die staatsanwaltschaft ermittelt.

    mit freundlichen gruessen aus der realitaet siebenbuergens!
    hans hedrich
    sschaessburg

    ....................

    weiter unten die wichtigsten feststellungen der bauaufsicht waehrend der gemischten inspektionskommission vor ort auf dem ehem. pfarrhof deutsch-kreuz am 13. 09. 2012


    a1. keine baugenehmigung fuer neue umfriedungsmauer des grundstuecks vorhanden

    a2. vorbereitete flaeche fuer vermutlichen neubau entdeckt (am alten standort des pfarrhauses)

    a5. keine abrissgenehmigung, keine sonstigen schriftstuecke vorhanden, die darauf hinweisen, dass der bauherr die behoerden nach dem einsturz und vor dem abriss informiert und ihre genehmigung verlangt haette fuer ein weiteres vorgehen.

    a6. keine umweltschutzgenehmigung vorhanden fuer die eingriffe auf dem grundstueck (natura2000-gebiet nach EU-recht)

    a7. keine bau- und denkmalschutzgenehmigung fuer neubau vorhanden

    a8. betoneisenstapel auf dem grundstueck = hinweis auf bereits bestehende bauplaene fuer (illegalen) neubau.

    c. es ist ungeklaert, ob das haus teil des denkmalensembles ist oder im schutzbereich eines denkmals steht.

    d. laut denkmalschutzamt steht das haus in der schutzzone des denkmalensembles der kirchenburg

    QUELLE: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151038554221035&set=oa.345251622235700&type=1&theater
  • gogesch

    27gogesch schrieb am 14.09.2012, 09:12 Uhr (um 09:22 Uhr geändert):
    Herr Schoger, da haben Sie jetzt viel Material um einen umfassenden Artikel zu dem Thema für die breite Leserschaft der Printausgabe zu verfassen. Ich freue mich schon auf die Lektüre, da es doch ein etwas anderes Thema im vergleich mit dem "normalen" Inhalt der Zeitung darstellt. Das ist doch ein Glücksfall für Sie als Redakteur, ein neues, spannendes Thema und der ganze Input wird von Freiwilligen ehrenamtlich geliefert.

    Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt über Konsequenzen aus dem Fall Pfarrhaus DK nachzudenken. Ich hätte einen Vorschlag: wie wäre es, wenn Sie, sagen wir mal in jeder 3. Ausgabe der SbZ, den Zustand oder Verfallsgrad einer Kirchenburg in Siebenbürgen bringen würden? Ich glaube, es würden Freiwillige vor Ort sie mindestens teilweise unterstützen.

    Damit würde man einen ganz kleinen Schritt in Richtung Sensibilisierung dieses Themas tun.
  • gloria

    28gloria schrieb am 14.09.2012, 09:35 Uhr:
    Dankeschön Herr Hedrich für die sachliche Darstellung der Situation in Deutsch-Kreutz mit MMS.
    Wenn Ihre Zeit es erlaubt,Sie Interesse an anderen ähnlichen Situationen haben,fahren Sie bitte mal nach Kreisch(von Schäßburg Richtung Mediasch,in Dunnesdorf rechts abbiegen beim "Dispensar",rechte Seite.Ich bin gebürtige Kreischerin,aber eine die nicht jeden Urlaub in Kreisch verbringt-mein letzter Besuch war 2005,hat mir auch gereicht für die nächsten 20 Jahre.Da kursieren auch Gerüchte,dass die ehemalige deutsche Schule der evangelischen Kirchengemeinde zurückerstattet wurden,einen Saal und andere Gebäude,viel Wald gab es auch noch.Irgendwie sollen wir immer Spenden sammeln für die Renovierung der renovierungsbedürftigen Kirche,des Friedhofes wo unsere Vorfahren ruhen.Was mit dem Erlös des Verkaufes von Wald und Gebäude der Kirchengemeinde geschieht,wird nie deutlich.Bei Nachfragen erhält man die aussagekräftige Antwort:"Was wollt ihr wissen??Das geht euch nichts an-IHR habt unsere heimat verlassen...usw."also-keine Mitglieder der evangelischen Kirche Rumänien A.B ,der evangelischen Kirchengemeinde in Kreisch -KEIN ANSPRUCH AUF FRAGEN,AUF AUSKUNFT!!!!..Demzufolge wird "im Trüben gefischt"...und so entstehen Gerüchte.Gibt es eine Behörde,wo man kostenlos und ohne PCR(pile,cunostunte,relatii)Auskünfte einholen kann.Ich habe es einmal uber die Herren aus Hermannstadt,Pfarrer Cosoraoba versucht-die Antwort war kurz umschrieben "spärlich bis nichtssagend" und das Echo:"Steckt euch nicht die Nase in UNSERE Angelgenheit,Ihr habt ja die Heimat verlassen,das Erbe eurer Väter...usw..der bekannte Refrain.
  • siebenschläfer

    29siebenschläfer schrieb am 14.09.2012, 12:56 Uhr:
    Herr Hedrich, auch ich danke ihnen für diese Informationen. Dadurch wird die Sachlage in ein anderes Licht gerückt wird.
    Dem Kommentar (Nr. 27) von gogesch kann ich mich an dieser Stelle nur anschließen. Zwar hat Peter Jacobi vor ein paar Jahren den Zustand der Kirchenburgen in "Stilleben nach dem Exodus" gut dokumentiert, dennoch könnte die SbZ öfters darüber berichten bzw. aufmerksam machen.
    @Gloria: Hans Hedrich müsste sehr gut wissen, wo Kreisch liegt. Übrigens, wie sieht es z. Z. im Schloss Bethlen in Kreisch aus?
  • azur

    30azur schrieb am 14.09.2012, 13:08 Uhr:
    Hallo Herr Hedrich,
    super gemacht! Ich danke Ihnen und dem Herrn Pfarrer Johannes Klein, für die erbrachte Zivilcourage und den Einsatz für den Erhalt von sb. Kulturerbe. Es freut mich zu lesen, dass auch in Rumänien nicht mehr alles möglich ist, sodass derartige Vorfälle drastisch untersucht werden.
  • Christian Schoger

    31Christian Schoger schrieb am 14.09.2012, 13:29 Uhr:
    Beitrag am von Moderation geändert.
    Dem allgemeinen Interesse Rechnung tragend, habe ich den Bericht nun um den folgenden Absatz ergänzt:

    "Nach Auskunft von Hauptanwalt Friedrich Gunesch, Leiter der Kanzlei des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, erfolgte der Verkauf an die Michael Schmidt Stiftung ordnungsgemäß nach Beschlüssen des Bezirkskonsistoriums Kronstadt und des Landeskonsistoriums. Der Verkaufserlös sei für die Durchführung des aus Fördermitteln der Europäischen Union finanzierten Kirchenburgenprojektes (s. "Großprojekt soll Kirchenburgen retten" [Link]) - als Eigenbeitrag der Kirchengemeinde - zweckbestimmt und werde vom Bezirkskonsistorium Kronstadt kirchenordnungsgemäß verwaltet, erklärte Gunesch."

  • gloria

    32gloria schrieb am 14.09.2012, 14:59 Uhr:
    @siebenschläfer:Zum Schloss Bethlen aus Kreisch,kann ich genau so wenig sagen.Mein Wissensstand:es wurden den Erben,3 Damen aus der Murescher Gegend zurückerstattet.Seit Jahren wird geworben,Investoren werden gesucht...aber konkret ist wenig passiert.Auf facebook gibt es unter Cris(judetul Mures)ganz interessante Foto`s und Radu Olteanu aus Bukarest,ein Nachkommen des einstigen rumänisch -orthodoxen pfarrer von Kreisch,hat einen Link:Castelul Bethlen din Cris-sehenswert....
  • gloria

    33gloria schrieb am 14.09.2012, 14:59 Uhr:
    @siebenschläfer:Zum Schloss Bethlen aus Kreisch,kann ich genau so wenig sagen.Mein Wissensstand:es wurden den Erben,3 Damen aus der Murescher Gegend zurückerstattet.Seit Jahren wird geworben,Investoren werden gesucht...aber konkret ist wenig passiert.Auf facebook gibt es unter Cris(judetul Mures)ganz interessante Foto`s und Radu Olteanu aus Bukarest,ein Nachkommen des einstigen rumänisch -orthodoxen pfarrer von Kreisch,hat einen Link:Castelul Bethlen din Cris-sehenswert....
  • hanshedrich

    34hanshedrich schrieb am 14.09.2012, 15:25 Uhr (um 15:28 Uhr geändert):
    liebe mitkommentatoren gogesch, gloria, siebenbschlaefer, azur!
    danke fuer eure wirklich aufmunternden worte! wir bleiben natuerlich weiter am thema und berichten darueber! (schade, dass es so weit kommen mussste mit dem pfarrhaus! und ja: es muessten konzequvenzen gezogen werden, sachlicher art und personeller art...)

    wegen kreisch sollten wir am besten direkt per email kommunizieren (hanshedrich@gmx.de)!

    sehr geehrter herr schoger,
    ihren beitrag ueber die ergaenzung ihres urpsruenglichen (propaganda)artikels zugunsten der abreisser des pfarrhauses DK finde ich im gegebenen kontext enttaeuschend - um nicht zu sagen beleidigend gegenueber der mitdenkenden, informierten leserschaft, aus dem einfachen grund, weil aus ihrem beitrag hervorgeht, dass sie nach dem posten meiner informationen ueber die gestrige staatliche inspektion vor ort ihren artikel NICHT um diese unabhaengigen, amtlich besiegelten informationen ergaenzt haben, sondern ausgerechnet um weiteres material, das sie von einer der beteiligten parteien am pfarrhausverkauf (LK) erhalten haben.
    selbst wenn die infos seitens des LK stimmen, verbreiten sie mit deren veroeffentlichung indirekt doch eine unwahrheit bzw. das grundfalsche bild, beim abriss sei mehr oder weniger alles legal und folgerichtig geschehen, solange sie besagte "harten" infos und fakten der gestrigen untersuchungskommission unterschlagen. selbige kommission hat eben das genaue gegeteil von dem festgestellt, was sie ueber die SZ-artikel verbreiten: massive, wiederholte gesetzesverstoesse! (oder leben wir in ganz verschiedenen welten?)

    ...und wenn wir schon beim thema LK und bischofsamt sind, haetten sie doch auch die grosszuegigen geschenke des herrn schmidt an das bischofamt (ein BMW X5) nach dem pfarrhausverkauf mit erwaehnen koennen, die uebel nach korruption der simpelsten art riechen. aber auch diese realitaet blenden sie aus.

    jeder denkende mensch fragt sich natuerlich, warum sie so offensichtlich selektiv und somit manipulativ vorgehen in ihrer berichterstattung. aber vielleicht geben sie uns darauf eine glaubwuerdige antwort...

    mit verlaub, DAS ist alles nur kein journalismus, herr schoger!
  • Schreiber

    35Schreiber schrieb am 14.09.2012, 16:38 Uhr:
    Herr Hedrich, die von Ihnen und noch drei - vier Personen aufgebaute Angriffslinie erschöpft sich in dem - vielleicht berechtigten - Hinweis, der Abriss sei ohne Genehmigung erfolgt. Zu allen anderen Punkten, die im Artikel aufgezeigt und von "denkenden" Lesern hinterfragt werden, kommt nichts.

    Die Ergänzung durch Schoger bringt ein ganz neues Licht in diese Debatte:

    die Kirche verkauft also das marode Haus um einen absoluten Fantasiepreis (ich denke real ist der Hof und das Haus in Deutsch Kreuz nur ein Bruchteil davon wert gewesen...) um die Eigenmittel für das WIRKLICH WICHTIGE Restaurationsprojekt der Kirchenburg durch die EU zu sichern.

    Sie und Johannes Klein schießen "wegen fehlender Baugenehmigung" dagegen, wärmen nun zum x-ten Mal die Unterstützung des Landeskonsistoriums durch einen Dienstwagen auf - und zeigen worum es Ihnen mit Ihrer "aber es fehlte die Baugenehmigung"- Story eigentlich geht:

    Sie und Klein wollen Verkauf von maroden Pfarrhöfen und anderen Liegenschaften zur Sicherung eines Restbestandes verhindern und lassen jeden Gedanken vermissen, was denn ohne klare "Bewirtschaftung" der "Nebenimmobilien" mit dem Kern unseres Kulturgutes - den erhaltenswerten Kirchenburgen geschehen soll. Sie schaffen es nicht im Ansatz, die wahren Komplexe der Kulturgutsicherung zu erfassen und kämpfen mit Ihren 4-5 Aklamanten gegen Windmühlen.

    Auf Facebook brüsten Sie sich nun, die Rekonstruktion des Pfarrhauses und des Schulgebäudes auf Jahre gestoppt zu haben. Davon sehe ich zum Glück nichts.

    Sie bieten nur einen Erstbericht einer "Kommission", der Sie erstaunlicher Weise selbst - einschließlich Herr Johannes Klein - angehören, in welcher Eigenschaft auch immer. Daraus entnehme ich nur Wiedergabe des bekannten Sachverhalt - keine Baugenehmigung, kein Denkmalschutz für das Gebäude, Prüfaufträge nach Links und Rechts.

    Ergebnisse dazu - wie Herr Schoger diese mit den Expertisen anerkannter Denkmalschützer bietet - gibt es noch nicht.

    Sie werfen Herrn Schoger vor, nicht auf Ihre Facebook-Debatte eingegangen zu sein. Es gibt dort keine "Debatte". Eine solche müsste sich ergebnisoffen mit einem Thema sachlich auseinandersetzen. Was Sie aber zu 4. oder 5. - mit gegenseitiger Beifallsbekundung - dort veranstalten ist weder ergebnisoffen, noch eine Debatte. Das ist Hetze aus durchsichtigen Gründen. Seriöser Journalismus geht auf derartiges nicht ein.

    Würden Sie sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, ob die Kirche einzelne Höfe verkaufen darf (ja, z.B. für ein Motel, um die Dörfer wieder zu beleben), um mit den Erträgen die echten Kulturgüter zu sichern, würde dieses eine Erwähnung und auch Mitdiskutieren wert sein. Aber nein, nicht Ihrer "es gibt keine Genehmigung" und "der böse Bischof fährt einen BMW". So etwas gehört nicht erwähnt.

