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29. Mai 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Ganţ fordert Unterstützung für deutschsprachigen Unterricht

Bukarest – Eine politische Erklärung zur schwierigen Situation des Unterrichtswesens in deutscher Muttersprache gab der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Ovidiu Ganţ, am 8. Mai im rumänischen Parlament. Ganţ bat insbesondere Bildungsminister Remus Pricopie, der Problematik besondere Aufmerksamkeit zu schenken und konkrete Maßnahmen zu treffen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 87 mal kommentiert.

  • gloria

    1gloria schrieb am 29.05.2013, 09:00 Uhr:
    Bei den Schülern handelt es sich um rumänische Kinder, deren Eltern sich Vorteile für ihre Kinder erhoffen, wenn sie einen Schulabschluss einer deutschen Schule nachweisen können.Das ist doch Sache der rumänischen Regierung die Schulen in Rumänien zu verwalten,warum soll da die Bunderrepublik Deutschland und der Verband der Siebenbürger Sachsen finanzieren?? Wieviel beträgt der Prozentsatz der Schüler in Schäßburg,z.Beispiel,die aus deutschsprachigen Familien kommen ?? Um welche Summen handelt es sich die jährlich für Rumänien bereitgestellt werden???Wäre es nicht sinnvoll bedürftige Siebenbürger Sachsen,oder Kinder aus bedürftigen Familien hier in der Bundesrepublik zu unterstützen?
  • TAFKA"P_C"

    2 • TAFKA"P_C" schrieb am 29.05.2013, 10:50 Uhr:
    "Bei den Schülern handelt es sich um rumänische Kinder, ... Um welche Summen handelt es sich die jährlich für Rumänien bereitgestellt werden???"
    Gloria, urteilen Sie doch bitte nicht so hart, denn Sie wissen doch: „Geben ist seliger denn nehmen.“
  • gero

    3gero schrieb am 29.05.2013, 14:25 Uhr:
    Gloria stellt hier berechtigte Fragen.Wer kann, will und traut sich zu antworten??
  • sadero

    4sadero schrieb am 29.05.2013, 15:07 Uhr:
    gloria - ein "JAIN" :)schüler des deutschen gymn. aus schässburg werden von deutschen univ. umworben :) somit schliesst sich der kreis!
    wir möchten ja alle dass unser zukünftiger arzt deutsch spricht :)

    servus, erholt euch gut!
  • mutapitz

    5mutapitz schrieb am 29.05.2013, 15:31 Uhr:
    Die drei bis fünf Prozent der Schüler aus deutschem Familien können deutschsprachige Schulen nur besuchen, weil es genügend andersnationale (Rumänen, Ungarn usw.) Schüler gibt, die Interesse dafür zeigen.
    Die Bundesrepublik gibt über das Auswärtige Amt (AA)jährlich Unsummen dafür aus, um weltweit "Deutschfreundlichkeit" zu generieren (Goethe-Institute usw.). In Siebenbürgen (und dem Banat) kann man über bereits bestehende Einrichtungen - eben die Schulen mit deutscher Unterrichtssprache - viel mehr erreichen, als mit den Bestrebungen des AA. Und das noch viel kostengünstiger, denn hier ist bloß von der Weiterbildung von Lehrern die Rede, die Schule selbst trägt ja der rumänische Staat.
    Uns Siebenbürger sollte es freuen, dass es Schüler in unserer alten Heimat gibt, die sich bereitwillig mit unserer deutschen Kultur befassen.
  • Fabritius

    6Fabritius schrieb am 29.05.2013, 16:52 Uhr (um 16:59 Uhr geändert):
    Es ist im Interesse unserer Gemeinschaft, dass so lange in Siebenbürgen noch Siebenbürger Sachsen leben (hoffentlich noch einige Jahrhunderte), für diese und deren Kinder Schulen vorhanden sind, in welchen Unterricht in der Muttersprache erfolgen kann.

    Dass dann auch Lehrer für diese Schulen gebraucht werden liegt auf der Hand. Es ist zuerst Aufgabe der rumänischen Staates, allen dort lebenden nationalen Minderheiten auch den Unterricht in eigener Sprache zu ermöglichen. Trotz dem kann und wird auch der Verband ein Auge darauf haben und auch sein politisches Gewicht dafür einsetzen.

    Wenn der Fortbestand dieser Schulen bei rückläufigen Schülerzahlen auch deswegen möglich bleibt, weil diese Schulen auch von Kinder aus der Gruppe anderer Ethnien besucht werden, dann ist das nur gut so.

    Die Mittel des Auswärtigen Amtes zielen auf die Verbreitung der Deutschen Sprache. Darum geht es hier nicht. Hier geht es um eine Maßnahme zur Sicherung des Bildungsumfeldes unserer Landsleute in Rumänien - und damit auch um eine Aufgabe nach § 96 BVFG (Sicherung Siebenbürgisch-Sächsischer Kultur als Teil des gesamtdeutschen Erbes). Daher darf und muss auch die Bundesregierung sich dazu Gedanken machen.

    Dass sie das auch machen wird, war Konsens mit dem Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Dr. Bergner, während der Podiumsdiskussion in Dinkesbühl:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/13390-podiumsdiskussion-in-dinkelsbuehl.html
  • Joachim

    7Joachim schrieb am 29.05.2013, 16:57 Uhr:
    "Uns Siebenbürger sollte es freuen, dass es Schüler in unserer alten Heimat gibt, die sich bereitwillig mit unserer deutschen Kultur befassen."

    Dieser Meinung bin ich auch.

    Es dürfte aber einige geben, die es stört, dass es rumänische Kinder sind, die sich damit befassen.
  • Fabritius

    8Fabritius schrieb am 29.05.2013, 17:08 Uhr (um 17:10 Uhr geändert):
    @Gloria:
    Zitat:
    "Um welche Summen handelt es sich die jährlich für Rumänien bereitgestellt werden???Wäre es nicht sinnvoll bedürftige Siebenbürger Sachsen,oder Kinder aus bedürftigen Familien hier in der Bundesrepublik zu unterstützen?"

    Der Verband stellt keinen Cent "für Rumänien" bereit, derart polemische Fragen führen nicht weiter. Kinder aus bedürftigen Familien werden je nach Möglichkeit auch in Deutschland unterstützt.

    Es ist nicht der richtige Weg, wenn wir uns hier gegeneinander ausspielen und "Futterneid" pflegen ("nicht denen dort, lieber uns").

    Es sollte auch beachtet werden, dass weder der Verband noch das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen in eine konkurrierende Leistungspflicht mit den deutschen Sozialsystemen kommen dürfen. Es macht überhaupt keinen Sinn, z.B. einer Familie mit Hartz-IV-Bezug in Deutschland durch das Sozialwerk eine Geldleistung zu kommen zu lassen, weil diese sofort auf den Hartz-IV-Bezug angerechnet würde. Betroffene hätten nichts davon. Die Leistung erfolgt daher eher durch Vergünstigungen anderer Art, die neben den Sozialleistungen zu Gute kommen.
  • gloria

    9gloria schrieb am 29.05.2013, 20:57 Uhr:
    @sadero:Die Ärzte erhalten doch ihr Honorar und zu rumänische Ärzten gehe ich nicht!!!Ich habe seit 23 Jahren wunderbare Ärzte - auch aus dem Ausland,keinen aus Rumänien!!
  • pedimed

    10pedimed schrieb am 29.05.2013, 21:28 Uhr (um 21:31 Uhr geändert):
    Seit die meisten Deutschen aus RO sich verabschiedet haben, haben die Rumänen deren fehlen als internen Verlust in der Wirtschaft und Kultur sehr schmerzlich empfunden und viele Orte setzen sich daher für die Bewahrung der Traditionen ein um ihr Umfeld aufrecht zu erhalten. Was die deutschen Schulen betrifft, so bin ich dafür dass sie gefördert werden, denn wenn mehr Deutschkenntnisse in Europa zur Verfügung kommen so hoffe ich das Deutsch als europäische Umgangssprache üblich wird und das englische schön langsam seinen Rückzug antritt. Die deutsche Sprache ist in ihrer Form genauer und Peter der Große von Russland hat seinerzeit die russische Grammatik durch seine Deutschlanderfahrung auch seinerzeit aufgebessert. Früher war in Osteuropa mit Russland Deutsch meist die erste Fremdsprache nur das Computer-Englische hat sie verdrängt. Der Elektronenrechner wurde sogar mitte der 80-er Jahre von einem deutschen Spezialisten in den Computer umbenannt. Also hoffe ich dass deutsch durch die Zukunft wieder die Oberhand gewinnt. Dadurch stabilisiert sich wohl auch die Aussprache nicht so tonabhängig nach Stellung von a oder i in einem Wort.Hobs mi??? mfG der pedimed!!!
  • sadero

    11sadero schrieb am 29.05.2013, 22:21 Uhr:
    gloria - lesen ... lesen ... lesen ...
    maestro fa: weniger ist mehr - viel (schreiben) ist NICHTS!
    politiker (csu) halt ....
  • gloria

    12gloria schrieb am 29.05.2013, 23:12 Uhr:
    @sadero:geht es Ihnen schlecht??Brauchen sie einen Arzt??Bitte den richtigen Arzt wählen!!Gute Besserung!!
  • gloria

    13gloria schrieb am 30.05.2013, 09:41 Uhr (um 10:03 Uhr geändert):
    @8. Fabritius:Eine "konkurrierende Leistungspflicht mit den deutschen Sozialsystemen" würde gar nicht entstehen,es würde das Gefühl der Gemeinschaft stärken und auch jüngere Siebenbürger Sachsen interessieren.Wir haben soviel von Deutschland erhalten,das sollte Jeder/Jede von uns auch mal offen sagen:Eingliederung,Fort-und Ausbildungsmöglichkeiten,Entschädigungen früher für unsere Eltern und Großeltern.Meinen Sie nicht,dass es bei unseren hiesigen Nachbarn,Kollegen,mal positiv gewertet würde,wenn wir auch mal Dankbarkeit und Ehrlichkeit zeigen.Wenn von Rumänien nur ein Hauch von Zusage bekannt wird,z. Bsp. in Ansprachen der jährlich eingeladenen Politiker aus Rumänien,dann beugen sich die Vertreter in Dankbarkeit,händigen Ehrenurkunden aus usw...ob die Versprechen je eingelöst werden,spielt keine Rolle.Das finde ich sehr schade Herr Fabritius,dass Sie als Vorsitzender nicht objektiv reagieren.Was Jeder persönlich empfindet,hängt von den jeweiligen Erfahrungen ab-da kann man tatsächlich nicht Jedem gerecht werden-aber als Ganzes muss die Landsmannschaft Position beziehen.Ich möcht Sie persönlich und auch keinen anderen beleidigen,aber es entwickelt sich eine Richtung,da wollen viele nicht mit,bleiben deshalb fern.Wenn solche wie ich in der Landsmannschaft der Siebenbürger,in Diskussionsforen nicht erwünscht sind,so ist das eine klare Antwort auf wichtige Fragen!!
  • pedimed

    14pedimed schrieb am 30.05.2013, 10:09 Uhr:
    Bir-Kle hat mit seinem Sprach-Op schon neuen Tage vor mir die Anglizismen ins Visier genommen. Habe es gerade eben entdeckt!!
  • kranich

    15kranich schrieb am 30.05.2013, 13:30 Uhr:
    sadero: Kann es vielleicht sein, dass aus deinen Aussagen ein bisschen... Neid zu entnehmen ist, weil die CSU Bayern zu einem der sehr gut funktionierenden Bundesländern gemacht hat? Anscheinend ist dir dies entgangen, weil du ja mit dem Zusammentrommeln sächsischer Bataillone gegen den Ausbau des Stuttgarter Bahnhofes beschäftigt warst... Werde endlich erwachsen, alter Junge!
  • johannkls

