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18. November 2012

Rumänien und Siebenbürgen

Doppeljubiläum zu Schulbeginn in Sächsisch-Regen

Viel Prominenz fand sich am 17. September in der „Augustin Maior“-Schule – auch mit deutscher Abteilung – in Sächsisch-Regen ein: Der Präfekt Alexandru Petru-Fratean, der Generalschulinspektor des Kreises Mieresch, Stefan Somesan, der rumänische Parlamentsabgeordnete Vasile Gliga und die Bürgermeisterin der Stadt, Maria Precup. Anlass war der Beginn des neuen Schuljahres und ein Doppeljubiläum: 120 Jahre seit dem Erstbezug des Gebäudes des ehemaligen evangelischen Untergymnasiums und 180 Jahre seit der Geburt von Wilhelm Hellwig, der dieser Schule in einer bewegten Zeit 50 Jahre lang diente, davon 45 als Rektor, und der sich auch große Verdienste als Geschichtsforscher und Publizist erworben hat. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 10 mal kommentiert.

  • Norbert Schuller

    1Norbert Schuller schrieb am 02.12.2012, 13:52 Uhr:
    Ich bin stolz in dieser schule gelernt zu haben
  • Äschilos

    2Äschilos schrieb am 05.12.2012, 07:22 Uhr:
    Leider gibt der Artikel keine Auskunft, wieviel Schüler in der deutschen Abteilung sind. Ist diese Schule nun ein Gymnasium (Lyzeum) oder eine Grundschule?
  • gloria

    3gloria schrieb am 05.12.2012, 10:29 Uhr (um 10:37 Uhr geändert):
    Wäre schön wenn noch deutschsprachige Kinder in Sächsisch-Regen die Schule besuchen würden.Ich kenne eine Frau aus Sächsisch-Regen,welche zur Zeit in Deutschland Urlaub macht-sie hat sich über den Bericht sehr gewundert,anscheinend gibt es keine deutschsprachigen Kinder in der Schule.Deutsch wird als Fremdsprache unterrichtet,laut ihrer Aussage.Herr Hans Ganesch hat "die Arbeiten finanziert und war viele Jahre Kunstpädagoge an dieser Schule",hat auch den Bericht geschrieben-also muss es ja stimmen.Oder wie soll man das verstehen??
    Kann jetzt jeder,nach Belieben, einen Bericht zu einem gelungenen Ereignis in Rumänien,in der SBZ veröffentlichen ?? Ich wünsche es den Bewohnern von Sächsisch -Regen,dass ihre Kinder so gute Möglichkeiten haben,aber irgendwie scheint es in der Realität nicht ganz so auszuschauen,oder irre ich mich????In Schäßburg gibt es auch deutsche Abteilungen in den Schulen,in der Realität ist es aber oft sehr schwierig-Aussage einer dort tätigen Pädagogin-den Stoff in deustscher Sprache zu unterrichten.Es wird immer etwas "gedolmetscht"weil einfach der Großteil der Schüler nur in der Schule deutsch spricht,zu Hause und in der Freizeit nur rumänisch.
  • gloria

    4gloria schrieb am 05.12.2012, 10:34 Uhr (um 10:35 Uhr geändert):
  • Äschilos

    5Äschilos schrieb am 06.12.2012, 22:58 Uhr:
    Hallo Gloria,
    danke für die Zusatzinformationen. Ich bin nämlich vor vielen Jahren in Botsch (neben Reen) Lehrer gewesen und kenne die Gegend gut.
  • gero