    Grüße
  • gogesch

    36gogesch schrieb am 14.09.2012, 17:37 Uhr:
    Destruktiver gehts wirklich nicht, Herr Schuster!
  • gogesch

    37gogesch schrieb am 14.09.2012, 19:54 Uhr (um 19:55 Uhr geändert):
    Der Link, den Herr Schoger zur Untermauerung des Einsatzes des Geldes aus dem Verkauf des Pfarrhauses in DK ist mehr als ein Jahr alt.
    Gab es für Ihre Zeitung ("unsere" schreibe ich ab heute nicht mehr!) in der Zwischenzeit nicht zu berichten über dieses Projekt, Herr Schoger?
  • hanshedrich

    38hanshedrich schrieb am 14.09.2012, 22:59 Uhr (um 23:14 Uhr geändert):
    autodestruktiv... habe herrn balduin schreiber/schuster(?) auf FB ausfuehrlich geantwortet.
    hier einige auszuege aus insegs. 12 punkten:

    "1. 'man' schreibe nicht unter pseudonidentitaet, wenn man ernstgenommen werden will.

    2. 'man' schreibe keine himmelschreienden unsinn, wenn man sich in einer kontroversen (fach)debatte nicht in kuerzester zeit laecherlich machen will. wie aber schon von mir dargelegt, hat sich herr schuster gestern unruehmlich aus der diskussion verabschiedet, indem er seine geballte inkompetenz in sachen denkmalschutz und gesetzlichkeit dadurch auf den punkt brachte, dass er sich fuer den abriss alles alten und dessen rekonstruktion aussprach.

    3. wie schon gestern von mir dargelegt, ist ein expertenbericht - und moege er noch so korrekt, unabhaengig und alkoholfrei sein -, rechtlich irrrelevant fuer diese abrissbdebatte. umso relevanter ist die position der aemter, die als vertreter des legitimen gewaltmonopols zu entscheiden haben, wer was darf und was nicht.

    (...)

    6. nach wie vor bin ich der meinung - argumente wiederhole ich nicht mehr - dass der SZ-artikel von herrn schoger eine imagedienstleistung an herrn schmidt/MSS ist. audiatur et altera pars gilt aber auch im journalismus, nicht nur vor gericht. deshalb betrachte ich den text von herrn schoger auch nicht als einen journalistischen artikel, sondern als PR-produkt. in anbetracht der schluesselstellung der SZ-informationsvermittlung in der 7bg-s. gemeinschaft verstehe ich jedoch den moeglichen grund der diskreten zensur folgendermassen: sollte "sogar" die SZ die zahlreichen gesetzwidrigkeiten in dieser affaere zugeben, hat es die MSS definitiv ver ...geigt. (hat sie sowieso, aber das wissen am 14. 09. 2012 nur etwa 3-4 leute auf FB und eventuell 1-2 leser in SZ-forum.)
    die "pfarrhauskrise" muss deshalb auch kommunikativ so gemanagt werden, dass dieser kreis von personen mit durchblick in der sache nicht all zu schnell all zu stark ansteigt, sonst wuerde die informelle interessengruppe schmidt-guib-fabritius mittelfristig ihre glaubwuerdigkeit bei einer kritischen masse von relevanten personen verlieren und aus ihren positionen purzeln, anstatt weiter zum gipfel ihrer karrieren und/oder bankkonten zu klettern, oder sich sonstwie vor einem absturz in sicherheit zu bringen.

    imagefabrikation, -politur und -verkauf im interesse dieser personen sind deshalb entscheidend wichtig, damit das "vertretene" sachsenvolk seine vertreter auch weiterhin akzeptiert und auf ihrer sozialen position haelt.

    die antikommunikations- und manipulationspolitik der SZ ist deshalb in der sache DK wohl fuer die naechste zeit unvermeidbar und vorhersehbar und duerfte auf neue und neue tiefpunkte journalistischer integritaet zusteuern. beneide herrn schoger nicht fuer das, was ihm diesbezueglich bevorsteht..."

    der ganze wust hier: http://www.facebook.com/groups/122010177893180/345590798868449/?notif_t=group_comment_reply
  • Christian Schoger

    39Christian Schoger schrieb am 14.09.2012, 23:17 Uhr:
    Da muss ich eben passen. Den Ansprüchen des „seriösen Journalismus“, wie er Hans Hedrich vorschwebt (sein Posting besitzt selbstverständlich dokumentarische Qualität und ist folglich ungeprüft als neue Faktenlage zu bewerten, weshalb der Bericht flugs umzuschreiben ist – Sie sind ja kolossal vom Fach, Herr Hedrich - und was ist Ihr Nebenberuf?), kann ich nun ebenso wenig gerecht werden wie dem prätentiösen Aktualitätsbegehren von gogesch. Ich halte es nicht für ein redaktionelles Armutszeugnis, einen in unserer (!) – also Ihrer ehemaligen - Siebenbürgischen Zeitung vor einem Jahr veröffentlichten Grundsatzartikel über das Kirchenburgenprojekt zu empfehlen. Weshalb sollte der Beitrag heute überholt sein? Sie schießen über das Ziel hinaus, gogesch, Ihr Erregungspotential in Ehren.

  • getkiss

    40 • getkiss schrieb am 15.09.2012, 04:22 Uhr:
    @Schreiber:
    "ob die Kirche einzelne Höfe verkaufen darf (ja, z.B. für ein Motel, um die Dörfer wieder zu beleben"

    Sie wollen "die Dörfer" neu beleben mit einem Motel?
    Ein Motel bringt - vielleicht? - Durchreisende.

    "Beleben" aber können Sie Dörfer mit dort lebenden Menschen.
    Wenn das Sachsen sein sollten dann haben Sie wohl ein sehr mäßigen Zuspruch.
    Wie wär´s denn, SIE würden für eine rumänische Rente optieren und einen neuen Anfang in Cucutenii din Deal machen, um die Ortschaft mit einem "Sachsen" zu beleben.

    Denn Sie wären dort nicht der "Sasu", sondern der "Neamţu venit din Germania".
    Die Leute aus Cucuteni würden fragen "Ca dracu mai vrea şi ăsta pe-aicea?"
  • gogesch

    41gogesch schrieb am 15.09.2012, 08:30 Uhr:
    Herr Schoger, spielen Sie bitte nicht immer Verteidiger. Ich hab nicht gesagt, dass der Artikel überholt ist, sondern höflich gefragt ob es nichts Aktuelleres zu diesem Projekt (z.B. Ergebnisse der laufenden Arbeiten)zu berichten gibt. Mich lässt das Gefrühl nicht los, dass Schreiber Ihr großes Vorbild ist.
    Und Aktualität finde ich auf FB. Diese Aktualität wollen Sie gar nicht bieten.
  • Schreiber

    42Schreiber schrieb am 15.09.2012, 09:46 Uhr:
    @Getkiss:

    Ein Gästehaus (es gibt ein ganzes Netzwerk von "Gästehäusern in Siebenbürgen" der Landeskirche, vgl. http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/12244-die-aktuelle-liste-der-gaestehaeuser-in.html) bringt zuerst Durchreisende - Sie haben Recht -, Touristen, damit "Geschäft" und Leben in ein Dorf. Das macht das Dorf interessant und dann gibt es vielleicht auch wieder Zuzug. Es ist nicht "die Lösung", habe ich auch nicht behauptet, sondern ein Baustein gegen "Vereinsamen".

    Mir geht es nicht um "Cucuteni de Padure" sondern die sächsischen Ortschaften, denen es gut tun würde, aus dem zunehmenden Wachkoma geweckt zu werden. Gästehäuser sind ein Weg dazu.

    Hochachtung vor allen Landsleuten, die zurück gehen, sei es um die Rente dort zu erleben (die deutsche, meine ich, die man in ein anderes EU-Land mitnehmen kann) oder dort arbeiten wollen (auch solche gibt es, ein Freund ist gerade erst nach Kronstadt zurück und dort sehr glücklich). Vielleicht mache ich das auch mal.

    Leider haben Sie mit den geschilderten Vorbehalten in Rumänien ebenfalls recht. Der "Neamţu" wären wir bei den Rumänien in Cucuteni und oft auch der "Deutschländer" bei einigen unserer eigenen - sich selbst genügenden - Landsleute in unseren Dörfern. Es gibt neben offenen immer noch verschränkte Arme.

    Die Entscheidung - um auf Ihren Rat zurückzukommen, muss aber jeder selber treffen, genau wie damals...
  • Aemilia

    43Aemilia schrieb am 15.09.2012, 09:59 Uhr:
    Dieser rüde Ton hier ist fürchterlich.
    Und um die causa Pfarrhaus geht es schon lange nicht mehr.

    Wenn ich mir das ansehe, wie solvente Initiatoren von guten Projekten unter Generalverdacht gestellt werden, nach und nach ihnen ihr vernünftiges Handeln als Verbrechen ausgelegt und sie als solche ab den Pranger gestellt werden, so vergeht mir die Lust, mich weiter in Siebenbürgen zu engagieren.
  • seberg

    44seberg schrieb am 15.09.2012, 10:59 Uhr (um 11:10 Uhr geändert):
    Ja, der rüde Ton passt genau in "das Grauen und die Leere unserer Wirtschaftswelt", in denen sich diese "solventen Initiatoren von guten Projekten" so heimatlich fühlen, wie sie es überall in der wirtschaftlich globalisierten Welt tun würden, mit Siebenbürgen hat ihr Engagement doch nur rein zufällig was zu tun, und ja, nach perönlichem Profit zu streben gilt als "vernünftiges Handeln", was denn sonst, und lobende Erwähnung in der SBZ ist ja auch ein ganz schöner Nebeneffekt...
  • azur

    45azur schrieb am 15.09.2012, 11:11 Uhr (um 11:16 Uhr geändert):
    @Aemilia: Stimmt, es geht nicht NUR um den Abriss des Pfarrhauses in DK, sondern auch um die Sorge, dass sogenannte solvente Investoren sich aus kommerziellen Gründen ein Beispiel daran nehmen könnten, um sich in gleicher Weise an weiteren
    Pfarrhäusern o.a. denkmalgeschützten historischen Gebäuden zu schaffen machen! Das darf nicht geschehen, es gibt in Rumänien noch genügend freie Grundstücke, geeignet für den Neubau von Hotels!
    @Seberg: Richtig, schließe mich Ihrer Meinung an.

  • Aemilia

    46Aemilia schrieb am 15.09.2012, 11:15 Uhr (um 11:15 Uhr geändert):
    Ich danke für diese Lektion.
    Omamas Worte sind für mich nun besser zu verstehen:
    "Der Sachs ist auch nur ein hinterhältiger, missgünstiger, geiziger und unglaublich gieriger Mensch, paranoider Anhänger von Verschwörungstheorien."
    Ich habe sie lange nicht verstanden.

    Aus ihren Beiträgen ist herauszulesen, dass jeder, der sich ein Vermögen erwirtschaftet hat, ein Verbrecher sein muß. Und jeder, der etwas Gutes tun will, das immer in böser Absicht macht.

    Das ist einfach nur noch abstoßend erbärmlich.
  • Schreiber

    47Schreiber schrieb am 15.09.2012, 11:19 Uhr:
    AZUR: langsam reicht es mit den absichtlichen Sachverhaltsverdrehungen! Aemilia hat absolut Recht und die Tendenzhetze hier belegt das klar und deutlich.

    Nehmt endlich zur Kenntnis, was in dem Artikel steht: kein Mensch (ausser den Hetzern) spricht von einem "Hotelneubau" sondern von der ORIGINALGETREUEN REKONSTRUKTION DES PFARRHAUSES ZUR ERRICHTUNG EINES GÄSTEHAUSES.

    Das entspricht dem Denkmalschutz im Sinne einer "protectie de ansamblu" wie sie auch in Rumänien besteht und ist erstrebenswertes Ziel zur Kulturgutsicherung, wenn mit den Erlösen die Kirchenburg saniert wird.

    SETZT EUCH DOCH ENDLICH AUCH DAMIT MAL AUSEINANDER UND LASST DIE HETZE!

  • SBS aus BW

    48SBS aus BW schrieb am 15.09.2012, 11:31 Uhr:
    Wie viele Spitzel und Provokateure hat der Vorstand der Landsmannschaft eigentlich in allen möglichen Diskussionsforen verteilt?
  • Aemilia

    49Aemilia schrieb am 15.09.2012, 11:55 Uhr:

    Die kommunistische Vergangenheit hat einen langen Rattenschwanz und hat sich, allem Anschein nach, auf die bereits ausgeprägte Paranoia produktiv ausgewirkt.

  • Aemilia

    50Aemilia schrieb am 15.09.2012, 11:57 Uhr:
    Schade, dass der Analphabetismus sich nur auf den Intellekt beschränkt.
  • hanshedrich

    51hanshedrich schrieb am 15.09.2012, 12:04 Uhr:
    sehr geehrter herr schoger,
    NICHT mein posting besitzt dokumentarische qualitaet sondern das DOKUMENT der bauaufsicht, aus dem ich zitiert und uebersetzt habe. tun sie nur so, oder verstehen sie einfachste dinge nicht?

    ziemlich enttaeuscht (oder auch nicht). es bestaetigt sich meine vorahnung, dass der journalismus in der SZ in der sache pfarrhausabriss zu grabe getragen wird/werden muss, damit die seilschaften in LM-LK-MSS ueberleben.

    hans hedrich.

    hier nochmal das amtliche dok als foto: http://www.facebook.com/media/set/?set=oa.345251622235700&type=1
  • hanshedrich

    52hanshedrich schrieb am 15.09.2012, 12:05 Uhr:
    Sehr geehrte Deutsch-Kreuzer nah und fern!

    Dieses ist nicht ein Brief im eigentlichen Sinne, sondern eher eine kurze Benachrichtigung. Diese verfasse ich aus dem Grund, da ich eben erst die Beweise dafuer gefunden habe, dass die Michael-Schmidt-Stiftung allem Anschein nach KEINE Absicht gehabt hat, das Pfarrhaus in Eurer Gemeinde tatsaechlich zu renovieren , so wie sie das vor dem Kauf und sogar nach dem Abriss des Hauses oeffentlich mehrfach behauptet hat.

    Der Beweis ist darin zu finden, dass die Stiftung den ersten Schritt des Genehmigungsverfahrens fuer die behaupteten "Renovierungsarbeiten" erst 1 Monat vor Abriss des Pfarrhauses getan hatte. Dieser erste Schritt gemaess rumaenischem Baugesetz 50/1991 besteht im Erhalt eines "CERTIFICAT DE URBANISM" seitens der Genehmigungsbehoerde (in diesem Fall des Kreisrates Kronstadt), einer Art Aufgaben- und Auflagenliste fuer die Genehmigung der Bau- oder Renovierungsarbeiten.