    16johannkls schrieb am 30.05.2013, 17:48 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Fabritius.
    Ich bin kein Freund, aber auch nicht feindlich, Ihrer Person gegenüber, eingestellt. Da Sie aber Vorsitzender des V.d.Sb.Sach. sind, deren zahlendes Mitglied ich seit 1978 bin, möchte ich auch meine Meinung zu den aktuellen Diskussionen zum Ausdruck bringen: Seit die „Ldms.d.Sb.Sach.“ein „V.d.Sb.Sach.“ geworden ist, und Sie Vorsitzender, hat Ihre Person einen gewissen „…kult“ erreicht. Auf den ersten Printseiten unserer Verbandszeitung, kann man sicher sein, dass Ihr Bild nicht fehlt. Brauchen wir einen Vorsitzenden, der in allen Fragen des Lebens Bescheid weiß? Meiner Meinung nach, sind Sie der geborene Politiker, und werden Ihr Ziel auch erreichen. Das ist nicht zu kritisieren. Was für mich bedenklich ist, ist der „Weg über den V.d.Sb.Sach“, Ihr Ziel zu erreichen. Das heißt, Sie erwecken den Eindruck, dass der Verband immer mehr den Charakter einer politischen Partei einnimmt. Ich war noch nie Mitglied einer politischen Partei, abgesehen von der U.T.M., die nur die Jugendorganisation der P.M.R. war. Als ich für die Partei kandidiert hatte, wurde mir die Aufnahme verweigert. Jetzt, in meinem Alter, möchte ich nicht Mitglied eines Verbandes sein, deren Ziele ich nicht vertreten kann. Damit meine ich:
    - Wir wollen ja nicht ein 17tes Bundesland der Sb.Sach. Oder?
    - Die Deutschen aus Rumänien, zu denen wir Sb. Sach. auch zählen, wurden vom ersten Tag den sie in der Bundesrepublik waren, als Staatsbürger aufgenommen, mit allen Rechten und Pflichten. Wo ist das in einem anderen Land der Welt noch geschehen? Daher, sehe ich es als Falsch, dass Sie, als Verbandsvorsitzender, für Rechte, die uns Großzügig geschenkt wurden, sich kümmern müssen.
    - Wie ich das sehe, hatten die Sb.Sach. noch nie in ihrer Geschichte so einen hohen politischen-sozialen und kulturellen Standard wie heute.
    - Für den Erhalt und die Pflege unserer Eigenständigkeit, reichen unsere Vereine, wie es auch die Bayern, Franken u.s.w. tun.
    - Wenn Sie auch zwei Staatsbürgerschaften haben, was in Deutschland noch nicht gewollt ist, und Sie auf der Ebene der Minister und Diplomaten agieren, und die Politik Rumäniens bestimmen wollen, dann sind Sie als Vorsitzender des V.d.Sb.Sach. fehl am Platz, und sollten lieber einer zugelassenen Partei Zutreten.
    - Ich denke, man soll nicht zwei Herren zugleich dienen.
    - Ich glaub, Deutschland, deren Bürger wir sind, tut viel, für die paar Deutschen, die in Rumänien bleiben wollten.
    - Wenn die Ev.Kirche AB in Rumänien mit der großen Erbschaft überfordert ist, die einmal einer halben Million Leuten gehörte und jetzt nur noch 13.000 dort leben, sollte sie gnädig sein und es weiterverschenken, an Personen oder Organisationen, die damit einen guten Zweck erfüllen können. Es müssen ja nicht Sb.Sach. sein, in jedem Fall sollten sie dort leben. Sind wir hier nicht großzügig entschädigt worden? Warum können wir das nicht selber gegenüber anderen sein? Wenn ich auch einen Anteil habe, können sie für mich das gerne tun.
    - Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen hat ihren Zweck gehabt und erfüllt. Der Verband nicht mehr. Wenn er verschwinden würde, würde es kein Sb.Sach. merken. Nur Sie, Herr Fabritius, müssten sich eine andere Plattform für Ihre politischen Ambitionen suchen.
    Ich glaube, mit meiner Stellungnahme, niemanden verletzt zu haben, und auch, dass viele so denken wie ich.
    Mit freundlichen Grüßen,
    johannkls
  • mutapitz

    17mutapitz schrieb am 30.05.2013, 19:39 Uhr:
    @johannkls
    In § 2 der gültigen Satzung des Verbandes, Zweck und Grundsätze des Vereins, heißt es im Absatz 1):
    „Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. ist ein ideeller Verein zum Zweck der Förderung der Fürsorge für die Siebenbürger Sachsen und ihrer kulturellen und sozialen Belange.“
    Jetzt müssen wir nur klären, ob der Einsatz für Rentenleistungen, die Entschädigungszahlungen z.B. für die Russlanddeportation und die Restitution unrechtmäßig enteigneten Eigentums zur „Förderung der Fürsorge für die Siebenbürger Sachsen und ihrer kulturellen und sozialen Belange“ gehört. Wenn Sie meinen, das gehöre nicht dazu, ist Ihr Schreiben berechtigt.
    Was Ihr Schreiben auf jeden Fall ist: ein Kontrastprogramm zu all den Kritikern, die der Ansicht sind, der Verband leiste zu wenig zur Durchsetzung der Anliegen unserer Landsleute hier und auch in Rumänien. Man könnte fast schlussfolgern, dass der Fabritius das genau richtig macht, wenn die einen mehr, die anderen weniger Engagement verlangen.
  • lori

    18lori schrieb am 31.05.2013, 22:15 Uhr:
    Verehrter Herr Bundesvorsitzender Dr. Bernd Fabritius:
    Wie tief sind Sie gesunken und wir mit Ihnen: seit wann sind denn schon einfache Fragen polemisch?

    Mit freundlichem Gruss
    L.Elekes
  • lori

    19lori schrieb am 31.05.2013, 22:27 Uhr (um 22:28 Uhr geändert):
    Pedimed

    "Hoffnung ist eine Wiese auf der die Narren grasen."Tut mir leid, dass ich so hart auf deinen Beitrag reagieren musste weil du dich im Laufe der Jahre als korrekter, fairer Diskussionspartnet erwiesen hast. Dass sich Deutsch in Europa durchsetzen wird, das vermag ich zum jetztigen Zeitpunkt nicht mal zu träumen.

    servus
  • lori

    20lori schrieb am 31.05.2013, 22:44 Uhr:
    Gloria,

    Deine Argumentation ist völlig in Ordnung.Rumänien hat in den vergangenen 6 Jahren etwa 20Mrd Euro an Strukturhilfen aus dem EU-Haushalt erhalten. Dieses ich nenne es mal despektierlich "Dinkelsbühl-Geplänkel" zementiert die Nehmer- Mentalität des rumänischen Staates(obwohl es sich um eher kleinere Beträge handelt)der immer wieder Gründe und gottgegebene Rechtfertigungen findet um Geld zu kassieren.Mal sind es die schwer integrierbaren Romas, mal die gut ausgebildeten Ärzte, mal die deutsche Minderheit und die Liste könnte verlängert werden. Das sollte man meiner Meinung nach NICHT fördern!

    servus
  • lori

    21lori schrieb am 31.05.2013, 23:27 Uhr (um 23:28 Uhr geändert):
    johannkls,

    Super, super,Ihre Argumentation ist schlüssig und ich würde mich freuen wenn Sie sich öfter artikulieren würden. Ich würde einen Schritt weitergehen und sagen dass der BV, den Verband für eigene Zwecke missbraucht!!! Wie könnte man sonst die versteckte Wahlwerbung, die anscheinend wenigen aufgefallen ist, des rumänischen Aussenministers Corlăţean deuten?
    Und diese Uneinsichtigkeit die der BV an den Tag legt. Jedem halbwegs in der Materie sich auskennenden Siebenbuerger Sachsen leuchtet es ein, dass die rumänische Regierung sich gegenüber den Russlanddeportierten schäbig benommen hat. Was macht der BV? Er spricht in hohen Tönen von der rumänischen Regierung, lässt sich auszeichnen und lässt Werbung durch die rum. Regierung für seine Person in den Bundestag zu.

    servus
  • lori

    22lori schrieb am 31.05.2013, 23:40 Uhr (um 23:55 Uhr geändert):
    Mutapitz,

    auch wenn wir nicht einer Meinung sind, habe ich dich doch als besonnenen Zeitgenossen kennengelernt! Ich frage dich:hilft uns Paragrafenreiterei weiter? Es gibt jenseits der Paragrafen auch eine Meinung. Ich kann dir nicht abnehmen, dass du mit diesen Punkten einverstanden sein kannst:
    Personenkult
    Regelrechte Anbiederung an den rumänischen Staat(Regierung)
    Wahlempfehlung des Aussenministers eines fremden Landes
    Indirekt schlechter Umgang mit den Russlandverschleppten(Lobhudelei)

    servus
  • Schreiber

    23Schreiber schrieb am 01.06.2013, 02:21 Uhr:
    Diese ungarngesteuerte Rumänienhetze hier, Herr Elekeş, kotzt richtig an.

    Sie und Ihre 2-3 gleichgesinnten Freunde stänkern ja nur gegen den BV weil er mit seiner diplomatisch ausgerichteten und zeilorientierten Interessenvertretung für uns Ihren ausgeprägten rumänienfeindlichen Nationalismen nicht entspricht.
  • gloria

    24gloria schrieb am 01.06.2013, 08:48 Uhr:
    @johannkls -Ganz herzlichen Dank für Ihre Stellungnahme,ich kann nur sagen:RESPEKT !!Wünsche Ihnen viel Gesundheit und Mut sich auch weiterhin für die Belange der siebenbürger Sachsen einzusetzen.Sie machen es sehr gut!!!
  • Lee Berta

    25Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 10:43 Uhr (um 11:01 Uhr geändert):
    Wie wenig doch nötig ist ("Die zahlreichen Einschreibungen in deutschsprachige Klassen haben einen akuten Mangel an qualifizierten Erziehern und an Klassenräumen zur Folge. Das Ministerium müsse die Aus- und Fortbildung der Lehrer unterstützen."), um einen Ausbruch an Hass, Neid, Missgunst, Schuldzuweisung, frömmelnder Doppelmoral, Anklagen, krudem Nationalismus, Hetze, Respektlosigkeit, Dummheit und dem ganzen Arsenal an niederen Gefühlen zu aktivieren. Da hat z.B. eine die 'glorreiche' Idee, nach den Kosten zu fragen. Sachlich? Warum sollte sie denn? Einen Strohmann aufbauen geht doch auch! Also verschwurbelt sie die Frage mit ihrer Aversion gegen ihr Hassobjekt und polemisiert. Grotesker nur noch die Lobhudelei für einen mister Johann Völlig-Unbekannt, der sich "weiterhin" mit "Mut" für die Belange der Siebenbürger Sachsen einsetzen soll... Der wiederum hat das Demagogenmäntelchen der Pfaffen übergeworfen, denn er GLAUBT, niemanden verletzt zu haben, nachdem er aus allen Rohren auf den Vorsitzenden des Verbandes gefeuert hat und sogar die Notwendigkeit der Existenz einer Interessenvertretung der Siebenbürger Sachsen negiert hat. Und er GLAUBT, dass viele so denken wie er. Ich DENKE er irrt. Dass ein kleiner Nationalist dem Fabritius dann noch persönlich ans Bein pinkeln muss...ja mei, die Ausscheidungen, die durch den Verlust über die Kontrolle der Schließmuskeln "passieren", werden eben als fruchtbarer Dünger vermarktet...
  • johannkls

    26johannkls schrieb am 01.06.2013, 11:11 Uhr:

    Lee Berta

    25 • Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 10:43 Uhr:
    Ich DENKE er irrt. Dass ein kleiner Nationalist dem Fabritius dann noch persönlich ans Bein pinkeln muss...ja mei, die Ausscheidungen, die durch den Verlust über die Kontrolle der Schließmuskeln "passieren", werden eben als fruchtbarer Dünger vermarktet...