    6gero schrieb am 08.12.2012, 11:08 Uhr:
    Hallo gloria: Es ist immer hilfreich einen Text aufmerksam durchzulesen.Im Beitrag ist die Rede von"Schülerinnen und Schüler der deutschen Abteilung" und nicht von "deutschsprachigen Kinder". Sie haben auch einen anderen Hinweis übersehen:"...eine andere Generation und in anderer ethnischen Zusmmensetzung".
    Zurzeit kommen die Kinder aus rumänischen oder ungarischen Familien, bestenfalls aus Mischehen mit einem deutschen Partner.Zuhause wird selten Deutsch gesprochen. Die Eltern schicken ihre Kinder in diese Schule - wie anderswo in Rumänien auch - aus sehr praktischen Überlegungen: Eine gute Ausbildung mit Chancen auf ein Studium im deutschsprachigen Raum (möglichst mit einem deutschen Stipendium) und später ein Job bei detschen Firmen.
    Weiter: Man muss unterscheiden können zwischen Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Unterrichtssprache.
    Deutsch als Fremdsprache ist ein Lehrfach wie Englisch, Französisch u. a. Unterrichtssprache Deutsch bedeutet, dass auch andere Fächer in deutscher Sprache unterrichtet werden - soweit deutschsprachige Lehrkräfte vorhanden.
    Natürlich ist die Gestaltung des Unterrichts mit Kindern die die Sprache nicht, oder nur in geringem Maße, beherrschen sehr schwierig; siehe hier in Deutschland die Schwierigkeiten der Schulen mit einer hohen Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund.
    Weitre Informationen zu diesem Thema: "Schuljubiläum in Sächsiisch-Regen" SbZ vom10.Juli 2011.
  • gero

    7gero schrieb am 08.12.2012, 11:27 Uhr:
    Hallo Äschilos: Ihre Kenntnisse dieser Gegend sind anscheinend älteren Datums.Ich versuche diese etwas aufzufrischen.
    Nach Krieg und Enteignung zogen in die Gebäude der deutschen Schulen (Mädchenschule un Untergymnasium) eine rum. Schule ein.1964 wurde die deutsche Schule (die in einem Privathaus untergebracht war) aufgelöst und dieser Schule - Allgemeine Schule Nr.5 Kl 1-8 - als deutsche Abteilung eingegliedert. Viele Kinder aus Botsch haben hier die Klassen 5-8 besucht. Diese Allgemeine Schulen (Kl 1-8) sind nun in Gymnasie(gimnaziu) umgenannt worden.
  • Äschilos

    8Äschilos schrieb am 08.12.2012, 15:14 Uhr:
    In der Tat gero. Meine Unterrichtstätigkeit (in Botsch ) beschränkte sich auf das Schuljahr 1963/64.
  • gloria

    9gloria schrieb am 09.12.2012, 11:20 Uhr:
    @gero:Den Bericht habe ich aufmerksam gelesen - da können Sie beruhigt sein.Interpretationen sind möglich,aber eine deutsche Abteilung ist für mich eine Abteilung mit Deutsch als Unterrichtssprache in den zu unterrichtenden Fächer und das bezweifle ich - genau das.Ich kenne sehr genau den Unterschied zwischen Unterrichtssprache und Fremdsprache und ich würde mich sehr wundern ,wenn in der erwähnten Schule die Unterrichtssprache deutsch ist.Wenn mir Bewohner des Ortes genau den Punkt bestätigen,Menschen die ich kenne und an deren Glaubwürdigkeit ich nicht zweifle,dann kann ich mich nur wundern über den Bericht.Dass sollte jedem Einzelnen überlassen werden,ungeachtet der Berichte in der Siebenbürgischen Zeitung,wir sind mündige Bürger und brauchen nicht MEHR etwas nachsagen-nur weil es in der Zeitung steht-die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei,anscheinend noch nicht überall angekommen.
  • gero

    10gero schrieb am 10.12.2012, 09:30 Uhr:
    @gloria:Offensichtlich ist Ihr Problem nicht die Schule in Sächsisch-Regen, sondern die Siebenbürgische Zeitung.
    Ich unternehme noch einen Versuch Ihnen weiter zu helfen: Googlen Sie Ev. Kirvhe Sächsisch-Regen (zur Wahrheitsfindung müssen Sie auch was beitragen) dort finden Sie eine Telefonnummer und eine E-Mail Adresse.
    Stadtpfarrer Johann Zey unterrichtet Religion an der deutschen Abteilung und Frau Zey ist da Lehrerin. Kontaktieren Sie diese Leute und Sie erhalten genaue Informationen aus erster Hand.

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