    Dieses "certificat" datiert fuers Pfarrhaus auf den 22. Juli 2012. Um die noetigen Denkmalschutz- und Baugenehmigungen zu erhalten, bedarf es bei denkmalgeschuetzten Objekten (und das Pfarrhaus ist als Teil des Denkmalensembles der alten Ortsmitte - Position 581 der Denkmalliste des Kreises Kronstadt - denkmalgeschuetzt) eines relativ langwierigen Verfahrens ueber Kronstadt und Bukarest. Dieses zieht sich ueber mehrere Monate hin und der Ausgang ist unsicher - in diesem Fall waere es also unsicher gewesen, ob ein Motel auf dem Pfarrhof ueberhaupt genehmigt worden waere.

    Somit steht folgendes fest:

    Die MSS hat fuer die behaupteten "Renovierungsarbeiten" vor dem Abriss KEINERLEI Genehmigungen welcher Art auch immer (Denkmalschutzamt + Kreisrat + Umweltamt) eingeholt, bevor sich die Bauarbeiter an die Arbeit gemacht haben, Arbeiten, die in kuerzester Zeit den systhematischen/zuegigen Abriss des Objektes zur Folge hatten. Folglich ist die wiederholte Behauptung seitens der MSS unwahr, der Abriss sei als Folge eines "Unfalls" waehrend "Renovierungsarbeiten" "unvermeidbar" gewesen. Die fehlenden Genehmigungen fuer die behauptete "Renovierung" sprechen eine deutliche Sprache, dass es weder einen "Unfall", noch "Renovierungsarbeiten", noch einen "unvermeidbaren" Abriss gegeben hat/haben kann.

    Trotzdem wurde ueber die Allgemeine Deutsche Zeitung (ADZ) in Rumaenien und die Siebenbuergische Zeitung (SZ) in Deutschland diese realitaetsferne Version der Geschehnisse verbreitet - und die SZ besteht nach wie vor auf dieser Version, trotz der neuesten offiziellen Erkenntnisse seitens der interdisziplinaeren Kontrollkommission in DK am 13. 09. 2012.

    Die MSS und die Baufirma haben somit in DK gleich drei Straftaten begangen:

    1. illegale "Renovierung"/bauliche Eingriffe und

    2. illegaler Abriss eines denkmalgeschuetzten Hauses sowie

    3. illegale Bauarbeiten (fuer den Neubau) in einem denkmalgeschuetzten Bereich.

    Sollte auch Korruption mit im Spiel sein - was bei so einem Fall von extremem Gesetzesverstoss im Denkmalschutz- und Baubereich mit grosser Wahrscheinlichkeit zu vermuten ist - dann waere Bestechung Straftat Nr. 4. - was allerdings noch bewiesen werden muesste. Die Erwaehnung der Moeglichkeit/Wahrscheinlichkeit der Bestechung in diesem Kontext finde ich legitim und wichtig zum Verstaendnis der Lage - sind doch die Baubranche und die dafuer zustaendigen Aemter generell extrem korruptionsgefaehrdet - umso mehr wenn es um illegale Bauprojekte in Rumaenien geht.)

    Was in diesem Kontext noch erwaehnt werden muss: Nach der Einwilligung des Landeskonsistoriums/Bischofsamtes in Hermannstadt in den Verkauf des Pfarrhauses DK im Jahre 2011 erhielt selbiges Amt von Herrn Schmidt/seiner Firma/seiner Stiftung einen BMW-X5-Gelaendewagen als Geschenk. Passendere Begriffe als BESTECHUNG/VORTEILNAHME/KORRUPTION sind dafuer schwerlich zu finden.

    Angesichts dieser Fakten und Ereignisse erscheint meiner persoenlichen Meinung nach auch der Verkauf des Pfarrhauses an die MSS inzwischen in einem neuen, fragwuerdigen Licht - und es stellt sich die berechtigte Frage, ob die MSS noch das moralische Recht besitzt, besagtes Grundstueck ihr eigen zu nennen bzw. das Bischofsamt Hermannstadt den geschenkten BMW X5.

    Vielleicht helfen diese Erklaerungen, die tiefe Enttaeuschung und Empoerung meinerseits/unsererseits (der Reklamanten) ueber die Vorgaenge in DK und ueber die manipulative, "wahrheitsfreie" Berichterstattung ueber diesen bisher einzigartigen Fall von Kulturgutzerstoerung in Siebenbuergen zu verstehen.

    Und vielleicht sehen auch Sie nicht nur diese Geschehnisse in einem neuen Licht, sondern auch die Absichten hinter meinen/unseren Reklamationen und Berichten im Internet. Diese wendeten/wenden sich NICHT gegen die Deutsch-Kreuzer - und bezwecken auch nicht die Schaedigung eines Herrn Michael Schmidt oder seiner Stiftung (die bisher keine Stellungnahme zum Thema abgegeben hat), sondern einzig und allein die Aufklaerung und Ahndung der Ereignisse in DK, was wiederum einem besseren zukuenftigen Schutz des Kulturerbes der Siebenbuerger Sachsen dienen soll.

    ANHANG LINK zum genannten Dokument: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=412509972132214&set=oa.345893882171474&type=1&theater

    mit den besten Gruessen aus der alten Heimat,

    Hans Hedrich, Schaessburg
  • seberg

    53seberg schrieb am 15.09.2012, 12:05 Uhr:
    Aemilia: "Aus ihren Beiträgen ist herauszulesen, dass jeder, der sich ein Vermögen erwirtschaftet hat, ein Verbrecher sein muß".

    Ich kann sie beruhigen, meine Omama hat über "den Sachs" genau so geurteilt wie ihre, und sie musste es ja wissen, sie hat in Sbg eines der größten sächsischen Industriebetriebe geleitet und wusste sowohl, wie man ein Vermögen zusammenrafft...pardon "erwirtschaftet" ;-), als auch, wie die eigenen Landsleute darauf reagieren, unsere Omamas hätten sich diesbezüglich bestens verstanden: meine hat übrigens auch die erste Armenküche dort eingerichtet, vermutlich aus lauter schlechtem Gewissen, warum auch sollte "der Sachs" charakterlch anderes sein, als alle anderen, raffgierig und mit verstecktem schlechten Gewissen, früher waren es Armenküchen, heute tut's schon mal eine großzügige Spende an die richtige Adresse... :-))))

  • Aemilia

    54Aemilia schrieb am 15.09.2012, 12:26 Uhr:
    Ihr Umgang mit dem immateriellen Erbe ihrer Familie ist nicht sehr schmeichelhaft für sie.
    Die Generation unserer Omamas hatte noch etwas, was ihnen offenbar fehlt: Sinn und Verantwortung für Gemeinschaft.
  • SBS aus BW

    55SBS aus BW schrieb am 15.09.2012, 12:53 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Fabritius, ich erlaube mir, Ihnen einen guten (und ehrlich gemeinten) Rat zu geben: pfeifen Sie Ihre Spitzel und Provokateure aus Ihrem Forum zurück oder lassen Sie sie rausschmeißen! Sie schaden Ihnen mehr, als sie Ihnen helfen können und irgendwann werden Ihnen auch Ihre Freunde aus der Politik den Rücken zeigen.
  • kranich

    56kranich schrieb am 15.09.2012, 12:54 Uhr (um 13:05 Uhr geändert):
    @ Aemilia: Wie es um die immateriellen Werte in der Familie dieses Genossen bestellt war, kann nur vermutet werden, Fakt ist allerdings, dass ihm Begriffe dieser Art unbekannt sind! Verlangen Sie demzufolge von ihm nicht, was außerhalb seines Vorstellungsvermögens liegt.

    Habe - da wiederhole ich mich gerne - im Laufe meines "ziemlich abwechslungsreichen" Lebens die Gelegenheit gehabt Menschen verschiedenster Ausprägungen kennen und - wenn möglich - schätzen zu lernen. Eines steht für mich als Fazit schon lange fest: Ein niederträchtigerer Charakter, wie der dieses Menschenhassers, ist mir noch nie begegnet!!!
  • Aemilia

    57Aemilia schrieb am 15.09.2012, 13:02 Uhr:
    Herr Benning, wen meinen sie?
  • hanshedrich

    58hanshedrich schrieb am 15.09.2012, 15:10 Uhr:
    wir suchen noch mitunterzeichner des offenen briefes an die deutsch-kreuzer! bisher sind wir fuenf leute...

    LINK: http://www.facebook.com/groups/122010177893180/doc/345932548834274/
  • Anchen

    59Anchen schrieb am 15.09.2012, 15:51 Uhr:
    @seberg.."das Grauen und die Leere unserer Wirtschaftswelt", ja, is "Irre" .
    Aber wie Rainald Goetz damals im Buch schon bemerkte, wenn schon Psychatrie, dann als Arzt....

    Ein kurzer Film von Slavoj Zizek über "Cultural Capitalism":

    http://www.youtube.com/watch?v=hpAMbpQ8J7g

    das Verschenken von BMW`s ist vor Jahren schon verfilmt worden ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=8WT-wxAHYYw&feature=related

    Ensembleschutz hat praktisch z.Bsp. in Deutschland für den Bestand oft nicht viel zu bedeuten, es kann abgerissen und neu gebaut werden, wenn es das Ensemble als Ganzes nicht gefährdet, die erforderlichen Genehmigungen dazu sind aber selbstverständlich erforderlich.

  • kranich

    60kranich schrieb am 15.09.2012, 20:13 Uhr:
    @ Anchen: @ Bevor man @ seberg überhaupt antwortet, sollte man sich mit dessen Psyche auseinandersetzen... Ob es sich danach überhaupt noch lohnt...?
  • seberg

    61seberg schrieb am 15.09.2012, 21:16 Uhr:
    Danke Anchen für die Zizek-Animation, ich habe mich gekugelt...ich mag ihn einfach...
    Ob unser BMW-Schmidt was damit anfangen könnte? Welchen Humor versteht man als Edlelmarkenautovertreter? Im Zusammensein mit meinen Rotary-Verwandten erlebe ich genau jenes Grauen und die Leere von der Rainald Goetz handelt...geistig keine 15 Minuten zu ertragen :-(((
  • kranich

    62kranich schrieb am 15.09.2012, 21:38 Uhr (um 21:39 Uhr geändert):
    @ seberg, das Unschuldslamm... Glücklicherweise ist unser Magen gegen derartige "Unschuldsbekundungen" zwischenzeitlich immun! Bleibt nur noch die Frage: Wann kann man diesem Teufel in menschlicher Gestalt ENDLICH das Handwerk legen???
  • Schreiber

    63Schreiber schrieb am 16.09.2012, 10:18 Uhr:
    zu Posting 52 und zur Gleichsetzung von Spekulationen "allem Anschein nach" mit "Beweisen"...

    Zitat aus "offener Brief an die Deutsch-Kreutzer"
    "...da eben die Beweise dafür aufliegen, dass die Michael-Schmidt-Stiftung (im Folgenden MSS) allem Anschein nach..."

    Beweis und Anschein sind als absolut gleich, bei Euch...

    Besser wäre ein offener Brief etwa folgenden Wortlautes:

    Liebe Deutsch-Kreuzer!

    In Deutsch-Kreuz gibt es eine unter Denkmalschutz stehende Kirchenburg.

    Drumherum gibt es einen Ortskern, der unter Ensembleschutz steht und euch lieb und wert ist. In diesem ist einiges im Argen. Am schlimmsten sieht die Schule aus.

    Das Pfarrhaus war -wie die Bilder und Gutachten im Artikel zeigen - nicht weit weg von dem Zustand. Nun hat die Kirche sich entschlossen, die geschützte Kirchenburg in einem EU-Projekt zu restaurieren. Dafür braucht sie 70.000 Euro Eigenmittel. Dafür hat sie das marode Pfarrhaus an die MHS Stiftung verkauft, die dafür die EU-Selbstbeteiligung als "Kaufpreis" gezahlt hat, obwohl der Hof nur einen Bruchteil wert war. Nun will sie das Pfarrhaus originalgetreu rekonstruieren, um ein Gästehaus einzurichten und dazu auch noch die Schulruine - hat ebenfalls Ensembleschutz!- in den original-Aufbau des Ortskernes einbeziehen.

    Wenn ihr das gut findet, dann sorgt dafür, dass die Stiftung nicht die Lust daran verliert und dieses für das Dorf segensreiche Rekonstruktionsprojekt weiter macht.

    Lasst euch nicht von der Hetze von 4-5 Baugenehmigungs-Buchhaltern davon abbringen.

    Damit Deutsch-Kreuz bald wieder so aussieht, wie vorher. Alles andere, was ihr so in Facebook lest, hat ganz andere Gründe...

    Grüße
  • getkiss

    64 • getkiss schrieb am 16.09.2012, 10:48 Uhr (um 10:49 Uhr geändert):
    @Schreiber: "Vielleicht mache ich das auch mal."

    Auch wenn´s keine Zusage zu meinem Vorschlag ist, wünsche ich Ihnen viel Glück dabei, Ausdauer und die sprichwörtliche rumänische Lebensfreude...
  • rhe-al

    65rhe-al schrieb am 16.09.2012, 13:19 Uhr:
    Zitat Schreiber:
    Besser wäre ein offener Brief etwa folgenden Wortlautes:

    Liebe Deutsch-Kreuzer!

    In Deutsch-Kreuz gibt es eine unter Denkmalschutz stehende Kirchenburg.

    Drumherum gibt es einen Ortskern, der unter Ensembleschutz steht und euch lieb und wert ist. In diesem ist einiges im Argen. Am schlimmsten sieht die Schule aus.

    Das Pfarrhaus war -wie die Bilder und Gutachten im Artikel zeigen - nicht weit weg von dem Zustand. Nun hat die Kirche sich entschlossen, die geschützte Kirchenburg in einem EU-Projekt zu restaurieren. Dafür braucht sie 70.000 Euro Eigenmittel. Dafür hat sie das marode Pfarrhaus an die MHS Stiftung verkauft, die dafür die EU-Selbstbeteiligung als "Kaufpreis" gezahlt hat, obwohl der Hof nur einen Bruchteil wert war. Nun will sie das Pfarrhaus originalgetreu rekonstruieren, um ein Gästehaus einzurichten und dazu auch noch die Schulruine - hat ebenfalls Ensembleschutz!- in den original-Aufbau des Ortskernes einbeziehen.

    Wenn ihr das gut findet, dann sorgt dafür, dass die Stiftung nicht die Lust daran verliert und dieses für das Dorf segensreiche Rekonstruktionsprojekt weiter macht.