    Mit Ihren flätigen und unkultivierten Äußerungen, könnte ich Sie verklagen. Als Anwalt meines Vertrauens würde ich Herrn Fabritius wählen.
    Grüße,
    Johannkls
  • gogesch

    27gogesch schrieb am 01.06.2013, 13:42 Uhr:
    Schreiber, benennen Sie diese 2-3 Freunde bitte persönlich!
  • johannkls

    28johannkls schrieb am 01.06.2013, 14:24 Uhr:
    Lee Berta

    25 • Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 10:43 Uhr:
    Ich DENKE er irrt. Dass ein kleiner Nationalist dem Fabritius dann noch persönlich ans Bein pinkeln muss...ja mei, die Ausscheidungen, die durch den Verlust über die Kontrolle der Schließmuskeln "passieren", werden eben als fruchtbarer Dünger vermarktet...

    Was sagen die Administratoren zu diesem Umgang?
    Bitte um Stellungnahme!
  • gogesch

    29gogesch schrieb am 01.06.2013, 14:49 Uhr:
    Schreiber, falls Sie mich unter den Freunden meinen, bitte ich, zu unterlassen mir "ausgeprägte rumänienfeindliche Nationalismen" zu unterstellen.
  • Lee Berta

    30Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 17:14 Uhr (um 17:16 Uhr geändert):
    "Flätige" Äußerungen? DAS ist in meinen Augen "unflätig": Zitat johannkls: "Was für mich bedenklich ist, ist der „Weg über den V.d.Sb.Sach“, Ihr Ziel zu erreichen." Und "Nur Sie, Herr Fabritius, müssten sich eine andere Plattform für Ihre politischen Ambitionen suchen." Haben Sie einen Beweis für diese Unterstellung oder reicht es, dass Sie so ein "Bauchgefühl" haben? Und jetzt können Sie wieder herunterkommen und sich wieder abregen. Mit dem Nationalisten sind nicht Sie gemeint.
  • lori

    31lori schrieb am 01.06.2013, 17:32 Uhr:
    Schreiber, dasselbe gilt auch für mich, was gogesch schreibt.

    Lee Berta, falls Sie mich als Nationalisten bezeichnen ist das eine üble Verleumdung. Und was für Beweise liefern sie in Ihren Beiträgen? Keine. Meine komplette Identität ist der Redaktion bekannt, im Gegensatz zu Ihrer. Wenn dem so wäre was Sie schreiben könnte der Verband gerichtlich gegen mich vorgehen.



    servus
  • lori

    32lori schrieb am 01.06.2013, 17:37 Uhr:
    Johannkls und Gloria,

    lasst euch nicht von den shistormern unterkriegen! Weiter so!!

    servus
  • bankban

    33bankban schrieb am 01.06.2013, 17:51 Uhr:
    "falls Sie mich als Nationalisten bezeichnen ist das eine üble Verleumdung."

    Das finde ich interessant. Ich denke, das ist die deutsche Krankheit... warum empfinden es hier so viele Leute als Verleumdung, als "Nationalist" tituliert zu werden...? Steht doch dazu, wenn ihr es seid! Oder zieht den Schuh nicht an, wenn er nicht euer ist...
  • lori

    34lori schrieb am 01.06.2013, 19:15 Uhr:
    bankaban

    richtig, es ist nichts Anrüchiges Nationalist zu sein. Aber die zusätzlichen Attribute(zB. rumänenfeindlich) die finde ich erbärmlich, und ich lasse es nicht zu mit meiner Person in Verbindung gebracht zu werden. Länder Staaten, gar Völker sind für mich abstrakte Konstrukte die oft auf Unrecht beruhen. Ich persönlich bemühe mich Europäer zu sein, auch wenn es manchmal schwerfällt!

    servus
  • Joachim

    35Joachim schrieb am 01.06.2013, 19:23 Uhr:
    Ein Alkoholiker gibt auch nicht zu, dass er Alkoholiker ist......
  • lori

    36lori schrieb am 01.06.2013, 19:34 Uhr:
    Und ein Dummschwätzer gibt auch nicht zu, dass er....
  • Lee Berta

    37Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 20:01 Uhr (um 20:02 Uhr geändert):
    Hm...Da stellt sich doch flugs die Frage, ob ein Dummschwätzer, der einen anderen als Dummschwätzer verunglimpft zugibt, dass er... Da war doch die Frage mit dem Nationalisten deutlich leichter zu klären...
  • lori

    38lori schrieb am 01.06.2013, 20:41 Uhr:
    Und die mit der verunglimpfenden Dummschätzerin noch leichter....
  • Lee Berta

    39Lee Berta schrieb am 01.06.2013, 21:20 Uhr (um 21:21 Uhr geändert):
    @ lori: "Und die mit der verunglimpfenden DummSCHÄTZERIN noch leichter...." In der Tat...ich SCHÄTZE, das ist ziemlich dumm...Dumm gelaufen, lori. LOL Gute Nacht, dann.
  • lori

    40lori schrieb am 01.06.2013, 21:38 Uhr:
    Wichtig ist, dass du verstanden hast, was gemeint ist!
  • mutapitz

    41mutapitz schrieb am 01.06.2013, 22:30 Uhr:
    @lori
    Sie meinen: Personenkult

    Die Siebenbürgische Zeitung ist das Verbandsorgan, das die Arbeit des Verbandes auf allen Ebenen zu dokumentieren hat. In den Kreisgruppen und Landesverbänden (Verbandsleben) wie auch auf Bundesebene. Der Bundesvorsitzende vertritt den Verband nach außen, er macht das scheinbar gerne, oft und gut. Zeigen Sie mir ein Vereinsblatt, das nicht von der Arbeit seines Vorsitzenden berichtet.

    Sie meinen: Regelrechte Anbiederung an den rumänischen Staat(Regierung)

    Er ist der einzige Vorsitzende eines rumäniendeutschen Vertriebenenverbandes, der Gesprächspartner bei den rumänischen politischen Verantwortungsträgern sucht, die nach hartnäckiger Argumentationsarbeit bereit sind, sich für unsere Belange einzusetzen. Er wird mit dieser Vorgehensweise erfolgreich sein.

    Sie meinen: Wahlempfehlung des Aussenministers eines fremden Landes
    Es ist keine Wahlempfehlung, wenn man einem Kandidaten Glück bei den Wahlen wünscht. Das ist einfach Höflichkeit.

    Sie meinen: Indirekt schlechter Umgang mit den Russlandverschleppten(Lobhudelei)

    Mir ist kein anderer Anwalt bekannt, der sich mit der Frage der Entschädigung der Russlanddeportierten befasst hat, weil eine Klärung von Anfang an aussichtslos schien. Wenn das rumänische Parlament die Gesetzesänderung für die Entschädigungsrente beschließt, können wir nochmals über Fabritius` schlechten Umgang mit den Russlandverschleppten sprechen.
    Jedenfalls greifen Sie massiv denjenigen an, der sich meiner Meinung nach am allermeisten für die Belange unserer Landsleute einsetzt. Und kein anderer hat als Alternative einen besseren/erfolgreicheren Weg vorzeigen können. Sie am allerwenigsten. Und ich hoffe, es ist ihm bewusst, das Erfolg immer auch Feinde schafft.
  • pedimed

    42pedimed schrieb am 01.06.2013, 22:40 Uhr:
    @Lee Berta Die deutschen Schulen in RO könnten sich doch durch Praktikanten aus DE mit Lehrkräften zeitlich etwas erhohlen bis wieder genügend Einheimische zur Verfügung stünden. Oder ist meine Ansicht und Empfehlung auf dem falschen Dampfer???
  • Schreiber

    43Schreiber schrieb am 01.06.2013, 23:12 Uhr:
    Hallo.

    Die Angriffe hier gehen ja offenkundig gegen den Dialogkurs des Verbandes unter diesem Bundesvorsitzenden mit Rumänien, und sind von einer ausgeprägten Rumänienfeindlichkeit geprägt.

    Hintergründe erschließen sich, wenn man 1 und 1 zusammenzählt: die beiden Hauptaktoren, Lorant Elekeş und Kövari Cşåba (also unsere ungarischen Spammer lori und cäsar), lassen keine Gelegenheit aus, gegen Rumänien und alles was auch nur ein gutes Haar an Rumänien wäre, zu schießen.

    Der Cşåba schreibt ja sogar offen dass die magyarischen Autonomiebestrebungen in Rumänien deren eigentlicher Wunsch sind.

    (vgl "Die Szekler" am 25.3.vom Cşåba-Cäsar
    "Es wäre an der Zeit die Autonomie zu erreichen, denn mit Rumänen lässt sich schwer Staat machen! ave")

    Fabritius ist hier nur Störenfried und gehört weg. Meinte der Cşåba-Cäsar ja schon oft in diesem Forum.

    Warum wundert ihr euch dann über deren Postings?
  • gogesch

    44gogesch schrieb am 02.06.2013, 13:24 Uhr:
    Inzwischen, glaube ich, sind wir an der Schwarz Weiß Frage angelangt. Seitens des Verbandes ist man einfach nicht bereit auch nur den Hauch einer Kritik ernst zu nehmen und beharrt felsenfest im kommunistischen Glauben "nur was wir sagen ist richtig, alle anderen sind doof". Seitens der Kritiker ist das Fass mit Personenkult, Rechthaberei, usw. auch einfach voll. Deswegen sollten wir uns alle eine kleine Verschnaufpause können, denn es wird Sommer.
  • azur

    45azur schrieb am 02.06.2013, 15:12 Uhr:
    Die Forderungen von Herrn Ganţ sind gerechtfertigt und sollten auf jeden Fall unterstützt und gestärkt werden. Unsere dagebliebenen Landsleute dürfen auf keinen auf keinen Fall im Stich gelassen werden, auch wenn nur noch wenige geblieben sind. Schön wenn auch rumänischen Mitbürger an einer deutschen Bildung interessiert sind, nachteilig ist nur, dass aufgrund fehlender Vorkenntnisse, oft der deutschsprachige Unterricht gezwungenermaßen ins Rumänische übergeht und so die Qualität des Deutschunterrichts leider auf der Strecke bleibt.
  • Fabritius

    46Fabritius schrieb am 02.06.2013, 19:22 Uhr (um 19:39 Uhr geändert):
    Sehr geehrter Herr Lürz (Johannkls).

    zu Ihrer obigen Nachricht, für deren Sachlichkeit ich danke (ist in diesem Forum leider immer seltener) schreibe ich Ihnen gerne wie folgt meine Meinung:

    - Ich sehe meine Tätigkeit, die ich aus Überzeugung gerne mache, nicht als Verfolgung eines "politischen Interesses" sondern als Interessenvertretung. Ich vertrete das, was im Vorstand unseres Verbandes als Ziel für richtig erarbeitet wird (es ist immer ein Ringen mit Argumenten dafür und dagegen, bis ein solches Ziel steht). Einige dieser Ziele sind aber nur in der Politik zu verwirklichen.

    - Ich stimme Ihnen absolut zu, dass es keinen "17. Bundestaat" für uns geben soll. Wir sind - wie Sie auch richtig schreiben - in Deutschland als Bundesbürger aufgenommen und integriert worden.

    - Ich mache einen Unterschied zwischen "integrieren" und "assimilieren". Weil wir als Siebenbürger Sachsen integriert sind (und nicht als Franken oder Hessen assimiliert werden wollen) haben wir ganz spezifische Interessen als Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, um deren Verwirklichung wir uns selbst kümmern müssen. Hier nennen ich z.B. alle noch nicht abgeschlossenen Integrationsthemen (z.B. die rentenrechtliche Integration, wo sich immer wieder etwas ändert, nie zu unseren Gunsten, es sei denn wir erstreiten es vor Gericht oder in der Politik) oder die Kulturgutsicherung (z.B. den Fortbestand der Institutionen in Gundelsheim etc.), die Liste wäre lang, wenn ich alles aufzähle. Dass uns nicht alles "großzügig geschenkt" wird, zeigt z.B. dass wir gegen die 40%-Kürzung bis zum Verfassungsgericht prozessieren mussten, dass wir uns selbst gegen den Fiktivabzug wehren mussten (was durch Obsiegen vor dem Bundessozialgericht dann geklappt hat und wovon seither ALLE Deutschen aus Rumänien, die in Deutschland eine Rente bekommen, sehr profitieren) oder dass ohne dauernden und beständigen Einsatz nichts für unsere (siebenbürgisch-sächsische) Kultur passiert.