    Herr Schreiber, so sieht, meiner Meinung nach, eher ein Mahnungsschreiben, Drohbrief, denn ein offener Brief aus
  • Schreiber

    66Schreiber schrieb am 16.09.2012, 19:11 Uhr:
    ich bitte Sie, rhe-al. Wo ist da eine Drohung oder eine Mahnung?? Es ist bestensfalls im letzten Satz eine Ermunterung enthalten, nicht mehr. Drohungen haben in diesem Kontext wirklich nichts verloren. Grüße
  • Anchen

    67Anchen schrieb am 16.09.2012, 19:56 Uhr:
    Zitat Schreiber:„Damit Deutsch-Kreuz bald wieder so aussieht, wie vorher. “

    Das kann aber nicht sein, oder? Das kommt einer Disneyarchitektur sehr, sehr nahe. „Erst die Tragödie, dann die Farce“, so im you tube film von Zizek, so ähnlich will man es anscheinend auch hier.
    Ein intelligenter Neubauentwurf, auch unter Verwendung recycelter Materialien und Beachtung des Ensembleschutzes, könnte wirklich ein Schritt in eine selbstgestaltete architektonische Zukunft sein.

    *off topic*@seberg Wirklich, meine rotarischen Verwandten sind Kämpfer und dabei materiell relativ bescheiden, aber mit großem Intellekt und Wissensdurst, interfamiliär genannt, der R.v.R (Rebell vom Rotaryclub), aber das nur am Rande.

  • rhe-al

    68rhe-al schrieb am 16.09.2012, 21:59 Uhr (um 22:00 Uhr geändert):
    Herr Schreiber, O.K., O.K., ich verbessere den Drohbrief in verkappten Drohbrief, wenn Ihnen das besser gefällt.

    Wenn Sie Ihren "Entwurf" aber nochmals durchlesen wollen, würden Sie selber feststellen müssen, dass darin zu viel der Belehrungen und auch Mahnungen, ja Mahnungen und nicht "Ermunterungen" vorkommen.
    Ihr "offener Brief" wollte ja ein Aufruf zum Mitmachen sein und kein Protestbrief, was sucht der Imperativ in so einem Schreiben?
    Aber gut, wollen wir Erbsen zählen? Nee...
  • Schreiber

    69Schreiber schrieb am 16.09.2012, 22:35 Uhr:
    OK, Rhe-al, vielleicht habe ich mich im Ton vergriffen. Sorry. Drohen wollte ich auf keinen Fall (womit denn auch, und gegen wen? Die Deutsch-Kreuzer können am wenigsten dafür, egal welche Position man hier bezieht).

    Ich denke, dass schon zu viel Feindseeligkeit in dieser Debatte drinnen ist - die Leidtragenden sind die Deutsch-Kreuzer. Man sollte wenn die Argumente ausgetauscht sind, es auch mal gut sein lassen.
  • gogesch

    70gogesch schrieb am 17.09.2012, 07:58 Uhr:
    @rhe-al
    erwarten Sie keine konstruktive DSiskussion mit Schreiber (alias Ex-SbZ-Chefredakteur Haaen Schuster) Sie werden nur enttäuscht sein weil Herr Schuster an Seiner sturen Haltung fundamentalistisch klebt.
  • hanshedrich

    71hanshedrich schrieb am 17.09.2012, 14:04 Uhr:
    Occupy Deutsch-Kreuz! Protest-Picknick auf dem Pfarrhof in DK!

    WAS IST DAS?
    Eine symbolische Besetzung des evangelischen Pfarrhofes in Deutsch-Kreuz/Crit, Kreis Kronstadt/jud. Brasov als Protest- und Gedenkveranstaltung gegen den illegalen Abriss des Pfarrhauses am 23. 08. 2012, gefolgt von einem Picknick, Dorfbesichtigung, Wein, Gesang, Tanz und guter Laune.

    WANN: 13. 10. 2012, 13:00-18:00 Uhr

    WO: In der Kirchenburg und/oder auf dem Pfarrhof Deutsch-Kreuz/Crit, Kreis Kronstadt/jud. Brasov

    ANMELDUNG:
    http://www.facebook.com/events/227364727390267/227364730723600/?comment_id=227366320723441&notif_t=event_mall_comment

    BITTE BREIT STREUEN! DANKE!
  • Henny

    72Henny schrieb am 17.09.2012, 15:19 Uhr (um 15:21 Uhr geändert):
    WAS IST DAS?
    "Eine symbolische Besetzung des evangelischen Pfarrhofes in Deutsch-Kreuz/Crit, Kreis Kronstadt/jud. Brasov als Protest- und Gedenkveranstaltung gegen den illegalen Abriss des Pfarrhauses am 23. 08. 2012, gefolgt von einem Picknick, Dorfbesichtigung, Wein, Gesang, Tanz und guter Laune"

    Herr Hedrich, als Aussenstehende verzeihen Sie mir bitte die Frage aber waren/sind Sie FÜR oder GEGEN den "Abriss" des Pfarrhauses? Wenn Sie dagegen sind wieso gedenken Sie hierfür mit "guter Laune", "Wein und Gesang"? (fehlt ja nur noch das "Weib")

    Einen "Protest" bekundet man doch nicht mit einer "Picknick-Party", zumal alles noch sehr frisch ist.

    Sehr makaber das Ganze!
  • hanshedrich

    73hanshedrich schrieb am 17.09.2012, 18:18 Uhr:
    @ henny
    bin gegen den abriss, richtig! sehe aber nicht, wo das problem liegen soll, wenn man nach dem protest oder als teil des protestes ein picknick veranstaltet. und weil ein picknick nun mal keine traurige angelegenheit ist - so wie es die occupy-proteste auch nicht waren, trotz des ernsten hintergrundes - ist gute laune nicht verboten. und die gute laune hat auch darin ihre berechtigung, dass der baustopp ausgesprochen wurde fuer die illegalen bauarbeiten - und dass diese affaere ein weit sichtbares zeichen ausgesendet hat, dass es SO nicht weitergehen kann und dass sich etwas im guten aendern muss. es kann also nur besser werden - und daher die gute laune!

    PS: darf ich fragen, warum sie so aufgebracht sind? bisher habe ich sie in dieser debatte nicht gesehen - und jetzt ploetzlich ein wurausbruch wegen etwas, worin wahrscheinlich sehr wenige ein problem entdecken werden. oder sind sie auch aus DK bzw. haben kontakte dorthin, wie die allermeisten beissenden kritiker meines/unseres engagements?

    PS2: sie sind uebrigens herzlich mit eingeladen!
  • hanshedrich

    74hanshedrich schrieb am 17.09.2012, 18:19 Uhr:
    aus glaubwuerdiger quelle wurde mir heute berichtet, dass in den reihen der baufirma CON-A, die den abrissneubau zu DK in die wege geleitet hat, die angst umgeht.
    die ANGST vorm KNAST.

    die ernsthaftigkeit und der eifer, den die behoerden in der DK-affaere an den tag legen ist neu und erstaunt mich immer noch. eine erklaerung dafuer koennte sein, dass
    1. der EU-kirchenburgen-skandal von DENSELBEN behoerden und deren vertreter massivst gedeckelt worden war - obwohl es dort um viel mehr geldwerte und wrtvolleres verunstaktetes kulturgut ging als beim pfarrhaus. trotzdem gechah nichts...
    2. in der region bodendorf geht seit etwa 2 jahren der diebstahl von alten holzbalken um, die im westen scheinbar fabelhafte preise erzielen. auch dagenen liegen bei der polizei strafanzeigen vor (eine davon von mir eingereicht), wobei sich bisher wenig am problem geaendert hat.
    3. nicht zulezt: die alte schule in DK, mit der alles begonnen hatte.

    vermutlich ist jetzt einigen leuten in der behoerde der kragen geplatzt. das mass war definitiv mehr als uebervoll.

    was die chancen/gefahren fuer einen strafprozess und eine haft fuer die deutschen vertreter der MSS betrifft: da sie ja deutsche staatsbuerger sind, koennen sie eine auslieferung nach DE verlangen. das ist eventuell von vorteil wegen der besseren haftbedingungen aber von nachteil wegen der groesseren chancen verurteilt zu werden. in RO kann man sich mit geld und beziehungen ein "N.U.P." kaufen - einen schmucken bescheid der den NICHTBEGINN der strafverfolgung (neinceperea urmaririi penale) bekanntgibt. kaum ein ernstzunehmender gauner in RO, der nicht so ein papier erworben haette.

    zurueck zum angstgeruecht der pfarrhausabreisser: will da nicht laenger darauf herumreiten, denn es wirkte dann wie haeme oder schadenfreude. eigentlich ist der fall nur traurig. bin viel eher als an den schmidt-leuten an deren fans und FB-infanteristen interessiert: was treibt sie zu so vehementen angriffen hier an? verletzter lokalpatriotismus? familiaere/persoenliche bande? verdraengte schuld/scham, dass sie einer der ihrigen ziemlich gewieft aber umso uebler hinters licht gefuehrt hat? ..und jetzt sucht man die schuld bei jemandem ausserhalb der eigenen gemeinschaft - um die angestaute veraergerung nicht gegen ein bisher geachtetes und bewundertes mitglied der eigenen gemeinschaft lenken zu muessen?
  • Henny

    75Henny schrieb am 17.09.2012, 19:51 Uhr (um 19:52 Uhr geändert):
    Also Herr Hedrich, aus welchem Teil meines Beitrages ersehen Sie "Wut" oder gar das ich "aufgebacht" bin? Bin eher bestürzt über Ihr Vorhaben. Die Renovierung des Pfarrhauses, dessen "Abriss" Sie so wehement auch in anderen Foren und Netzwerken "beklagen", hätte man mit einem Picknick feiern können.
    Tut mir leid aber hierfür fehlt mir echt jedes Fünkcken Verständnis.

    Ich danke Ihnen für die Einladung aber selbst wenn ich um die Ecke wohnen würde, würde ich bei Ihrem Vorhaben mit und durch Abwesenheit protestieren. DAS wäre dann meine Art des Protestes!


    weil ein picknick nun mal keine traurige angelegenheit ist - so wie es die occupy-proteste auch nicht waren
    Die Vorstellungskraft dass bei den Protesten '89 Mici vom Grill statt Kugeln aus Gewehren geflogen wären, ist schon belustigend aber sie fehlt mir ebenso.

    Im Grunde fühle ich mit einer DK-erin, die viel Herzblut in das Projekt "Deutsch Kreuz" gesteckt hat und ganz allein ihr gilt mein Mitgefühl.


  • Michael Folberth

    76Michael Folberth schrieb am 17.09.2012, 20:57 Uhr (um 21:26 Uhr geändert):
    An die Herren Hedrich, Eickhoff, Klein, Connert, Benning und Schwarz, welche die Benachrichtigung an die Deutsch-Kreuzer verfasst haben.

    Sie brauchen sich nicht wundern, dass die MSS, die HOG oder andere Personen, die diesen Fall näher kennen, auf Ihre Lügen, falsche Unterstellungen, unwahren Tatsachen und Behauptungen sich nicht auf dieses Niveau einlassen.
    Brauchen Sie eine sinnvolle Beschäftigung!? Bitteschön, zeigen Sie doch Stärke indem SIE sich persönlich vor Ort, in den sächsischen Dörfern, einsetzen und TUN SIE etwas für das Kulturerbe in Siebenbürgen. Retten Sie doch die zahlreichen Pfarrhäuser, Kirchenburgen oder sonstige historischen Gebäude!! Beispiel: Denndorf, Kirche -> Kirchturm. Nicht weit weg von Ihnen, Herr Hedrich. Eine sehr sinnvolle Aufgabe!

    Wenn Sie die Personen, die unser Kulturerbe erhalten und aufbauen, nun kritisieren und das auch tatkräftig zu verhindern versuchen, indem Sie vor dem Computer sitzen und Lügen, falsche Tatsachen, sowie Rufmord verbreiten, dann passiert nämlich gar nichts. Außer, dass in ein paar Jahren noch mehr Ruinen da stehen, die lediglich von außen betrachtet werden können. Dies kommt durch Ihr Verhalten eindeutig hervor und ist anscheinend Ihr Ziel! Oder der Neid, der da zum Vorschein kommt.

    Ich hoffe, dass die MSS, diejenigen Personen, die diese Lügen und falschen Unterstellungen in der Welt verbreiten, wegen Verleumdung anzeigt. Des Weiteren sollten diese Personen auch sämtliche Kosten, die bei diesem Baustopp entstehen, übernehmen.

    Die Deutsch-Kreuzer stehen hinter der MSS. Wir kennen die Brüder Schmidt, auf sie ist Verlass und wir wissen, dass dieses Haus auf einem stabilen Fundament, im gleichen Stil wie früher, wieder aufgebaut wird.

    Mit Ihrem falschen Verhalten, sowie falschen Unterstellungen, Ihr Herren, haben Sie das vorerst verhindert. Zudem ruinieren Sie mit Ihrem Verhalten den Erhalt des Kulturerbes in Siebenbürgen und stagnieren erheblich den Fortschritt.

    Erkundigen Sie sich als erstes bevor Sie:
    - Unwahrheiten in die Welt setzten!
    - Hören Sie endlich mit diesen Lügen auf!
    - Kommen Sie endlich zur Vernunft!

    Es ist höchste Zeit!

    Michael Folberth
  • hanshedrich

    77hanshedrich schrieb am 17.09.2012, 21:56 Uhr:
    @henny
    ich dachte es mir, dass sie irgendetwas persoenliches mit DK verbinden. darin ist gar nichts verwerfliches,abe damit eruebrigt sich die weitere diskussion schon, da sie - genauso wie ALLE(!) bisherigen deutschkreuzer kommentatoren - nicht an der wahrheit interessiert zu sein scheinen (sie schreiben sogar das wort ABRISS mit anfuehrungszeichen, als ob sie immer noch daran zweifelten, und das wort RENOVIERUNG schreiben sie wiederum ohne, als sie immer noch daran glaubten! ;-), sondern sie suchen die kritik unserer aktionen. kein problem von mir aus - aber irrelevant und deja vu, dass die leute mit DK-bezug in der pfarrhausaffaere alle irgendwie die gleichen sprueche und denkmuster wiedergeben, als ob jemand anders an ihrer stelle denken wuerde und gar nicht sie selbst!

    PS: wenn sie mir trotzdem noch den (vermutlich psychedelischen?) zusammenhang zwischen der occupy-bewegung (von 2011), den mici und der rumaenischen revolution von 1989 erhellen koennten, waere ich ihnen uebrigens dankbar!

    auf ein baldiges picknick in DK!
  • d-kreuzer

    78d-kreuzer schrieb am 18.09.2012, 00:56 Uhr:
    Deutsch-Kreuz hat übrigens auch eine neue Brücke über unsere Bauch und einen schönen neuen Trotoar. Ob da wohl alles mit rechten Dingen zuging?? Ich checke gleich mal ob jemand einen neuen BMW fährt.

    Ich würde übrigens gern zu Ihrem Picknick kommen, werde es aber wohl leider nicht einrichten können. Langweilig würde das bestimmt nicht....außer vielleicht mit dem Herrn Connert, der versteht meine Art von Humor nicht ;-)
  • hanshedrich

    79hanshedrich schrieb am 18.09.2012, 12:03 Uhr:
    lieber christian,
    natuerlich ging es beim gehsteig und der bruecke auch nicht mit rechten dingen zu, sschliesslich sind wir ja in DK! - auch genauso illegal war es, als man die neuen strommasten und -zaehler installiert hatte vor ein paaar jahren.

    warum? einfach: weil sowas vom denkmalschutz her verboten ist. nicht die bruecke an sich oder der gehsteig oder die zaehler, sondern die materialien (betonbruecke mit eisengelaender, betonmasten) und die ausfuehrung (zaehler sichtbar an der aussenfassade!) - wobei man all das diskret und passend haette machen koennen. denkmalgerecht eben! der MET hat es doch vorgemacht mit vielen wohnhaeusern - aber der primar wollte 2012 wiedergewaehlt werden und hat dem dorf deshalb ruckzuck einen modernen gehsteig hingeklatscht. aus rein wahltaktischen gruenden (infos aus erster hand). auch das ohne die noetigen baugenehmigungen, logisch. DK scheint wie ein magnet fuer denkmlazerstoerer und verunstalter zu sein (mit der ausnahme des MET, er auf rel. verlorenem posten kaempft.) wobei der buergermeister notorisch korrupt ist und sich damit auch noch bruestet, dass man ihm trotzdem nichts anhaben kann. (infos aus erster haand) und irgendein anverwandter von ihm vermittelt gestohlene holzbalken aus den sachsenhaeusen ins ausland (infos aus 2. hand aber glaubwuerdig). DAS alles geschieht in DK seit jahren. vom kirchenburgenpfusch seit 2001 nicht zu reden, oder von der alten schule, mit der alles begann. selbst am 13. 09. d.j., als die inspektion kam, warfen die bauarbeiter fleissigst die alten, extrem festen, schoenen dachziegeln vom kirchendach, um sie mit neuen zu ersetzen. alles illegal und strafbar... DAS geschieht in DK!

    dem denkmalschutzamt ist das ja alles bekannt gewesen. kein wunder, dass ihnen mit dem pfarrhausabriss der kragen geplatzt ist und sie endlich eingeschritten sind.

    vielleicht siehst du die dinge mit der zeit auch mit anderen augen...

  • hanshedrich

    80hanshedrich schrieb am 18.09.2012, 12:20 Uhr (um 12:35 Uhr geändert):
    seit dem 13. 09. 2012 "hoere" ich auf der SZ-seite ein ohrenbetaeubendes SCHWEIGEN, was die ofiziellen befunde der inspektionskommission in DK am 13. 09. betrifft.

    anfangs kam der herr schoger mit der krummen extratour, anstatt den befunden der kommission - die erste amtliche handfeste info in der DK-debatte - eine stellungnahme des landeskonsistoriums zu veroeffentlichen, die vom informationswert gegen null tendierte, dafuer aber einen imagegewinn fuer den ehemaligen besitzer des pfarrhauses bringen sollte (wobei der "leih"-BMW X5 des pfarrhausabreissers schmidt an das bischofsamte diskret unterschlagen wurde).

    erschienen anfangs, nach dem ausbruch des 'skandals', die SZ-artikel in schneller folge (allesamt zugunsten der demolierer, ohne erwaehnung eventueller gegenpositionen zur ofiziell verkuendeten version) - so hat sich hier nach dem 13. 09. totenstille und scheinbar laehmung breitgemacht! seit bald einer woche veroeffentlicht die SZ nichts neues mehr zum thema - wobei es genau jetzt endlich was journalistisch spannendes, fuer die verbandsmitglieder wichtiges und relevantes zu veroeffentlichen gaebe.

    meine vermutung, dass die niederschmetternden befunde der inspektion in DK aus politischen und imagegruenden in der SZ zwangsweise zensiert werden "muessen", erhaertet sich mit jedem tag der zensur/des schweigens in der SZ. die verwicklungen und veraestelungen des skandals in DK reichen bekanntermassen bis ins bischofsamt der ev. kirche AB in rumaneien (genauer bis unter den allerwertesten des herrn bischof, den er in einem BMW X5 des pfarrhausdemolierers michael schmidt spazierenfaehrt) - und sie reichen hoechstwahrscheinlich bis an die spitze des verbands der 7bgs in DE, wenn auch nur als nebenschauplatz. folglich MUSS die verbandszeitung schweigen und versuchen, alles auszusitzen um derweil im hintergund eine exitstrategie zu entwerfen, die den fortbestand der bestehenden interessen- und machtstrukturen sichert... 1+1=2.
    also, weiter so, herr schoger, weiter so, SZ!

    PS: euer ofizielles schweigen hier ist seit dem 13. 09. genauso laut und verdaechtig wie jenes der MSS und des LK. dafuer laermen die paar posting-soeldner der connection LM-LK-MSS umso lauter im forum und auf FB. wobei sie ihr puelverchen schell verschiessen und sich bis auf einen schnell wieder trollen. dabei werden die nur vorgeschickt und anschliessend verheizt. das spiel ist aber seit dem 13. 09. aus, egal, wer hier noch was schreibt oder nicht schreibt.

    in den reihen der baufirma CON-A geht mittlerweile die ANGST um. die ANGST vorm KNAST - wie aus glaubwuerdiger quelle zu hoeren war.

    das erklaert nochmal das intensive nichtreden und nichtschreiben in der SZ! ihr habt euch mit der berichterstattung und nicht nur vor den karren potentieller knastbrueder spannen lassen. ob ihr eine kehrtwende schafft? schaun mer mal, dann sehn wir weiter...

    PS: fuer alle die wie herr schoger so tun, als wuessten sie beiim besten willen nicht, wo der inspektionsbericht zu finden sei (z.b. unter ihrer nase), hier nochmal der link - auf dem silbertablett serviert: http://www.facebook.com/groups/122010177893180/doc/345245422236320/
  • gogesch

    81gogesch schrieb am 18.09.2012, 12:26 Uhr (um 12:27 Uhr geändert):
    vielleicht wird ja der Heimattag 2013 vorbereitet und es bleibt keine Zeit für andere Themen!
  • hanshedrich

    82hanshedrich schrieb am 18.09.2012, 12:39 Uhr:
    ach, so! das erklaert natuerlich alles! ;-)
  • Christian Schoger

    83Christian Schoger schrieb am 18.09.2012, 12:52 Uhr:
    @hanshedrich:
    Weshalb mailen Sie mir diesen "Inspektionsbericht" nicht? Meine redaktionelle E-Mail-Adresse lautet: sbz.redaktion@siebenbuerger.de .
    Da ich nicht bei Facebook registriert bin, verfolge ich auch nicht, was sich dort zum Thema abspielen mag. Es handelt sich doch gewiss um ein behördliches Dokument mit Stempel und Unterschrift, daher sollten Sie es eingescannt als Anhangsdokument (Pdf) schicken.
    Ihre Verschwörungstheorie, dass alle sowieso unter einer Decke stecken, lassen Sie sich nicht nehmen. Sie brauchen wohl solche Konstrukte, um Ihren Heldenstatus zu pflegen.
    Was Ihnen einfach nicht in den Kopf will, es dürfte Ihr Vorstellungsvermögen übersteigen: Wir haben hier neben Deutsch-Kreuz noch zahlreiche und vielfältige andere Themen zu behandeln, soll die nächste Ausgabe der Siebenbürgischen Zeitung rechtzeitig zugestellt werden können.
  • hanshedrich

    84hanshedrich schrieb am 18.09.2012, 14:36 Uhr (um 14:50 Uhr geändert):
    @christian schoger:
    bisher war ihre verweigerung, das ofizielle dokument zur kenntnis zu nehmen nur peinlich. jetzt wird es peinlich hoch 2, denn nachdem ich ihnen zum X-ten male den link zu den fotos vom dokument auf dem silbertablett serviert habe (1 oder 2 klicks ihrerseits oder bei rechercheallergie seitens eines rechercheallergiefreien kollegen und sie haetten das "verbotene" dokument vor augen gehabt), halten sie mir nun eine standpauke, dass ich ihre offensichtliche realitaetsverweigerung als solche kritisiere - und geben mir anweisungen, wie ich das dokuemt gefaelligst zu versenden habe, damit sie sich vielleicht unter umstaenden eventuell dazu herablassen, es zur kenntnis zu nehmen!

    und dann dem stoerenfried schnell noch das generaltotschlagargument "verschwoerungstheorie" auf den kopf hauen und etwas von "heldenstatus" hintedrein und die journalistische welt der SZ ist wieder in ordnung und der feind besiegt!

    sie haben es wohl darauf angelegt, mir zu bestaetigen, dass die SZ ihren professionalismus und deren redakteure ihren berufsethos im falle DK zu grabe tragen muessen, weil 'partei'interessen wichtiger sind, koste es was es wolle!

    was mir (und so manchem denkenden zeitgenossen) tatsaechlich nicht in den kopf will: sie haben neben DK ausgerechnet dann KEINE wichtigeren themen, wenn sie imageartikel fuer den pfarrhausdemolierer und seine unterstuetzer schreiben (bis zum 11./13. 09.), und just wenn die lage fuer diese dramatisch bis tragisch kippt, weil die behoerden IHR (nicht mein) konstrukt widerlegen, musss die SZ ploetzlich "noch zahlreiche und vielfältige andere Themen behandeln" und das bis dahin wichtige thema DK verschwindet vom radar.

    selbst wenn sie persoenlich kein FB-konto haben, so gibt es ein konto von siebenbuerger.de, das ganz offensichtlich dem verbaand gehoert, der sie beschaeftigt. folglich haben sie problemlos zugang zum dokument! wenn sie sich weigern es zur kenntnis zu nehmen, so sind sie fuer ihren beruf leider nicht geeignet, weil sie entweder nicht imstande sind 2-3 klicks zu setzen, um an die info zu gelangen, oder sie LUEGEN einem schlichtweg ins gesicht. beides, allergie auf informationen/dokumente und maerchenerzehlerei sind GIFT fuer den journalistischen beruf. scheinbar holt die SZ der lange schatten des kommunistischen systems ein und seiner spitzel, die in der LM/SZ ueber die ganzen jahrzehnte unvermeidlich auch am werke gewesen sein muessen. der zensurgeist von damals in RO und der von heute bei der SZ sind identisch!

    was den argumentativen trick mit dem wort "verschwoerungstheorie" betrifft: vor einem jahr haben ich und andere auf derselben FB-gruppe den massiven pfusch bei den EU-renovierungsprojekten in DK und MD (meschendorf) dokumentiert und angeprangert. man unterstellte uns aus dem ofiziellen umfeld "verschwoerungstheorien" in die welt zu setzen. fachleute haben aber unsere reklamationen bestaetigt - und der pfsuch wurde teilweise pseudo-repariert.
    jetzt das gleiche in ocker (der farbe des abgerissenen pfarrhauses): verschwoerungstheorien! ...fuer mich ist das ein gutes zeichen, dass wir nicht nur betreffend den strafbaren abriss richtig liegen, sondern auch, was die politisschen und kirchlichen verwicklungen betrifft.

    ...den bericht der inspektionskommission werde ich ihnen auch weiterhin NICHT als pdf zusschicken, obwohl johannes klein es wohl aufgrund ihrer empfehlung heute erstellt und gepostet hat. bemuehen sie sich doch selber bis hin - so viel "recherche" und "investigation" schaffen sie gewiss auch - sie muessen nur die tiefsitzende angst vor der wahrheit ueberwinden. nur mut! klick!

    erhard, wer hat den christian bei euch angestellt? und: bekommt er das gehalt von euch oder wird er von michale schmidt gesponsort? so wie er schreibt, vertritt er nicht die legitimen interessen der 7bgs in eurem verband sondern scheinbar die des pfarrhausdemolierers schmidt!
  • Christian Schoger

    85Christian Schoger schrieb am 18.09.2012, 14:42 Uhr:
    Beitrag am von Moderation geändert.
    HansHedrich, da Sie (wieder) unverschämt werden, können Sie persönlich mit meiner Aufnahmebereitschaft nicht mehr rechnen.
  • hanshedrich

    86hanshedrich schrieb am 18.09.2012, 14:55 Uhr:
    sie machen es sich wirklich zu leicht! erst beharrlich die realitaet ausblenden und dagegen anschreiben, damit den gesunden menschenverstand beleidigen - und dann ihren kritikern "unverschaemtheit" unterstellen.

    wir muessen hier nicht weiter aneinander vorbeireden bzw. -schimpfen. es bringt eh nichts. worauf es mir in meiner argumentation ankommt ist nur, dass sie das entscheidende dokument zur kenntnis nehmen und als journalist folgerichtig handeln, also darueber in redlicher absicht in der SZ berichten. ist damit wirklich zu viel verlangt?
  • azur

    87azur schrieb am 18.09.2012, 16:44 Uhr:
    Das Protokoll wurde von mehreren Behörden unterzeichnet. Es sagt aus, was die Untersuchungen vor Ort ergeben haben. Kommt die SBZ ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nach, gehört das Dokument zum Bericht dazu, auch in die Druckausgabe.

  • gogesch

    88gogesch schrieb am 18.09.2012, 18:38 Uhr (um 18:40 Uhr geändert):
    ich schäme mich mittlerweile Mitglied in diesem Verband zu sein, und einen hohen Anteil daran haben Schreiber und Schoger, die Zwillingsbrüder im Geiste.

    hans, leider war diese Reaktion von Schoger vorhersehbar. Ich hab bei ihm in den vielen Jahren hier noch NIE einen Hauch eines Ansatzes einer konstruktiven Diskussion erlebt.
  • Christian Schoger

    89Christian Schoger schrieb am 18.09.2012, 19:13 Uhr:
    @azur:
    Dieser Phantom-Disput ist total fruchtlos und ermüdend. Wer von einem aussagekräftigen "Bericht" oder "Protokoll" einer "Inspektionskommission" spricht, der Redaktion aber das betreffende Dokument (Original) nicht zugänglich machen will zur Einsichtnahme, der leistet keinen Beitrag zur Aufklärung. Was jemand, der in der Angelegenheit Strafanzeige erstattet hat, durch inhaltliches Wiedergeben eines der Redaktion nicht vorliegenden Dokumentes mutmaßlich interessengeleitet postet, hat keine Beweiskraft.
    Dass sich zu den bislang nicht belegten und nicht glaubhaft gemachten Vorwürfen auch persönliche Verunglimpfungen und üble Nachrede gesellen, lässt Zweifel aufkommen an der Schlagkraft der Argumente. Ein nicht verifizierbares Dokument kann gerade wegen der gebotenen journalistischen Sorgfaltspflicht nicht bewertet werden. Warten wir also die Ergebnisse der Strafanzeige ab.