    - weder ich als Person noch der Verband der Siebenbürger Sachsen will "die rumänische Politik" beeinflussen. Uns geht es ausschließlich um unsere ganz konkreten Gruppeninteressen, in Deutschland, aber selbstverständlich auch in Rumänien. Wenn wir also als Verband für gerechtere Restitutionsbedingungen in Rumänien oder für eine Einbeziehung der in Deutschland lebenden Opfer von Deportation in bestehende Entschädigungsgesetze eintreten, dann ist das nach meiner Überzeugung notwendige Interessenvertretung.

    - Ihre Meinung zum kulturellen Erbe in Siebenbürgen teile ich persönlich nicht. Ich denke dass wir eine Kollektivverantwortung auch für die in Siebenbürgen befindlichen Zeugnisse unserer Kultur haben und auch die dort lebenden Landsleute nach Kräften unterstützen sollen. Das ist für mich der Inbegriff von Gemeinschaft.

    Ich respektiere selbstverständlich, dass nicht jeder das so sehen muss. Jeder, der das anders sieht, sollte es aber genau so respektieren, wenn "wir" unsere Kultur nicht "weiterverschenken" wollen.

    Mit "wir" meine ich gerade die Landsleute, die sich zu diesem und zu weiteren Zwecken (die man in der Satzung nachlesen kann) im Verband der Siebenbürger Sachsen zusammengeschlossen haben.

    Der Verband ist kein von seinen Mitgliedern losgelöstes Konstrukt das irgendwann "verschwinden" könnte, sondern es ist der Zusammenschluss seiner Mitglieder. Diese bestimmen was der Verband macht, welche Interessen vertreten werden sollen oder eben nicht. Das geschieht demokratisch von unten (von der Basis, in den Kreisgruppen) nach oben (bis zum Vorstand, der umzusetzen hat, was die Basis beschließt).

    So lange es Landsleute gibt, die sich zu einem Zweck (der in der Satzung festgelegt wird) zusammenschließen, wird es den Verband auch geben.

    Jeder darf mitmachen, wenn er will. Niemand muss.

    Ich versuche, den viel zu langen Text in einen Satz zusammenzufassen: Unser Verband hat NICHTS von einer Partei, sondern ist und bleibt die Interessenvertretung für die ganz konkreten gruppenbezogenen Interessen der darin zusammenwirkenden Landsleute.

    Mit freundlichen Grüßen
  • Thomas Haurein

    47Thomas Haurein schrieb am 02.06.2013, 21:22 Uhr:
    @Fabrizius &Johannkls

    Eine 850 jährige Geschichte schreibt man nicht in 30 Jahren.
    Während der Kommunistischen Diktatur sahen sich die SBS genötigt Ihr Heimatland zu verlassen , ihre Häuser und Höfe unfreiwilliger Weise aufzugeben usw.

    Es stellt sich eine einfache Frage . Hätten die SBS Rumänien freiwillig verlassen wenn es keine Diktatur gegeben hätte ?

    Da ich kein SBS bin würde ich mich auf eine ausführliche Antwort von Herrn Fabritius und Co. freuen.

    Danke

  • Fabritius

    48Fabritius schrieb am 02.06.2013, 22:00 Uhr:
    Hallo Herr Haurein,

    es hätte ohne die Repressalien der Nachkriegszeit sicher keine kollektive Auswanderung gegeben.

    Gründe für oder gegen eine Auswanderung gab es viele, jede Familie hat für sich abgewogen. Einige sind an dieser Entscheidung zerbrochen.

    Verallgemeinern kann man nicht. Es gab durch die zuerst als Kriegsfolge und danach ethnisch bedingten Repressalien (Enteignung, Entrechtung, Zerstörung der Gemeinschaftseinrichtungen etc. und zunehmende Assimilierungstendenzen hin zu einem "einheitlichen Nationalstaat") einen erhöhten Auswanderungsdruck, ohne den es bei einer normalen (auch in anderen Ländern feststellbaren) Migration geblieben wäre.


    Viele Grüße
  • Thomas Haurein

    49Thomas Haurein schrieb am 03.06.2013, 01:05 Uhr:
    Herr Fabritius !

    Danke für die schnelle Rückantwort .
    Demnach sind die SBS einem historischen Verbrechen zum Opfer geworden das bis zum heutigen Tag (größtenteils) ungesühnt geblieben ist .

    Die menschliche Tragödie , seine Heimat , unfreiwilliger Weise verlassen zu müssen kann keinen kalt lassen.

    Ihre Feststellung " Einige sind an dieser Entscheidung zerbrochen " kann ich mehr als nachvollziehen .

    Den Spagat zu finden zwischen Vergangenheit und Zukunft der SBS kann keine einfache Aufgabe sein .

    So lange es noch SBS in Rumänien gibt , sollten Sie sich weiter hin unmittelbar für die Interessen der dort lebenden Sachsen einsetzten . Falls es nötig ist auch über die Einmischung in die interne Politik (insofern es die Interessen der SBS betrifft) .

    Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Rumänien betrifft mittlerweile ganz Europa und damit auch die SBS .
  • seberg

    50seberg schrieb am 03.06.2013, 01:52 Uhr (um 02:16 Uhr geändert):
    „Ihre Feststellung "Einige sind an dieser Entscheidung zerbrochen " kann ich mehr als nachvollziehen.“

    Glücklich, wer erst an der Entscheidung "auswandern oder nicht" zerbrechen konnte, weil er nicht schon längst vorher zerbrochen war und also nichts mehr zu entscheiden gehabt hätte...
  • Thomas Haurein

    51Thomas Haurein schrieb am 03.06.2013, 02:03 Uhr:
    @seberg
    Zitat: "weil er nicht schon längst vorher zerbrochen war"
    Bitte um Nachsicht ob meinem Unwissen. Im welchen Kontext ist Ihre Aussage zu verstehen ?
  • Harald815

    52Harald815 schrieb am 03.06.2013, 23:33 Uhr:
    Zitat: "Hätten die SBS Rumänien freiwillig verlassen wenn es keine Diktatur gegeben hätte ? "
    Welche Diktatur meinen Sie, die Deutsche von vor 1945 oder die Rumänische? Viele sind erst nach 1989 gegangen, da war (angeblich) keine Diktatur mehr.
    Ich würde Ihre Frage zumindest um die Frage: "Hätten die SBS Rumänien freiwillig verlassen, wenn es in der BRD wirklich materiell schlecht gegangen wäre (z.B. wenn Deutschland ein Agrarstaat hätte werden müssen), wenn es keine Lastenausgleichsgesetze gegeben hätte, usw. ?". Meine Zusatzfrage würde ich teilweise derart beantworten, dass sie auch gegangen wären, aber nach USA, Australien, Kanada, Frankreich, Südafrika, Argentinien, ...so wie es viele Rumänen getan haben und weiterhin tun. Deutschland war attraktiv und ist es für Rumänen auch.
    Ich denke Ihre Frage kann nicht wirklich befriedigend beantwortet werden.

    Und zu Gloria: Rumänische Ärzte haben, zu Recht, einen hervorragenden Ruf in Deutschland. Ich hoffe, dass wenn Sie bei einem erscheinen, er Ihre Aussage kennt.
  • Schreiber

    53Schreiber schrieb am 04.06.2013, 00:58 Uhr (um 01:07 Uhr geändert):
    @ Johannkls:

    Sie sind also 1978 schon da gewesen, haben alle eigenen Schäfchen im Trockenen und was mit allen anderen - viel später und nicht so abgepampert wie Sie - zugezogenen Landsleuten passiert, ist Ihnen gleichgültig. Die Ihrer Meinung nach vernachlässigbaren Landsleute in Rumänien sollen wir auch gleich aufgeben und dort alles "Weiterschenken", die dortgebliebenen "nur noch 13 Tausend" sollen gefälligst gute Rumänen werden und dann auch gleich in die rumänischen Kirchen gehen... Sie empfehlen alles "gnädig" zu "verschenken", weil "wir" (Sie??) großzügig entschädigt wurden?

    Mit Verlaub, Johannkls, soviel Selbstsucht und Egoismus IST BELEIDIGEND UND BESCHÄMEND!!!

  • TAFKA"P_C"

    54 • TAFKA"P_C" schrieb am 04.06.2013, 08:32 Uhr (um 08:54 Uhr geändert):
    "Viele sind erst nach 1989 gegangen ..."
    Das letzte Drittel eventuell, weil vorher die ausgehandelten Kontingente nicht mehr zuließen! Die Koffer aber waren bei den meisten schon gepackt. Diesen Kontext solltest du schon erwähnen. Und als sie das Land verließen, war es genau so ein "demokratischer" Zustand, wie nach 1945. Es hätte alles werden können und nichts, (aber der Zukunftsseher Harald weiß alles haargenau, wie die Zukunft sich entwickeln wird). Und den Vertrauensverlust nach 2maliger herber Enttäuschung, kann diesen Menschen keiner verübeln.
  • Harald815

    55Harald815 schrieb am 04.06.2013, 09:10 Uhr:
    Ich habe "(angeblich)" geschrieben! Alles was du sagts ist richtig, trotzdem, ohne die Sogkraft dieser BRD wären viele entweder nicht gegangen oder anderswohin. Das "als Deutscher unter Deutschen" leben wollen war nur ein geringer Prozentteil der Gründe zu gehen.
    Und ohne die Diktatur von vor 1945 in Deutschland wäre vieles anders gewesen, auf der ganzen Welt.
  • gero

    56gero schrieb am 04.06.2013, 12:30 Uhr:
    @Harald815: Auch so ein "Zerbrochener", "Zerrissener" mit zwei Pässen (RO,D), der im Schlaf noch immer den Hahn auf dem Mist krähen hört??
  • TAFKA"P_C"

    57 • TAFKA"P_C" schrieb am 04.06.2013, 12:53 Uhr:
    Zu 55
    "Alles was du sagts ist richtig, trotzdem, ohne die Sogkraft dieser BRD wären viele entweder nicht gegangen oder anderswohin."

    Natürlich, weil sie Deutsch sprachen. Die Ungarn verließen das Land in Richtung Ungarn, die Serben in Richtung Jugoslawien. Jeder halt dahin wo seine Wurzeln waren und es seiner kulturellen Identität entsprach.

    "Und ohne die Diktatur von vor 1945 in Deutschland wäre vieles anders gewesen, auf der ganzen Welt."

    Sorry, aber diese Diktatur kann nicht losgelöst von den geschichtlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden. Erstens kam sie nicht von ungefähr, sondern war ein Ergebnis vorhergehender Ereignissen und zweitens war der Faschismus damals, als neue Ideologie (wie übrigens der Sozialismus/Kommunismus), auf der ganzen Welt sehr populär. Z.B war Max Mosley‘s (ehemaliger Chef des Weltautomobilverbandes FIA) Vater, der Anführer der britischen Nazis in der Vorkriegszeit (einzig und allein Churchill hat sich dem damals üblichen Zeitgeist entziehen können), die ach so freiheitliche USA urteilte über ihre Farbige, wie folgt rassistisch: "Schwarze sind geistig unterlegen, von Natur aus unterwürfig und Feiglinge im Angesicht jeder Gefahr. Sie sind deshalb für den Kampfeinsatz ungeeignet." (Das ist das Ergebnis einer Studie des War College der US Army 1925). Heute sind wir schlauer und wissen welche Folgen diese Ideologie(n) hatten, aber damals waren sie so etwas wie Heilsbringer nach den turbulenten Jahren des beginnenden 20.Jh. Ich verstehe auch nicht, wieso du auch ständig nur auf Deutschland rumreitest. Rumänien ist für dich immer nur ein Opfer, weil doch angeblich ohne Deutschland der Faschismus, zumindest nach deiner Interpretation, nicht nach Rumänien „exportiert“ worden wäre. Und um in deiner Lesart zu bleiben, sage ich dann, dass Deutschland auch ein Opfer ist. Und warum? Weil der Faschismus ursprünglich aus Italien kommt! Also kann man sagen, ohne die Diktatur in Italien, wäre vieles auf der Welt ganz anders gewesen.
  • Thomas Haurein

    58Thomas Haurein schrieb am 04.06.2013, 13:47 Uhr (um 13:50 Uhr geändert):
    Nochmals zu meiner ursprünglichen Frage :

    "Hätten die SBS Rumänien freiwillig verlassen wenn es keine Diktatur gegeben hätte ? "

    In erster Linie meine ich die kommunistische Diktatur nach 1945 und deren Repressalien .