  • Schreiber

    90Schreiber schrieb am 19.09.2012, 01:39 Uhr:
    @ Herr Schoger,
    bleiben Sie im Interesse der weniger tendenzgetriebenen Leser bei der für Sie bekannten journalistischen Sorgfalt, wir danken es Ihnen.

    Hedrich hat auf Facebook ausführlich dargestellt, um welche Art von "Dokument" es sich dort handelt: es war eine "Kommission", der auch er (man darf staunen) und sogar Herr Johannes Klein (also die beiden profiliertesten Hetzer, die auf Facebook einen waren Shitstorm gegen MHS entfacht haben und sicher geeignet sind, einer solchen "Kommission" Sachlichkeit zu vermitteln) angehört haben.

    Die "Kommission" hat - so wörtlich Hedrich auf Facebook - "festgehalten" was Hedrich "beschrieben" hat. Entsprechend dürfte auch die Aussagekraft der Sachverhaltsaufnahme sein. Der "Bericht" endet mit "Conclusii": man soll hier und dort Nachfragen und Stellungnahmen einholen. Ergebnisse liegen KEINE EINZIGEN vor. Solche brauchen freilich Hedrich, Klein und Co. nicht, weil sie diese und die Wahrheit schon von Anfang an - noch bevor sie überhaupt eingetreten war - genau gekannt haben... ;-)

    Mal sehen ob Sie diesen nicht öffentlichen Bericht über eine erste Sachverhaltsaufnahme - als Teil einer laufenden Erstermittlung - tatsächlich bekommen und die ermittelnde Behörde einer Veröffentlichung - noch bevor Ergebnisse vorliegen - zustimmt... Aber auch so etwas scheint Hedrich und Co (noch!) nicht zu kümmern.

    Ich bin echt neugierig auf ERGEBNISSE, wenn diese uns alle und das Anliegen in DK weiter bringen, und würde mich über Veröffentlichungen dazu freuen.

    Hedrichsche "Beschreibungen" und Kausalitätsspekulationen hingegen sind in Facebook ausreichend enthalten.
  • Aemilia

    91Aemilia schrieb am 19.09.2012, 08:13 Uhr:
    In den letzten Tagen habe ich mir einiges aus der genannten Facebookgruppe reingezogen. Schauderhaft. Es werden die Machenschaften anderer an den Pranger gestellt, aber die Akteure handeln genau so. Menschen werden manipuliert und aufgestachelt, für eine "gute" Sache. Das ist billig
    Das Engagement des Johannes Klein für das Haus, in dem er seine Kindhein verbracht hat, ist für sich genommen rührend. Es rechtfertigt nicht, dass er seine Kollegen und Kirchenleitung bloßstellt. Es wirft ein schlechtes Licht auf diese angesehene Familie Klein, die so viel Gutes und Nützliches für Siebenbürgen getan haben.
  • gogesch

    92gogesch schrieb am 19.09.2012, 08:47 Uhr (um 08:47 Uhr geändert):
    Ich denke, es ist an der Zeit, die Emotionen ein bisschen runter zu fahren und sich mit den grundsätzlichen Fragen, aus der FB Diskussion entstanden: "Kann man von uns Siebenbürger Sachsen überhaupt noch als Gemeinschaft sprechen? Haben wir noch Ziele und Werte die uns verbinden?" beschäftigen. Wir haben alle erkannt, dass wir Probleme haben, die tiefer sitzen als wir es uns eingestehen wollen. Deswegen wäre es an der Zeit uns an die Lösung zu wagen.

  • Bäffelkeah

    93 • Bäffelkeah schrieb am 19.09.2012, 09:48 Uhr:
    Zum Schenkelklopfen, dieses sprunghafte Rollenverhalten von gogesch: Immerzu erbost er sich, wettert gegen die Zeitung und den Verband und führt sich auf, als ob ihm jemand die Ehre abgeschnitten hätte. Gestern noch bekundet er seine tiefe Scham - heute will er wie ein Friedensrichter alle besänftigen und zur Räson aufrufen. Was für ein Theater!
  • Schreiber

    94Schreiber schrieb am 19.09.2012, 09:56 Uhr:
    ich stimme Aemilia UND Gogesch (Posting 92, keinesfalls 88) ausdrücklich zu.

    Antwort auf Gogesch 92: JA, ganz deutlich, das erkennt man schon an den Emotionen zur Frage der Kulturgutsicherung. Wären wir nur noch eine Anzahl Individuen wären uns Fragen der Kultur (als Merkmal einer Gemeinschaft) gleichgültig.

    Zu Gogesch 88: warum nutzen Sie dann die Leistungen des Verbandes, dessen Sie sich "schämen"? (z.B. diese Internetpräsenz). Schämen Sie sich DAFÜR eigentlich nicht?

    Wenn ich eine Vereinigung verabscheuenswürdig empfinden würde, dann wäre die Nutzung deren Leistungen das ebenso.

  • seberg

    95seberg schrieb am 19.09.2012, 11:34 Uhr (um 11:35 Uhr geändert):
    "wir"? "uns"? Wer ist das?

    Aber, Bäffelkeah, Theater ist doch nicht das Schlechteste, trägt mitunter zur Wahrheitsfindung bei...in diesem Fall vielleicht ein Hinweis auf die innere Zerissenheit, nicht nur von gogesch...

    Aemilia: „...Es rechtfertigt nicht, dass er seine Kollegen und Kirchenleitung bloßstellt“

    „bloßstellen“ ist gut! Ein Synonym dafür heißt „abreißen“ - so weise ist die Sprache manchmal ;-). Die Einen reißen ab, die Anderen stellen bloß. Beide tun das Gleiche, das Überfällige, nicht nur, aber auch in der sächsischen Gemeinschaft (soweit es sie gibt, ganz unabhängig vom beschwörend schreiberischen Gebrauch der Worte „wir“ und „uns“...), in der das Gegenteil immer schon Konjunktur hatte und kultiviert wurde: das Verbergen, das Verdrängen, das Konservieren - um des schönen Scheins willen. Der am Ende nur noch Elend verbirgt. Gibt es im 21. Jhd. etwas Wichtigeres auf der Welt als das Bloßstellen? Das der gefakten Doktorarbeiten von Prominenten in West und Ost ist nur ein winziges Symbol dafür.
  • Michael Folberth

    96Michael Folberth schrieb am 19.09.2012, 12:36 Uhr:
    Antwort auf den Offenen Brief der Herren Hedrich, Eickhoff, Klein, Connert, Benning und Schwarz an die Deutsch-Kreuzer.

    Die HOG Deutsch-Kreuz und die Deutsch-Kreuzer Gemeindemitglieder sind erschüttert über die Hetzkampagne und Ihre negativen Unternehmungen zu dem Wiederaufbau des Pfarrhauses Deutsch-Kreuz, die auf unwahren Behauptungen und Tatsachenverdrehungen beruhn.
    Alle Menschen, die persönlich vor Ort in Deutsch-Kreuz waren, vor dem Einsturz und auch während des Einsturzes des Pfarrhauses, können froh sein, dass niemand bei diesem Vorfall verletzt wurde. Diese Personen, die den Einsturz erlebt und gesehen haben, können ebenfalls nur bestätigen, dass der Rest des Pfarrhauses wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen werden musste. Der Teilabriss war nach dem Einsturz nicht mehr vermeidbar. Das ergibt sich auch aus dem SbZ Artikel vom 11.9.2012, den wir wegen seiner Sachlichkeit und der fotografischen Veranschaulichung sehr begrüßen.

    Wir Deutsch Kreuzer wissen, dass die Stiftung Michael Schmidt viel unternommen hat, um das Gebäude zu erhalten und zu renovieren. Die Gutachten und die ganzen Vorarbeiten haben viel Geld gekostet und wurden sehr sorgsam ausgeführt. Dieses können alle Menschen bestätigen, die vor Ort waren und auch dort leben.

    Um das Pfarrhaus aus Deutsch-Kreuz davor zu bewahren, zur gleichen Ruine zu verkommen wie das Schulgebäude und Rektorhaus , haben sich die Brüder Schmidt bereit erklärt, das Pfarrhaus zu kaufen und es wieder zu einem bewohnbaren und sicheren Gebäude aufzubauen. Damit sollte auch die Renovierung der Kirchenburg ermöglicht werden.
    Das zeigt, dass sie zu unserem Dorf eine besondere Bindung haben und es ihnen am Herzen liegt.
    Alle Deutsch-Kreuzer Gemeindemitglieder und die HOG Deutsch-Kreuz befürworten und unterstützen das Projekt. Wir sind den Brüdern Schmidt sehr dankbar, dass sie diese immense Arbeit und Investition auf sich genommen haben und dafür viel Freizeit und Engagement aufbringen.

    Dass dieses Haus bei dem Rettungsversuch leider eingestürzt ist, zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits viel Geld, Arbeit und Zeit für den Erhalt investiert wurde, stimmt uns alle traurig. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Stiftung in dieser Situation moralisch zu unterstützen und sie zu bestärken, das angefangene Projekt trotz der Rückschläge weiter zu führen.

    DIE DEUTSCH-KREUZER UNTERSTÜTZEN DIE MSS STIFTUNG BEI DIESEM PROJEKT! DAS PFARRHAUS IN DEUTSCH-KREUZ WIRD WIEDER 1:1 MIT DEN NOCH VERWENDBAREN MATERIALEN VOM ALTEN PFARRHAUS AUFGEBAUT UND UNSER DORF ALS GÄSTEHAUS SCHMÜCKEN. DAS STIMMT UNS POSITIV UND FREUDIG FÜR DIE WEITERE ZUKUNFT IN DEUTSCH-KREUZ.

    Wir wünschen den Beiden viel Ausdauer dass sie dieses Projekt erfolgreich abschließen. Vielen Dank dafür.

    Die Gemeindemitglieder und der Vorstand der HOG Deutsch-Kreuz.
  • gogesch

    97gogesch schrieb am 19.09.2012, 12:59 Uhr (um 13:00 Uhr geändert):
    @seberg
    Vielen Dank für die Erkennung meiner "inneren Zerissenheit". Das trifft meinen momentanen Gemütszustand wirklich auf den Punkt.
    Jetzt kann ich mich mit der Frage beschäftigen, kann ich besser umgehen damit?

    Wirklich ehrlichen Dank dafür!
  • hanshedrich

    98hanshedrich schrieb am 19.09.2012, 13:22 Uhr (um 13:23 Uhr geändert):
    sehr geehrter herr folberth,

    aus ihrem schreiben entnehme ich folgendes:
    die HOG DK stellt sich treu hinter einen der ihren aufgrund von medienberichten aus zweiter hand und erzaehlungen einiger augenzeugen des abrisses aus den eigenen kreisen. das ist zwar verstaendlich und an sich fast loeblich, wenn...

    ...wenn die HOG DK dabei die ofiziellen feststellungen der zustaendigen rumaenischen behoerden nicht systhematisch ausgeblendet haette, die ihre sichtweise in jedem punkt widerlegt, bestaetigen sie doch, dass
    1. die MSS den abriss in mehrfacher hinsicht ILLEGAL durchgefuehrt hat (und unter den verantwortlichen geht schon die angst vor dem knast um), und dass sie
    2. vor dem STRAFBAREN ABRISS des hauses KEINE ernsthaften renovierungsabsichten gehabt hat/gehabt haben kann, da sie
    2a. keinen einzigen schritt hin zur genehmigung der renovierungen unternommen hatten und
    2b. stattdessen vor und nach dem abriss systhematische vorbereitungen fuer einen neubau getroffen hatte.

    dass die HOG DK ausserdem mit der groessten selbstverstaendlichkeit ausgerechnet diejenigen verunglimpft, die sich schon vor einem jahr uneigennuetzig, intensiv und mit einem gewissen erfolg fuer eine professionelle und denkmalgerechte renovierung der kirchenburg DK eingesetzt haben - zufaellig dieselben personen, die nun auch den strafbaren abriss des pfarrhauses reklamierten - ist darueberhinaus ein zeichen, dass die deutschkreuzer vom interessennetzwerk der pfarrhausabreisser massiv fehlinformiert bzw. fehlgeleitet werden/worden sind (selbst wenn letztere dabei gute absichten verfolgten), denn auf charakterlosigkeit und undankbarkeit der deutschkreuzer ist diese ans PEINLICHE und KOMPLIZENHAFT-DREISTE grenzende stellungnahme der HOG bestimmt nicht zurueckzufuehren!

    nicht enttaeuscht aber nachdenklich,
    hans hedrich,
    schaessburg
  • hanshedrich

    99hanshedrich schrieb am 19.09.2012, 13:58 Uhr:
    mit jedem posting von schoger und schreiber wird die angelegenheit fuer die SZ um ein vielfaches peinlicher. sie erinnern mich ein bisschen an den schon damals (2003) legendaeren pressesprecher von saddam-hussein, der noch laut und optimistisch verkuendete, die US-truppen seien bezwungen, als die schon vorm regierungspalast standen.

    tut mir, leid, aber was herr schoger in seiner eigenschaft als "journalist" macht, ist immer noch "kopf-in-den-sand" spielen und stolz tag 7 des heldenhaften widerstandes gegen die realitaet feiern - ohne sich scheinbar als "JOURNALIST" zu trauen, die noetigen 3 schritte=klicks zu den dokumenten selbst zu gehen, um mir stattdessen vorzuwerfen, ich haette sie ihm quasi "bloss" auf dem silbertablett serviert und mich, boese wie ich bin, geweigert, ihm die info mit dem vergoldeten loeffelchen oder einem platin-zuzel direkt zu verabreichen...

    und dann der herr schreiber, der den "journalisten" schoger beim heldenhaften intellektuellen widerstandskampf gegen den feind psychologisch betreut, indem er ihm in allen einzelheiten die bizzare gutenachtgeschichte erzaehlt, die inspektionskommission der bauaufsicht sei keine kommission, die befunde keine befunde, sondern alles nur ein kasperltheater, da auch der hedrich und klein das protokoll unterzeichnet haetten.

    christian schoger: "nicht wahr, papa, es stimmt nicht, was diese boesen menschen ueber den pfarrhausabriss sagen?"
    balduin schreiber: "natuerlich mein sohn!, und jetzt schlaf bitte weiter und morgen wird alles wieder gut!"

    wie schon vor ein paar tagen antizipiert, zeigt sich auch heute wieder: es bleibt der SZ nach der im nachhinein peinlichen imagekampagne zugunsten der pfarrhausdemolierer scheinbar nur ein "gangbarer" weg, der der standhaften wirklichkeitsverneinung und -neuerfindung. dabei muss der journalismus der SZ zwar in antijournalismus pervertiert werden, aber man wird das ganze schon ausssitzen - und hoffentlich funktioniert die sscho in gang gesetzte strippenziehermaschinerie in rumaenien gut genug, so dass michael schmidt und seine politischen/kirchlichen unterstuetzer ihren kopf aus der schlinge ziehen koennen.

    vor einem jahr bezeichneten ich und noch andere einen deutschkreuzer namens KARL HELLWIG als inkompatibel mit seiner aufgabe, die verpfuschten renovierungsarbeiten an der kirchenburg DK zu ueberwachen und forderten seinen ruecktritt und seine ersetzung. grosses geschrei und empoerung allenthalben auf der 'gegenseite'. heute, ein jahr danach, ist er laengst weg. und so aehnlich lief es auch mit dem pfarrhausabriss, wo sich all unsere vorhersagen bestaetigt haben.

    im september 2012 verweise ich darauf, dass sich ein SZ-redakteur wiederholt und beharrlich als prinzipiell inkompatibel mit dem job, den er ausuebt, outet. die reaktion: grosses geschrei und empoerung allenthalben auf der gegenseite...
    ;-)

    einen schoenen gruss aus der realitaet!
  • azur

    100azur schrieb am 20.09.2012, 07:13 Uhr:
  • gloria

    101gloria schrieb am 20.09.2012, 09:32 Uhr:
    DAS IST JA INTERESSANT:Der Film geht weiter.....:
    "Kulturerbe in Trümmern

    Kommission untersuchte den Einsturz des Pfarrhauses in Deutsch-Kreuz

    Von: Andrey Kolobov

    Donnerstag, 20. September 2012

    So sah das Pfarrhaus nach dem Einsturz aus. Foto: privat

    Hermannstadt - Über den Einsturz des evangelischen Pfarrhauses in Deutsch-Kreuz/Criţ berichtete unsere Zeitung am 1. September. Fast zwei Wochen später, am 13. September, besichtigte eine Abordnung der regionalen Baudirektion die Baustelle. Der Zustand der Immobilie „Pfarrhaus, das sich in der Schutzzone des historischen und architektonischen Baudenkmals der Kategorie A, Code nach LMI 2010: BV-II-a-A-11661 (Kirchenburg), befindet“, wird in einem Protokoll beschrieben, aus dem wir im Folgenden zitieren.

    Die Beamten stellten fest, dass das in unmittelbarer Nähe zur Kirchenburg befindliche Grundstück, das der Michael-Schmidt-Stiftung gehört, von verschiedenartigen Zäunen umgeben ist. Diese wurden vor kurzem aufgestellt und den Beamten liegen keine Baugenehmigungen dafür vor. Innerhalb des umzäunten Territoriums wurde eine Baustelle vorgefunden, die allem Anschein nach für die „Herstellung eines neuen Gebäudes“ vorbereitet wurde. Desgleichen fanden die Beamten einige „alte“ Baumaterialien, die sortiert und gestapelt sind. Der Punkt vier der Feststellungen beschreibt trocken den Zustand des Pfarrhauses: „Das als 'Pfarrhaus' bezeichnete Gebäude ist nicht vorhanden“.

    Das Protokoll stellt fest, dass den Beamten keine Abrissgenehmigungen beziehungsweise amtliche Unterlagen vorgelegt wurden, die den vollständigen oder teilweise erfolgten Einsturz des Gebäudes feststellen. Desweiteren wurden keine Gutachten seitens der Kreisdirektion für Kultur und Kulturerbe oder seitens des zuständigen Ministeriums vorgelegt. Das auf dem Gelände vorgefundene Betoneisen bestätigte die Beamten in der Annahme, es gäbe ein Bauvorhaben zumindest für die Fundamente. Aus dem von der zuständigen Kreisbehörde ausgestellten Urbanismuszertifikat geht nicht eindeutig hervor, ob das Pfarrhaus ein Baudenkmal ist oder zu der Schutzzone eines solchen gehöre. Die Kreisdirektion für Kultur und Kulturerbe bestätigte jedoch die Zugehörigkeit des Pfarrhauses zur Schutzzone der Kirchenburg (Code BV-II-a-A-11661).
    Die Kommission der Baudirektion ordnete einige Maßnahmen an. So muss der Kreisrat Kronstadt/Braşov, als Aussteller des Urbanismuszertifikats, klären, ob das Pfarrhaus in Deutsch-Kreuz ein historisches Denkmal sei oder zur Schutzzone eines Denkmals gehöre. Der Projektplaner ist verpflichtet, sowohl den Bauplan als auch den Vertrag mit dem Investor der regionalen Baudirektion vorzulegen. Beides bis zum 20. September. Die Kommission bestätigte den sofortigen Baustopp, der bereits von der Kreisdirektion für Kultur und Kulturerbe auferlegt wurde."
  • gloria

    102gloria schrieb am 20.09.2012, 10:12 Uhr:
    @Herr Folberth:
    Haben Sie tatsächlich eine Umfrage unter den Deutsch-Kreutzern durchgeführt,woraus Sie schliessen können,dass ALLE ehemaligen Bewohner des Ortes Deutsch-Kreuz Ihre Meinung teilen???Da habe ich massive Zweifel!!!!Ich habe selber mit verschiedenen Personen gesprochen,deren Namen ich leider nicht veröffentlichen möchte-(auf Wunsch der Gesprächsparter)und es herrscht keine einstimmige Meinung.Verständlich ,dass viele aus Familienbindungen oder anderen Beziehungen,versuchen die MMS so hoch und heilig zu halten-war diese MMS noch vor einiger Zeit das Vorzeigeobjekt der HOG Deutsch - Kreuz.Keiner,ich am allerwenigsten ,möchte den Brüdern Schmidt ihre Leistungen abstreiten:aber lassen wir die Kirche im Dorf.-Wahrheit und Klarheit sind die obersten Gebote-auch für erfolgreiche Heimkehrer nach Siebenbürgen!!!Wie sagten unsere Vorfahren schon immer:"Wo Ruch afstecht,do glimmt en Küehlchen"-"Wo Rauch aufsteigt,da schwellt ein Brand!"!Erwiesen ist es,das nicht alles mit rechten Dingen zu gegangen ist.Ohne jemanden zu verletzen,wissen wir alle noch sehr gut,wie die Geschäfte in Rumänein laufen,heute noch schlimmer als bei Ceausescu:da kannte man seine Widersacher,heut läuft der Wolf mit Schafpelz rum.Versuchen Sie objektiv beide Seiten zu verstehen...und "nicht HOPP schreien,bevor der Tanz zu Ende ist."Wwwwie hieß es in Siebenbürgen,bei unseren Vorfahren:""Um Oingd platscht de Geissel"-"Am Ende knallt die Peitsche!!".Nach aktuellen Meldungen ist das Ende des ganzen Geschehens noch lange nicht erreicht.Schönen Gruß aus Nürnberg und nicht verzagen:Auf Regen,folgt auch Sonnenschein..es kommen wieder bessere,ruhigere Zeiten!
  • hanshedrich

    103hanshedrich schrieb am 20.09.2012, 12:04 Uhr:
    wuerde glorias stellungnahme zu 100% unterschreiben!
  • hanshedrich

    104hanshedrich schrieb am 20.09.2012, 12:07 Uhr:
    der ADZ-artikel ist korrekt und journalistisch: ohne stellungnahme. (einen "mythos" hat der andei aber scheinbar verinnerlicht ohne aktuellen kenntnisstand: dass das haus KOMPLETT eingestuerzt waere. das behauptet seit laengerem nicht einmal der pfarrhausabreisser...

    und da sehe ich den unterschied zwischen ADZ und SBZ. die einen schreiben, die anderen SCHWEIGEN - verbissen, ohrenbetaeubend, peinlich.
  • gogesch

    105gogesch schrieb am 21.09.2012, 09:46 Uhr:
    Der Film "Das Schweigen im Walde" geht weiter.
  • gogesch

    106gogesch schrieb am 21.09.2012, 12:49 Uhr (um 12:50 Uhr geändert):
    Herr Schreiber, wann posten sie hier ihre "Parteinahme" für Menschen die mit physischer Gewalt drohen?
  • sadero

    107sadero schrieb am 24.09.2012, 14:52 Uhr:
    @herr schoger:
    """Ihre Frage, wer diese Kirchengemeinde ist, führt nun aber zu weit, wenn Ihnen der Name nicht genügt. Dies ist laut Vertrag der Verkäufer. Bitte wenden Sie sich an die Ev. Landeskirche."""

    gibt es da schon nähere informationen?
    kann uns herr m. folberth vielleicht aufkären?
  • Schreiber

    108Schreiber schrieb am 24.09.2012, 16:35 Uhr:
    @ Gogesch: wie kommen Sie auf die Idee, ich würde "für" Menschen, die mit physischer Gewalt drohen, eine "Parteinahme" posten? Ich poste - wenn ich es für erforderlich halte - GEGEN Drohungen.

    In dieser Sache ("Shit-Storm" gegen die Schmidt-Stiftung und die evangelische Kirche in Rumänien) ist - so meine ich - genug gepostet worden. Positionen sind klargestellt, was soll das alles noch?

  • gogesch

    109gogesch schrieb am 28.09.2012, 17:03 Uhr:
    Hier die Einstellung zu dem Thema von Bischof Guib, wie er es in einem Radiointerview präsentierte:

    Sätze aus der Ansprache von Bischof Guib :

    „Leider aber sind in letzter Zeit in unserer Gemeinschaft auch destruktive Kräfte am Werk, die auch heute wahrscheinlich Flugschriften, Unfrieden und Mißtrauen unter uns verbreiten wollen.

    Im Interview sagte Bischof Guib zu Peter Knobloch:

    „Die ev. Kirche steht zu ihrer Entscheidung. Sie hat das Pfarrhaus verkauft, im guten Wissen, dass es hergerichtet wird und nicht nur das Pfarrhaus, sondern auch die Kirchenburg – ja und das ganze Ensembel mit Schule, und wir volles Vertrauen haben in Herrn Schmidt und auch in seine Stiftung, dass das auch tätsächlich geschieht; auch nach dem unglücklichen Zu-sammenprall des Hauses. Und wir haben das volle Vertrauen, wie gesagt in ihn, und wollen das auch, (stotter, stotter…) und haben das dadurch auch zeigen wollen, dass die Beschlüsse, die wir z.B. gestern deutlich festgestellt haben, dass wir uns keiner Schuld bewußt sind, dass wir mit irgendwelchen Bestechungen oder irgendwelchen Machenschaften zu tun haben, sondern dass es regelrecht gegangen( ist) von der Gemeinde bis zum Bezirk und Landeskirche und ich bin gewiß, dass die Stiftung das gut meint, und es wieder aufbaut; wir bauen keine Mahnmale da haben wir schon genug, die als Ruinen daste-hen in unserer Kirche; es ist auch ein zeichen der Hoffnung, und nicht Mahnmale derer wir genügend haben, in Nordsieben-bürgen besonders, aber auch schon leider in Südsiebenbürgen.

    {Frage:…}

    Es werden sicher Fehler passiert sein, aber der Stiftung unterzujubeln, dass sie das von vorneherein so geplant hat, das denke ich ist nicht der Fall, (das) glauben wir nicht, sonst hätte sie auch nicht versprochen, hätte sie das nicht gewollt, dass das Pfarrhaus wieder aufgebaut wird wie es war… hätte sie auch nicht nötig gehabt; auf der anderen Seite haben wir das Pfarr-haus verkauft, es ist ja nicht mehr unser Eigentum, und sicher muss Herr Schmidt dann die Verantwortung tragen, wie das dann weiter ist, aber ich denke wir können guten Vertrauens sein, dass das auch wieder hergerichtet wird; ich hoffe das diese Aktion irgendwann abklinkt, denn wir wollen ja Aufbau fördern in unserer Kirche in unserer Gemeinschaft und nicht Mahnmale errichten.

    {Vorwürfe zu den Autos}

    Da sieht man, wie die Leute desinformiert sind und sie Vorwürfe machen und Schwarzmalerei betreiben, die ohne dokumen-tiert zu sein – es ist so, dass die Schmidt-Stiftung dem Oberbürgermeister wie dem Bischof der ev. Kirche als höchster Vertreter der Siebenbürgischen Gemeinschaft ein Leihauto für je ein halbes Jahr zur Verfügung stellen, mit dem man fahren kann, es ist von einem Auto die Rede und von keinen dreien mit denen wir auch fahren durften, und das wir jetzt auch beschlossen haben es wieder zurückzugeben, nicht weil wir wissen, wir sind zu unrecht beschuldigt worden haben damit wirklich nichts zu tun wir können uns nichts vorwerfen lassen, aber um nicht in irgendwelche sonstigen Gespräche und unnütze Anschuldigungen mit hineingezogen zu werden, haben wir in Zukunft beschlossen die Fahrzeuge zurückzugeben und da jeder Diskussion aus dem Wege zu gehen. Wir sind uns auch bewußt, dass es die richtige Entscheidung ist und das wir es auf der anderen Seite nicht nötig haben, uns vorwerfen zu lassen, dass wir uns davon irgendwie korrumpieren oder mißbrauchen lassen. Wir müssen, haben ja so viele Spender und Sponsoren unserer Kirche, die das eine und andere fördern, wir wollen sie nicht dadurch vergraulen, dass wir sagen, wir nehmen keine Schenkungen mehr an; es ist sicher Schade, dass es so passiert ist, das mit diesem Zusammenprall, es wäre sicher nicht so gekommen, aber ich denke wir müssen konstruktiv bleiben und in die Zukunft schauen

    {Frage: Zukunft von Deutsch-Kreutz}

    Die Stiftung will das nach wie vor aufbauen. Sicher sind jetzt Kommisionen da gewesen, sind ja Klagen gemacht worden von einigen Leuten, die Mahnmal fordern und Nachforschungen, was ja seine Berechtigunge hat, besonders das Nachforschen nach den Ursachen, man hat ja auch Bilder sehen können und verschiedene Eingaben von Architekten von Leuten die vom Fach sind, dass das Haus tatsächlich marode war und es kein Qwunder ist, dass es zusammengefallen ist, aber nicht desto trotz denke ich wird die Stiftung das wieder herrichten und nicht nur das Haus, sondern auch die Schule, die ja eine Ruine ist und wir haben es mit der Absicht auch verkauft, damit das ganze Ensambel wieder erhalten! (aufgebaut) wird, auf keinen fall dass das niedergerissen wird oder irgendwie ein Mahnmal, eine Ruine für die Ewigkeit bleibt.
  • hms

    110hms schrieb am 28.09.2012, 18:37 Uhr (um 18:37 Uhr geändert):
    @gogesch: sehr schön, dass Sie die Transkription von facebook hierher kopiert haben :-) Es gehört aber zur guten Sitte, bei Veröffentlichungen die Quelle anzugeben, in diesem Fall wer die Transkription geschrieben hat, sonst belangt man Sie noch bei evtl. Fehlern....
  • gogesch

    111gogesch schrieb am 28.09.2012, 18:50 Uhr:
    das werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen!
  • hms

    112hms schrieb am 28.09.2012, 20:32 Uhr (um 20:34 Uhr geändert):
    Und hier ein Kommentar zu Deutsch-Kreutz:

    In Deutsch-Kreutz ist ein Pfarrhaus abgerissen worden, dass in unmittelbarer Nähe eines denkmalgeschützten Objektes stand und laut internationaler Konvention den Denkmalschutz berührt, und auch die Öffentlichkeit hat ein legitimes Recht auf Information.