    Als nicht Sachse Frage ich mich weiter hin warum die SBS Rumänien nach 850 jähriger Geschichte in Rumänien (Siebenbürgen/Banat)innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne massenhaft verlassen haben.

    Es kommt mir als außenstehenden einem Exodus der Israeliten aus Ägypten gleich.

    Gab es in den vorherigen Jahrhunderten keine Probleme die zu einer massenhaften Auswanderung der SBS geführt haben könnten?

    Tataren ,Türken ,Russen -Hunger ,Pest und Verfolgung gab es auch in anderen Jahrhunderten , trotzdem blieben die SBS ihrem Land über Jahrhunderte lang treu .

    Lag es alleine an der Neckermann Politik des Westens oder verspürten die SBS nach 850 Jahren wieder Heimweh nach ihrer einst verlassenen Heimat Deutschland ,Frankreich und Luxemburg ?

    War es nach 1989 nur noch eine wirtschaftliche Frage ?

    Die älteren Generationen sind eher gefragt mir eine ansatzweise plausible Erklärung geben zu können . Als außenstehender verstehe ich es immer noch nicht wirklich .

    Danke.


  • Harald815

    59Harald815 schrieb am 04.06.2013, 14:00 Uhr:
    "Zu 55
    "Alles was du sagts ist richtig, trotzdem, ohne die Sogkraft dieser BRD wären viele entweder nicht gegangen oder anderswohin."

    Natürlich, weil sie Deutsch sprachen. Die Ungarn verließen das Land in Richtung Ungarn, die Serben in Richtung Jugoslawien. Jeder halt dahin wo seine Wurzeln waren und es seiner kulturellen Identität entsprach."

    Was soll der Blödsinn? Die Auswanderer in die USA, nach Argentinien, oder auch nur die Sachsen/Schwaben die nach 1866 nach Altrumänien auswanderten, taten sie dies weil sie Deutsch sprachen?

    ""Und ohne die Diktatur von vor 1945 in Deutschland wäre vieles anders gewesen, auf der ganzen Welt."

    Sorry, aber diese Diktatur kann nicht losgelöst von den geschichtlichen Rahmenbedingungen betrachtet werden."
    Ich habe nicht die Ursache für diese Diktatur angesprochen, sondern nur ihre Existenz und die weltweiten Folgen.
    "Erstens kam sie nicht von ungefähr, sondern war ein Ergebnis vorhergehender Ereignissen und zweitens war der Faschismus damals, als neue Ideologie (wie übrigens der Sozialismus/Kommunismus), auf der ganzen Welt sehr populär. Z.B war Max Mosley‘s (ehemaliger Chef des Weltautomobilverbandes FIA) Vater, der Anführer der britischen Nazis in der Vorkriegszeit (einzig und allein Churchill hat sich dem damals üblichen Zeitgeist entziehen können), die ach so freiheitliche USA urteilte über ihre Farbige, wie folgt rassistisch: "Schwarze sind geistig unterlegen, von Natur aus unterwürfig und Feiglinge im Angesicht jeder Gefahr. Sie sind deshalb für den Kampfeinsatz ungeeignet." (Das ist das Ergebnis einer Studie des War College der US Army 1925)."
    Ja, und?
    "Heute sind wir schlauer und wissen welche Folgen diese Ideologie(n) hatten, aber damals waren sie so etwas wie Heilsbringer nach den turbulenten Jahren des beginnenden 20.Jh. Ich verstehe auch nicht, wieso du auch ständig nur auf Deutschland rumreitest. Rumänien ist für dich immer nur ein Opfer, weil doch angeblich ohne Deutschland der Faschismus, zumindest nach deiner Interpretation, nicht nach Rumänien „exportiert“ worden wäre."
    Habe ich nie behauptet. Die Legionari waren zwar beeinflusst, aber ideologisch nicht besser als die Nazis. Was geschehen wäre, wenn sie tatsächlich an der Macht geblieben wären (wenn nicht mit Deutschlands Hilfe halb Siebenbürgen an Ungarn abgetreten worden wäre) kann man nur vermuten, wäre aber sicher in höchstem Maße zu verurteilen. Selbst ohne sie war es schlimm genug. Und, ob es einem passt oder nicht, war keiner der faschistischen Regimes jener Zeit so „perfekt“ wie das Deutsche.
    "Und um in deiner Lesart zu bleiben, sage ich dann, dass Deutschland auch ein Opfer ist."
    Natürlich war es das. Von einem Volk der Dichter und Denker wurden wir zu einem der Richter und Henker.
    "Und warum? Weil der Faschismus ursprünglich aus Italien kommt! Also kann man sagen, ohne die Diktatur in Italien, wäre vieles auf der Welt ganz anders gewesen."
    Kann man ruhig sagen, nur haben tatsächlich die Italiener ihren Faschismus so in die Welt getragen wie wir? Ist Guernica (Picasso) als Folge eines italienischen oder doch deutschen Luftangriffes entstanden? OK, sie waren beide dabei (Legion Condor und Corpo Truppe Volontarie). Hast du es gesehen? Was hast du dabei empfunden?
  • Johann

    60Johann schrieb am 04.06.2013, 14:10 Uhr (um 14:20 Uhr geändert):
    @ Thomas Haurein

    Ihre Fragen habe ich mir auch gestellt.
    Hier finden Sie meine Antworten:

    1. Aussiedlung und Integration. Motive der Aussiedlung und Verlauf der Integration in Deutschland am Beispiel der Siebenbürger Sachsen

    ""Die Ostvertriebenen selbst merken enttäuscht und verbittert, wie gering die Kenntnis des Ostens selbst in gebildeten Kreisen ist, ja wie leicht das Eintreten für diesen Osten als Nationalismus mißdeutet wird" (Lemberg 1949: 48); beide Feststellungen gelten nach wie vor. Die Aussiedler werden von vielen als Wirtschaftsflüchtlinge angesehen. Diese an Stammtischen und von populistischen Politikern verbreiteten Erklärungen greifen zu kurz. Wirtschaftliche Motive allein können vor allem das Ausmaß der Aussiedlung nicht befriedigend erklären.

    Damit man die Aussiedlungsmotive verstehen bzw. die Aussiedlung von Deutschen aus Osteuropa in die Bundesrepublik erklären kann, müssen erstens die Ursachen der Auswanderung (push-Faktoren), in diesem Fall aus Siebenbürgen, und zweitens die Anziehungskräfte (pull-Faktoren) in der Bundesrepublik Deutschland erörtert werden.

    Folgende Thesen sollen begründet werden: Die wichtigsten Faktoren, die den Massenexodus verursachten, sind jahrzehntelange Deklassierung im Herkunftsgebiet unabhängig vom gerade herrschenden politischen System sowie die Gefahr des Identitätsverlustes; und: Die Bundesrepublik ist ein Fluchtort, wo genau diese drückenden Nachteile fehlen und eine gute Integration möglich ist. "

    http://www.siebenbuerger-bw.de/buch/sachsen/9.htm

    2. Siebenbürger Sachsen - gestern, heute, morgen.
    Von einer festen Burg zu einem offenen Club

    http://www.siebenbuergersachsen.de/geschichte/index.htm
  • seberg

    61seberg schrieb am 04.06.2013, 14:11 Uhr (um 14:23 Uhr geändert):
    Thomas Hauherein:nachdem Sie jetzt viermal ungefragt betont haben, dass kein Sachse, sondern ein "Außenstehender" sind, ist klar, dass Sie irgendwie doch einer sind, etwa so, wie ein gewisser Armin Maurer... ;-)

    Der Exodus der Sachsen aus Siebenbürgen kommt Ihnen als "außenstehenden" einem Exodus der Israeliten aus Ägypten gleich? Das ist ja interessant, dann sind die Sachsen mit einen Religionsgründer an der Spitze ausgewandert und werden also noch in über 2000 Jahren die Welt kulturell ungemein befruchten, wie das Volk des Buches es bis heute tut...

    Wie könnten also die Sachsen auf Rumänisch zum endgültigen Verlust der siebenbürgischen Heimat sagen?: no, nu-i bai! ;-)
  • Harald815

    62Harald815 schrieb am 04.06.2013, 14:29 Uhr:
    Ich versuche es noch einmal, obwohl diese Frage unmöglich wirklich beantwortet werden kann.
    "Gab es in den vorherigen Jahrhunderten keine Probleme die zu einer massenhaften Auswanderung der SBS geführt haben könnten?

    Tataren ,Türken ,Russen -Hunger ,Pest und Verfolgung gab es auch in anderen Jahrhunderten , trotzdem blieben die SBS ihrem Land über Jahrhunderte lang treu ."
    Gründe eine Landschaft zu verlassen gibt es immer, aber auch Gründe zu bleiben. Es ist auf der einen Seite das harte Leben, dass man „daheim“ hat und auf der anderen Seite die Ziele einer Auswanderung. Was waren im Laufe der Zeit mögliche Ziele? Das Mitteleuropa des 30 jährigen Krieges? Die Unruhen und das harte Leben in so manchem Fürstentum (die Landler werden Gründe gehabt haben nach Siebenbürgen auszuwandern). Die Aussicht in den Kriegen Napoleons, egal auf welcher Seite, dabei zu sein? In Siebenbürgen war man ziemlich frei, auch wohlhabend und eine Türkenherrschaft war nicht übermäßig schlimm – man zahlte seinen Tribut und hatte seine Ruhe (Zwang die Religion etwa zu ändern gab es wohl kaum).
    Ich bleibe dabei, der Grund für die Auswanderung bestand aus zwei Teilen, einerseits die Unfreiheit des kommunistischen Regimes und andererseits die Anziehungskraft des Zieles, der BRD. Auch Rumänen sind viele gegangen, aus denselben Gründen nur war bei ihnen nicht unbedingt Deutschland das Ziel sondern auch irgendwelche Länder des Westens. Nach 1956 haben auch Ungarn massenhaft ihr Land verlassen.

    "Lag es alleine an der Neckermann Politik des Westens oder verspürten die SBS nach 850 Jahren wieder Heimweh nach ihrer einst verlassenen Heimat Deutschland ,Frankreich und Luxemburg ?"
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand irgend eine Erinnerung an die einst verlassene Heimat hatte.

    "War es nach 1989 nur noch eine wirtschaftliche Frage ?"
    Das glaube ich auch nicht, denn die Entscheidung war schon längst gefällt worden, nur konnte sie vorher nicht umgesetzt werden. Die Familien- oder Ortsgemeinschafts- Zusammenführung wird auch entscheidend gewesen sein. Andererseits, wenn man gesehen hat, welche „Revolution“ stattgefunden hat, konnte man kaum Gutes erwarten.
  • seberg

    63seberg schrieb am 04.06.2013, 14:42 Uhr:
    "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand irgend eine Erinnerung an die einst verlassene Heimat hatte."

    Na und? Was hat das, was Sie sich unter "Erinnerung" vorstellen mit dem zu tun, was zur Auswanderung geführt hat?
  • TAFKA"P_C"

    64 • TAFKA"P_C" schrieb am 04.06.2013, 14:57 Uhr:
    "die Landler werden Gründe gehabt haben nach Siebenbürgen auszuwandern"
    Absoluter Blödsinn! Die wurden dahin deportiert!
  • TAFKA"P_C"

    65 • TAFKA"P_C" schrieb am 04.06.2013, 14:59 Uhr (um 15:00 Uhr geändert):
    "Als nicht Sachse Frage ich mich weiter hin warum die SBS Rumänien nach 850 jähriger Geschichte in Rumänien (Siebenbürgen/Banat)innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne massenhaft verlassen haben."

    Da vermengen Sie aber was, aber ganz gewaltig. Siebenbürgen und Banat gehören seit 1918 zum rumänischen Staatengebilde, jedoch haben sie eine ganz andere Kolonisationsgeschichte.
  • lori

    66lori schrieb am 04.06.2013, 18:14 Uhr:
    Hallo Allerseits,

    einigen gelingt es immer wieder vom Thema abzulenken. Die Debatten drehen sich im Kreis und wurden schon vor 10 Jahren geführt.

    mutapitz:

    ich bin in 2 Vereinen Mitglied, der eine ist wesentlich grösser als der Verband der sbS, der andere nicht viel kleiner. Bei denen erlebe ich schon etwas anderes.

    Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre....Siegmund hat vorgerechnet wie die rumänische Regierung rechnet, also es reicht für etwa 800 Betroffene. Bis die Zahlungen erfolgen sterben einige weg. Und das verkauft uns der Verband in der Person seines BV als Erfolg! Dreister geht es kaum.

    johanneskls

    ich warne Sie von den verbalen Umarmungen de BV. Ich und einige anderen auch, erleben dieses seit vielen Jahren. Diese Umarmungen gelten lediglich dann, wenn wir uns nach seinen Vorgaben(des BV) verhalten, die er wieder und immer wieder im Zusammenhang mit den Statuten des Verbandes als Zielsetzung verkauft.
    Es ist wie gogesch schrieb kein einziges mal auf die Kritiker eingegangen worden.
    Und nochmal,niemand darf uns verbieten zu sagen, dass wir mit obengenannten Vorgängen(siehe Artikel) NICHT einverstanden sind. Und keiner darf einfache Fragen als polemisch abkänzeln.(siehe Beitrag 8)

    servus
  • orbo

    67orbo schrieb am 04.06.2013, 20:55 Uhr:
    "ich warne Sie von den verbalen Umarmungen de BV."

    ach ja?
  • fritz1966

    68fritz1966 schrieb am 04.06.2013, 22:27 Uhr:
    Hallo, zusammen,

    ich finde, dass „Thomas Haurein“ genau die richtige Frage stellt. Die Auswanderung der SbS ist ein in jeder Hinsicht ziemlich einzigartiges Phänomen. Ich bin das Gefühl nie ganz losgeworden, dass die SbS eine sachliche und offene Diskussion über die Motive dafür ein wenig scheuen, weil sie sich ihres eigenen „Opferstatus“ in diesem Zusammenhang nicht wirklich sicher sind. Und genau den wollen sie natürlich unter keinen Umständen in Frage gestellt sehen.

    Die SbS sind intensiv damit beschäftigt, für sich selbst so etwas wie einen „Opferstatus“ zu reklamieren, wenn nicht sogar zu konstruieren, von dem ihnen selbst bewusst ist, dass sie ihn weder aufgrund des selbst erfahrenen und erlebten Leids und schon gar nicht im Vergleich zu dem, was andere Vertrieben – wirklich „Vertriebene“ – erleiden mussten, für sich ernsthaft in Anspruch nehmen können.
    Sicher, wir waren in Rumänien Repressalien ausgesetzt – aber es gab in Rumänien auch deutsche Kindergärten und Schulen, ganz anders als in manchen anderen Ostblock-Ländern, in denen teilweise ganz anders mit Deutschen umgegangen wurde. Wir konnten Deutsch sprechen, in Buchhandlungen gab es deutsche Bücher.
    Ja, es gab die schrecklichen und rechtswidrigen Deportationen in die Sowjetunion. Wer auch immer dafür verantwortlich gewesen sein mag – was haben denn andere im Krieg und in der Nachkriegszeit durchgemacht? Es hat kaum einen Sinn, Leid gegen Leid aufzurechnen, aber irgendwie steht das von SbS reklamierte und bis heute zelebrierte Leid in einem sonderbaren Missverhältnis zwischen dem, was ihnen selbst aufgebürdet wurde, und dem, was andere ertragen mussten.
    Ganz zu schweigen von der Begeisterung vieler SbS für die politischen Ziele und ganz konkret für die „Führungskräfte“ des dritten Reichs. Wer ist den scharenweise begeistert zur Waffen-SS gerannt? Waren das die „Opfer“ von später, wie sie dann gerne selbst gesehen werden wollten?

    Nein, ich denke, so einfach können wir es uns nicht machen. Ich denke, dass die Auswanderung der SbS nach Deutschland im Wesentlichen von zwei Kräften bestimmt war: der Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben und vor allem mit den Perspektiven in Rumänien einerseits und der gewaltigen – vor allem wohlstandsverheißenden – Anziehungskraft der Bundesrepublik Deutschland anderserseits. Letzteres sich offen einzugestehen, wird in SbS-Kreisen für mein Gefühl oft als etwas „unfein“ empfunden, meint man doch, sich damit in die Nähe von Wirtschaftsflüchtlingen gerückt zu sehen, was man tunlichst vermeiden möchte.

    Wie wäre es, wenn wir den Spieß hier einmal umkehren? Wir hatten einerseits unsere guten und auch „moralisch legitimen“ Gründe für die Auswanderung nach Deutschland; was wäre denn so schlimm daran, sich einzugestehen, dass die Aussicht auf ein besseres –ja, auch materiell besseres – Leben in Deutschland auch nicht gerade abschreckend war? Aus meiner Sicht ein Beitrag zur Ehrlichkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Was soll daran falsch sein?

    Und wenn wir schon dabei sind: Die SbS, jedenfalls ihre mehr oder weniger „offiziellen“ Vertreter, treten gerne als mehr oder weniger selbst ernannte „Brückenbauer“ (wohin auch immer) auf oder lassen sich gerne als solche herumreichen. Ok, dann bauen wir einmal richtig große Brücken und fragen uns, warum so viele Menschen aus aller Herren Länder so gerne nach Deutschland kommen oder kommen möchten. Ich finde es richtig, dass Deutschland politisch oder sonstwie Verfolgten Asyl gewährt, ich habe aber auch für all jene volles Verständnis, die, wie es oft despektierlich heißt, „nur“ aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen. Als guter SbS kann ich diesen Antrieb, auch wenn es nicht der einzige bei der Auswanderung der SbS war, durchaus nachvollziehen. Hier könnten wir in Deutschland und Europa dringend benötigte Brücken bauen.

    Viele Grüße
    Fritz
  • Joachim

    69Joachim schrieb am 05.06.2013, 00:00 Uhr:
    Besser hätte ich es nicht sagen können!
    Respekt.
  • azur

    70azur schrieb am 05.06.2013, 06:13 Uhr:
    @fritz1966: Ich nehme an, die Zahl „1966“ soll Ihr Geburtsjahr andeuten, somit könnte es zutreffen, dass Sie persönlich ein Wirtschaftsflüchtling sind. Sprechen Sie aber n i c h t im Namen aller SbS, denn was geschehen ist, ist bestens dokumentiert und allen bekannt. Das lässt sich auch von ein paar Provokateuren auf der SBZ nicht ungeschehen machen!
  • sadero

    71sadero schrieb am 05.06.2013, 08:52 Uhr (um 08:53 Uhr geändert):
    @fritz - das beste was ich seid lange hier im forum gelesen gabe - respekt! ein schässburger eben :)
    @azur, meine bekannten, freunde und verwandten (alt und jung), vertreten fritzis meinung!!! der ganze restitutions- und brückenbauermist interessiert sie nicht.
    selbstverständlich kann man in der "dokumentierten" vergangenheit leben - bleibt ihnen überlassen ...
  • Johann

    72Johann schrieb am 05.06.2013, 09:07 Uhr (um 09:24 Uhr geändert):
    Ich kenne niemanden (Ausnahmen Asketen), der bestreitet, dass wirtschaftliche Motive im Handeln von Menschen eine Rolle spielen. Selbstverständlich haben solche Motive eine Rolle auch bei der Aussiedlung der Sachsen gespielt, wer bestreitet den das???

    Wirtschaftliche Motive allein können aber das Phänomen des Massenexodus nicht erklären. Mit wirtschaftlichen Motiven kann man die Auswanderung von 10% der SbS erklären, aber nicht von 90 %, man kann die Auswanderung von jungen Menschen, aber nicht die Auswanderung der Generation 50plus erklären.

    Nach 1990 sind über 90 % der Siebenbürger Sachsen ausgewandert, die meisten haben bewusst alle Brücken hinter sich zerstört (Häuser, Einrichtungen etc. schlicht verschleudert), nur damit man, sollte es im Deutschland nicht so gut klappen, keinen Grund hat jemals zurückzukehren. Es gibt kaum sächsische Rückkehrer. Der Großteil der Ausgewanderten bleibt auch in Deutschland sogar den sbs Vereinen fern und will mit Brückenbau nichts zu tun haben, da kann auch das jährliche Treffen in Dinskelsbühl nicht darüber hinwegtäuschen.

    Im Ausland leben über 2 Millionen Rumänen, ca. 10 % der Bevölkerung. Diese sind aus wirtschaftlichen Motiven ins Ausland gegangen, mit dem Ziel irgendwann wieder zurückzugehen. Die meisten gehen zurück. Dagegen hat doch niemand etwas, sofern sie sich den Unterhalt redlich verdienen.

    Vor und nach dem Ersten Weltkrieg sind viele Siebenbürger Sachsen aus wirtschaftlichen Motiven, wohlgemerkt in die USA!!! gezogen und die meisten sind wieder zurückgekommen!!

    Kommunisten und Kapitalisten haben folgende Gemeinsamkeiten:

    1. Sie haben ein eindimensionales Menschenbild, um ein Bild eines Marxisten (Herbert Marcuse) zu benutzen. Die Wirtschaft ist die Basis und alles andere gehört zum unbedeutenden Überbau. Daher kennen sie von allem den Preis und von nichts den Wert.

    2. Sie sind bereit, die eigene Großmutter sowie die eigene Seele für Geld und materiellen Wohlstand zu verscherbeln. Haben keine Skuppel, auch andere Menschen oder gewachsene Kulturen aus Habsucht zu zerstören. Gewissenlose Kommunisten und Kapitalisten sind für den Großteil der Verbrechen verantwortlich.

    3. Sie labern ständig vom Gemeinwohl, Menschenrechte etc., zählen Ihre eigenen Wohltaten akribisch auf. Dies dient einzig und alleim dem Zweck, von ihren primitiven Seelen und von ihrem räuberischen Tun abzulenken.
  • seberg

    73seberg schrieb am 05.06.2013, 09:42 Uhr (um 09:53 Uhr geändert):
    Das hast du schön gesagt, Johann, besonders der ersten Teil hat mir gefallen. Beim 1., 2., 3... musste ich den Kopf leicht zur Seite neigen, die Augen etwas zusammenkneifen und denken: oh, wenn der Johann etwas zwanghaft wird, wirds interessant: hier stellt er die Gemeinsamkeiten zwischen Kommunismus und Kapitalismus so sehr heraus, ohohoho!, seit wann das denn? ;-) Und dabei führt er gleich zu Anfang einen Psychoanalytiker, der der Frankfurter Schule angehört hat ( also: einen bösen "Marxisten"! :-( ), als Zeugen dafür ins Feld... :-)))
  • TAFKA"P_C"

    74 • TAFKA"P_C" schrieb am 05.06.2013, 10:22 Uhr:
    "Nach 1990 sind über 90 % der Siebenbürger Sachsen ausgewandert,"
    Johann, waren das nicht ca. 30% (das letzte Drittel)? Von ehemals ca. 350.000 Rumäniendeutsche nach dem II. WK waren in den Jahren vor 1989 ca. 230.000 (Sachsen, Schwaben u.a.) ausgewandert und nach dem Umsturz lediglich ca. 110.000. Das waren doch nicht alle Sachsen die nach 1989 Rumänien verließen.
  • Schön & Schwaetz

    75 • Schön & Schwaetz schrieb am 05.06.2013, 11:31 Uhr (um 11:39 Uhr geändert):
    Hier wird gelogen, dass sich nur so die Balken biegen!