    Der Abriss fand am 23. August statt – das ist jetzt gute fünf Wochen her und vom Bauherrn, der Michael Schmidt Stiftung, ist zu dem ganzen Vorgang bis jetzt noch absolut keine Stellungnahme erfolgt.
    Auch von offizieller kirchlicher Seite der Ev. Kirche A.B. in Rumänien gab es bis dato keine Äußerung zu den Ereignissen in Deutsch-Kreutz.

    Erst am 22. Sachsentag am 22. September 2012 in Birthälm, gab es die erste offizielle Stellungnahme, und zwar in der Ansprache des Bischofs zur Eröffnung des Sachsentages in der Kirche. Mich hat die Einschätzung des Bischofs zu der Kritik am Umgang mit Deutsch Kreutz verwundert, und dann die Stellungnahme im Interview mit Radio Neumarkt regelrecht erschüttert. Ich dachte zuerst, ich höre nicht richtig….

    Zunächst die Äußerungen des Bischofs in der Kirche.

    „Leider aber sind in letzter Zeit in unserer Gemeinschaft auch destruktive Kräfte am Werk, die auch heute wahrscheinlich Flugschriften, Unfrieden und Misstrauen unter uns verbreiten wollen.

    Herr Bischof Guib, es geht um berechtigte Kritik und in einer Demokratie gehört Kritik zum Lebenselement der Gesellschaft! (am Schluss des o. g. Interviews konzedieren sie ja dann eine Berechtigung dazu, und setzen sich in Widerspruch zu Ihrer Äußerung in der Kirche).

    Den Tenor in ihrer Ansprache, dass „destruktive Kräfte am Werk seien“ erinnert mich fatal an unselige diktatorische Zeiten, wo Kritik nicht zu sein hatte, da sie ja per se „destruktiv“ sei, und entsprechend geahndet wurde. Ich kann mich gut an die Endfünfziger und Anfang der 60-er Jahre in der Bundesrepublik erinnern, wo genau so von den in die Diktatur verstrickten Älteren jede Kritik der Jungen genau so apostrophiert wurde – destruktiv!

    Faktisch aber war das Aufbegehren der Jungen das Beste was Deutschland passieren konnte, es ist ein offener, demokratischer und moderner Staat geworden. Absolut konstruktiv kann man das bezeichnen – und nur Offenheit un Kritik ermöglichen das. (Das andere Modell habe ich 1987 und 1988 während eines Besuches in Rumänien erlebt, wo ein „Allwissender“ nicht zu kritisierender Conducator den Leuten sagte und zeigte, was sie zu machen, zu sagen, zu denken hatten). Oder man denke heute an Putins Russland - vielleicht ist das der Hintergrund solcher Äußerung? Dort kommen „destruktive“ Mädchen, die kritisieren „Unfrieden und „Misstrauen“ schüren kurzerhand ins Gefängnis.

    Herr Bischof betont im Interview einige Male, wie sehr er und die Kirche Michael Schmidt und seiner Stiftung vertrauen. Es wird mit keinem Wort gesagt, worauf sich dieses Vertrauen gründet! Dabei hätte die Ev. Kirche in Rumänien allen Grund bestimmten Leuten sehr zu misstrauen (ich brauche nicht alle Fälle aufzuzählen, wo „blauäugiges“ Vertrauen herrschte, erwähnt seien nur Jakobsdorf/Großschenk und Eibesdorf, wo man auf Versprechen unkritisch reingefallen ist).

    Dagegen gibt es sehr viele - auch junge Leute, die sich mit Enthusiasmus für Siebenbürgen einsetzen wollen, und denen von vorneherein misstraut wird.

    Ich kann da auch selbst aus eigener Erfahrung sprechen: Ich bin die letzten 20 Jahre sehr oft in Sieben-bürgen gewesen, weil ich mich dort einbringen will. Ich bin offen hingekommen, ohne „Besserwisser-Allüren“ oder als reicher „Geschenkonkel“. Meine Fragen sind in 99 % der Fälle nicht beantwortet worden, sogar die Höflichkeit im menschlichen Umgang vermisste ich, weil auf Anfragen nichts kam, nicht mal die Auskunft, man hätte keine Zeit.

    Herr Bischof spricht von „Desinformation“ und „Schwarzmalerei“, die die Kritiker betreiben würden. Da staune ich aber sehr! Ich erwähnte Anfangs die „Null-Information“ der Schmidtstiftung und der offiziellen Stellen. Eine offene Kommunikation von Anfang an hätte erst gar nicht zu Vermutungen und Spekulationen geführt. Man sollte jetzt nicht Ursache und Wirkung vertauschen!

    Herr Bischof hätte gut daran getan zu den Fehlern zu stehen die die Kirche gemacht hat (es reicht nicht, zu sagen: „es sind Fehler gemacht worden“).

    Dagegen betont er wiederholt, die Kirche hätte sich nichts vorzuwerfen und alles wäre korrekt gelaufen. Lernen nenne ich sowas nicht.

    Und der Beschluss: „…haben wir in Zukunft beschlossen die Fahrzeuge zurückzugeben und da jeder Diskussion aus dem Wege zu gehen“,

    Herr Bischof, diese Überlegung hätten sie schon am Anfang anstellen können, dann wäre der Verdacht von Erpressungspotential gar nicht erst aufgekommen.

  • gogesch

    113gogesch schrieb am 28.09.2012, 21:00 Uhr:
    Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wie lange die MSS noch schweigen kann. Wann wacht die SbZ endlich auf?
  • getkiss

    114 • getkiss schrieb am 29.09.2012, 08:35 Uhr (um 08:37 Uhr geändert):
    Was @hms zitiert ist nur teilweise korrekt.
    Bischof Guib hat in Sachen Pfarrhaus ja auch die Sache etwas relativiert mit der Aussage "wir haben genug Mahnmale".
    Das stimmt allerdings. Es gibt Ruinen zu Hauf. Die Mittel der Landeskirche reichen bestimmt nicht einmal für Pfarrer in jedem Zwei-Seelen-Dorf.
    Ähnliche Situationen gibt es auch im vom Artikel zitierten "gelobten" Deutschland. Nicht nur sinkt die Zahl der Gläubiger, auch die Anzahl der Pfarrer ist kritisch.
    In München betreuen in vielen Fällen 2 Pfarrer 3 oder mehr Gemeinden, der "Stundenplan" der Gottesdienste wird revidiert. Das trotz massiven "Seelsorger-Imports" aus Polen, oder sogar Indien.
    Kürzlich eilte der Diözesanbischof zu einem Gymnasium in Oberbayern zur Besprechung der Auflösung mit den Eltern.

    Auch wenn der Kardinal Marx, im von @grumpes nicht zitierten Interwiev in der "Zeit" behauptet, nicht das Geld/Kirchensteuer, sondern die Seelsorge sei sein Hauptanliegen, so gab er doch zu, der Wegfall der Kirchensteuer hätte Konsequenzen auf "zivile" Leistungen der Kirche.

    Mit dem Weggang aus Siebenbürgen haben viele von uns sich (vielleicht) materiell besser gestellt, "die alten Steine" sind geblieben.
    Zu schwer für die paar Schultern die daneben wohnen, von denen die meisten materiell Wohltätigkeit brauchen. Und seelisch wohl auch. Da hilft der Zirkus-Geschrei um die MSS wenig.....
  • azur

    115azur schrieb am 29.09.2012, 10:58 Uhr (um 10:59 Uhr geändert):
    Hier die neuesten Informationen zum
    ("eingefallenen") "Pfarrhaus-Zusammenprall"(???), berichtet vom Neuer Weg:
    www.neuerweg.ro/neuestes-zum-pfarrhausabriss/
  • getkiss

    116 • getkiss schrieb am 29.09.2012, 15:51 Uhr:
    Also hat, gemäß "Certificat de urbanism" vom 22.07.2012 die MSS die Erlaubniss erhalten, das Pfarrhaus in "Han" umzubauen!
  • azur

    117azur schrieb am 30.09.2012, 21:05 Uhr:
    @getkiss: Ja, nur hat sich anscheinend keiner die Mühe gemacht, die erforderlichen Avise bei den Behörden zu beantragen. Ob es wohl eine Vorahnung gab, dass es zum "Pfarrhaus-Zusammenprall" kommt und so die Renovierung gar nicht stattfinden wird??? (Stattdessen gab es wohl schon das passende Betoneisen für das Neubaufundament...)
    Das alles werden hoffentlich die Ermittlungen aufklären können.
  • christianchelu

    118christianchelu schrieb am 02.10.2012, 11:42 Uhr:
    Wenn die Kirche das Pfarrhaus nicht verkauft hätte, dann wäre das Pfarrhaus sowieso zusammengestürzt, so wie es mit anderen Pfarrhäusern und sogar Kirchen schon geschehen ist und auch weiter geschehen wird. In diesem Fall hat die Kirche 70.000 Euro kassiert. Also welche Variante ist besser ?

    Der ganze jetzige Skandal ist nach meiner Meinung nur ein Machtkampf im Inneren der Kirche.

    Sonst kümmert sich niemand um die verlassenen Kirchen und Pfarrhäuser die zusammenfallen.
  • hms

    119hms schrieb am 05.10.2012, 04:10 Uhr (um 04:14 Uhr geändert):
    In den Entgegnungen zu der Kritik, die sich nach dem Abriss in Deutsch-Kreutz artikulierte, wird nicht ganz redlich argumentiert. Es wird so getan, als bestünde eigentlich gar kein Anlass zur Kritik, denn es sei ja alles korrekt gelaufen, und man solle doch einfach mal abwarten. Ich rufe deshalb in Erinnerung:

    Auf der 34. Sitzung des Landeskonsistoriums am Freitag, dem 30. September 2011 ist der Verkauf des Pfarrhauses der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Deutschkreuz genehmigt worden. Es lag ein Gesuch des Evangelischen Bezirkskonsistoriums A.B. Kronstadt vor.

    Wortlaut: „Das Evangelische Bezirkskonsistorium A.B. Kronstadt sucht beim Landeskonsistorium um die Genehmigung des Verkaufs des Pfarrhauses mit dazugehörigem Grund der Kirchengemeinde Deutsch-Kreuz … an“. Dann weiter: „…durch den Verkauf des Pfarranwesens in Deutsch-Kreuz werden das Gebäude … gerettet“.

    In dem Verkaufsvertrag wird also explizit die Rettung des Pfarrhauses als Ziel genannt. Wenn nun das ganze Pfarrhaus abgerissen wird, ohne jeden Kommentar von den betreffenden Vertragspartnern, und sich daraufhin berechtigte Fragen stellen, was da eigentlich passiert ist, so sollte das doch für jeden Menschen in einem demokratischen Europa mehr als verständlich sein, mehr noch – es sollte unterstützt werden – anstatt die Kritiker zu verunglimpfen. Wir sind doch nicht in Nordkorea!

    Das mit dem Abwarten, zielt in die gleiche Richtung: Es wird auf die Macht des Geldes vertraut, das sich schon über so unmaßgebliche Einwände wie denkmalschützerische Gesichtspunkte, hinwegsetzen werde. Und genau da liegt das öffentliche Interesse und der Präzedenzfall „Pfarrhaus Deutsch-Kreutz“.

    Ich denke, dass die meisten Siebenbürger Sachsen stolz sind, wenn sie an Hermannstadt denken und was in den letzten Jahren da getan wurde. Die Altstadtsanierung von Hermannstadt, die Rettung der vom Verfall bedrohten historischen Bauten und öffentlichen Anlagen sind nach Kriterien des Denkmalschutzes erhalten- und erneuert worden. Genauso etliche Kirchenburgen und Kirchen (als Beispiele seien genannt, die Schwarze Kirche, und jetzt die Stadtpfarrkirche in Hermannstadt, wo erheblicher Aufwand zur Erhaltung aufgewendet wird).

    Aus rein ökonomischer Perspektive wäre da und dort ein Abriss und Neubau vielleicht auch preiswerter gewesen – so verstehe ich jedenfalls den Tenor der Unterstützer des Vorgehens der Michael Schmidt Stiftung.

    Wozu Denkmäler erhalten? Wir haben uns ja eh‘ schon aufgegeben – ist das die Haltung? Und mit Geld allein lässt sich was erreichen in Rumänien – das soll der Maßstab sein – auch vor allem für eine kirchliche Institution?
  • gogesch

    120gogesch schrieb am 05.10.2012, 08:10 Uhr:
    Und was der Fall Deutsch Kreuz noch ans Licht gefördert hat, ist die Tatsache, dass unser Sachsenvölkchen ohne Führung dasteht. Ob der Verband unter Dr. Fabritius oder die ev. Landeskirche diese Rolle beansprucht oder nicht, kann ich nicht beurteilen, jedenfalls kann ich "total schweigend" nicht führen. Und die Worte von Bischof Guib zeigen, kann doch kein demokratisch denkender Mensch ernst nehmen.

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