    Warum gehen alle Schlauschreiber von einer Bevölkerungszahl Rumäniens von 20 Millionen aus? Zum Zeitpunkt des rumänischen Militärputsches hatte Rumänien knapp an die 24 Millionen Einwohner.

    Vielleicht kann das mal jemand erklären?

    Wo sind diese 4 Millionen Menschen aus Rumänien hinentschwunden? Lösten sich die in Luft auf? Sind die auf Grund von Massenepidemien alle verschieden? Ist es nicht vielmehr so, dass die - teilweise - kompakte rumänischethnische Diasporen in Italien, Spanien, USA, usw. gebildet haben?

    Ebenso kann ich das Geleier von der „beabsichtigten Rückkehr“ kaum noch lesen! Die Leute kommen einmal im Jahr - oder meist nicht einmal das - ZU BESUCH nach Rumänien. Nur eine kleine Minderheit der Auswanderer schafft den Spagat zwischen Auswanderungsland und alter Heimat. Ich nehme an, dass über 90 % der Auswanderer für Rumänien verloren sein werden, so es nicht zu schweren wirtschaftlichen oder sonstigen Problemen in den Aufnahmeländern kommen sollte, die dort einen weiteren Aufenthalt der Zuwanderer verunmöglichten. Außerdem nehmen die Leute im Allgemeinen nach kurzer Zeit die Staatsbürgerschaft des Aufnahmelandes an, bauen sich dort Häuser, kaufen Wohnungen, etc. und viele (die Mehrzahl der Ausgewanderten?) haben längst den rechtlichen Status von Einheimischen erworben. Die Illusion von der „Rückkehr“ mag sicher in vielen leben, aber sie wird nur von einer winzigen Minderheit jemals real gelebt werden können!

    Selbst dann, wenn man von den offiziell publizierten Zahlen ausgeht, leben vom Zeitpunkt des rumänischen Militärputsches ausgehend, zu dem die Bevölkerung Rumäniens knapp an die 24 Millionen Menschen betragen hat, nur mehr so um die 18 Millionen im Lande. Das sind bitte die OFFIZIELLEN ZAHLEN! Dass die geschönt sein dürften, das nehme nicht nur ich an, sondern sehr viele andere Leute auch, die sicher mehr Einblick haben werden als ich.

    Bei diesen 18 Millionen sollen rund 2 Millionen Menschen mitgezählt worden sein, die sich bereits nicht mehr in Rumänien aufhalten!

    Je nach Annahme ergibt sich daher das Ergebnis, dass seit dem Militärputsch ein Viertel oder ein Drittel der Bevölkerung aus Rumänien geflohen sind. Geht man von der zweiteren Zahl aus und berücksichtigt man die allgemeine Lebenserfahrung, dass Auswandern vorwiegend eine Sache der wirtschaftlich aktiven Bevölkerungsschicht ist, dann kommt man um die Annahme nicht herum, dass mittlerweile so um die Hälfte der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung Rumäniens bereits dem Land den Rücken gekehrt und ihr Heil anderswo gesucht hat.

    Man lege das auf Deutschland um und stelle sich einmal vor, dass die Hälfte der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung Deutschlands das Land verlassen hätte um sich vorstellen zu können was mit Rumänien seit dem (von außen initiierten!) Militärputsch geschehen ist ...

    Ist es „nur“ Dummheit oder ist es böse Absicht, dass hier mit dermaßen verfälschtem Zahlenmaterial operiert wird? Ein - europäisches! - Land wird systematisch und ohne jegliches Pardon zertrümmert, seine Bevölkerung in alle Winde zerstreut, und niemand scheint das auch nur zur Kenntnis nehmen zu wollen! Welches Land kommt dann als nächstes dran?
  • sadero

    76sadero schrieb am 05.06.2013, 12:22 Uhr:
    @johann
    ""Wirtschaftliche Motive allein können aber das Phänomen des Massenexodus nicht erklären. Mit wirtschaftlichen Motiven kann man die Auswanderung von 10% der SbS erklären, aber nicht von 90 %, man kann die Auswanderung von jungen Menschen, aber nicht die Auswanderung der Generation 50plus erklären.""
    zehn prozent sind viel zu wenig: ich würde mal 70-80% schätzen ...
    ein weiterer grund könnte die unehrlichkeit/desinformation "unserer" sachen, die in D lebten, sein!
  • TAFKA"P_C"

    77 • TAFKA"P_C" schrieb am 05.06.2013, 13:31 Uhr:
    "ein weiterer grund könnte die unehrlichkeit/desinformation "unserer" sachen, die in D lebten, sein!"

    Ich bin gespannt welche Desinformation dir aufgetischt wurde oder soll man lieber fragen, wie naiv du warst?
  • sadero

    78sadero schrieb am 05.06.2013, 14:03 Uhr (um 14:06 Uhr geändert):
    ... in dem alter durfte ich auch naiv sein!
    ausserdem war es eine meinung herr osl!
    erzähl mir nicht dass du schon immer ein besserwisser warst :)
    kannst dich entspannen - ich werde dir hier nicht den einfluss der gesellschaft auf das individum erklären ...
  • TAFKA"P_C"

    79 • TAFKA"P_C" schrieb am 05.06.2013, 14:46 Uhr (um 14:49 Uhr geändert):
    Sadero,
    Wenn du schon Behauptungen hier aufstellst, dann kannst du auch ruhig erzählen, welche es waren. Andere haben wohl andere Erfahrungen gemacht, wie Horrorgeschichten a la „die Nachbarn sind ätzend, grüßen einen gar nicht“ oder „ich arbeite so viel oder so viel und muss noch zusätzlich schaffen gehen“ oder „du kannst nur Tätigkeiten unter deiner Ausbildung annehmen“ oder ... . Also versuchten die „Besucher“ eher abweisend gegenüber den Zurückgebliebenen zu sein, damit ja keiner auf den Gedanken kommt, erst auswandern zu wollen oder aber, sich bei einer eventuellen Ausreise, auf deren Hilfe verlassen zu wollen.
    Und, dass 70-80% des besseren Lebens wegen ausreisten, ist ganz klar ein Ammenmärchen! Die Ausreisewilligkeit war schon in den 60er und 70er bei sehr vielen spürbar, also in einer Zeit als es Rumänien, vom Lebensniveau her, blendend ging.
  • sadero

    80sadero schrieb am 05.06.2013, 15:07 Uhr:
    ""Horrorgeschichten""
    da magst du auch recht haben.
    mir sind aber auch aussagen wie: "dort arbeite ich weniger wie hier", "in der schule muss ich nicht so viel lernen", "war im lande X, Y, im urlaub" u. s. w.
    ja, vielleicht waren "meine gäste" auch mehr "angeber" :)
    das mit den prozenten würde ich nicht so kategorisch als märchen bezeichnen. zumindest auf meinen bekanntenkreis stimmt es - auch wenn es die "familienzusammenführung" war :)
  • cäsar

    81 • cäsar schrieb am 05.06.2013, 20:37 Uhr:
    Hallo,

    Der Neuer Weg Propagandist(NR 43) hat hier zum n-ten mal seine schäbige Fratze gezeigt und zum n-ten mal schweigt die Administration dazu!!! Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Immer wieder projiziert er meine Herkunft auf irgendwelche Aussagen, die Grundsätze der Freiheitlichen Grundordnung sind ihm unbekannt.

    Mit dem Thema habe ich an und für sich wenig am Hut, aber es ist auffällig, dass ziemlich viel Geld in eine Richtung fliesst. Wenn etwas zurückkommt, sind wir schon bei einem Gesetzesentwurf genötigt die Elogen des Dr. Fabritius an die rumänische Regierung zu ertragen, sogar "Freudentänze" zu veranstalten.

    Ich merke, dass hier geradezu Exegesen zur Geschichte der SBS gehalten werden. Ein Aspekt erschliesst sich mir nicht und ich habe den Eindruck, der wird gerne umschrieben. Etwa 800 Jahre haben die SBS das Leben im Karpatenbogen mehr oder weniger erfolgreich unter den verschiedensten Herrschern gestalten können. Im Staate Rumänien gerade mal knappe 70. Warum?

    Und ja Herr Klug(schreiber)

    Ich unterstütze ohne wenn und aber die Autonomiebestrebungen der Szekler. Den entsprechenden Thread habe nicht ich eröffnet, dass als Replik, falls Sie meinen, dass ich das Forum für meine Interessen einsetze!
    Und ja, ich unterstütze die Gruppe Frei Wild, die zum Teil in der deutschen Medienlandschaft stark geprügelt wurde.
    Und ja, für mich ist Ioanis kein Idol. Teile seiner Familie leben hier in Unterfranken. Ich glaube, das ist kein Vertrauensbeweis für seine Politik.
    Und ja, der Bundesvorsitzende Dr. Fabritius ist dann der beste Vorsitzende aller Zeiten, wenn er abtritt.
    So jetzt zereisst eure Mäuler, ich ziehe mich für einige Wochen zurück!

    ave
  • Schreiber

    82Schreiber schrieb am 05.06.2013, 23:00 Uhr (um 23:05 Uhr geändert):
    Lesen Sie mal hier, sie Autonomist:

    www.ziarulevenimentul.ro/stiri/actualitate 5.6.2013

    Deputaţii au dat miercuri vot favorabil, în unanimitate, proiectului de lege privind acordarea unor drepturi persoanelor care nu mai au cetăţenia română, dar care au fost persecutate din motive politice de dictatura instaurată cu începere de la 6 martie 1945, precum şi celor deportate în străinătate ori constituite în prizonieri.

    Proiectul de lege a fost susţinut de toate grupurile parlamentare, Camera Deputaţilor fiind decizională în acest caz.

    De la tribună, ministrul Afacerilor Externe, Titus Corlăţean, a susţinut acest proiect de lege promovat de Guvern care prevede acordarea unor drepturi persoanelor care nu mai au cetăţenia română şi care au fost persecutate, act normativ care modifică şi completează decretul nr. 118//1990.

    ''Este vorba de un proiect de lege care, înainte de orice, reprezintă un gest necesar, reparatoriu şi mai ales are o semnificaţie morală pentru cei care au avut de suferit de pe urma deportărilor şi represiunilor regimului comunist instaurat de trupele sovietice. Şi salut prezenţa în sală a preşedintelui Asociaţiei Saşilor Transilvăneni, Fabritius Bernd, şi pe reprezentanţii germanilor originari din România. După cum ştim, comunitatea germanilor din România a avut o contribuţie remarcabilă, de-a lungul secolelor, la istoria, la dezvoltarea României, la patrimoniul cultural. În egală măsură, ştim foarte bine istoria trecutului cu momente dramatice care, în contextul celui de-Al Doilea Război Mondial, a însemnat divizarea continentului european cu efecte dramatice'', a subliniat şeful diplomaţiei.

    Potrivit acestuia, au avut loc deportări masive sub dominaţia regimului sovietic şi a regimului comunist, care nu au ţinut seama şi de faptul că mulţi germani au luptat în Armata română, iar acestea au lăsat urme adânci mai ales pentru minoritatea germană din România.

    În numele Guvernului, Titus Corlăţean le-a solicitat şi i-a rugat pe deputaţi să adopte acest proiect, în forma în care acesta a venit de la Executiv, argumentând că este un gest aşteptat de foarte mulţi ani şi totodată o intenţie nefinalizată din păcate de guvernele României.

    ''Astăzi este un moment extrem de important şi aşa se explică de ce Guvernul României a promovat acest proiect pe care MAE l-a gestionat pe fond. Este un gest care ştim că este salutat şi va fi salutat de etnicii germani originari din România, cei care mai trăiesc în România, care sunt în alte state ştiu că este şi un gest aşteptat şi la Berlin şi care va avea consecinţe benefice'', a mai spus ministrul Afacerilor Externe, care le-a mulţumit deputaţilor pentru votul unanim acordat proiectului de lege.

    Preşedintele Asociaţiei Saşilor Transilvăneni a dorit să mulţumească în mod public iniţiatorilor pentru acest demers.

    ''Este şi meritul Guvernului României pentru faptul că o promisiune devine realitate şi, de aceea, vă mulţumesc în numele celor care sunt vizaţi de această lege, care au suferit în 1945 în urma unor măsuri punitive'', a arătat Fabritius Bernd.

    Deputatul minorităţilor naţionale Ovidiu Ganţ le-a mulţumit, la rândul său, colegilor săi pentru unanimitatea de la acest vot şi totodată Guvernului în numele germanilor din România şi din străinătate pentru acest demers.

    Quelle: AGERPRES

  • Schreiber

    83Schreiber schrieb am 06.06.2013, 12:04 Uhr (um 12:16 Uhr geändert):
    ich probier mal ne Übersetzung, die Nachricht ist so gut, dass sie verstanden werden sollte. ;-)

    www.ziarulevenimentul.ro/stiri/actualitate 5.6.2013

    Die Abgeordneten haben am Mittwoch einstimmig dem Gesetzesvorhaben zur Gewährung von Rechten an Personen, die die rumänische Staatsangehörigkeit nicht mehr haben, aber aus politischen Gründen von der am 6.3.1945 errichteten Diktatur verfolgt
    oder die ins Ausland oder in Kriegsgefangenschaft verschleppt worden sind, zugestimmt.


    Das Gesetzesvorhaben wurde von allen Fraktionen unterstützt, der Abgeordnetenkammer oblag die Schlussabstimmung zu diesem Gesetz.

    Von der Regierungsbank unterstütze der Aussenminister Titus Corlatean dieses Gesetzesvorhaben der Regierung, welches die Gewährung von Rechten an Personen vorsieht, die die rumänische Staatsangehörigkeit nicht mehr haben, aber verfolgt worden sind und welches das Dekret 118/1990 ändert und ergänzt.

    "Es ist ein Gesetzesvorhaben welches vor allem eine notwendige Reparation darstellt und eine moralische Bedeutung für diejenigen hat, die unter der Verschleppung und den Repressalien der kommunistischen Regierung zu leiden hatten, die von den sovjetischen Truppen an die Macht gebracht worden war. Ich begrüße die Anwesenheit des Präsidenten des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Bernd Fabritius, sowie der Vertreter der aus Rumänien stammenden Deutschen. Wir wir gut wissen hat die Gemeinschaft der Deutschen aus Rumänien entlang der Jahrhunderte einen beachtlichen Beitrag zur Geschichte, zur Entwicklung Rumäniens, zu dessen kulturellem Reichtum beigetragen. Gleichzeitig wissen wir sehr gut um die vergangene Geschichte mit dramatischen Ereignissen, die im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg zu einer dramatischen Teilung des europäischen Kontinents geführt haben", unterstrich der Chef der rumänischen Diplomatie.

    Wie er weiter ausführte gab es massive Deportationen unter dem sovjetischen und (rumänischen - Anm.d.Übers.) kommunistischen Regime, die nicht beachtet haben, dass sogar viele Deutsche in der rumänischen Armee Dienst geleistet hatten. Dieses hat tiefe Spuren besonders für die deutsche Minderheit in Rumänien hinterlassen.

    Namens der rumänischen Regierung bat Titus Corlatean die Abgeordneten das Gesetzesvorhaben so zu beschließen, wie die Regierung es eingereicht hatte, und begründete es damit, dass es eine seit vielen Jahren erwartete Geste und eine bisher leider noch nicht umgesetzte Absicht der rumänischen Regierung darstelle.

    "Heute ist ein besonders wichtiger Augenblick und so ist es zu erklären, dass die rumänische Regierung dieses vom Ministerium für auswärtige Beziehungen in der Umsetzung verwaltete Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht hat. Es ist eine Geste, die - wie wir wissen - von den aus Rumänien stammenden Deutschen begrüßt wird, von denen, die in Rumänien und in anderen Ländern wohnen, und ich weiß dass dieses auch in Berlin erwartet wird und dass es Nutzen bringt" sagte der rumänische Aussenminister und dankte den Abgeordneten für die einstimmige Zustimmung zu diesem Gesetz.

    Der Präsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen wollte den Initiatoren dieses Vorhabens öffentlich Dank aussprechen: "es ist der Verdienst der rumänischen Regierung, dass ein Versprechen heute Realität geworden ist und ich danke dafür im Namen derjenigen, die von diesem Gesetz erfasst werden und die nach 1945 auf Grund von Verfolgungsmaßnahmen gelitten haben", äusserte Fabritius Bernd.

    Der Abgeordnete der nationalen Minderheiten, Ovidiu Gant, hat seinerseits seinen Kollegen für die Einstimmigkeit bei dieser Abstimmung sowie der rumänischen Regierung für dieses Vorhaben im Namen der in Rumänien und im Ausland wohnenden Deutschen aus Rumänien gedankt.

    Quelle AGERPRES
    ZiarulEvenimentul.RO
  • johannkls

    84johannkls schrieb am 06.06.2013, 13:41 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Fabritius.

    Auch ich danke Ihnen für Ihre fachliche Stellungnahme. Meine älteste Enkelin wird 32 Jahre alt. Ich schätze, Sie sind auch nicht älter, trotz ihrem immer zu ernsten Ausdruck, in den vielen Bildern, die man in der Verbandtszeitung nicht übersehen kann. Es besteht zwischen uns bestimmt eine differenzierte Generationenauffassung, die es schon immer gegeben hat. Uns wird es auch nicht gelingen, sie aus dem Wege zu schaffen.
    Ich habe noch mit Griffel und Schiefertafel schreiben gelrnt. In den letzten vier Tagen einer Berlinreise, habe ich die ersten Schritte mit einem gebrauchten Smartphone versucht. Es ist mir gelungen, über "www.siebenbürger.de", die Geschehnisse dieser Tage zu verfolgen. Für mich ein Quantenschritt in der Entwicklung der Technik, aber auch der gesellschftlichen Umwandlung.
    In meinen Augen sind Sie ein Idealist, was die Zukunft des "Volk der Siebenbürger Sachsen" betrifft. Die Spuren, sollten es auch nur Ruinen sein, werden immer Zeugen ihrer über 800jährigen Geschchte bleiben. Denken Sie an die traurige Geschichte der Unterdrückung des irischen Volkes. Heute kommen die amerikanischen Nachkommen in der, wievielten Generation?, und fotographieren mit Stolz und Demut die verwitterten Cottage! Ist es schlimm, wenn unserem Volk Ähnliches passiert? Ich denke, Nein! Auch wenn unsere Landsleute, weil es ihnen zurzeit so gut geht, ihre Türme und Kirchen alle renovieren wollen, und sie lieber noch höhher erheben wollen, als sie jetzt schon sind, um ja, als Denkmäler , nicht zu Übersehen sind, werden sie dem traurigen Schicksal nicht entgehen, aber, als Denkmäler kaum verschwinden.
    Ich halte mich für einen "Unorthodoxen Sb.S." Meine Herkunft, betrachtet man die sozialen Schichten bis zur Schulreform 1948, ist die eines "Unberührbaren". Das habe ich noch vor fünf Jahren beim HOG-Treffen erleben können, als mir der "Lehrer" unserer Gemeinde, die Begrüßung mit Handschlag verweigerte. Die ganz obere Schicht, war die der " Hochehrwürdigen Väter und Mütter", dann kam die der "Lehrer und Prediger", und die "Kuratoren, Kirchenväter und Presbieter"als wohlhabende Bauern. Meine Familie, sowie viele anderer, hatten mehr Kinder, als Bücher, im Haus. Wir waren die unerschöpfbare Quelle, füe Tagelöhner, Dienstknechte und Mägde. Ich war das fünfte Kind meiner geehrten Eltern, dass dieses Schicksal nicht mehr erreichte. Ich, hatte das Glück, in einem "Berufsschulinternat" einen, nie erträumten Beruf zu erlernen. Alles zahlte der Staat. Das war für bestimmt 90% der damaligen Bevölkerung (nicht nur der Sachsen) eine "Kultur- und Sozialrevolution." Die armen, enteigneten "Reichen", konnten nur noch "guten Sekt", anstatt wie früher "Champagner" trinken.
    Jetzt bin ich glücklich, in einem demokratischen Staat mit sozialer Marktwirtschaft leben zu können. Deswegen schätze ich mich, mit meinen 1100€ Rente im Monat(War Industriemeister) als gut "Altersversichert.
    Wie man hört, plant die "Ev.Kirche AB" in Rumänien, einen "Masterplan", um ihre früheren Strukturen wieder aufzubauen. Danke!, da mache ich nicht mit.
    Mit meiner Schilderung, kann sich jeder sein Bild von mir machen.
    Sehr geehrter Herr Fabritius, ich sehe den Verband noch immer, so wie er sich darstellt, als einen "Ein Mann" Betrieb.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Johannkls
  • lori

    85lori schrieb am 07.06.2013, 13:03 Uhr:
    Măi Şraivăr,

    warst du früher auch bei der SCÂNTEIA? Hört doch endlich mit der LOBHUDELEI auf.Durch deine Übersetzung wird der Text nicht besser. Wofür hat man sich unverschämterweise auch im Namen meiner Familie bedankt?
    Dass Rumänien nach 20 Jahren Demokratie, das banale Prinzip der Gleichberechtigung anwendet!? Wobei das auch nur die halbe Wahrheit ist, denn die Angehörigen (Witwen, Waisen usw.) kriegen gar nichts, im Gegensatz zu rumänischen Staatsbürgern der betroffenen Gruppe.Bis bis jemand(SBS mit nichtrumänischer Staatsbürgerschaft) etwas kriegt, wird noch viel Wasser die Dâmboviţa entlang fliessen und es werden wieder einige von den Betroffenen sterben.Das veranschlagte Geld reicht gerade mal für 810 Deportierte(siehe SBZ Online vom 8. April).Die absolute Unverschämtheit, die ich als typisch rumänisch erachte sind 2 bezeichnende Wörter:"consecinţe benefice"(in etwa nützliche Konsequenzen) Man verpackt, das Gesetz als noble Geste, bedauert und gibt letztendlich zu, dass man daraus (politisches) Kapital schlagen will. Die Dreistigkeit lässt sich kaum noch überbieten.

    Wie schrieb der BV(siehe SBZ vom 15. Mai 2013, Seite 2)"dafür musste erst eine Verhandlungsplattform zwischen....."? Natürlich eine Plattform ist geschaffen worden, für die Wahlkampagne des BV. Das ist zumindest auch ein Teil der Realität.

    Johannkls

    tun Sie mir bitte einen Gefallen. Versuchen Sie bitte, den Umgang mit dem Internet auch Ihren Freunden und Bekannten Ihres Alters schmackhaft zu machen. Denn Ihre Generation und die Ihrer Eltern ist es mit der hier im hohen Masse Schindluder getrieben wird.Vielen Dank.

    servus
  • Schreiber

    86Schreiber schrieb am 07.06.2013, 16:50 Uhr (um 17:00 Uhr geändert):
    Herr Elekes,
    wieso "Ihrer Familie"?? Sie sind doch Ungar, und Ungarn wurden und werden in Rumänien überhaupt nicht verfolgt, weder nach Russland verschleppt, noch in den Baragan oder sonstwohin. "Unverschämt" sind hier nur Ihre Postings, und dass regelmäßig.

    Sie und Ihre Familie ist von alle dem nicht betroffen. Dass Sie hier derart große Töne spucken und zum reinen Hassprediger gegen Rumänien, gegen uns und unseren BV geworden sind, ist doch bei Ihnen ausschließlich ideologisch begründet und einfach beschämend.

    Betreiben Sie Ihre magyaroseparatistischen Kämpfe doch wo Sie wollen und lassen Sie uns Siebenbürger Sachsen aussen vor.

    Es ist seit langem der offenkundigste und penetranteste Missbrauch dieses Forums, vergleichbar vielleicht noch mit dem Unwesen eines Armin Maurer, bis der hier zum Glück gesperrt wurde.
  • lori

    87lori schrieb am 07.06.2013, 19:57 Uhr:
    Das ist der ultimative Beweis, dass du ein Dummkopf erster Güte bist!

    servus

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